Ostern 2011 verlief für die deutschen Soldaten in Afghanistan glimpflich

von Dirk ~ 25. April 2011. Zu lesen unter: Auslandseinsätze, ISAF, NATO-Missionen.

In Jahr 2010 war der Karfreitag (02. April) für die deutschen Soldaten der Bundeswehr im ISAF-Einsatz in Afghanistan ein tragischer, schwarzer Tag, 3 Seedorfer Fallschirmjäger verloren bei Gefechten im Raum Kunduz ihr Leben, sie fielen im Feindfeuer, 5 weitere Kameraden wurden zum Teil schwer verwundet.
Im Zuge der darauf folgenden internationalen ISAF- und afghanischen ANA-Truppenbewegungen im Bereich des PRT Kunduz eröffnete eine deutsche Schützenpanzer MARDER Besatzung versehentlich aufgrund Mißverständnissen das Feuer auf ein Fahrzeug der Afghan National Army (ANA), 6 afghanische Soldaten kamen bei diesem friendly fire zum großen Bedauern ums Leben.
Das Einsatzführungskommando der Bundeswehr (EinsFüKdo) meldete im Jahr 2011 am Ostersonntag und Ostermontag aus dem Raum Kunduz/Afghanistan “lediglich “eine unbeabsichtigte Schussabgabe mit einem verletzten Soldaten und einen IED-Anschlag mit leichtem Sachschaden am Transportpanzer FUCHS und gestern fiel ein Soldat vom geschützten Fahrzeug und verletzte sich kaum - ein erfreulich glimpfliches Ergebnis für den militärischen Einsatz im Feindesland, in dem Taliban besonders an symbolträchtigen (christlichen) Festtagen Medienaufmerksamkeit durch Anschläge und Angriffe erzielen wollen:

Afghanistan: Anschlag auf deutsche ISAF-PatrouilleBerlin/ Kundus, 25.04.2011, Einstellzeit: 12.45 Uhr.

Am 25. April um 07.37 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (10.07 Uhr Ortszeit Afghanistan) wurde eine deutsche ISAF-Patrouille circa 12 Kilometer westlich des Wiederaufbauteams (PRT) Kundus mit einer improvisierten Sprengvorrichtung (IED) angegriffen.

Es gab keine Personenschäden.

Beschädigt wurde ein Reifen eines Transportpanzers vom Typ Fuchs. Das Fahrzeug wird vor Ort repariert.

Stand: 11 Uhr

Afghanistan: Unbeabsichtigte Schussabgabe – ein deutscher ISAF-Soldat leicht verletzt
Berlin/ Chahar Darreh, 25.04.2011, Einstellzeit: 13 Uhr.

Am 25. April gegen 09.10 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit ( 11.40 Uhr Ortszeit Afghanistan) kam es während einer deutschen ISAF-Patrouille südlich von Chahar Darreh in einem Transportpanzer vom Typ Fuchs zu einer unbeabsichtigten Schussabgabe aus einer Handwaffe.

Der Unfall ereignete sich ohne Feindeinwirkung.

Ein deutscher Soldat wurde leicht verletzt. Der Soldat hatte selbst geschossen. Es besteht keine Lebensgefahr. Der verletzte Soldat wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in das Feldlazarett des Wiederaufbauteams (PRT) Kunduz verbracht. Von dort hat er auf eigenen Wunsch mit seinen Angehörigen Verbindung aufgenommen.

Stand: 11.15 Uhr

Afghanistan: Deutscher ISAF-Soldat verletzt sich bei Unfall
Berlin/ Kundus, 24.04.2011, Einstellzeit: 13.10 Uhr.

Am 24. April gegen 10.30 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (13.00 Uhr Ortszeit Afgahnistan) verletzte sich ein deutscher ISAF-Soldat circa 11 Kilometer südwestlich des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) Kundus.

Der Soldat stürzte während einer Patrouille von einem Gefechtsfahrzeug und erlitt dabei leichte Verletzungen. Es besteht keine Lebensgefahr. Der Unfall ereignete sich ohne Feindeinwirkung.

Der verletzte Soldat wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in das Feldlazarett Kundus gebracht.

Stand: 12 Uhr (Zitatende)

[Textquelle kursiv: Bundeswehr.de;
Bildquelle: Einsatz.Bundeswehr.de, ISAF Einsatz - Transportpanzer Fuchs fährt in Forward Operating Base (FOB) Stellung.]

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