So feiern die Taliban gelungene IED-Anschläge gegen ISAF-Soldaten – Nur ein toter Taliban ist ein guter Taliban (Videos)
von Sebastian ~ 2. Juni 2011. Zu lesen unter: Auslandseinsätze, ISAF, NATO-Missionen, Video.Heute am Feiertag ”Christi Himmelfahrt” ist der 52. Soldat der Bundeswehr in Afghanistan umgekommen, gefallen durch Feindeinwirkung der Taliban.
Wenn die ISAF-Truppen noch heute das Land am Hindukusch verliessen, würde in wenigen Monaten ein finsterer Gottesstaat unter Taliban-Regime wieder entstehen, von dem erneut Gefahr nach außen ausginge, in dem Menschenverachtung Gesetz ist und unmenschliche Strafen an vor allem Frauen im Namen der Sharia exekutiert werden.
Der deutsche Soldat ist gefallen am Hindukusch durch Feindeinwirkung der Taliban bei der Verteidigung der Sicherheit Deutschlands und für die Freiheit der westlichen Welt und der Menschen in Afghanistan.
Die Taliban haben mit einem IED-Anschlag einen Schützenpanzer MARDER in der Unruhe-Provinz Baghlan 38 Kilometer südlich von Kunduz angegriffen, dabei wurden 5 weitere Soldaten verwundet, mindestens zwei von ihnen schwer.
Wie die Freude der Taliban über einen gelungene IED-Anschlag aussieht, zeigt das islamistische Propaganda-Video oben, welches nach einem Sprengstoffanschlag auf ein US-Panzerfahrzeug im Norden Afghanistans aufgenommen wurden, im Video sind auch deutsche ISAF-Soldaten zu sehen, die mit Sicherungs- und Evakuierungsaufgaben befasst sind.
Erst in der Nacht auf letzten Montag wurde das mutmaßlich verantwortliche Mitglied der “Islamischen (Freiheits)Bewegung Usbekistan” mit 3 weiteren Akteuren von US-Spezialkräften festgenommen (der Hauptverdächtige wurde durch SIGINT ermittelt, er hatte freudig nach Pakistan telefoniert und Anschlagsdetails übermittelt), der den Anschlag auf den Gouverneurspalast von Talokan am 28. Mai 2011 verübte, bei dem zwei Bundeswehr-Soldaten umkamen, ebenso wie der afghanische General Mohammed Daud Daud fiel, der Gouverneur der Provinz Tachar umkam und wobei der deutsche ISAF-General Markus Kneip, COM ISAF RC North leicht verwundet und eine deutsche Soldatin schwer verwundet wurde.
Wenige Tage vorher am 25. Mai kam ein Hauptmann der DSO bei einer Patrouille durch IED-Anschlag ums Leben, daraufhin kam im ZDF die Medien-Meldung: “Bundeswehr und Politiker fürchten sich vor dem scharfen Schuss”, IED-legende Taliban wurden zwar von Drohnen der Bundeswehr beobachtet, doch eine Bekämpfung der Insurgents blieb aus, weil der Rechtsberater (LegAd) des Kommandeurs rechtliche Bedenken äußerte. Die Taliban kamen wegen deutscher Bedenkenträger mal wieder davon und konnten ungestört andernorts und unbeobachtet weiter agieren und IED für IED vergraben am Straßenrand in der heute auf ein neues erfüllten Hoffnung, dass eine Bundeswehr-Patrouille als Anschlagsziel über kurz oder lang passieren würde.
Die deutschen Soldaten im Afghanistan nennen ihr Einsatzgebiet “Indianerland”. “The only good Indian is a dead Indian”, sagte General Philip Henry Sheridan (1831-1888), Sohn irischer Einwanderer und Offizier der United States Army und Oberbefehlshaber des Heeres.
Die Re-Intergrationsprogramme für Taliban (Video unten) sind ein Angebot der offenen Hand an Menschen, die in die Fänge der Taliban gerieten und auf der unteren Ebene Ihre karges Auskommen in harter Dollar-Währung als besoldete Insurgents hatten. Einige der Re-Integration Afghanen werden allerdings keine Ex-Taliban, sondern sozusagen Doppelverdiener, die das Geld der Staatengemeinschaft und die Teilnahme an der Bildungs- und Re-Integrationsmaßnahme gerne annehmen, aber dennoch weiter islamistischen Terror verbreiten oder ISAF oder Internationale angreifen, so war es auch als in Mazar-e Sharif als Anfang April afghanischer Mob die UNAMA Liegenschaft stürmte und dortige internationale UN-Mitarbeiter tötete und köpfte ohne dass ISAF-Truppen eingriffen. Anstifter, Rädelsführen und Radikalisierer waren “ehemalige” Taliban, die sich in Mazar-e Sharif im Norden Afghanistans im afghanisch geführten und “kontrollierten” Re-Intergrationsprogramm befanden. Das wir uns richtig verstehen, wer die Waffen niederlegt, den Ausstieg will und schafft, hat seine Chance auf ein neues Leben verdient, wer nicht, für den gilt: “Nur ein toter Talban, ist ein guter Taliban”.
Soldatenglück.de berichtete: Afghanischer Mob stürmt in Mazar-i Sharif nach Freitagsgebet UN-Office und tötet und enthauptet Internationale (Videos), UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon verurteilt den Angriff auf die UN-Mission in Nordafghanistan scharf (Video), Tödliche Attacke auf das UN Office Mazar-e Sharif/Nordafghanistan: ISAF kam als der Pulverrauch sich verzogen hatte.
Der Einsatz von Leib und Leben unserer Deutschen, die als Soldaten der Bundeswehr, als Polizisten oder Entwicklungshelfer in Afghanistan ihren schwierigen Dienst versehen, verdient unseren höchsten Respekt und Mut zur Wahrheit. Um diese Leben zu schützen, müssen die Bundeswehr-Führung und die politisch Verantwortlichen ihre Angst vor dem scharfen Schuss verlieren und sich klar machen: “Nur ein toter Taliban, ist ein guter Taliban”.
(Videoquellen: Islamisten-Propaganda-Material via YouTube;
NATO.ISAF.int, Taliban Reintegrate in Laghman, In the province of Laghman, in the east of Afghanistan, a number of Taliban have joined the peace process. The area is mainly made up of the Pashtun people, the same ethnic group as the Taliban;
Bildquelle: Elif Medya, Islamistische Propaganda-Plattform)























2. Juni 2011 um 14:52 Uhr
Hallo,
wie kann man als Redakteur schreiben: “Nur ein toter Taliban, ist ein guter Taliban?” Dann macht es ja auch keinen Unterschied mehr, ob wir Deutsche oder Taliban sind! Ich habe nichts gegen den scharfen Schuss als vorbeugende Maßnahme, aber so ein Satz gehört in keinen Artikel. Das ist für mich Menschenverachtend und macht uns auch nicht besser als Terroristen! Ich lese hier raus das es wohl am besten wäre einfach alle Taliban umzubringen. Fertig! Wie krank muss man sein…! Soweit ging nicht mal Clausewitz oder Sun Tzu, die das Wesen des Krieges begriffen haben!
2. Juni 2011 um 15:09 Uhr
@Benjamin – Nein, Gefangenen-Erschiessungen sind nicht gemeint und auch keine sonstigen Verstöße gegen das Kriegsvölkerrecht.
Das “Wesen des Krieges” ist vielmehr von der Bundeswehr-Führung und den politisch Verantwortlichen nicht ausreichend begriffen, im Gegensatz zur Bundesregierung führen unsere Soldaten in Teilen Nordafghanistans nämlich Krieg.
Die Taliban-Akteure, die wir nachts beim Vorbereiten einer Sprengfalle aus absurden rechtlichen Erwägungen nicht konsequent final bekämpfen, werden in den nächsten Tagen erneut eine ISAF-Patrouille angreifen bzw. ansprengen und unsere Soldaten ins Jenseits befördern oder verwunden.
Wir müssen bereit sein, diesen Krieg mit militärischen Mitteln zu führen, jedes Bedenkentragen kostet Menschenleben, das unserer Soldaten und Soldatinnen.
Die US-Amerikaner tun im Norden Afghanistans das, was wir politisch gewollt nicht dürfen, sie bekämpfen gezielt Taliban-Köpfe, töten sie oder nehmen sie gefangen. Wenn wir von Anfang an diesen Krieg als Krieg geführt hätten, wäre unsere Opferzahl heute nicht bei 52 angelangt.
So sieht das aus, wenn die Selbstverständlichkeit gilt: “Nur ein toter Taliban, ist ein guter Taliban”: http://soldatenglueck.de/2010/11/11/46501/finale-taliban-bekaempfung-aus-der-luft-im-isaf-regionalkommando-nord-unter-deutschem-befehl-video/
2. Juni 2011 um 15:52 Uhr
Ich verstehe die Aufregung nicht. Sebastian hat doch detailliert argumentiert, d.h. wer die Waffen niederlegt, den Ausstieg will und schafft, hat eine Chance verdient. Das ist völlig richtig, diese Leute haben eine neue Perspektive in ihrem Leben verdient. Wer sich allerdings nicht für diesen Weg entscheidet, sondern im Namen Allahs unsere Soldaten (oder unsere Alliierten) ansprengt und/oder tötet, der gehört bekämpft. Und da müssen wir einfach die rosarote Brille abnehmen, denn das heißt in letzter Konsequenz, dass man den Gegner tötet. Daher ist unter Berücksichtigung dieser Denkweise die Formulierung “Nur ein toter Talban, ist ein guter Taliban” völlig richtig und absolut nachvollziehbar- einmal für den Auftrag, einmal für das Wohl unserer Soldaten und natürlich immer im Hinblick auf die Zivilbevölkerung. Denn es ist ja offenkundig so, dass
die zivilen Opfer zunehmend durch Aufständische (75%) verursacht werden. Und wenn Benjamin “nichts gegen den scharfen Schuss als vorbeugende Maßnahme” einzuwenden hat, sich aber dann über “Toter Taliban, guter Taliban” pikiert, dann scheint man sich unterm Strich ja fast einig zu sein – nur die Wortwahl ist eben anders.
Ich bevorzuge eher die klare Ansprache und nicht dieses “Wischiwaschi” aus dem Bundestag, ich ertrage diese “Political Correctness” nicht mehr. Diese Spielchen kann man machen, wenn unsere Soldaten Brunnen bohren oder irgendwelche Schulen einweihen. Jetzt befinden wir uns aber “umgangssprachlich” im Krieg und deutsche Soldaten fallen.
31. Januar 2012 um 00:58 Uhr
Das Recht auf Selbstverteidigung wurde in Anspruch genommen und nun ? Kommt nach Hause, das ist nicht “Unser” Krieg, sondern ein Amerikanischer ! Political Correctness: Wenn die Bundeswehr anfängt ein auf Ami zu machen, gibts keine Sonne mehr ! Einen Asymmetrischen Krieg kann man nicht gewinnen, da gibts nur Verlierer !