Archiv für Oktober, 2010

Deutscher Verdächtiger Quelle für Terrorangst

Sonntag, 10. Oktober 2010

Der von US-Einheiten im Juli in Afghanistan festgenommene Deutsch-Afghane Ahmad S. wird derzeit von Beamten des Bundesamtes für Verfassungsschutz und des Bundesnachrichtendienstes im afghanischen US-Militärgefängnis Bagram verhört. Das berichtet der “Kölner Stadt-Anzeiger” unter Berufung auf Sicherheitskreise. Ahmad S. gilt als eine wesentliche Quelle der aktuellen Terrorwarnungen seitens der USA. “Zurzeit haben wir Zugang zu ihm”, heißt es in den Kreisen. Allerdings gebe es noch keine Erkenntnisse über die Glaubwürdigkeit des Islamisten. Dessen Aussagen würden nun mit den Aussagen anderer Terrorverdächtiger sowie weiterer Erkenntnisse abgeglichen. US-Vizeaußenminister James Steinberg hatte am Donnerstag bekräftigt, dass die Terrorwarnung seines Landes für Europa vorerst bestehen bleibe. Ahmad S., dessen Aussagen von den deutschen Sicherheitsbehörden bisher nur bedingt ernst genommen wurden, soll demnächst in die USA überstellt werden. Bis Anfang Oktober hatten die USA ihn vor den Deutschen abgeschirmt. (Zitatende)

Berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

(Textquelle kursiv: Kölner Stadt-Anzeiger.de;
Bilderquelle: U.S. Embassy Kabul.gov, afghanisches Gefängnis)



Kunduz/Afghanistan: Trauerfeier für den am 07. Oktober 2010 nahe Baghlan gefallenen Kameraden (Video)

Samstag, 9. Oktober 2010

Im nordafghanischen Kunduz über 5.000 Kilometer entfernt von Seedorf in Niedersachsen haben die Bundeswehr-Soldaten im ISAF Einsatz mit einer Trauerfeier um 12:00 Uhr Ortszeit (MEZ 09:30 Uhr)  Abschied von dem am Donnerstag gefallenen Kameraden genommen.

Derzeit wird der gefallenen Oberfeldwebel vom Fallschirmjägerbataillon 313 der Luftlandebrigade 31 aus Seedorf in die Heimat überführt. er wurde Opfer eines Selbstmordanschlages der Taliban in der Provinz Baghlan, 14 weitere deutsche Soldaten wurden dabei teils schwer verwundet.

Der junge Oberfeldwebel wurde nur 26 jahre alt, wie auch der afghanische Selbstmordattentäter wurde er von seiner Mutter geboren um zu leben.

 

Seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes der Bundeswehr wurden 44 Soldaten der Bundeswehr am Hindukusch getötet, die Mehrzahl fiel bei Gefechten oder Sprengstoffanschlägen.

(Videoquelle: via YouTube, Musikgruppe Unheilig, Tietel: “Geboren um zu leben”;
Bildquelle: Bundeswehr.de, trauriger Abschied in Kunduz, 09.10.2010)

Guttenberg sieht wenig Spielraum bei künftigem Truppen-Umfang

Samstag, 9. Oktober 2010

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) sieht nur einen engen Spielraum für die Zahl künftiger Bundeswehrsoldaten. Es sollten “definitiv nicht weniger als 163 500″ sein, die Bundeswehr sei “aber auch nach oben begrenzt”, sagte Guttenberg der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Samstagausgabe). Aus demografischen Gründen würden der Truppe nur eingeschränkt Berufs- und Zeitsoldaten zur Verfügung stehen. Er schätze sie auf “170 000 bis maximal und mit überbordendem Optimismus 180 000″. Zuvor hatten CDU und CSU deutlich mehr Soldaten gefordert. Guttenberg verwies darauf, dass schon in den Zeiten der Wehrpflicht die Vorgaben bei den Berufs- und Zeitsoldaten nicht erreicht würden. Der Minister zeigte sich optimistisch bei den Freiwilligendiensten: “Ich denke, dass wir mehr als 7500 freiwillig Dienende haben werden”, sagte der CSU-Politiker. (Zitatende)

Berichtet die Rheinische Post aus Düsseldorf vorab.

(Textquelle kursiv: Rheinische Post.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Sommerreise BM zu Guttenberg – Der Bundesminister der Verteidigung Karl-Theodor zu Guttenberg besucht im Rahmen seiner Sommerreise das Aufklärungsbataillon 6 “Holstein” in Eutin. Dabei führt er intensive Gespräche mit dem Kommandeur, Oberstleutnant Matthias Henkelmann)

Tödlicher Anschlag auf Engineer Mohammad Omar, Gouverneur der Provinz Kunduz/Afghanistan

Samstag, 9. Oktober 2010

Enthauptungstrategie der Taliban?

Der Gouverneur der nordafghanischen Provinz Kunduz ist am 08. Oktober bei einem Bombenanschlag während des Freitagebets in der Stadt Talokan durch einen Sprenstoffanschlag getötet worden.
Bei dem Sprengstoffanschlag gegen deutsche ISAF-Kräfte am 07. Oktober wurden vierzehn deutsche Bundeswehr-Soldaten verwundet, ein FschJg-Oberfeldwebel (26) ist gefallen.

Nach Angaben der Provinzregierung kamen der Politiker und mindestens zwölf weitere Afghanen ums Leben, als in einer Moschee ein Sprengsatz explodierte. Engineer Mohammad Omar galt als Garant für eine relativ stabile Provinzregierung und entschlossener Gegner der Taliban in der Region Kunduz, er kooperierte mit der ISAF-Truppe und formulierte dabei die Interessen der Bevölkerung, viele Projekte der Entwicklungszusammenarbeit konnten mit seiner politischen Durchsetzung und mit internationaler und insbesondere deutscher Unterstützung auf den Weg gebracht werden. Der pro-westliche Gouverneur Omar warnte oft vor dem Machtzuwachs der radikal-islamistischen Taliban, er forderte mehrfach militärische Verstärkung, kritisierte die ihm zu zögerlichen deutschen Truppe und die Verstärkung durch US-Truppen im nordafghansichen ISAF Regional Command North ist gewiss auch ihm zuzuschreiben.
Soldatenglück.de bezeichnete Mohammad Omar im Vorjahr als Regierungssprecher Deutschlands, als er den Medien deutsche Verluste schneller und transparenter bekannt gab als es BMVg und Bundeswehr unter dem damaligen Verteidigungsminister Jung in der Lage waren zu tun.
Erst vor wenigen Monaten fiel Mohammad Omars Bruder, ein hoher Polizeibeamter der Afghan National Police (ANP) in Kunduz einem Anschlag der Taliban zum Opfer. Noch in der Vorwoche war der Commander ISAF, General David H. Petraeus zu Gesprächen bei ihm am Gouverneurssitz, ein Sprachmittler der Bundeswehr übersetzte.

Unterdessen teilte die Bundeswehr mit, dass es bei dem vorgestrigen Anschlag auf deutsche Soldaten und dem darauf folgenden Feuergefecht insgesamt 14 Verwundete gegeben habe. Bislang war nur von sechs Verwundeten die Rede gewesen. Ein Soldat fiel durch den Selbstmordanschlag eines Taliban-Attentäters, der gefallene Kamerad war ein 26-jähriger Oberfeldwebel vom niedersächsischen Standort Seedorf.

Zusammenfassung der Ereignisse am 07. Oktober 2010 im Einsatzraum Baghlan

Am 7. Oktober um 11.20 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (13.50 Uhr Ortszeit) wurde eine deutsche Patrouille des Ausbildungs- und Schutzbataillons aus Kunduz durch einen als Bauer verkleideten Selbstmordattentäter angegriffen.

Durch den Sprengstoffanschlag und die anschließenden Feuergefechte zwischen Aufständischen und ISAF-Kräften ist ein deutscher Soldat gefallen. Vierzehn deutsche Soldaten wurden verwundet. Bei den verwundeten Soldaten besteht keine Lebensgefahr.

Die deutsche Patrouille des Ausbildungs- und Schutzbataillons hatte den Auftrag, eine Übergangsstelle über den Baghlan Fluss circa sechs Kilometer nordwestlich des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) Pol-e Khomri zu überwachen. Diese Übergangsstelle wurde zuvor durch eigene Pionierkräfte eingerichtet.

Durch Wucht der Detonation wurden zwei Fahrzeuge vom Typ Dingo erheblich beschädigt. Die Gefechte dauerten insgesamt bis 18.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (20.30 Uhr Ortszeit) an.

Darüber hinaus griffen Aufständische einen Kontrollposten, circa vier Kilometer nordwestlich des Anschlagortes an. Durch den Einsatz von Luftnahunterstützung konnten die Aufständischen zum Ausweichen gezwungen werden.

Die deutschen Kräfte befinden sich weiter im Einsatzraum und erfüllen ihren Überwachungsauftrag.

Am 9. Oktober um 9.30 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (12 Uhr Ortszeit) wird die Trauerfeier für den gefallenen Soldaten im Regionalen Wiederaufbauteam (PRT) in Kunduz durch den Kommandeur des Regionalkommandos Nord, Generalmajor Hans-Werner Fritz, durchgeführt. Im Anschluss daran wird der Leichnam nach Deutschland überführt. (Zitatende)

(Bilderquelle: Einsatz.Bundeswehr.de, Einweihung der Flughafenstraße Kunduz,  NATO.ISAF.int;
Textquelle kursiv: Bundeswehr.de)

Nouripour: Ziele in Afghanistan verfehlt (Video)

Freitag, 8. Oktober 2010

 

“Wir haben beim zivilen Aufbau in Afghanistan versagt”, so Omid Nouripour, Obmann der Grünen im Verteidigungsausschuss. Die Polizeiausbildung reiche nicht aus, solange kein umfassender Plan vorliege.

(Videoquelle: ZDF Morgenmagazin vom 08.10.2010)



Guttenberg kündigt neue Gefechts-Medaille für verwundete Soldaten an

Freitag, 8. Oktober 2010

Bei Gefechten verwundete Bundeswehrsoldaten sollen künftig mit einer neuen Medaille ausgezeichnet werden. “Wir schaffen eine neue Auszeichnung für Soldaten, die im Gefecht standen”, sagte Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg der “Rheinischen Post” (Samstagausgabe). Diese Ehrung sollten nach Entscheidung der Vorgesetzten gerade auch diejenigen erhalten, die im Einsatz verwundet wurden. Guttenberg wies darauf hin, dass es eine gewisse Distanz der deutschen Soldaten gegenüber Verwundetenabzeichen, wie etwa dem “purple heart” in den USA, gebe. “Und trotzdem sagen sie, in meinen Augen zu Recht, dass es noch mehr geben muss als die ISAF-Medaille, die nur die Teilnahme auszeichnet”, so Guttenberg. Mit der neuen Medaille wolle die Bundeswehr “eine Differenzierung” schaffen, erläuterte der CSU-Politiker. (Zitatende)

Berichtet die Rheinische Post aus Düsseldorf vorab.

(Textquelle kursiv: Rheinische Post.de)

Hintergrundinformationen:

Die US-Streitkräfte verleihen das Purple Heart (dt. Purpurherz), es ist die einzige Verwundetenauszeichnung der Streitkräfte der Vereinigten Staaten und gleichzeitig der weltweit älteste heute noch verwendete militärische Orden, seine Gecshichte geht zurück bis 1782 als George Washington Präsident der USA war. Es wird an Soldaten verliehen, die im Kampf durch gegnerische Kräfte verwundet wurden, ebenso an den nächsten Angehörigen gefallener Soldaten.

Die deutschen Verwundetenabzeichen in Schwarz, Silber und Gold (Bild ganz oben), Stiftung: 01. September 1939

Das Verwundetenabzeichen war neben dem Eisernen Kreuz eines der Ehrenzeichen, die sofort mit Beginn des Zweiten Weltkrieges gestiftet wurden. Wie das Eiserne Kreuz hatte es zu diesem Zeitpunkt eine, wenn auch kürzere Tradition. Im Ersten Weltkrieg (1914-1918) hatte Kaiser Wilhelm II. (1859-1941) am 03. März 1918 das Verwundetenabzeichen mit den Worten gestiftet: “Ich will den im Dienste des Vaterlandes Verwundeten als besondere Anerkennung ein Abzeichen verleihen”. Das Verwundetenabzeichen war zu diesem Zeitpunkt eines der wenigen “von Reichs wegen” gestifteten Ehrenzeichen. In Anlehnung an das Verwundetenabzeichen des Ersten Weltkrieges war auch schon vor 1939 eine Version zur Ausgabe gekommen, und zwar an die deutschen Spanienkämpfer im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939).

Das Verwundetenabzeichen des Zweiten Weltkrieges hatte wieder drei Stufen: Schwarz, Silber und Gold. Die erste Stufe in Schwarz wurde dem Verwundeten bei ein- oder zweimaliger Verwundung verliehen. Die zweite Stufe in Silber, wurde allen für drei- und viermalige Verwundung verliehen, die dritte Stufe kam ab der fünften Verwundung zur Verleihung. Das Abzeichen glich äußerlich dem des Ersten Weltkrieges, das auf dem Stahlhelm angebrachte Hakenkreuz war nach dem Ordensgesetz vom 26. Juli 1957 zu entfernen.

(Bilderquelle: Bundeswehr.de, Pressestatement BM zu Guttenberg – Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg gibt zusammen mit Generalleutnant Rainer Glatz, Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, ein Statement zu dem Anschlag vom 07. Oktober 2010 auf deutsche Soldaten in der Provinz Baglan in Afghanistan ab.
DoD.gov, Chairman of the Joint Chiefs of Staff Navy Adm. Mike Mullen presents a Purple Heart medal to Army Sgt. Marcus Love at Bagram Air Field, Afghanistan, July 14, 2009. Love, from Delta Company, 1st Battalion, 87th Infantry Regiment, 3rd Brigade Combat Team, 10th Mountain Division out of Fort Drum, N.Y., was presented the medal for a gunshot wound received earlier in the day;
Bildquelle, Textauszug zum Verundetenabzeichen: Ewartha.de;)

Afghanistan-Einsatz: “Es kommt fast wöchentlich zu schweren Gefechten” (Video)

Freitag, 8. Oktober 2010

 

Nach dem Tod eines deutschen Soldaten im Norden Afghanistans herrscht große Betroffenheit bei der Bundeswehr. “Es kommt fast wöchentlich zu schweren Gefechten”, berichtet Uli Gack, ZDF-Korrespondent.

(Videoquelle: ZDF Morgenmagazin vom 08.10.2010)

Nordafghanistan: Weiter heftige Gefechte (Video)

Freitag, 8. Oktober 2010

 

Schon wieder ist ein deutscher Soldat in Afghanistan getötet worden – der 44. seit Beginn des Einsatzes. ZDF-Afghanistan-Reporter Uli Gack rechnet auch in nächster Zeit mit heftigen Gefechten.

(Videoquelle: ZDF heute journal vom 07.10.2010)

Polizei-Gewerkschaften kritisieren neue Hamburger “Blaulicht-Steuer”

Freitag, 8. Oktober 2010

GdP: “Verrückt, was in der Polizei derzeit abgeht”

Als Beleg für “verrückte” Vorgänge bei der Polizei haben die Polizeigewerkschaften die in Hamburg ab Jahreswechsel geltende “Blaulichtsteuer” von 40 Euro pro Polizeiruf bei Blechschäden im Straßenverkehr kritisiert.

“Wenn das Schule macht, wird demnächst eine Einsatzgebühr nach einem Einbruch fällig, sollte der Täter weg sein und Spuren gesichert werden müssen.” Das sei doch “verrückt, was in der Polizei derzeit abgeht”, sagte der Hamburger Landeschef der Gewerkschaft der Polizei, Uwe Kossel, gegenüber der “Leipziger Volkszeitung” (Freitag-Ausgabe).

Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, räumte gegenüber der Zeitung eine “Zwickmühle” ein. Natürlich sei jeder Autofahrer zunächst hilflos und froh über die Unfallaufnahme durch die Polizei, sollte sein Wagen einen akuten Unfall-Blechschaden erlitten haben. “Verkehrsunfälle aufzunehmen, ist eine wichtige Aufgabe der Unfallbekämpfung”, sagte Wendt. Andererseits führe die Nichterhebung der Polizei-Antritts-Gebühr wegen leerer Kassen automatisch zu Personalabbau bei der Polizei. Also riet Wendt den an der Blaulicht-Steuer interessierten Sparpolitikern in Bund und Ländern: “Wenn Polizeiarbeit schon mit einer Gebühr belegt werden muss, dann sollen das nicht die Bürger, sondern die bezahlen, die davon profitieren. Bei der Unfall-Aufnahme sind das die Versicherungen. Die erhalten von den Beamten am Unfallort eine zuverlässige Personalienfeststellung und eine vorläufige Verursacher-Zuweisung.”

Im Schwarz-Gelb regierten Hamburg gibt es ab Januar 2011 mit dem CDU-Innensenator Heino Vahldieck die “Blaulichtsteuer”. Sie soll jährlich 1,6 Millionen Euro in die Kasse spülen. Danach hat jeder Unfallverursacher zukünftig 40 Euro zu bezahlen, wenn er bei einem Blechschaden die Polizei verständigt. Das sei “zumutbar”, meinte der Innensenator Vahldieck. (Zitatende)

Berichtet die Leipziger Volkszeitung heute.

(Textquelle: Leipziger Volkszeitung.de;
Bildquelle: Polizei NRW.de, POK Uwe Braunschweig;
Grafikquelle: Polizei Hamburg.de)

Gruß an die Seedorfer Fallschirmjäger – prima Jungs … (Video)

Freitag, 8. Oktober 2010

Grün ist unser Fallschirm

 Grün ist unser Fallschirm,
froh das junge Herz,
stählern unsere Waffen,
sind aus deutschem Erz.

Drum Kameraden, hört die Parole
und prägt sie in das junge Herz hinein.
Fertig zum Sprung,
Signal gegeben,
das Leben will gewonnen sein.

Gehen wir dann in Stellung,
geht es endlich los,
rufen wir “Hurra, hurra zum Gegenstoß”.
Drum Kameraden …

Ist die Schlacht zu Ende,
ist der Krieg dann aus,
ziehen deutsche Fallschirmjäger
siegreich nach Haus’.
Drum Kameraden …

und tapfere Frauen

 

(Videoquelle: via YouTube-Kanal bigberta6, Gelöbnisfeier der 6. Fallschirmjäger 313 der Luftlandebrigade 31 in Seedorf;
Grafikquelle: Deutsches Heer.de)