Bundespolizei geht der Sprit aus
von Sebastian ~ 25. Mai 2011. Zu lesen unter: POLIZEI Land/Bund, GSG9.Die 40 000 Beamte der Bundespolizei müssen ab sofort Benzin und Diesel sparen. Grund dafür sind neben steigenden Spritpreisen vom Bundeinnenministerium verordnete Sparmaßnahmen in zweistelliger Millionenhöhe.
Der Treibstoff für die Dienstwagen wurde bereits kontigentiert. Dies berichtet die Saarbrücker Zeitung in ihrer Mittwochausgabe. Das Blatt beruft sich auf eine dreiseitige “Mitarbeiterinformation”, die von Bundespolizeipräsident Matthias Seeger (im Bild oben mit dem Bundesinnenminister) unterzeichnet ist. Darin heißt es wörtlich: “Die Bundespolizei unterliegt zurzeit strengen Sparzwängen, Dies äußert sich für Sie zunächst vor allem bei den Einschränkungen der Treibstoffbeschaffung.” Als eine erste Maßnahme sei mit den Leitern der regionalen Direktionen der Bundespolizei “die Kontigentierung von Treibstoffen vereinbart” worden. Roland Voss von der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirksgruppe Bundespolizei, sprach gegenüber der Zeitung von einem “Offenbarungseid”. Wenn es bei dem Spardiktat bleibe, sei voraussichtlich im Spätsommer kein Geld mehr für Benzin in der Kasse. “Schon heute stehen die Leute unter dem Druck, die Streifenwagen stehen zu lassen.” (Zitatende)
Berichtet die “Saarbrücker Zeitung”.
(Textquelle kursiv: Saarbrücker Zeitung.de;
Bilder-, Grafikquelle: Bundespolizei.de, am 17. Mai 2011 knapp zwei Monate nach seiner Amtsübernahme besuchte der Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich, das Bundespolizeipräsidium in Potsdam, um sich ein Bild von seiner größten Polizeibehörde zu machen; ein BPOL Streifenwagen VW Bus)
Hintergrundinformationen: Bundespolizei (BPOL)
























25. Mai 2011 um 10:48 Uhr
Das ist ja wie bei der Volkspolizei
Als meine Mutter bei der Kripo war, musste Sie zum Monatsende mit der Straßenbahn statt dem Wartburg zur Vernehmung in den Knast fahren. Auch dort waren Betriebsstoffe rationiert.