Hans-Christian Ströbele (Grüne) fordert Wahrheit über Bundeswehr-Eliteeinheit in Afghanistan.
von Dirk ~ 27. Juli 2010. Zu lesen unter: Parlamentsarmee.
Nach der Veröffentlichung von zehntausenden Geheimdokumenten zum Afghanistan-Krieg möchte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele “die Wahrheit über das lesen, was die Bundeswehr konkret in Afghanistan treibt”. Im Interview mit der “Neuen Presse” (Dienstagsausgabe) aus Hannover sagte Ströbele, der auch Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und des parlamentarischen Kontrollgremiums für die Geheimdienste ist:”Ich bemühe mich seit einem halben Jahr zu erfahren, was an geheimen Kommandoaktionen durch die Bundeswehr unterstützt wird. Und vor allem, was die Operationstruppe “TF 47″ der Bundeswehr dort macht.” Dies sei eine geheim arbeitende Eliteeinheit, die sich aus den verschiedenen Waffengattungen zusammensetze und auch eine nachrichtendienstliche Komponente habe. Die Veröffentlichung der militärischen Geheimdokumente im Internet findet Ströbele richtig. “Es wird rund um den Krieg in Afghanistan viel zu viel nicht nur geheim gehalten, sondern auch gelogen. Die Wahrheit bleibt wieder einmal auf der Strecke.” Diese Papiere seien wichtig und interessant. Der Grünen-Politiker glaubt, dass die Dokumente auch Kriegsverbrechen belegen könnten. Ströbele sagte auch: “Täglich werden Zivilisten, mögliche Taliban-Verdächtige, aber auch US- und andere Soldaten der Allianz von Nato-Truppen getötet. Das dringt nur hin und wieder an die Öffentlichkeit. Um die Parlamente zur richtigen Politik zu drängen, müssen die Fakten aber ans Licht.” (Zitatende)
Berichtet die Neue Presse Hannover.
(Textquelle kursiv: Neue Presse Hannover.de;
Bildquelle: Hans-Christina Ströbele MdB)






















27. Juli 2010 um 10:19 Uhr
Oh ja mein Herr Ströbele.Verständlich das er ein Problem mit Spezialeinheiten aller Art hat, sind doch seine Zitat:”Lieben Kameraden” der RAF durch ebensolche dezimiert worden. Dieser Mann ist für mich der beste Beweis das im Bundestag einige Psychopathen sind, die ohne ihre politische Karriere schlicht im Gefängnis sitzen würden.
27. Juli 2010 um 10:30 Uhr
[...] in der Reaktion von all jenen die es schon vorher hätten besser wissen und sagen müssen und jetzt überrascht tun um aus Selbstverständlichkeiten und altem wein in neuen Schläuchen eigenes Kapital zu [...]
27. Juli 2010 um 11:04 Uhr
Zitat ” Oh ja mein Herr Ströbele.Verständlich das er ein Problem mit Spezialeinheiten aller Art hat”
Gibt es denn etwas, womit Ströbele kein Problem hat?
27. Juli 2010 um 11:33 Uhr
Damit, sich selbst optimal Effekt-haschend in Szene zu setzen.
Womit wir wieder beim “ich fordere..” Thema sind.
Ich würde ihm am liebsten (…) um das zumindest mal Salonfähig anzudeuten. Typen wie der hatten 8-9 Jahre Zeit “zu fordern”.
Taugt nur zu einem erbärmlichen Mitläuferdasein, aber das auch nur dann, wenn jemand zusieht.
27. Juli 2010 um 22:30 Uhr
Die SPD weiß von nichts.
“Dass die TF 373 gezielt Taliban töte, habe niemand gewusst, heißt es aus der SPD.”
http://bit.ly/dk5lmd
27. Juli 2010 um 22:46 Uhr
Gezieltes Töten ist wie Super-GAU oder pro-aktiv. Ein effektheischender Begriff, der alle Gutmenschen um ihren ruhigen Schlaf bringt, solange ihr Hintern auf der Ökotex-Matraze im schönen warmen Bettchen in Deutschland liegt.