Archiv für Juni, 2010

Niederländische Soldaten im Afghanistan-Einsatz – Dagboek van Onze Helden – Tagebuch unserer Helden (Videos)

Mittwoch, 16. Juni 2010

Der Afghanistan-Einsatz der niederländischen Truppen wird von der niederländischen Tageszeitung Telegraph mit einem Videotagebuch und mit laufender Print-Berichterstattung begleitet, Soldatenglück.de berichtete mit den ersten zehn Filmen davon, nun sind weiterere vier Reportagen online:

Wederopbouw in 3D

 

Tom is geen militair, maar een civiel op missie vanuit het Ministerie van Buitenlandse Zaken. Als ‘Polad’ geeft hij politiek advies aan de lokale autoriteiten.

Ik houd van die heli!

 

Rutger (26 jaar) is Loadmaster op de Chinook. Hij is een Luchtmachter in hart en nieren, voor de vierde keer op missie in Afghanistan. “Wat voor sommige mensen de oldtimer is, dat is voor mij de Chinook.”

Landing in vijandelijk gebied

 

Rutger en zijn crew brengen met de Chinook transportheli naast goederen en militairen soms ook Special Forces weg voor een missie in vijandelijk gebied.

 

(Bildgrafik-, Videoquelle: De Telegraph via YouTube-Kanal “dagboekvanonzehelden”
Kartengrafik: Defensie.nl)

Hintergrundinformationen: Die niederländischen Kameraden im Auslandseinsatz in Afghanistan bei Defensie.nl



Der Schindluder mit der Wehrpflicht

Mittwoch, 16. Juni 2010

Man mag zu der Allgemeinen Wehrpflicht stehen wie man will. Aber ihre frivole Entsorgung durch die schwarz-gelbe Bundesregierung hat sie nicht verdient. zum vollständigen Kommentar “BUNDESWEHR: Der Schindluder mit der Wehrpflicht” von Christoph Bertram bei ZEIT ONLINE

Christoph Bertram ist Publizist; er war von 1974 an für acht Jahre Direktor des International Institute for Strategic Studies (IISS) in London, danach 16 Jahre ZEIT-Redakteur, u.a. als Ressortchef der Politik. Anschließend übernahm er die Leitung der Stiftung Wissenschaft und Politik und blieb acht Jahre dort.

(Textauszüge kursiv: DIE ZEIT.de;
Bilderquelle: Bundeswehr.de)

Der populäre Verteidiger – Guttenberg an Spitze der Beliebtheitsskala beim ARD-DeutschlandTrend EXTRA

Mittwoch, 16. Juni 2010

ARD-DeutschlandTrend EXTRA – FDP in Sonntagsfrage bei 5 Prozent – Merkel und Westerwelle verlieren weiter an Zustimmung

In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-DeutschlandTrends EXTRA verliert die FDP gegenüber der Vorwoche einen Punkt und kommt nur noch auf fünf Prozent. Dies ist der schlechteste Wert für die FDP im ARD-DeutschlandTrend seit Oktober 2003. Die Union legt um einen Punkt zu und kommt auf 32 Prozent. Die SPD erreicht unverändert 29 Prozent. Die Grünen gewinnen einen Punkt hinzu und kommen auf 17 Prozent. Die Linke verliert einen Punkt und erreicht elf Prozent.

Für diese Umfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap am Montag und Dienstag dieser Woche 1.000 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch befragt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihr Vize Guido Westerwelle haben im Vergleich zum Monatsbeginn weiter an Zustimmung in der Bevölkerung verloren. Im ARD-DeutschlandTrend EXTRA sind nur noch 40 Prozent der Deutschen mit der Arbeit von Angela Merkel zufrieden. Dies sind acht Punkte weniger im Vergleich zum Beginn des Juni und der schlechteste Wert von Angela Merkel in ihrer Zeit als Regierungschefin. Seit Anfang Mai hat Angela Merkel 18 Punkte eingebüßt. Guido Westerwelle verliert gegenüber dem Monatsbeginn vier Punkte und erreicht 20 Prozent Zustimmung. Dies ist sein schlechtester Wert seit Januar 2003. Damit ist er unverändert Schlusslicht unter den abgefragten Parteipolitikern.

An der Spitze der Beliebtheitsliste liegt weiterhin Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Mit seiner Arbeit sind 68 Prozent der Deutschen zufrieden (+7 gegenüber Anfang Juni). Auf Platz zwei folgt Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, mit deren Arbeit 56 Prozent der Deutschen zufrieden sind (+6). Auf Platz drei liegt jetzt Finanzminister Wolfgang Schäuble (48 Prozent, +1). Angela Merkel liegt in der Beliebtheitsliste nun hinter der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Renate Künast (45 Prozent, +2), SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier (43 Prozent, -1) und SPD-Chef Sigmar Gabriel (41 Prozent, +3).

Die Zufriedenheit mit der schwarz-gelben Bundesregierung ist auf einem neuen Tief angelangt. Nur noch 12 Prozent der Deutschen sind mit der Arbeit der schwarz-gelben Koalition zufrieden. Dies sind acht Punkte weniger im Vergleich zum Monatsbeginn. 86 Prozent der Deutschen sind unzufrieden mit der Arbeit von Schwarz-Gelb (+8). So negativ wurde eine Bundesregierung zuletzt im März 2004 bewertet.

Vor die Frage gestellt, ob die schwarz-gelbe Koalition aus Union und FDP bis 2013 weiterarbeiten, ob es zu einem Wechsel zu einer Großen Koalition kommen, oder ob es Neuwahlen geben sollte, entscheidet sich knapp die Hälfte der Deutschen für Neuwahlen. 47 Prozent halten Neuwahlen für die beste der drei Möglichkeiten. 24 Prozent sind für einen Wechsel zu einer Großen Koalition aus Union und SPD. Nur 23 Prozent halten es für das Beste, wenn die schwarz-gelbe Koalition bis 2013 weiterarbeitet.

Gefragt danach, welche der drei Möglichkeiten eintreffen wird, glauben 35 Prozent, dass es zu Neuwahlen kommt. 41 Prozent sind der Ansicht, dass die schwarz-gelbe Koalition bis 2013 weiterarbeiten wird. Nur 18 Prozent denken, dass es einen Wechsel zu einer Großen Koalition geben wird.

Befragungsdaten
- Grundgesamtheit: Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren
- Fallzahl: 1.000 Befragte
- Erhebungszeitraum: 14. bis 15. Juni 2010
- Erhebungsverfahren: Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
- Stichprobe: Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
- Fehlertoleranz: 1,4* bis 3,1** Prozentpunkte * bei einem Anteilswert von 5%; ** bei einem Anteilswert von 50%

(Textquelle: Das Erste.de, WDR, ARD-DeutschlandTrend EXTRA;
Bilderquellen: Bundeswehr.de, Verteidigungsminister zu Guttenberg beim Antrittsbesuch bei der Marine am 10. März 2010;
NATO.ISAF.int, der IBuK Guttenberg in Kunduz/Afghanistan am 16. April 2010)

Abschied von Bellevue, Großer Zapfenstreich für Bundespräsident a.D. Horst Köhler (Videos)

Dienstag, 15. Juni 2010

Zwei Wochen nach seinem Rücktritt ist der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler mit dem Großen Zapfenstreich der Bundeswehr im Park des Schlosses Bellevue, dem Amtssitz des Bundespräsidenten in Berlin, verabschiedet worden.

Zum Livestream

 

An der Zeremonie nahmen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Außenminister Dr. Guido Westerwelle, Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert und weitere Vertreter der Verfassungsorgane teil, der Bundesverteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Gutteberg, auch der Generalinspekteur Volker Wieker sowie 400 geladene Gäste waren anwesend.

 

 

 

Horst Köhler war am 31. Mai 2010 überraschend zurückgetreten. Am 30. Juni 2010 wird die Bundesversammlung in Berlin einen Bundespräsidenten wählen. Bis dahin wird der Bundesratspräsident, Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen, die Befugnisse des Bundespräsidenten als Staatsoberhaupt wahrnehmen.

Soldatenglück.de berichtete über den Rücktritt und über Horst Köhlers Wirken als Bundespräsident.

Die Osnabücker Zeitung kommentiert den Rückzug Horst Köhlers:
Ein rätselhafter Abschied

Warum Horst Köhler ging, bleibt auch nach dem Großen Zapfenstreich ein Rätsel. Er hat ein Zeichen setzen wollen gegen den oft zynischen Politbetrieb, sagen die einen. Er hat das Amt des Bundespräsidenten hingeworfen, weil er Kritik austeilen, aber nicht aushalten konnte, rügen die anderen. Die Gefühlswallungen nach dem Blitz-Rücktritt verebben – und legen den Blick frei auf einen Menschen, der an seinem Amt offenkundig zu schwer zu tragen hatte. Harmonie gab es durchaus nicht immer zwischen Kanzlern und Präsidenten. Die Eifersüchteleien Helmut Kohls gegen den glanzvollen Redner Richard von Weizsäcker blieben nicht verborgen. Ebenso hat Deutschlands erster Kanzler Konrad Adenauer dazwischengefunkt, als Staatsoberhaupt Theodor Heuss Kabinettssitzungen leiten wollte.

Dem Präsidenten bleibt die Macht des Wortes. Daran hat der zupackende Ökonom Köhler gelitten. Heuss hat jede seiner Reden selbst geschrieben, Köhler war auf den Rat anderer angewiesen. Als dieser ausblieb oder nicht mehr durchdrang, musste er scheitern. Beim letzten Zapfenstreich gab die Kanzlerin Köhler die Ehre. Ihre Nichtbeachtung zuvor hat der 67-Jährige nur ertragen können, solange er starke Weggefährten um sich hatte. Dem Vernehmen nach war es zuletzt der Tod seines engsten Vertrauten Gert Haller, der Köhler gänzlich einsam machte. Wirklich verstehen wird man den Abschied Horst Köhlers nicht. In der Politik war er ungeliebt, auch dafür mochte ihn das Volk. (Zitatende)

 

(Textquelle kursv: Neue Osnabrücker Zeitung.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de;
Videoquelle: ARD und ZDF heute vom 15.06.2010 via YouTube-Kanal Soldatenglück)

General David Petraeus erleidet im U.S. Senat leichten Schwächeanfall (Video)

Dienstag, 15. Juni 2010

Der Russen-Sender Russia Today meldet übertreibend ”US General David Petraeus collapsed in his chair under intense questioning in the Senate on Tuesday”.
DER SPIEGEL meldet “Schwächeanfall – General Petraeus bricht im US-Senat zusammen”.
Soldatenglück.de sagt, wer so viel arbeitet wie der Commander CENTCOM, General David H. Petraeus (57), auf drei Kontinenten seinen Dienst ausübt, soviel Verantwortung auf seinen Schultern hat, Soldat durch und durch ist, geht aus Pflichtgefühl über seine physischen und Grenzen hinaus. Soldatenglück.de wünscht dem amerikanischen Kameraden und General viel Kraft, Energie, Gesundheit für die anspruchsvolle  Aufgabe und natürlich Soldatenglück in allen Lagen.
Tatsächlich hatte Petraeus in der engen Terminlage im warmen Washington D.C. zu wenig getrunken.

 

Soldatenglück.de berichtet regelmäßig über General David H. Petraeus.

(Bildquelle: CENTCOM.mil;
Videoquelle: Russia Today.com)



Einsatzkräfte zwischen Fähigkeitslücken und Sparzwängen

Dienstag, 15. Juni 2010

7. Handelsblatt Jahrestagung “Sicherheitspolitik und Verteidigungspolitik” (5. und 6. Oktober 2010, Pullman Berlin Schweizerhof, Berlin)

Die Sparpläne der Bundesregierung sehen auch eine Reform der Bundeswehr vor. 2013 und 2014 sollen jeweils zwei Milliarden Euro eingespart werden und ein Personalabbau um 40.000 Mann wird geprüft. Schon im Vorfeld der Haushaltsgespräche betonte Bundesverteidigungsminister Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg die Notwendigkeit, den Wehretat zu begrenzen und kündigte eine “Paradigmenumkehr” an. Der Finanzrahmen solle in Zukunft den strukturellen Rahmen und das Anspruchsniveau der Bundeswehr bestimmen. Mit massiven Kürzungen in der Kommandostruktur will auch die NATO ihre Ausgaben um 1,5 Milliarden Euro absenken.

Die Handelsblatt Konferenz “Sicherheitspolitik und Verteidigungsindustrie” (5. und 6. Oktober 2010, Berlin) greift die Diskussion um die neuen Sparzwänge der Bundeswehr und der NATO auf und stellt Lösungsansätze von Politik, Militär und wehrtechnischer Industrie für einen effizienten Umbau der Einsatzkräfte vor. Zum Auftakt der Veranstaltung spricht Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg. (weiter…)

Joachim Gauck.de (Video)

Dienstag, 15. Juni 2010

Joachim Gauck zeigt sich hoch erfreut und überrascht über die “fantastische” Resonanz im Netz auf seine Kandidatur auf das Amt des Bundespräsidenten. Die vielen Aktivisten und Aktivitäten seien ein Beleg dafür, dass in Deutschland unglaublich viele Menschen leben, die sich alle”neben den schönen Dingen wie Fußball oder Urlaub, Sommer, dafür interessieren, wer in diesem Land Politik macht und wie Politik aussehen soll und wie Glaubwürdigkeit in der Politik beheimatet sein kann”. Dies sei “wunderbar”, sagt Gauck und dankt allen Engagierten.

 

Die Internetseite Jaochim Gauck.de zeichnet ein Bild über die Kandidatur, Unterstützer (inklusive Netz-Initiativen), Aktuelles, Vita, Bildergalerie, Termine …

Soldatenglück.de berichtete zu Joachim Gauck und dessen Bundespräsidenten-Kandidatur und unterstützt den Bundespräsidentschafts-Kandidaten Joachim Gauck.

Rede Joachim Gaucks auf der Bornholmer Brücke  am 09. November 2009

 

Anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls sprach Joachim Gauck an der Bornholmer Brücke in Berlin. “Wir sind das Volk”, zitiert er den Slogan des Mauerfalls. “Das klingt so unglaublich einfach aber doch so unendlich kraftvoll.” Gauck erklärt: “Das bedeutet, dass man zuständig ist, auch wenn man jahrelang zur Unmündigkeit erzogen wurde.”

(Textauszüge: Joachim Gauck.de;
Videoquelle: YouTube-Kanal Joachim Gauck)

Vom Kap an die Copacabana – Fußball-WM beschert Wirtschaft Aufträge in Milliardenhöhe

Dienstag, 15. Juni 2010

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika hat der deutschen Wirtschaft Aufträge in Milliardenhöhe eingebracht.

Als Südafrika vor sechs Jahren den Zuschlag für die Austragung der Fußballweltmeisterschaft 2010 erhielt, freuten sich nicht nur die südafrikanischen Fußballfans. Auch die südafrikanische Wirtschaft jubelte ob der erwarteten massiven Investitionen in Infrastruktur und Stadienbau. Allein der Neu- bzw. Ausbau der 10 WM-Arenen kostete am Ende mehr als 1,3 Mrd. Euro. Insgesamt wurden im Zuge der WM-Ausrichtung Infrastrukturprojekte im Gesamtvolumen von mehr als 15 Mrd. Euro angestoßen. Auch die deutsche Wirtschaft, die traditionell stark in der Kaprepublik vertreten ist, konnte von Aufträgen profitieren.

So lieferten deutsche Firmen im Vorfeld der WM mehr als 200 Busse an die dortigen Verkehrgesellschaften aus. Deutsche Unternehmen waren am Design und am Ausbau zahlreicher WM-Stadien beteiligt. Auch für den Bau des “Gautrain Rapid Rail Link”, einer neuen, hochmodernen Eisenbahnverbindung zwischen Pretoria und Johannesburg, wurden deutsche Tunnelbaumaschinen eingesetzt. Alles in allem ist die WM ein wichtiger wirtschaftlicher Stimulus, gerade auch vor dem Hintergrund der weltweiten Wirtschaftskrise. Ohne diesen Sondereffekt, wäre der Rückgang des südafrikanischen BIP in 2009 wohl stärker ausgefallen (-1,8 %). Für das laufende Jahr wird wieder mit einem moderaten Wachstum von ca. 3 Prozent gerechnet. Davon werden ca. 0,5 Prozent dem WM-Effekt zugerechnet.

Während in den nächsten vier Wochen der Ball am Kap rollt, schauen die ersten Unternehmen schon auf die nächste Chance: die WM 2014 in Brasilien. Auch hier sind massive Investitionen geplant, z.B. in die Verkehrs- und Energieinfrastruktur sowie in den Wohnungsbau. Der brasilianische Wirtschaftsminister Miguel Jorge kündigte kürzlich im Rahmen der Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage an, sein Land werde 735 Mrd. USD in den kommenden Jahren in die Modernisierung investieren. Der BDI unterstützt deutsche Unternehmen dabei, sich bereits frühzeitig in Position zu bringen und informiert über sich ergebende Geschäftschancen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Förderung des Engagements mittelständischer Firmen gelegt. Das vom BDI gestartete Projekt WinWin 2014/2016 dient der Unterstützung mittelständischer Firmen bei einer Beteiligung an den anstehenden Projekten zur Vorbereitung auf die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spielen 2016.

(Textquelle: BDI.eu)

Hintergrundinformationen: FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Südafrika 2010 und FIFA Fußball-Weltmeisterschaft Brasilien 2014

Experte: Freiwilliges Dienstjahr statt Wehrpflicht

Dienstag, 15. Juni 2010

Der Konfliktforscher Berthold Meyer fordert von der Bundesregierung, die Wehrpflicht durch ein freiwilliges Dienstjahr für alle zu ersetzen. “Warum sollte es nicht gelingen, fortlaufend 120.000 bis 130.000 junge Männer und Frauen dafür zu gewinnen, sich ein Jahr lang gegen Bezahlung (…) für die Gesellschaft einzusetzen?”, fragte der Professor von der Universität Marburg am Montag (14. Juni 2010) in einer Stellungnahme vor dem Verteidigungsausschuss zum vollständigen Text bei DBwV

Soldatenglück.de hält diesen Denk- und Lösungsansatz für sehr prüfenswert. Die freie Wahl der Einsatzstelle, etwa bei der Bundeswehr, im Kindergarten oder in der Altenpflege wäre ein vernünftiges, faires Angebot, die Öffnung eines solchen Freiwilligendienstes für junge Männer und auch Frauen wäre ein Gewinn. Mit Blick auf das Angebot für junge Menschen, das der entwicklungspolitische Freiwilligendienst weltwärts.de bietet, der um ein vielfaches mehr Anfragen bekommt als er Stellen bietet, kann einem solchen erweiterten Angebot für junge Leute eine gute tragfähige Zukunft prognostiziert werden.

“weltwärts mit der Bundeswehr?”

Hintergrundinformationen: Prof. Dr. Berthold Meyer, Hessische Stiftung Friedens-Konfliktforschung (HSFK)

(Textauszug kurisv: Deutscher BundeswehrVerband.de;
Bildgrafik: weltwaerts.de; Grafik: HSFK.de)

Gesine Schwan ist doch noch Präsidentin in Berlin geworden

Dienstag, 15. Juni 2010

Prof. Dr. Dr. h.c. Gesine Schwan zur Präsidentin der HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance in Berlin gewählt

Das Board of Trustees, der Aufsichtsrat der HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance in Berlin, hat gestern einstimmig Prof. Dr. Dr. h.c. Gesine Schwan zur ersten Präsidentin gewählt. Dem Board of Trustees gehören neben je zwei Vertretern der Humboldt-Universität zu Berlin und der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) auch prominente Persönlichkeiten wie Bundesministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Gerd Leipold (ehem. Greenpeace International) an.

Frau Professor Schwan erklärte: “Ich freue mich über dieses Zeichen des Vertrauens. Wir wollen in den kommenden Jahren einen Beitrag zur besseren Kooperation von Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft auf wissenschaftlicher und praktischer Ebene leisten. Mein besonderer Dank gebührt den engagierten Beiratsmitgliedern der HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance, allen voran Richard von Weizsäcker, Mary Robinson und Kofi Annan.”

(Text-und Bildquelle: HUMBOLDT-VIADRINA School of Governance.org)