Streit über Voll-Umzug des Bundesverteidigungsministeriums von Bonn nach Berlin
Donnerstag, 19. Mai 2011Der Vorsitzende der nordrhein-westfälischen CDU-Landesgruppe im Bundestag, Peter Hintze, hat der Forderung des verteidigungspolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ernst-Reinhard Beck, nach einem Komplett-Umzug des Verteidigungsministeriums von Bonn nach Berlin eine Absage erteilt. “Auch die neue Struktur des Bundesministeriums der Verteidigung lässt eine sinnvolle Aufgabenteilung zwischen Bonn und Berlin zu; das ist das Entscheidende”, sagte er dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Freitag-Ausgabe). “Die Landesgruppe NRW setzt sich dafür ein, dass Geist und Buchstabe der Bonn-Berlin-Vereinbarung eingehalten wer-den. Ich bin sicher, dass der Verteidigungsminister diese Überzeugung teilt.” (Zitatende)
Berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger vorab .
Die Mitteldeutsche Zeitung aus Halle berichtet orab zum Thema:
SPD-Verteidigungspolitiker Arnold ist gegen Komplett-Umzug des Verteidigungsministeriums nach Berlin
Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, lehnt die Forderung seines Unions-Kollegen Ernst-Reinhard Beck nach einem Komplett-Umzug des Verteidigungsministeriums von Bonn nach Berlin ab. “Es ist überhaupt nicht hilfreich, diese Debatte anzustoßen”, sagte er der in Halle erscheinenden “Mitteldeutschen Zeitung” (Freitag-Ausgabe). “Es gilt das Bonn-Berlin-Gesetz. Außerdem ist die These, wonach das Ministerium dadurch sparsamer und effizienter arbeiten würde, durch nichts belegt. Es bedürfte vielmehr einer riesigen Anschubfinanzierung. Man müsste Geld ausgeben, das nicht da ist.” (Zitatende)
(Textquellen kursiv: Kölner Stadt-Anzeiger.de, Mitteldeutsche Zeitung.de;
Bilderquelle: Bundeswehr.de, BMVg-Sitz in Bonn auf der Harthöhe und in Berlin an der Stauffenbergstraße und dem Reichpietschufer)














