Ein schönes Video mit britischen, canadischen und französischen ISAF-Soldaten und Soldatinnen als Feiertagsgruß am “Vatertag/Herrentag/Christi Himmelfahrt” an die Männer und auch an die Frauen der Bundeswehr in den Einsatzländern.
(Bildquelle: Andrea Mantegna (1431–1506), Szene Christi Himmelfahrt, Christus von Engeln getragen, um 1461 entstanden;
Videoquelle: “Afghan War – To our Troops British Army Foreign Legion Canadian Forces” via YouTube, Film Producer and Director: Karl Prost – Post-production: Sigrid CONRAD – ASSAUT Magazine – Yves DEBAY – With our partner Yves DEBAY Assaut Magazine)
Der Übergang zu einer globalen Sicherheitspolitik verändert das Soldatenbild. Der Vaterlandsverteidiger ist überholt, aber von wem? Dem Gewaltexperten, dem Söldner, dem “Instrument” der Politik? Welchen Bestand hat da noch der “Staatsbürger in Uniform”?
“Ein Einsatz wie im Krieg”, so bezeichnet Verteidigungsminister Thomas de Maizière die militärische Präsenz deutscher Truppen in Afghanistan. Krieg ist heute zwar als politisches Mittel der Auseinandersetzung geächtet, trotzdem gibt es weltweit zahlreiche Gebiete, in denen Kriege geführt werden. Warum kommen Menschen nicht ohne diese Form der Auseinandersetzung aus?
Unsere fünfteilige Reihe “Krieg und Sicherheit” wirft einen Blick auf den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit dem Krieg, auf Interessen und Kommunikationsstrategien. Experte und Gesprächspartner der Reihe ist Klaus Naumann, Militärhistoriker am Hamburger Institut für Sozialforschung.
Soldatenglück berichtete bereits über die erste, zweite, dritte und vierte Folge der fünfteiligen Reihe “Krieg und Sicherheit”.
(Video- und Textquelle Kursiv: 3sat Kulturzeit, Youtube, 1. Juni 2011)
Die Bundeswehr mache im Netz Zielgruppenwerbung. Wenn sich Internet-User für Schießen und Töten interessieren, dann bekämen sie die Videos vom Bundeswehr YouTube-Kanal zu sehen. Schon für 17-Jährige interessiere sich die Truppe, schreibt ZEIT ONLINE heute.
Soldatenglück.de ergänzt: Junge Leute, die den Soldatenberuf ergreifen wollen, informieren sich vorab zumeist im ersten Schritt im worldwideweb, manche/r tut das auch bei Soldatenglück.de auf dem “Streikräfteblog mit dem robusten Mandat” oder dem Soldatenglück.de YouTube-Kanal. Einige der jungen Berufsanfänger oder Jobsuchenden schreiben uns währenddessen oder wenn sie es geschafft haben und zum Beispiel zu ihrer Wunsch-Einheit gekommen sind oder wenn sie im Vorstellungsgespräch z.B. in der Offizierbewerberprüfzentrale (OPZ) Köln mit Verständnis und Wissen über Einsätze, die Streitkräfte oder das Soldatenleben einen postiven Eindruck machen konnten und das Bewerbungsverfahren erfolgreich durchlaufen haben.
Soldatenglück.de hat kein Problem damit, wenn fähige und vernünftige junge Männer und Frauen sich mit allen erdenklichen Fragen, auch der Existenziellsten, befassen, ihre Urteilskraft stärken, sich vorbereiten auf den besonderen Beruf als Soldat/in, zu dem mittlerweile – zumindest im ISAF-Einsatz in Afghanistan – töten von Angreifern/Gegnern und auch das Risiko verwundet oder getötet zu werden gehört, die Wörter in der Suchmaschine sind dann “afghanistan killing” oder “Taliban” wie unten.
Kooperation zwischen der Popwelle und Radio Andernach
Live am Radio mit dabei sein bei Deutschlands größtem Rock-Festival, das können die deutschen Soldaten in Afghanistan am kommenden Wochenende: Wenn vom 3. bis 5. Juni mehr als 80.000 Besucher die 26. Auflage von “Rock am Ring” auf dem Nürburgring feiern, wird Radio Andernach das “SWR3-Rock-am-Ring-Radio” in seinem Programm ausstrahlen. Radio Andernach ist der Truppenbetreuungssender der Bundeswehr und sendet für die im Ausland stationierten Soldaten, insbesondere in Kosovo und in Afghanistan.
Am Festival-Freitag ab 17 Uhr, am Festival-Samstag ab 15 Uhr und am Festival-Sonntag ab 17 Uhr können die Bundeswehrsoldaten Deutschlands größtes Musikspektakel live miterleben. Zudem schaltet EinsPlus, der vom SWR verantwortete ARD-Digitalkanal, im Rahmen seiner 28-stündigen Live-TV-Übertragung vom Nürburgring via Skype direkt ins Lager der deutschen Truppe in Masar-e Sharif.
Das “SWR3-Rock-am-Ring-Radio” sendet auf der Sonderfrequenz 87,7 FM rund um den Nürburgring. Das SWR3-Team ist mittendrin, produziert und sendet direkt vom Ring. Die SWR3-Moderatoren Anneta Politi und Veit Berthold führen live durch das Programm, Reporter fangen auf dem Gelände die besten Storys ein, es gibt spannende Interviews mit Künstlern und Festival-Machern und natürlich jede Menge Musik.
“Wir haben viele Ring-Fans in den Einsatzgebieten”, so Hauptmann Jens Krees, Musikredakteur bei Radio Andernach, “mit dem SWR3-Rock-am-Ring-Radio schicken wir den Kameraden ein Stück Heimat”.