Archiv für Juli, 2010

Deutsche Kreditbank (DKB) Kooperationspartner von Soldatenglück.de

Mittwoch, 21. Juli 2010

 

Mit der kostenfreien VISA-Card im weltweiten Einsatz

Soldaten werden deutschlandweit versetzt und sind viele Monate im weltweiten Einsatz, ein Standort-unabhängiges Internet-Konto ist maßgeschneidert für sie. Soldaten und Soldatenfamilien schauen auf Geld, Flexibilität und Qualität, dazu passt die Deutsche Kreditbank mit günstigen Angeboten und Partner-Karten.
(Für Zivilisten oder für Polizisten natürlich auch geeignet und empfohlen ;-) ) (weiter…)



Ernst-Reinhard Beck: SPD-Bundeswehrkonzept – eine Ansammlung von Allgemeinplätzen

Mittwoch, 21. Juli 2010

Zum Konzeptpapier “Transformation der Bundeswehr” der SPD erklärt der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Ernst-Reinhard Beck MdB:

Die SPD hat mit ihrem Papier zur Reform der Bundeswehr keinen großen Wurf gelandet. Die genannten Feststellungen, Schlussfolgerungen und Forderungen sind längst bekannt und bereits häufig formuliert worden. Statt zukunftsweisender Ideen finden sich vor allem Allgemeinplätze mit wenig Substanz.

Die SPD nährt Illusionen, während wir als regierungstragende Fraktion uns am Machbaren orientieren müssen. Wenn die SPD sich für eine in der Größe kaum verminderte Bundeswehr einsetzt, sollte sie konsequenterweise auch etwas zur Finanzierbarkeit sagen. Wer selbstbewusst den Ausstieg aus internationalen Verpflichtungen wie NATO-Response-Force und EU-Battle-Groups fordert, muss sich bewusst machen, dass damit unsere Verlässlichkeit im Bündnis beschädigt würde. Scheinheilig ist die durchsichtige Anbiederung der SPD an die wehrtechnische Industrie, wohlwissend, dass sie keines ihrer Versprechen halten könnte, wenn sie noch an der Regierung wäre.

Wir fordern die SPD daher auf, bei der Diskussion über die Neuordnung der Streitkräftestrukturen der gemeinsamen Verantwortung für eine tragfähige Sicherheitsvorsorge für unser Land gerecht zu werden.

(Textquelle: CDU/CSU-Bundestagsfraktion.de)

Afghanistan: Enthauptungs-Strategie der Taliban im Raum Kunduz und Baghlan

Mittwoch, 21. Juli 2010

Taliban-Offensive nahe Kunduz
Herausfordern, hinrichten, herrschen

Die Gewalt im Süden des Bundeswehrstützpunkts Kunduz eskaliert. Taliban haben eine Polizeiwache attackiert, sechs Polizisten enthauptet – als Zeichen der neuen Stärke. Die Region Baghlan droht von den Radikalen überrannt zu werden, die westlichen Truppen schlagen mit Kommandoaktionen zurückzum vollständigen SPIEGEL ONLINE Artikel von Matthias Gebauer und Shoib Najafizada

Dazu der Soldatenglück.de Artikel vom 05. April 2010 mit einer Video-Reportage über eine im westlichen Nordafghanistan operierende Taliban-Gruppe, die in der Provinz Baghlan im ISAF-Zuständigkeitsbereich des Regional Command North, dort wo Deutschland Lead Nation ist, aktiv ist. Die Provinz Baghlan ist südlich der Provinz Kunduz und nördlich von Kabul gelegen: In den Reihen der Taliban (Videos)

(Textauszug kursiv: SPIEGEL.de;
Bilderquelle: NATO.ISAF.int,
KANDAHAR, Afghanistan–Members of the honor guard for the Afghan National Police await the arrival of Kandahar Provincial Governor Turyalay Wisa for the ANP Region South Graduation ceremony at the Recruit Training Camp in Kandahar Province on Feb. 26, 2009. The ceremony marked the end of an eight-week training course that graduated 354 new members into the ANP. ISAF photo by U.S. Navy Petty Officer 2nd Class Aramis X. Ramirez;
ANP graduation june 26 2008)

Debatte um Kürzungspläne bei der Bundeswehr (Video)

Mittwoch, 21. Juli 2010

 

Begleitet von der Spardebatte hat das öffentliche Gelöbnis von Rekruten der Bundeswehr stattgefunden. In der Diskussion: Modelle von einer Truppenreduzierung bis hin zur Aussetzung der Wehrpflicht.

(Videoquelle: ZDF heute journal vom 20.07.2010;
Bildquelle: Bundeswehr.de, Feierliches Gelöbnis der wehrpflichtigen Rekruten am Gedenktag 20. Juli 2010 am Reichstagsgebäude/Deutscher Bundestag, Artikel “Bekenntnis zur Demokratie”)

“Reporter ohne Grenzen” Bericht zu Pressefreiheit im Kosovo: Regierung instrumentalisiert Medien

Mittwoch, 21. Juli 2010

Kaum unabhängige Journalisten

In einem neuen Bericht zur Situation der Medien im Kosovo zieht Reporter ohne Grenzen (ROG) eine ernüchternde Bilanz: In den vergangenen Jahren wurden im Kosovo kaum Fortschritte bei der Schaffung von Rahmenbedingungen zur Entstehung einer freien und unabhängigen Presse erzielt. Die Mehrheit der Medien ist derzeit weder redaktionell noch finanziell unabhängig. Kritische Journalisten werden eingeschüchtert und unter Druck gesetzt.

Vor allem Politiker und Behördenvertreter versuchen, regierungskritische und investigative Medienmitarbeiter mundtot zu machen oder sie zur Selbstzensur zu bewegen. Eine gängige Methode sind Hetzkampagnen: “Wer es wagt, Handlungen der Regierung zu kritisieren oder Korruption offen zu legen, wird öffentlich beschuldigt sich ‘unpatriotisch zu verhalten’, ‘Verräter der Nation’, ‘serbischer Spion’ oder einfach ‘gegen das Kosovo’ zu sein”, heißt es in dem 14-seitigen ROG-Bericht.

Die Anschuldigungen beschädigten nicht nur die Glaubwürdigkeit der Journalisten in der Öffentlichkeit. Gleichzeitig würden Medienschaffende dadurch zu einem potentiellen Ziel der Gewalt militanter nationalistischer Kreise wie etwa UCK-Veteranen, warnt ROG in dem Bericht.

Auch ein Anzeigenmarkt, der nach wie vor nicht liberalisiert ist, lähmt die Entwicklung einer vielfältigen, unabhängigen Presselandschaft in dem südosteuropäischen Land. Die Regierung, Behörden und politische Parteien unterstützen mit ihren Werbeetats gezielt ihnen nahe stehende Medien und nehmen darüber auch Einfluss auf redaktionelle Inhalte. Gerade für die überregionalen Medien stellen diese Werbeeinnahmen eine Haupteinnahmequelle dar. Eine Reihe von Medien wird damit politisch instrumentalisiert.

Nur eine geringe Zahl von Medien versucht, äußeren Einflüssen standzuhalten und ihre Autonomie zu bewahren. Nennenswert sind insbesondere die beiden Zeitungen “Koha Ditore” und “Zieri”. Vertreter von “Koha Ditore” berichten von Schikanen wie regelmäßigen Steuerprüfungen. Möglichen Beistand können die Medien auch von der Justiz nicht erwarten.

Besonders stark ausgeprägt ist die Kontrolle der Regierung beim Fernsehen – für immerhin 70 Prozent der Kosovaren immer noch die wichtigste Nachrichtenquelle. Der bedeutendste Fernsehkanal ist ein Programm der öffentlichen Sendeanstalt “Radio Televizioni i Kosovës” (RTK). Die Exekutive übt erheblichen Einfluss bei der Besetzung leitender Positionen bei RTK aus.

Private Kanäle, die mehr Freiheit in der Berichterstattung zulassen wollen, scheitern häufig vor allem an finanziellen Problemen oder bemühen sich wie “Rrokum TV” vergeblich um eine lokale terrestrische Sendelizenz.

ROG schließt den Bericht mit einem Katalog mit zwölf Forderungen und Empfehlungen, um in naher Zukunft konkrete Verbesserungen der Lage der Pressefreiheit im Kosovo zu erreichen. So solle unter anderem die internationale Staatengemeinschaft ihren Einfluss zur Verbesserung der Lage der Medien geltend machen. Bei der Rechtsstaatlichkeitsmission der Europäischen Union im Kosovo (EULEX Kosovo) zur Unterstützung beim Aufbau von Polizei, Justiz und Verwaltung müssten die Rechte der Presse und die spezifische Problemlage unabhängiger Journalisten stärker miteinbezogen werden, fordert ROG.

Lesen Sie hier den 14-seitigen ROG-Kosovo-Bericht (english)

(Text-, Grafikquelle: Reporter ohne Grenzen.de;
Bildquelle: NATO.KFOR.int, Generalleutnant Markus Bentler, Commander Kosovo Force, KFOR, Dr. Fatmir Sejdiu, Prasident der Republik Kosovo,16. Sept. 2009;
EULEX-Kosovo.eu, Head of Mission, Yves de Kermabon during the press conference after the signature of MoU with Minister of Economy and Finance, Ahmet Shala, which marks the beginning of a process of transferring the executive functions of the Financial Intelligence Center from EULEX over to the Kosovo institutions , 15 June 2010)



Afghanistan-Konferenz: UN Generalsekretär Ban Ki-moon eröffnete, U.S. Außenministerin Hillary Clinton gab die Marschrichtung vor (Videos)

Mittwoch, 21. Juli 2010

beim Foto-Finish kamen alle zur Geltung

 

Als erste Stimme der Vereinten Nationen rief Generalsekretär Ban Ki-moon gestern bei der Kabul International Confernce on Afghanistan alle Konferenzteilnehmer zur Fortsetzung der Unterstützung der afghanischen Regierung beim Erreichen von Frieden und sicherem Wiederaufbau deren Landes auf. Die in Afghanistan lebenden Menschen bestärkte der der UN Generalsekretär an diesem Ziel zuversichtlich mitzuarbeiten und weiterhin daran zu glauben. Das UN-Video unten zeigt Beispiele, wo greifbare Fortschritte in einem Lebensbereich erreicht sind, die positiven Beispiele ließen sich über viele weitere Problemfelder fortführen.

 

“We are here to support the Afghan Government and its new priorities … to reaffirm our pledge to stay engaged for the long term”, sagte Ban Ki-moon bei der Kabul International Conference on Afghanistan, die erstmals im Land, um das es geht, selbst stattfand. Artikel bei UN.org: In Kabul, Ban urges full support for Afghan peace and development efforts

Communiqué verabschiedet

Ein zehnseitiges Communiqué – Kabul International Conference on Afghanistan fasst die Ergebnisse und Absichtserklärungen des 20. Juli zusammen.

 

Die U.S. Außenministerin Hillary Rodham Clinton gab als Vertreterin der mit Abstand am meisten in Afghanistan engagierten Nation den Kurs und die (Ab)Marschrichtung vor, zum vollständigen Redetext bei State.gov.

Die Afghanistan-Konferenz über Wochen und Monate auf Arbeitsebene vorbereitet haben unter anderem diese fleißigen internationalen Akteure im Rahmen der UN-Mission UNAMA in Afghanistan:

 

(Videoquellen: UN.org, State.gov; MaximsNewsNetwork;
Bilderquelle: Office of the President.af, finales Abcshlussbild der Konferenz;
State.gov: U.S. Secretary of State Hillary Rodham Clinton and Afghan President Hamid Karzai look at an Afghan woman’s photography collection in Kabul, Afghanistan, on July 20, 2010.)

Männer im Westen sind häufigere Net(z)werker (Video)

Mittwoch, 21. Juli 2010

“Männer weinen heimlich” – das wusste Herbert Grönemeyer schon 1984. Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt, dass sich das auch in den letzten 26 Jahren kaum geändert hat. 44 Prozent der befragten Männer gaben an, dass sie Probleme lieber mit sich selbst ausmachen, als sich mit anderen auszutauschen.

“Männer sind wesentlich introvertierter haben weniger Bezugspersonen und fressen Probleme eher in sich hinein. Frauen sind die besseren Netzwerker”, erklärt Professor Dr. Frank Sommer vom Lehrstuhl für Männergesundheit am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Dafür pflegen immer mehr Männer inzwischen soziale Netzwerke im Internet und haben zum Beispiel ein eigenes Profil bei Facebook, MySpace und Co. Zu nahezu jedem Thema gibt es mittlerweile Online-Foren, in denen man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. In der TK-Umfrage gab fast jeder achte Mann an, in Online-Chats, -Netzwerken und -Foren Freunde zu finden, die ein guter Ersatz für bisherige Freundschaften sind. Auffällig: Während im Westen Deutschlands 14 Prozent der Männer der virtuellen Kontaktpflege positiv gegenüberstehen, sind es im Osten des Landes nur acht Prozent.

“Internetforen und Netzwerke sind sicherlich kein Ersatz für echte Freunde. Aber wenn es jemandem schwerfällt, mit seinem privaten Umfeld über persönliche Probleme zu sprechen, ist es doch gut, wenn man es anonym in einem Forum artikulieren kann. Das gilt zum Beispiel für Sexualprobleme”, so der Experte für Männergesundheit.

(Text-, Bildquelle: Techniker Krankenkasse, TK.de;
Videoquelle: via YouTube)

Herbert Grönemeyer mit “Männer”:

 

 

BRAVO präsentiert Jugend-Kondom als exklusives Heftextra in der aktuellen Ausgabe

Mittwoch, 21. Juli 2010

Braucht die Welt wirklich ein Jugend-Kondom? Klare Antwort: Ja. Vielen Jugendlichen passen die handelsüblichen Standard-Kondome nicht. Das ergab eine von BRAVO im Frühjahr 2008 durchgeführte Dr.-Sommer-Umfrage auf BRAVO.de unter 12.970 Teilnehmern. Jedem vierten befragten Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 20 Jahren sind Standard-Kondome zu groß. Für jeden 5. Jungen gibt es laut Umfrage überhaupt kein passendes Kondom.

Ein Skandal. Denn das bedeutet, dass sich auch verantwortungsbewusste und aufgeklärte Jugendliche in Deutschland nicht sicher vor ungewollter Schwangerschaft oder Aids und sexuell übertragbaren Krankheiten schützen können.

BRAVO stellt gemeinsam mit dem Hersteller Coripa in der aktuellen Ausgabe 30/2010 (EVT: Mittwoch, 21. Juli) das erste Jugend-Kondom vor. Das beigelegte Kondom ist 49 mm breit – damit 3 mm schmaler als handelsübliche Standard-Kondome. Das Special erklärt die richtige Anwendung.

Marthe Kniep, Leiterin des Dr.-Sommer-Teams: “Kondome sind das meistgenutzte Verhütungsmittel bei den 11- bis 17-Jährigen und bei richtiger Anwendung auch das sicherste. Wenn Jugendliche von Anfang an die Erfahrung machen, dass Kondome nicht richtig passen und abrutschen, sind sie von Gummis schnell genervt und benutzen sie – aus Scham oder Frust – auch später nicht.” (Zitatende)

(Textquelle: BRAVO.de)

Bild des Tages – Barack Obama und David Cameron im White House in den Mund gelegt (Video)

Mittwoch, 21. Juli 2010

Washington D.C. bis Kabul = 6.933 Meilen (11.143 Kilometer)

Barack Obama, USA: Du David.

David Cameron, GB: Ja Barack?

Barack Obama, USA: Da hinten in 6.933 Meilen (11.143 Kilometer) entfernt liegt Afghanistan.

David Cameron, GB: Von London aus sind es 3.552 Meilen (5.709 Kilometer). Wußtest Du, dass es aus Berlin in Deutschland 2.979 Meilen (4.782 Kilometer) sind?

Barack Obama, USA: Eigentlich verdammt weit weg dafür dass wir uns jeden Tag mit dem Thema befassen.

 

U.S. Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron sprechen nach ihrem Treffen am 20. Juli 200 im Weißen Haus mit den Medien – als größte Truppensteller am Hindukusch auch lange über Afghanistan und die regionale Kooperation mit Pakistan.´
Und die amerikanischen und britischen Soldaten, die gemeinsam in Einsätzen sind, ihren weltweit Dienst tun und auch kämpfen in Korea, im Irak oder in Afghanistan fanden besondere Anerkennung.
David Cameron verriet am Rande, dass er bei einem kühlen Bier das Fußballweltmeisterschafts-Spiel Argentinien-Deutschland sah und zu Deutschland gehalten hat.

(Bildquelle: White House.gov, President Barack Obama points out landmarks as he shows Prime Minister David Cameron of the United Kingdom the view from the Truman Balcony of the White House, July 20, 2010., Official White House Photo by Chuck Kennedy)

Afghanistan-Konferenz: NATO Generalsekretär Rasmussen trifft den afghanischen Präsidenten Karzai (Videos)

Dienstag, 20. Juli 2010

 

Das Fragment einer Begegnung zwischen Anders Fogh Rasmussen, dem NATO-Generalsekretär, und dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai, der Commander ISAF, General David Petraeus, ist dabei, es wurde dieser Tage viel gesprochen und versprochen. Kabul ist das Mekka der Krisendiplomatie und der Bekundungen, nicht nur wenn die Kabul International Confernce on Afghanistan stattfindet.

Eindrücke vom Geschehen rund um die Konferenz, die den Beschluss gefasst hat, das in 2010 eine Übergabe der Verantwortung an die Afghanen erfolgen kann und der Abzug der internationalen Truppen eingeleitet werden soll.

 

(Videoquelle: NATO.int)