Archiv für Juni, 2011

Elite- und Spezialeinheiten – KSK, SEK M, GSG 9, SEK´s (Videos)

Donnerstag, 30. Juni 2011

Wenn der Auftrag besonders gefährlich ist und normale Eingreiftruppen an ihre Grenzen stoßen, sind sie die letzte Wahl: Spezialeinheiten. Doch egal, ob SEK, GSG 9 oder Kampfschwimmer — viel weiß man nicht über sie. Das ändert Planet Wissen heute.

(Videoquelle: SWR RP vom 29.06. und rbb vom 30.06.2011;
Bilderquellen: Bundeswehr.de, Bundespolizei.de)

Hintergrundinformationen: Kommando Spezialkräfte (KSK) des Deutschen Heeres der Bundeswehr, Spezialisierte Einsatzkräfte der Marine (SEK M) der Bundeswehr, GSG 9 der Bundespolizei



Wir. Dienen. Deutschland! Auch ohne Wehrpflicht

Donnerstag, 30. Juni 2011

Mit dem Slogan “Wir. Dienen. Deutschland.” will die Bundeswehr nach dem Aussetzen der Wehrpflicht um Nachwuchs werben. Verteidigungsminister Thomas de Maiziere will die Formel am kommenden Montag (04. Juli 2011) in der Berliner Julius-Leber-Kaserne bei der feierlichen Begrüßung der ersten Rekruten für den neuen Freiwilligendienst, der jungen Männern und Frauen offensteht, vorstellen.
Die Kernbotschaft “Wir. Dienen. Deutschland.” stehe für “das Selbstverständnis und das Verantwortungsbewußtsein mit dem die Angehörigen der Bundeswehr ihren Dienst versehen”, erklärte das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg).
Soldatenglück.de beherzigt die Formel “Wir. Dienen. Deutschland.” ebenso.

Letzter Tag der Wehrpflicht: 30. Juni 2011

Die letzten Wehrdienstleistenden verlassen heute die Kasernen. Von morgen an ist die Bundeswehr eine reine Freiwilligenarmee. Mit dem zuletzt noch 6-monatigem Wehrdienst, den der vormalige Verteidigungsminister zu Guttenberg in dieser Kürze eingeführt hatte, endet auch der Zivildienst. Ersetzt werden beide durch den militärischen und verschiedene zivile Freiwilligendienst-Optionen, geöffnet für Männer und Frauen. In den vergangenen 54 Jahren seit Bestehen der Bundeswehr leisteten rund 8 Millionen wehrpflichtige Männer aus Deutschland ihren Dienst. Die Wehrpflicht bleibt im Grundgesetz mit Verfassungsrang verankert und kann bei Bedarf mit einfacher Mehrheit im Deutschen Bundestag und mit Zustimung des Bundesrates wieder eingeführt werden.

Stichwort Wehrpflicht

Die Wehrpflicht hat in Deutschland eine rund 200-jährige Geschichte mit einigen Unterbrechungen. Ihr Ursprung liegt in den Freiheitskriegen Anfang des 19. Jahrhunderts. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie dem unterlegenen Deutschen Reich im Versailler Vertrag von den Siegermächten verboten. 1935 führten sie die Nationalsozialisten wieder ein. Nach dem Zweiten Weltkrieg dauerte es 12 Jahre bis die Bundeswehr für die junge männliche Bevölkerung wieder zur Pflicht wurde. Am 01. April 1957 wurden die ersten 10.000 Wehrpflichtigen eingezogen. Die DDR zog 1962 mit der Nationalen Volksarmee (NVA) nach. Ausgesetzt wird die Wehrpflicht nun im Jahr 2011 21 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung, weil sie sicherheitspolitisch und miitärisch nicht mehr begründbar ist und eine Wehrgerechtigkeit nicht besteht.
Nach dem Ende des Kalten Krieges verlor die Wehrpflicht immer mehr an Legitimation. Vergangenes Jahr wurden nur noch 17 Prozent der jungen Männer eingezogen. Faktisch wurde niemand mehr gegen seinen Willen einberufen.

Hinzu kam, dass die Dienstzeit so verkürzt wurde, dass eine sinnvolle Ausbildung nicht mehr möglich war. Zuletzt dauerte der Wehrdienst nur noch 6 Monate, dieser kurze Pflichtdienst belastete die Bundeswehr letztlich mehr als das er ihr nutzte.

NATO-weit halten lediglich die Staaten Griechenland, Türkei, Estland und Norwegen eine Wehrpflicht für die Streitkräfte des Landes aufrecht. Unsere engen Partner USA, Großbritannien und BENELUX zum Beispiel verfügen über Berufs- bzw. Freiwilligenarmeen. Keines der Länder, das die Wehrpflicht abgeschafft haben, haben dieser wieder eingeführt.

Ende der Wehrpflicht

Am Montag, dem 04. Juli 2011 werden erstmals ausschließlich Freiwillig Wehrdienstleistende in ganz Deutschland ihren Dienst in den Streitkräften antreten. Die Arä der Wehrpflicht mit all ihren Stärken geht damit endgültig zu Ende.

(Bilderquelle: Bundeswehr.de)

Bundeswehr – Wunschtraum Panzerfahrer? (Video)

Donnerstag, 30. Juni 2011

Für den normalen Wehrpflichtigen bleibt Panzerfahren ein Wunschtraum. Doch einer darf das mächtigste und modernste Gefechtsfahrzeug steuern – Den Panzer Leopard 2.

(Video- und Textquelle kursiv: Hallo Niedersachsen NDR 9.5.2011 via Youtube)

Das Ende der Wehrpflicht (Video)

Donnerstag, 30. Juni 2011

Zum 1. Juli wird die Wehrpflicht ausgesetzt und nur noch freiwillige Rekruten zum Grundwehrdienst eingezogen. Prominente erinnern sich an ihre Zeit bei der Bundeswehr.

Anfang Januar mussten die letzen jungen Männer zum Grundwehr- dienst erscheinen. In Niedersachsen zählen dazu rund 1.300 Rekruten, die die militärische Pflichtausbildung beginnen. Abschied von der Wehrpflicht – Künftig setzt die Bundeswehr auf Freiwillige. Zum letzten Mal gab es für die Wehrpflichtigen einen Befehl. Frank Bäbenroth war beim Schlussappell in Münster. In loser Folge begleitet Hallo Niedersachsen die letzten jungen Wehrpflichtigen, die für ein halbes Jahr in der Kaserne in Munster stationiert sind.

(Video- und Textquelle kursiv: NDR Hallo Niedersachsen + ZDF Morgenmagazin 29.6.2011 via Youtube; Bildquelle: Bw-Zapfenstreich; bundeswehr.de)

Musterung: Neues Zeitalter bei der Bundeswehr

Donnerstag, 30. Juni 2011

Am 1. Juli treten zum ersten Mal junge Männer und Frauen freiwillig ihren Wehrdienst an. Die Abschaffung der Wehrpflicht bekommen auch die rheinland-pfälzischen Kreiswehrersatzämter zu spüren. Denn da ist bei der Musterung deutlich weniger Betrieb als früher.

(Videoquelle: SWR Landesschau RP vom 29.06.2011)



Afghanistan: Terror in Kabul, 21 Tote nach Taliban-Anschlag auf Hotel Inter-Continental (Video)

Mittwoch, 29. Juni 2011

Die afghanische Hauptstadt wirkt mit ihren ungezählten Stacheldraht-Barrieren, Betonmauern und Kontrollpunkten auf den ersten Blick wie ein gigantischer Hochsicherheitstrakt; auch die Zufahrten zu den Hotels sind gleich mehrfach durch Schleusen und Wachposten scheinbar unüberwindlich abgeriegelt. So ist der Taliban-Angriff auf das Interconti eine herbe Schlappe für die afghanischen Sicherheitskräfte – auch wenn man zugestehen muss, dass es letztlich unmöglich ist, alle denkbaren Anschlagsorte in einer Millionenstadt abzuschotten. Trotzdem können sich die islamistischen Terroristen mit dem jüngsten Angriff nicht wirklich brüsten. Denn ihr Plan, möglichst viele Ausländer zu ermorden, ist schließlich fehlgeschlagen: Einmal mehr töteten sie mehrheitlich eigene Glaubensbrüder, wie bei vielen anderen Anschlägen in Afghanistan. Auch politisch wird das Blutbad nichts bewirken, arbeitet doch der Westen zurzeit am möglichst schnellen Truppenabzug und sucht dazu um fast jeden Preis Gespräche mit den Taliban. Das Attentat zeigt allerdings, wie instabil die Lage weiterhin ist und wie risikoreich eine überhastete Übergabe der Sicherheitsverantwortung an die Regierung Karsai sein würde. Das verheißt für die Zeit des Übergangs nichts Gutes. (Zitatende)

Kommentiert Helmut Michelis von der “Rheinischen Post” aus Düsseldorf.

Dazu das euronews-Video: Taliban-Angriff auf Luxushotel niedergeschlagen

Die Internationale Schutztruppe Isaf hat in Kabul einen Angriff von Taliban-Kämpfern auf das Intercontinental beendet. Das Luxushotel konnte erst nach stundenlangen Gefechten befreit werden.

Dabei kamen nach Regierungsangaben mindestens acht Zivilisten und zwei Soldaten ums Leben sowie alle acht Terroristen. Unter den Opfern befindet sich laut dem spanischen Außenministerium auch ein Spanier, der sich im Hotel aufhielt.

(Textquelle kursiv: Rheinische Post.de;
Videoquelle: euronews.net;
Bildquelle: Hotel Inter-Continental Kabul.com)

Vielfalt des Islam (Video)

Mittwoch, 29. Juni 2011

Der Islam entstand an der geographischen Schnittstelle zwischen Kleinasien, Afrika und dem Perserreich. “Mit offenen Karten” liefert einen Überblick über die verschiedenen geopolitischen Konstruktionen im Verlauf der langen Geschichte dieser monotheistischen Offenbarungsreligion mit ihrer einflussreichen Kultur.

(Videoquelle: arte.tv, Mit offenen Karten)

Bundesweite Sabotagewelle gegen Bundeswehrsoldaten

Mittwoch, 29. Juni 2011

Das Verteidigungsministerium hat einen internen Alarm ausgelöst, um alle Soldaten und Zivilangestellten vor Manipulationen an ihren Fahrzeugen durch unbekannte Täter zu warnen. Dies berichtet die “Rheinische Post” (Mittwochausgabe) unter Berufung auf das Ministerium. Es seien bundesweit bereits 84 Fahrzeuge sabotiert worden, so die Zeitung. Durch gelockerte oder abgeschraubte Radmuttern sei es zu teilweise lebensbedrohlichen Situationen gekommen. Betroffen waren nach diesen Angaben 77 vor Kasernen abgestellte Privatautos und sieben Dienstfahrzeuge. Hinweise auf extremistische Aufrufe oder Selbstbezichtigungen gebe es bislang zwar noch nicht. “Angesichts der Häufung kann ein politischer Hintergrund aber auch nicht ausgeschlossen werden”, zitiert die Zeitung einen Sprecher des Verteidigungsministeriums. Der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus verurteilte die Taten. “Das Handeln ist ausgesprochen empörend”, so Königshaus. Es sei “überhaupt nicht akzeptabel und absolut unverantwortlich, so gegen Soldaten vorzugehen”. Angesichts des Ausmaßes sieht Königshaus “Anlass, die Beobachtung im Umfeld von Kasernen zu verstärken”. (Zitatende)

Heimtücke gegen Soldaten

Die Verbitterung der Soldaten ist verständlich. In Afghanistan trachten ihnen die Taliban durch heimtückische Sprengstoffanschläge nach dem Leben – und wenn sie dann in die vermeintlich sichere Heimat zurückkehren, werden sie von Alarmmeldungen empfangen, wonach unbekannte Täter nicht weniger heimtückisch ihre Privatautos manipulieren, ihnen letztlich also ebenfalls nach dem Leben trachten. Wenn Radmuttern nur vereinzelt vor einer oder zwei Kasernen gelockert oder abgeschraubt worden wären, hätte man noch an die perfide Tat einzelner Krimineller glauben können. Aber angesichts der Meldungen über 84 Vorfälle aus allen Teilen Deutschlands erscheint eine solche Annahme naiv. Kein Soldat soll sich sicher fühlen. Was der Staatsanwalt als “versuchten schweren Eingriff in den Straßenverkehr” in seine Ermittlungsmappe nimmt, ist in letzter Konsequenz nichts anderes als ein Mordversuch. Und damit sind wir beim gewaltbereiten Extremismus. Auch wenn die Fahndung extrem schwierig ist, so bleibt doch Aufklärung dringend nötig. Als erster Schritt würde den Soldaten schon helfen, wenn es klare öffentliche Distanzierungen von diesem gefährlichen Tun gäbe. Besondere von denen, die sich gerne unter der Losung versammeln, Soldaten seien potenzielle Mörder. (Zitatende)

Berichtet die “Rheinische Post” aus Düsseldorf heute.

(Textquelle kursiv: Rheinische Post.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Schild des Bundesministeriums der Verteidigung, BMVg)

Das ZDF sucht Zeitzeugen, die den Zweiten Weltkrieg an der Ostfront erlebt haben

Dienstag, 28. Juni 2011

Für eine umfangreiche Dokumentation über den Zweiten Weltkrieg an der Ostfront sucht die ZDF-Redaktion Zeitgeschichte Frauen und Männer, die über bestimmte Phasen des Russlandfeldzuges berichten können. Von Interesse sind Erlebnisse aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln von beiden Seiten der Front.

Wer hat Erinnerungen an die Zeit vom deutschen Einmarsch in die Sowjetunion im Sommer 1941 bis zum Stopp des Vormarsches im darauf folgenden Winter? Wer hat den Sommer 1943 an der Ostfront erlebt und erinnert sich zum Beispiel an die Panzerschlacht um den Kursker Bogen oder an Lazarette, Fronttheater, Truppenbetreuung, war Augenzeuge von Geiselerschießungen, von der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung? Gesucht werden auch die Erinnerungen von Männern und Frauen, die aus den Deportationszügen in die Vernichtungslager fliehen konnten und sich beispielsweise den Partisanen anschlossen.

Gesucht werden auch Zeugen der Zeit zwischen 1944 und Sommer 1945, als sich die deutschen Truppen zurückzogen. Wer erinnert sich an Soldaten im Strafbataillon, an die Propaganda vom so genannten “Endsieg”, an den Vormarsch der Roten Armee, an den Kampf um Berlin, das Kriegsende oder die ersten Wochen nach der Kapitulation?

Alle Erlebnisse sind von Interesse: ob als Soldat an der Front oder im Hinterland, als Krankenschwester im Lazarett, als Künstler beim Fronttheater, als Deserteur, als Partisan im Widerstand oder als Zivilist zwischen den Fronten.

Zeitzeugen werden gebeten, sich beim ZDF per E-Mail, ostfront@zdf.de, oder per Post unter der Adresse ZDF, Kennwort: “Ostfront”, 55115 Mainz, zu melden.

Bundeswehr wirbt verstärkt um Nachwuchs (Video)

Dienstag, 28. Juni 2011


Die Bundeswehr braucht dringend Nachwuchs, denn die Wehrpflicht ist zum 01.07. ausgesetzt. Auch in Berlin suchen die Werber mit Nachdruck freiwillige Soldaten – mit bislang ungewohnten Methoden. Die Abendschau hat den Bundeswehr-Stand auf der Berufs- und Bildungsmesse “Vocatium” besucht.

(Video- und Textquelle kursiv: RBB Abendschau 27.6.2011 via Youtube)

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