David H. Petraeus
General, United States Army
Commander, ISAF/US Forces-Afghanistan
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(Bilderquelle: NATO.ISAF.int, KABUL, Afghanistan – U.S. Army Gen. David H. Petraeus, commander, International Security Assistance Force, speaks to U.S. and NATO forces at the Counterinsurgency Training Center-Afghanistan, July 13, 2010 at Camp Julien here. U.S. Air Force Photo by U.S. Air Force Staff Sgt. Bradley Lail;
KABUL, Afghanistan – Gen. Egon Ramms, Commander, Joint Forces Command, Brunssum, and Gen. David H. Petraeus, stand at attention as General Petraeus assumes command of NATO’s International Security Assistance Force and U.S. Forces-Afghanistan. ISAF Photo by U.S. Navy Lt. Cmdr. Doug Houser
Oft geraten deutsche Soldaten in brenzlige Situationen in Afghanistan.
Seit 2001 unterstützt Deutschland den NATO-Einsatz in Afghanistan. Gestartet als Friedensmission ist der Einsatz längst zum gefährlichen Kampfeinsatz geworden. Immer wieder sind auch deutsche Soldaten Zielscheibe der Taliban, vor allem in der Nähe der Taliban-Hochburg Isa Khel ist die Lage brisant, so Beobachtungen des MDR Korrespondenten Florian Meesmann
Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat im PHOENIX-Kamingespräch Fehler im Umgang mit dem Krieg in Afghanistan zugegeben. “Wir haben die Zielsetzungen zu hoch geschraubt und wahrscheinlich an der ein oder anderen Stelle die Realitäten auch weichgezeichnet”, sagte er. Auch er selbst habe Fehler gemacht. Zu Guttenberg sprach sich generell für einen realitätsnäheren Blick auf den Afghanistan-Einsatz aus. “Ich bemühe mich um ein sehr ungeschminktes Bild von Afghanistan”, sagte der CSU-Politiker in der PHOENIX-Sendung KAMINGESPRÄCH. “Trotzdem haben wir alle in den letzten Jahren auch Fehler gemacht, was die Beschreibung der Realitäten anbelangt.”
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Ob die soeben veröffentlichten 90.000 Seiten an US-Militärdokumenten ein komplett anderes Bild zeichneten, werde man sehen müssen, so zu Guttenberg weiter. “Die kann man nicht innerhalb weniger Stunden lesen.”
Lage in Afghanistan in Teilen “sehr gefährlich”
Die Lage in Afghanistan beurteilt zu Guttenberg als “weiterhin in vielen Teilen außerordentlich schwierig und in gewissen Teilen auch sehr gefährlich”. Der Status in Kundus etwa habe sich nicht verbessert. Ein dauerhaft, komplett stabilisiertes Afghanistan sieht er als nicht realistisch an. “Zielsetzung muss nur sein: Kein Negativeffekt für die internationale Gemeinschaft und für die gesamte Region”, so der Minister.
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Die Zielsetzung sei inzwischen sehr runtergeschraubt worden. Der Abzug aus Afghanistan sei ein Prozess, der im nächsten Jahr beginnen soll, so zu Guttenberg. Man müsse mit dem Beginn des schrittweisen Abzugs Möglichkeiten finden, einem möglichen Gefährdungspotenzial, das über Afghanistan hinausreiche, zu begegnen. Das seien zum Beispiel ein international abgestimmtes Vorgehen mit Nachrichtendiensten und auch der Einsatz von Spezialkräften, bei einer sauberen Rechtsgrundlage. Doch diese Rechtsgrundlagen fehlten noch.
Rund 650 Rekruten der Bundeswehr haben im Ehrenhof des Neuen Schlosses in Stuttgart am Freitag, 30. Juli 2010 vor mehreren Tausend Zuschauern und geladenen Gästen öffentlich das Gelöbnis abgelegt. Vor den Augen der Zuschauer (darunter 2.200 Angehörige) und geladenen Gästen, gelobten die jungen Soldatinnen und Soldaten, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes. “Mit Ihrem Gelöbnis bekennen Sie sich heute zu unserem Staat und unserer freiheitlichen Demokratie”, sagte der baden-würtembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU). Die Soldatinnen und Soldaten kommen aus den baden-württembergischen Bundeswehrstandorten in Bruchsal, Ellwangen, Hardheim, Horb, Mengen, Stetten am kalten Markt, Walldürn sowie aus dem bayerischen Standort Feldkirchen. Der Befehlshaber im Wehrbereich IV Süddeutschland, (WBK IV) Generalmajor Gert Wessels lud als Befehlshaber des WBK IV ein zum öffentlichen Feierlichen Gelöbnis inmitten der Landeshauptstadt Stuttgart.
Ministerpräsident Mappus würdigte das Engagement der jungen Soldaten für ihre Heimat und die Loyalität gegenüber der Bundesrepublik Deutschland und wandte sich an die Rekruten, der Ehrenhof des Neuen Schlosses in Stuttgart sei als zentraler Platz bestens geeignet für ein Feierliches Gelöbnis. Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die treibende Kraft des militärischen Widerstands gegen Hitler und das Nazi-Regime sei in unmittelbarer Nähe, im Alten Schloss, aufgewachsen. “Sie stehen deshalb zu Recht an diesem symbolträchtigen Ort unseres Landes. Dort gehört die Bundeswehr hin: In die Mitte von Staat und Gesellschaft”, unterstrich der Ministerpräsident. Mappus dankte den Soldaten. Die Bundeswehr leiste einen “sehr wichtigen Dienst” für das Gemeinwesen. Die deutschen Streitkräfte seien heute Streitkräfte im Einsatz. “Diese Einsätze sind mitunter langwierig und gefährlich. Sie fordern unseren Soldaten vieles ab – oft unter Einsatz von Gesundheit und Leben. Dafür brauchen sie den Rückhalt von Gesellschaft und Politik”, betonte Mappus.
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Ein Bericht von Eric Nelto, der dabei war und über seine Erfahrungen (in Uniform) vor, beim und nach dem Feierlichen Gelöbnis am 30. Juli in Stuttgart berichtet:
Etwas aufgeregt ging ich heute zur Arbeit. Einerseits war es der letzte Tag vor meinem sauer verdienten Urlaub, andererseits war heute das feierliche Gelöbnis der Bundeswehr, auf dem Ehrenhof, am Schlossplatz, in Stuttgart. Ich bin Reservist, ein ehemaliger Soldat der Bundeswehr. Als Zeitsoldaten, am Beginn unserer Karriere schwören wir, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, so wahr uns Gott helfe. Die fundamentalen Werte, für die diese Armee eintritt, spiegeln sich in diesem Festakt wieder. Ein guter Grund für uns Reservisten, der Einladung unseres Verbandes zu folgen und in Uniform zu erscheinen.
Ich fiebere dem Ereignis entgegen, sehe häufiger auf die Uhr. Vormittags informiere ich meine Chefin per E-Mail darüber, dass ein Gelöbnis stattfindet und dass man bitte nicht erschrecken oder wundern soll, wenn man mich im kleinen Dienstanzug das Gebäude verlassen sieht. Denn das sind die häufigsten Reaktionen der Gesellschaft auf unsere Uniform. Schreck oder Verwunderung. Dicht gefolgt von Abneigung in allen Härtegraden. Ich erhalte auf meine Mail keine Antwort. Pünktlich um 1400 Uhr verwandele ich mich, schlüpfe in meine Uniform. Meine Kollegen sehen plötzlich “jemand völlig anderen” und teilen mir dies mit. Sie schießen ein Foto und wünschen mir viel Spaß. „Ein guter Tag wird das“, so denke ich in mich hinein, blende jedoch die Befürchtung nicht aus, dass es anders kommen könnte, wie sich bewahrheiten sollte. Ich gehe zügigen Schrittes los, will nicht zu spät kommen. Die Menschen blicken dich an, wundern sich, erschrecken, schauen böse oder schauen weg. Ein Jugendlicher der an der Ampel wartet spuckt aus, als er die Uniform erkennt. Ich gehe weiter, nehme aber nicht die belebte Fußgängerzone in der Königstraße. Eine innere Stimme befiehlt mir, einen weniger belebten Weg zu nehmen. Parallel verläuft die Calwer Straße. Mein Ziel ist ein großes Buchhaus in der Nähe des Schlossplatzes, wo meine Kameraden und ich uns verabredet haben. Die Gäste in den zahlreichen Cafes und Restaurants blicken von ihren Tellern auf, sehen mich an wie jemand von einem anderen Stern. Ihre Blicke folgen mir. Manche tuscheln, manche schütteln den Kopf. Andere lachen und reißen Witze. Ich reagiere natürlich nicht darauf und gehe weiter. Am Treffpunkt angekommen, platziere ich mich wartend in der Nähe des Haupteinganges.
Die Demonstration der sogenannten Friedensaktivisten, Anhängern der Linkspartei, Jusos und Grünen ist im vollen Gange. Nach meinen Kameraden Ausschau haltend warte ich. Die Zeit vergeht. Ein Oberleutnant der Reserve stößt dazu und begrüßt mich freundlich. Weitere Kameraden einer anderen Reservistenkameradschaft stoßen hinzu, allerdings in Zivil. Es ist ein gutes Gefühl nicht allein zu sein. Doch sie ziehen rasch ab in Richtung Ehrenhof am Neuen Schloss. Wieder allein. Ein junger Mann kommt zielstrebig auf mich zu, in der rechten Hand eine Bierflasche. Er pöbelt mich an: “Hey Arschloch, willst du nicht zu uns da vorne hinkommen? Wir haben da einen Käfig für solche Mörder wie dich!“ Mit Hass in den Augen wartet er auf eine Reaktion. Ich reagiere nicht, ich darf mich nicht beeindrucken lassen. Der junge Mann schüttelt den Kopf, spuckt aus und widmet sich seinem Bier. Schnaubend zieht er davon. Ein Hauptmann in Zivil spricht mich an, er hat sich ebenfalls mit seinen Kameraden hier verabredet. Die Zeit vergeht, wir unterhalten uns einige Minuten. Meine Kameraden kommen nicht. Auch auf dem Handy regt sich nichts. Wieder kommt ein Mann auf mich zu: “Geh doch auf dein Scheiß-Gelöbnis! Soldaten sind Mörder!” Wir reagieren nicht, auch wenn wir das gerne würden. Wir lassen uns nicht zu etwas hinreißen. Der Hauptmann bittet mich, ihn zu begleiten. Er möchte mich hier nicht allein stehen lassen. Meine Kameraden sind bereits fünfzehn Minuten zu spät dran, was ihnen nicht ähnlich sieht.
Gemeinsam gehen wir am Rande der Polizeiabsperrung entlang, rechts von uns die Demonstranten, links stehen schwer ausgerüstete Polizisten. “PFUI!” “SOLDATEN SIND MÖRDER – ÜBERALL!” Mit grimmigen Mienen erreichen wir die Absperrung. Dort stehen zahlreiche Feldjäger (Militärpolizei). Nach kurzer Legitimation werden wir durchgelassen. Auf dem Festgelände haben sich Angehörige, Freunde, Gäste und natürlich zahlreiche Reservisten versammelt. “GELÖBNISAUFSTELLUNG ACHTUNG!” Die Veranstaltung beginnt. Heraus sticht die Rede unseres neuen Landesvaters, Herr Ministerpräsident Mappus. Er positioniert sich eindeutig, hält den Demonstranten vor, gerade die Demokratie, die politischen Protest ermögliche, würde von jenen verteidigt, welche sich heute feierlich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung bekennen.
Nach den Festreden beginnt die Zeremonie. Die Wehrpflichtigen sprechen das Gelöbnis, die Zeitsoldaten sprechen den Schwur. Im Geiste spreche ich mit. Kurze Zeit später fallen mir links von mir im Getümmel ein rotes und ein grünes Barrett auf. Meine Kameraden haben mich ebenfalls erblickt. Es stellt sich heraus, dass Sie aufgrund der Absperrungen nicht durchgekommen sind. Auch sie wurden mehrmals angepöbelt. Gemeinsam sehen wir uns die Veranstaltung bis zum Ende an. Danach verabschieden wir uns. Jeder schaut, dass er gut zum Auto oder zum Bahnhof kommt. Ich gehe einen Umweg und meide die Menschenmassen, da es sich überwiegend um Demonstranten handelt. Am Königsbau werde ich wieder von zwei jungen Männern beschimpft. Eine Gruppe Polizisten wird aufmerksam und dreht in meine Richtung. Die jungen Demonstranten kicken imaginär Steine auf mich und beschimpfen mich. Der Gruppenführer der Polizisten nickt mir freundlich zu, ich grüße zurück. Zügig gehe ich in Richtung meiner Arbeitsstelle. Ich sehe die Menschen, die mir entgegen kommen, nicht mehr an. Mir reicht es!
Kurz vor dem Ziel warte ich an der roten Fußgängerampel. Ein junges Studentenpärchen steht hinter mir: “Kuck dir den an. Ich hab gehört, alle Soldaten sind Mörder, Schatz, was meinst du dazu?” Sie antwortet: “Klar sind alle Soldaten Mörder, töten ist ihr Beruf, also sind sie Mörder.” Es wird grün. Wenige Schritte und ich bin in der Tür, im Aufzug, im Büro.
Ich verwandele mich zurück, lege die Uniform ab. Nach einigen Gläsern Leitungswasser mach ich mich an den Heimweg auf die S-Bahn, die Uniform ordentlich in meiner Tasche verstaut.
Ich werde weder angepöbelt noch beschimpft. Mit gemischten Gefühlen steige ich in die S-Bahn. (Ende des Erfahrungsberichtes von Eric Nelto)
Der Befehlshaber des Wehrbereichkommandos Süddeutschland (WBK IV), Generalmajor Gert Wessels, dankte den jungen Rekruten für die Entscheidung, ihre Verantwortung als Staatsbürger zu erfüllen und mit dem Treue-Gelöbnis ein klares Bekenntnis für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, “dem Fundament unseres Landes”, abzulegen. Um diesen Werten Geltung zu verschaffen, bedürfe es vieler Anstrengungen verantwortungsvoller und engagierter Bürger, so Wessels weiter. Und wörtlich: “Ich danke Ihnen, dass Sie nicht den leichten Weg des Ohne-mich gewählt haben”. Bei Ministerpräsident Mappus bedankte sich der General für dessen klare Worte pro Bundeswehr.
Ministerpräsident Stefan Mappus dankte den Rekruten persönlichen mit einigen Sätzen und per Handschlag, Stefan Mappus hat vom 1987 bis 1988 seinen Grundwehrdienst beim Heer in der 1./Raketenartilleriebataillon 122 in Philippsburg geleistet, seit dem 10. Februar 2010 ist er Ministerpräsident des Bundeslandes Baden-Württemberg.
[Bilderquelle, Textauszüge: Staatsministerium Baden-Württemberg.de, Artikel "Gelöbnis am Stuttgarter Neuen Schloss", Ministerpräsident Stefan Mappus (M.) bei seiner Ansprache; Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (l.), Generalmajor Gert Wessels (M.) und Ministerpräsident Stefan Mappus (r.) beim Abschreiten der Front; Ministerpräsident Stefan Mappus (r.) gratuliert Rekruten; Videoquelle: SWR Fernsehen Baden-Württemberg vom 30.07.2010 via YouTube;
Textquelle kursiv: Erfahrungsbericht von Eric Nelto, ein guter Soldatenglück.de-Kamerad und engagierter Soldat der Reserve und Staatsbürger (in Uniform)]
Altbundeskanzler Helmut Schmidt ist enttäuscht von Europas Spitzenpolitikern. Momentan sei Europa führungslos. In der NDR-Dokumentation “Steinbrücks Blick in den Abgrund – Macht und Ohnmacht eines Krisenmanagers” sagt Schmidt wörtlich: “Es ist im Augenblick keine Führungsperson da. Das ist eine schlimmere Situation, als wir sie jemals in 60 Jahren der europäischen Integration erlebt haben.” Helmut Schmidt ist tief besorgt über den Zustand der Europäischen Union.
Die Äußerungen des Altkanzlers fielen in einem Gespräch mit dem ehemaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbrück, das Autor Stephan Lamby exklusiv für die Dokumentation führte. Mit harten Worten beklagte Schmidt auch die Erweiterung der Europäischen Union: “In der Maastrichter-Konferenz waren wir zwölf Mitgliedsstaaten. Dann wurden wir 15 und dann wurden wir 20 und 26 und 27. Das ist alles Blödsinn.” In Anspielung auf die neuen EU-Mitglieder urteilte er: “Es war richtig, ihnen psychischen Rückhalt zu geben. Dafür hätte die NATO(-Mitgliedschaft) ausgereicht, das hätte auch die Amerikaner befriedigt. Aber sie gleichzeitig in die EU aufzunehmen, ohne die Spielregeln in der EU diesem Riesenverein entsprechend anzupassen, das war ein katastrophaler Fehler!”
Helmut Schmidt spürt in der Bevölkerung eine Verachtung gegenüber der politischen Klasse. Auf den Hinweis von Peer Steinbrück: “Einige Politiker genießen erst dann Wertschätzung, wenn sie außer Dienst sind”, antwortete Helmut Schmidt: “Ja, das gilt für Richard von Weizsäcker und für mich. Das hängt aber nur damit zusammen, dass die Deutschen gegenwärtig mit ihrer Führung nicht zufrieden sind. Dann konzentrieren sie sich eben auf zwei Greise.”
Sind Elitesoldaten auf geheimer Mission die Zukunft der Bundeswehr? Ein Besuch beim Kommando Spezialkräfte.
Natürlich halten sie sich für geile Macker«, sagt Brigadegeneral Hans-Christoph Ammon, Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr in Calw, über seine Männer. “Und obwohl ich normalerweise heroische Begriffe meide – sie gehören tatsächlich zu den Besten der Besten, es ist richtig, sie als Elite zu bezeichnen” … zum vollständigen Artikel bei ZEIT ONLINE
In der Debatte um die künftigen Standorte der Bundeswehr hat Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) die Einbeziehung der Bundesländer angekündigt. “Eine Entscheidung über konkrete Standorte wird es nicht vor Mitte 2011 und selbstverständlich erst nach Rückkopplung mit den Ländern geben”, sagte er den “Lübecker Nachrichten” (Sonntagausgabe).
Erst müsse über die künftigen Strukturen und dann über die Standorte entschieden werden, so Guttenberg weiter. Zugleich wies der aus Oberfranken stammende Minister den Vorwurf zurück, er würde Standorte in Bayern bevorzugen. “Ich habe schon in einem anderen Amt deutlich gemacht, dass es mir um die Sache geht und nicht isoliert um strukturpolitische Entscheidungen in einer gewissen Region. Die Zukunft der Bundeswehr kann sich teilweise, aber auch nicht allein an regionalen Kriterien bemessen”, sagte der CSU-Politiker, der bis zum Herbst 2009 Bundeswirtschaftsminister war. (Zitatende)
Am 31. Juli ist ab 16.45 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (19.15 Uhr Ortszeit) eine gemeinsam mit der Afghanischen Armee (ANA) 12 Kilometer nördlich von Pol-e-Khomri operierende Patrouille mit Handwaffen beschossen worden. Derzeit sind keine Verwundeten oder Schäden gemeldet.
Stand: 17.18 Uhr
Stand: 20 Uhr
Die Gefechtshandlungen sind zwischenzeitlich abgeschlossen. Die Aufständischen haben sich zurückgezogen. Deutsche Kräfte sind weiterhin vor Ort.
Es gab keine Verwundeten und keine Gefallenen.
Einstellzeit: 20.45 Uhr
Nachtrag zu den Gefechtshandlungen vom 31. Juli – Stand: 1. August, 10 Uhr
Während der Gefechtshandlungen hat sich ein deutscher Soldat durch einen Sprung in einen Kampfstand, um sich in Deckung zu begeben, verletzt. Er befindet sich derzeit zur medizinischen Behandlung in Mazar-e Sharif. Es besteht keine Lebensgefahr. Sein Zustand ist stabil. Die Angehörigen wurden informiert.
Am 31. Juli hat sich gegen 16.30 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (19 Uhr Ortszeit) ein Selbstmordattentäter im Stadtgebiet von Kunduz in die Luft gesprengt. Dabei gab es Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Deutsche Soldaten waren zum Zeitpunkt des Anschlags nicht im Stadtgebiet. Das Rettungszentrum des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) Kunduz unterstützt bei der Versorgung der Verletzten.
Stand: 17.35 Uhr
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ISAF: Unfall in Nordafghanistan – Zwei deutsche Soldaten verletzt
Am 31. Juli ereignete sich um 0 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (2.30 Uhr Ortszeit) nördlich des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT) Pol-e-Khomri ein Verkehrsunfall deutscher Kräfte mit einem Transportpanzer Fuchs. Dabei wurden zwei deutsche Soldaten verletzt.
Die Soldaten sind außer Lebensgefahr und in einem stabilen Zustand. Beide werden im Einsatzlazarett Mazar-e Sharif behandelt und haben bereits ihre Angehörigen informiert. Einer der Soldaten wird voraussichtlich zur weiteren Behandlung nach Deutschland ausgeflogen.
Stand: 17.05 Uhr
(Textauszug kursiv: Bundeswehr.de;
Bildquelle: NATO.ISAF.int, Hungarian troops patrol near Pol-e-Khomri, where they serve as members of a Provincial Reconstruction team, an International Security Assistance Force unit that provides assistance in rebuilding Afghanistan’s infrastructure, agricultural, educational and other capabilities.)
Für die einen ist es eine Ehre, dabei sein zu dürfen, für die anderen ein provozierendes Militär-Ritual: das Bundeswehr-Gelöbnis, das am Nachmittag in Stuttgart über die Bühne ging. Zu den befürchteten Ausschreitungen kam es aber nicht.
(Videoquelle: SWR Fernsehen Baden-Württemberg vom 30.07.2010 via YouTube)
Die Verteidigung heimatlicher Seegebiete gehört für die Deutsche Marine genauso zum Aufgabenspektrum wie die Teilnahme an internationen Verbänden und Einsätzen. Dauerhaft ist die Marine derzeit von der Ostsee über die Nordsee, dem Mittelmeer bis hin zum Seegebiet am Horn von Afrika eingesetzt. Das Tätigkeitsfeld der Marineeinheiten reicht dabei von Seeraumüberwachung wie beispielsweise im Mittelmeer bei der NATO-Operation Active Endeavour bis hin zu Konvoifahrten und Pirateriebekämpfung bei der EU-Mission Atalanta am Horn von Afrika.