Afghanistan: Der dritte Bundeswehr-Soldat stirbt an den Folgen des Feuerüberfalls im OP North
von Sebastian ~ 18. Februar 2011. Zu lesen unter: Auslandseinsätze, ISAF, NATO-Missionen.Gefährliches Partnering -
2 der 6 verwundeten Soldaten sind weiterhin im kritischen, lebensbedrohlichen ZustandÂ
Gefallen sind heute bereits ein 30-jähriger Hauptfeldwebel und ein 22-jährige Stabsgefreiter aus der Bayernwald-Kaserne in Regen/Bayern.
Ein Soldat der Afghan National Army (ANA) hatte zur Mittagszeit völlig überraschend im Außennahbereich der OP North im Territorialbereich des PRT Pol-i Khomri aus kurzer Distanz mit einer Faustfeuerwaffe auf eine Gruppe deutscher Soldaten gefeuert. Das Konzept des Partnering bietet neben Chancen auch Gefahren.
Sieben weitere Kameraden vom Standort Regen wurden bei dem Feuerüberfall verwundet, drei davon schwer. Ein weiterer der schwerverwundeten Regener Soldaten erlag den Schussverletzungen. Der 21.jährige Hauptgefreite starb heute um 23:15 Uhr (Ortszeit) trotz intesivmedizinischer Behandlung im Rettungslazarett Mazar-e Sharif. Somit sind heute 3 Soldaten gefallen und mittlerweile 48 deutsche Soldaten im ISAF-Einsatz am Hindukusch durch Feindeinwirkung umgekommen.
Soldatenglück.de berichtete heute: Die heute in Afghanistan gefallenen und verwundeten Bundeswehr-Soldaten sind vom Standort Regen/Bayern, Afghanistan-Einsatz: Zweiter Soldat gefallen, er erlag nach dem heutigen Feuerangriff seinen schweren Verwundungen, Deutschland verlor heute wieder ein Soldatenleben im Afghanistan-Krieg.
[Grafikquelle:NATO.ISAF.int;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Deutsch - Afghanischer Checkpoint im Raum Kunduz. Von deutscher Seite her ist die Task Force Kunduz und das OMLT ( Operational Mentor and Liason Team ) beteiligt.]
























18. Februar 2011 um 23:52 Uhr
In gedanken bei euch. Ihr gabt euer Leben für unser Land. Ruhet in Frieden.
21. Februar 2011 um 08:59 Uhr
hallo,
das fängt ja schon übel an.
Dabei ist die Frühjahrsoffensive der Taliban noch garnicht angelaufen, oder?
Wer weiß, wieviele Opfer dieses Jahr noch zu beklagen sind.
Hoffentlich ist die ISAF genügend vorbereitet.
Aber einem Angriff aus den eigenen Reihen steht man halt machtlos gegenüber.
reinerels