Kriegsgebiet Afghanistan: Der Ort des Feuerüberfalls im “Observation Point North” im ISAF Regional Command North
von Sebastian ~ 19. Februar 2011. Zu lesen unter: Auslandseinsätze, ISAF, NATO-Missionen. Die Aufnahmen zeigen den Ort des Feuerüberfalls im OP North (Observation Point) im Bereich des PRT Pol-i Khomri des ISAF Regional Command North in Nordafghanistan einige Minuten nach der Tat des Afghan National Army Soldaten, der drei Bundeswehr-Soldaten tötete und sechs verwundete.
zu den Bildern vom Anschlagsort im OP North
In den Bildern ist das Geschehen des Freitag, 18.02.2011 aus der festgehalten, wenige Minuten nach dem Angriff um 12:00 Uhr Ortszeit. Ein Black Hawk MEDEVAC Helikopter der US-Kameraden sowie deutsche Sanitäts- und Sicherungsfahrzeuge DURO 3, EAGLE IV, FUCHS, WOLF sind am Tatort eingetroffen und die Soldaten leisten den Verwundeten Erste Hilfe und koordinieren den Abtransport der durch die Schüsse verletzten Bundeswehr-Angehörigen.
Mit einer Handfeuerwaffe hatte ein afghanischer Soldat aus kurzer Distanz das Feuer auf die Gruppe deutscher Soldaten eröffnet, die mit Instandsetzungsarbeiten am Schützenpanzer MARDER im OP North beschäftigt waren. Diese Arbeiten wurden auf dem Abstellplatz der Fahrzeuge der betroffenen Einheit, des 2. Ausbildungsschutzbataillons, innerhalb des OP North in der Nähe des Haupttores durchgeführt. Die betroffenen Soldaten im ISAF-Einsatzkontingent kommen vom Standort Regen aus der Bayernwald-Kaserne.
Die deutschen Soldaten mussten innerhalb des geschützten OP North von einer Grundsicherung ausgehen, dass ein Angreifer in der Uniform der partnerschaftlich verbundenen afghanischen Armee die Situation mit Arglist heimtückisch zum Terrorangriff nutzt, ist für die Deutschen in Nordafghanistan eine neue Bedrohungs-Dimension. Ähnliche Fälle gab es bislang im Süden des Landes z.B. in Helmand oder in der Provinz Kabul. Uniformen der afghanischen Polizei oder der Armee werden dort z.B. auf den Basaren angeboten, für die Taliban und deren Attentäter eine teuflisch einfache Einkleidung.
Zwei der sechs verwundeten deutsche ISAF-Soldaten sind in intensivmedizinischer Behandlung im Rettungslazarett Mazar-e Sharif und noch immer in Lebensgefahr, sie werden mit den leichter verwundeten Kameraden schnellstmöglich mit dem MEDEVAC-Airbus zur fachärztlichen Weiterbehandlung nach Hause geholt und nach der Landung in Köln-Bonn  ins Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz verlegt werden.
Soldatenglück.de berichtete über des Verlust des 46., 47. und 48. gefallenen Bundeswehr-Soldaten im ISAF-Einsatz: Afghanistan: Der dritte Bundeswehr-Soldat stirbt an den Folgen des Feuerüberfalls im OP North, Die heute in Afghanistan gefallenen und verwundeten Bundeswehr-Soldaten sind vom Standort Regen/Bayern, Afghanistan-Einsatz: Zweiter Soldat gefallen, er erlag nach dem heutigen Feuerangriff seinen schweren Verwundungen, Deutschland verlor heute wieder ein Soldatenleben im Afghanistan-Krieg.
(Bilderquelle: Liveleak.com)






















19. Februar 2011 um 23:45 Uhr
Mein Gott was für ein WAHNSINN das doch alles ist!
21. Februar 2011 um 22:45 Uhr
24Std vorher hab ich selber noch an der Stelle gestanden:(
22. Februar 2011 um 00:52 Uhr
Matze? Wie lange bist Du schon da? Wie geht es Dir, was geht in Dir vor? LG Jola