Archiv für Mai, 2010

Afghanistan: US-amerikanischer Ehrenkreuzträger und ein deutscher Feldwebel-Dienstgrad berichten vom Gefecht des 02. April 2010 (Videos)

Montag, 17. Mai 2010

und vom MEDEVAC-Einsatz unter Feuer

 

Interviews mit Sgt. Steven Shumaker und Hauptfeldwebel Patrick B. in Kunduz am Rande des Zusammenseins nach der feierlichen Verleihung der Bundeswehr-Ehrenkreuze durch den ISAF Chief of Staff, Bundeswehr Generalleutnant Bruno Kasdorf, an die 14 MEDEVAC US-Soldaten des 5-158th Aviation Battalion.

 

Soldatenglück.de berichetete über die Verleihung der 14 Ehrenkreuze der Bundeswehr an die tapferen US-Kameraden im Afghanistan-Einsatz: American Soldiers Decorated with German Gold Cross – Director´s Cut mit O-Ton und Nationalhymnen (Video) und Kunduz: US-Soldaten für MEDEVAC-Einsatz im Gefechtsgebiet mit Ehrenkreuz der Bundeswehr ausgezeichnet (Video) und Afghanistan: 14 Bundeswehr-Ehrenkreuze in Gold für US Soldaten, die für deutsche Kameraden ihr Leben riskierten (Video) und Die amerikanischen MEDEVAC-Rettungsengel von Kunduz und Baghlan sind in Ansbach stationiert und Pressekonferenz von Verteidigungsminister Guttenberg und COM ISAF General McChrystal in Berlin (Video).

(Videoquelle: Defence.gov, Produced by Sgt. 1st Class Michael Houk, via YouTube-Kanal Soldatenglück;
Bilderquelle: NATO.ISAF.int, (weiter…)



Soldatinnen an deutschen Fronten – in Afghanistan und anderswo (Videos)

Montag, 17. Mai 2010

Soldatenglück Kultur

 

 

 

Über 14 000 Frauen gibt es in der Bundeswehr. Sie tragen Waffen und erfüllen die gleichen Aufgaben wie ihr männlichen Kollegen. Sie gehen in Krisengebiete – der gefährlichste Ort ist Afghanistan.

Was treibt diese Frauen an? Warum ergreifen sie den männlichsten aller Berufe? Funktioniert das reibungslos? Wo gibt es Konflikte? Wie vertragen sich traditionelle Rollenbilder und die neuen Soldatinnen?

SWR Literatur im Foyer; Thea Dorn im Gespräch mit Jasna Zajcek und Marc Lindemann

(Videoquelle, Textauszug: SWR Literatur SWR Sendung vom 23. April 2010, Wiederholung in 3sat am 02. Mai via YouTube-Kanal Soldatenglück)

Seenotretter zeichnen mutige Marinesoldaten aus (Video)

Montag, 17. Mai 2010

Für ihren mutigen und selbstlosen Einsatz zur Rettung von 26 Seeleuten unterschiedlicher Nationalitäten vor der Küste des Libanons wird die DGzRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) am 20. Mai 2010 in Kiel die Besatzungen des Tenders “Mosel” (5. Minensuchgeschwader) und des Minenjagdbootes “Laboe” (3. Minensuchgeschwader) der Deutschen Marine mit der “Bronzenen Medaille für Rettung aus Seenot” auszeichnen. Stellvertretend für die Besatzungen wird DGzRS-Vorsitzender Michael Grobien Medaillen und Urkunden an die beiden Kommandanten, Korvettenkapitän Michael Gierahn (38) und Kapitänleutnant Jens Geppert (36), überreichen. Die Auszeichnung findet an Bord des Tenders “Mosel” statt.

Zu dem Seenotrettungseinsatz war es am Nachmittag des 17. Dezember 2009 im Mittelmeer gekommen. Elf Seemeilen westlich des libanesischen Hafens Tripoli war bei starken Winden von im Mittel sechs Beauforts (circa 54 Stundenkilometer Windgeschwindigkeit), drei bis vier Metern Seegang und schweren Gewitterschauern das unter Panama-Flagge fahrende Viehtransportschiff “Danny F II” mit über 80 Mann Besatzung gekentert.

Die beiden deutschen Marineschiffe, die sich im Rahmen des UNIFIL-Einsatzes vor Ort befanden und zum Zeitpunkt des Unglücks zum “Abwettern” im Hafen von Beirut lagen, liefen nach Eingang des Notrufes sofort aus und trafen gegen 19 Uhr an der Unglücksstelle ein. In der Nacht und in den folgenden zwei Tagen konnten bei widrigen Verhältnissen 26 Schiffbrüchige gerettet werden. Unter Einsatz ihres Lebens sprangen die deutschen Marinesoldaten in die aufgewühlte See, um den teilweise durch Entkräftung und wegen des Seegangs hilflos treibenden Schiffbrüchigen zu Hilfe zu kommen. Sie wurden in Kletterrettungsnetze verbracht und anschließend an Bord geholt.

Hier wurden sie medizinisch versorgt und anschließend im Hafen von Tripoli an die libanesischen Behörden weitergeleitet. Für neun weitere Schiffbrüchige konnte bedauerlicherweise keine Hilfe mehr geleistet werden; sie wurden tot geborgen.

Die Such- und Rettungsmaßnahmen wurden am 20. Dezember – drei Tage nach dem Unglück – beendet.

Mit einer solchen Medaille werden die Marinesoldaten geehrt werden. Foto: DGzRS

Video: DGzRS-Seenotkreuzer in schwerer See

 

(Text-, Bilderquelle: Marine.de;
Video-, Bildquelle:
DGzRS.de, Beitext, Seenotkreuzer in schwerer See während einer Sturm- und Schwerwetterfahrt zur Vorbereitung auf den Seenotfall. Filmaufnahmen der DGzRS)

Hintergrundinformationen: Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, DGzRS

Afghanistan: 40 Taliban-Angriffe täglich (Video)

Montag, 17. Mai 2010

Anlässlich des Besuches des afghanischen Präsidenten Hamid Karzai beim neuen britischen Premierminsiter David Camerone in London (Bild unten) hat THE INDEPENDENT auf Grundlage eines aktuellen amerikanischen Berichtes des US Government Accountability Office recherchiert und gerechnet, wie sich die Lage für die britischen Truppen (und auch für die Partner-Nationen) in Afghanistan in Zahlen darstellt.

Die vom Opium-Handel finanzierte Taliban setzt die ISAF-Truppe seit Beginn des Einsatzes vor 9 Jahren eklatant zunehmend seit 2009 unter Druck mit Angriffen und Gefechten. Im März 2010 wurden täglich 40 Taliban-Angriffe gezählt, doppelt so viele wie im Vorjahr 2009. Angriffe der Taliban im Zeitraum zwischen September 2009 und März 2010 stiegen um 83 Prozent an im Vergleich zur gleichen Periode des Jahres davor. Übers Jahr macht das eine Steigerung der Angriffstätigkeit von 2008 auf 2009 von 75 Pozent aus, 21.000 Angriffe wurden übers Jahr gezählt, wobei IED-Anschläge mitgerechnet werden.
In den kommenden Monaten werden in Südafghanistan vornehmlich US-amerikanische und britische Truppe wie in der Operation Moshtarak weiter offensiv kämpfen, um den Trend umzukehren. Auch für den Norden Afghanistans, wo das Gros des deutschen Bundeswehr-Einsatzkontingentes ISAF stationiert ist, werden Sommer-Offensiven beginnen mit US-amerikanischer Feuerkraft, stärkender Unterstützung und mit bislang fehlendem Kriegsgerät.

Die Begründung für die Taliban-Erfolge in Zahlen sind die Faktoren: ineffektive und korrupte afghanische Regierung und das nach wie vor kraftvoll strömende Geld aus dem Opiumhandel, welches die Taliban finanziert.

Dazu das aktuelle Video des britischen Helmandblogs:

 

Der ausführliche Artikel von THE INEPENDENT: Death tolls set to spiral as allied forces face 40 attacks every day

(Bilderquelle: NATO.ISAF.int, HELMAND PROVINCE, Afghanistan, April 1, 2010 —U.S. Army Gen. Stanley A. McChrystal, commander of NATO’s International Security Assistance Force and U.S. Forces-Afghanistan arrives at Combat Outpost Sharp in the Garmsir District. U.S. Navy photo by Petty Officer 1st Class Mark O’Donald;
Downingstreet10.uk.gov, Hamid Karzai bei PM David Cameron in London am 15.05.2010;
Videoquelle: Helmandblog.uk.gov)

Lufthoheit und Unterstützung der Bodenkräfte in Nordafghanistan künftig durch US-Hubschrauber gesichert (Videos)

Montag, 17. Mai 2010

Mehr US-Kampfhubschrauber zur Unterstützung der Bundeswehr, Black Hawk und APACHE über dem ISAF Regional Command North

Im Norden Afghanistan heißt die Bundeswehr mit Nachnamen “Meier”, eine Lufthoheit und ständige Luftunterstützung konnte mit zu wenigen deutschen Hubschraubern nicht sicher gestellt werden. Bodenkräfte mussten allzu oft via Anforderung beim ISAF HQ durch Strahlenflugzeuge mit show of force unterstützt werden, ein Abkämpfen des Gegners mit etwas filigranerem Besteck aus der Luft blieb aus. Die Taliban ging in Deckung, wartete ab und filmte dabei noch, bis der ISAF 1 Mach Effekt am Himmel erledigt war. Das wird sich ändern, wenn amerikanische Black Hawk und AH-64 APACHE über dem RC North, wo Deutschland Lead Nation ist, kreisen.
Das Video unten zeigt den amerikanischen AH-60 APACHE in der afganischen Provinz Paktika bei der finalen Bekämpfung von Taliban aus der Luft. Die RoE´s der US-Soldaten sind deutlich zielführend, es handelt sich nicht um eine Wandergruppe des afghanischen Alpenvereins, sondern um eine bewaffnete Formation irregulärer Kräfte, die bekämpft werden darf und soll, dafür sind die Bordkanonone und sonstige Waffen da, die erstaunlicherweise dem deutschen TIGER (Bild oben) fehlen. Der deutsche Heeresflieger TIGER Pilot, der wie der NH90-Pilot in der Heimat noch weitere Jahre in der Erprobung feststeckt, müsste vor Schußabgabe noch mit Karlsruhe funken, nach der Generalbundesanwaltin verlangen und sich des Kriegsvölkerrechts versichern, darum ist gut, dass die Amerikaner mit insgesamt 5.000 Soldaten und 50 Helikoptern diesen Job im Norden des Einsatzgebietes Afghanistan übernehmen.

 

Die Bundeswehr in Afghanistan soll einem Zeitungsbericht zufolge eine deutlich verstärkte Unterstützung durch Kampfhubschrauber der US-Armee erhalten. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sagte der “Bild am Sonntag”, ab Juni würden mehr als 50 US-Helikopter im unter deutschem Kommando stehenden Norden Afghanistans im Einsatz sein. “Bis vor kurzem verfügten wir nur über sechs bis acht Hubschrauber”, sagte Guttenberg. Der Verteidigungsminister reagierte mit der Bitte an die US-Armee laut “Bild am Sonntag” auf die anhaltenden Probleme mit dem europäischen Kampfhubschrauber “Tiger”. Dessen Serienproduktion werde sich wegen anhaltender technischer Probleme noch für Jahre verzögern, schrieb die Zeitung. Die Bundeswehr hatte von dem Kampfhubschrauber 1999 insgesamt 80 Stück bestellt.

Die freundlichen US-Piloten im Video unten zeigen uns, was der NH90 (Bild unten) alles nicht kann und der Black Hack im Afghanistan-Einsatz beherrscht:

 

(Videoquellen: via YouTube-Kanal “fotoman4u2″ und “flarebucket”;
Bilderquelle: Deutsches Heer.de)



Rettungshubschrauber der Bundeswehr Bell UH-1D im zivilen Einsatz (Videos)

Montag, 17. Mai 2010

SAR – Search and Rescue

 

 

 

Notarzt (Oberfeldarzt) und die Bundeswehrmannschaft vom Rettungszentrum der Ulm. Unterwegs das Transportgeschwader 61 im zivilen Einsatz mit dem Hubschrauber Bell UH-1D, meist in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst vor Ort. Sie bewältigen hauptsächlich schwere Verkehrsunfälle oder Arbeitsunfälle, aber auch andere Notfälle, wie sie je nach Stadt oder Landbevölkerung unterschiedlich häufig verteilt sind. Rettungsmannschaft, Piloten & Bordtechniker erzählen fachliches und persönliches, ihre Ängste sowohl was die Arbeit mit schwerverletzten und sterbenden betrifft, als auch die politische Situation ihrer Stellung am Rettungszentrum in Ulm.
Die Reportage ist von 2002, die Umstellung des Flugrettungsbetriebes ist am 01.04.2003 beim SAR Ulm 75 von der Bell UH 1 D der Luftwaffe (genannt “Mathilde” ) auf den EC145 (Eurocopter) des ADAC (Christoph 22) erfolgt.
Die Notärzte der Bundeswehr sind noch immer als Luftretter über Deutschland und in den Auslandseinsätzen aktiv. Oberstabsarzt Dr. med. Thomas Clemens Broer (33), einer der Mediziner des Bundeswehrkrankenhauses Ulm fiel bei einem Gefecht im April 2010 im ISAF-Einsatz nahe Baghlan in Nordafghanistan als er verwundeten Bundeswehr-Soldaten medizinisch helfen wollte.

Soldatenglück.de berichtete: Die Rettungsflieger, SAR – Search and Rescue

(Videoquelle: RBB via YouTube-Nutzer “sicu1019″ via Kanal “Medicus59″)

Eine der ersten Amtshandlungen des neuen britischen Premiers: Truppenbesuch bei den Soldaten und deren Angehörigen

Sonntag, 16. Mai 2010

Die US-Poltik weiß, was sie ihren Truppen abverlangt und zu verdanken hat, und auch die Briten wissen mit ihren Soldaten vernünftig und adäquat ehrenvoll umzugehen. Die deutsche Politik und die dazugehörige Gesellschaft tun sich immer noch schwer, stets nur dann, wenn gefallene Soldaten von einer Bundestags- und damit Bevölkerungs-mandatierten Auslands-Mission nach Hause kommen, bekennen parteiübergreifend alle Politiker temporär ihre menschliche Betroffenheit, alles andere könnte ja auch negativ ausgelegt werden und die Wählerstimmen schmälern.

Der frisch im Amt befindliche Premierminister des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland, David Cameron, weiß schon in seiner ersten Woche im Amt, was er seinen Soldaten schuldig sein wird.

So besuchte Cameron am Freitag, dem 14. Mai 2010 das traditionsreiche Royal Regiment of Scotland der britischen Armee, The Black Watch, im Fort George (die Festung entstand im Jahr 1745) in Inverness, dessen 3rd Battalion (3 SCOTS) war zuletzt in Helmand/Afganistan im ISAF-Einsatz und kämpfte gegen Taliban. Der Standort Inverness/Schottland ist die Hauptstadt des schottischen Verwaltungsbezirks Highlands, es ist die nördlichste Stadt im Vereinigten Königreich.

Cameron nahm sich Zeit für die britischen Soldaten und kam ins Gespräch mit den Männern und Frauen der British Army und deren Soldatenfamilien.

Am Tag darauf, am gestrigen Samstag, dem 15. Mai machte dann noch der afghanische Präsident Hamid Karzai einen Zwischenstopp auf dem Rückflug aus den USA nach Afghanistan in Großbritannien nach seinem Besuch bei U.S. Präsident Barack Obama, Hillary Clinton sowie der Ehrenbezeigung auf dem Soldatenfriedhof Arlington mit Robert Gates und COM ISAF General McChrystal und machte seine Aufwartung in London beim neuen britischen Premier als wichtigen Partner Afghanistans, so hat sich David Cameron binnen zwei Tagen auf zwei der wesentlichen Akteure des Afghansitan-Einsatzes einstimmen können.

Soldatenglück.de berichtet über den konservativ-liberalen Neunanfang in London: Konservativ-liberale Regierung Großbritanniens formiert sich, ein Schotte wird Verteidigungsminister (Videos) und Gordon Brown tritt als Premierminister zurück – Sir Winston Churchill, Lady Maggie Thatcher und David Cameron kehren an die Macht zurück (Videos).

(Bilderquelle: DowningStreet10.gov.uk)

Verteidigungsminister zu Guttenberg bei “Beckmann” – im ARD am Montag, 17. Mai um 22:45 Uhr

Sonntag, 16. Mai 2010

Karl-Theodor zu Guttenberg (Bundesverteidigungsminister, CSU), Dirk Müller (Börsenexperte, der als “Mr. Dax” bekannt ist), Peter Scholl-Latour (Journalisten-Legende) bei Talk-Moderator Reinhold Beckmann.

“Beckmann” am Montag, 17. Mai 2010, um 22.45 Uhr im ERSTEN. ”Beckmann” im ARD als Talkformat im deutschen Fernsehen, immer montags um 22.45 Uhr nach den “Tagesthemen”

Karl-Theodor zu Guttenberg

Der Schock sitzt immer noch tief: Allein im April wurden sieben Bundeswehrsoldaten in Afghanistan getötet, insgesamt kamen bisher 43 deutsche Soldaten ums Leben. Die Opfer haben den Streit um den Bundeswehreinsatz neu entfacht. In seinem ersten ausführlichen Fernsehgespräch nach seiner Aussage vor dem Kundus-Untersuchungsausschuss nimmt Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei “Beckmann” Stellung zur aktuellen Lage in Afghanistan und zu den Chancen auf einen baldigen Truppenabzug vom Hindukusch. Außerdem spricht der CSU-Politiker über den Zustand der schwarz-gelben Koalition nach dem Wahldebakel in NRW sowie über Angela Merkels umstrittenes Krisenmanagement bei der Rettung des Euros.

Dirk Müller

Er ist Deutschlands bekanntester Börsenexperte. “Mr. Dax” Dirk Müller verfolgt seit Jahren das Auf und Ab der Kapitalmärkte – und weiß, wie Spekulanten durch ihre Gier und ihren Renditehunger Volkswirtschaften in den Ruin treiben können. Kommt uns Europa trotz des Rettungsschirms bald noch teurer zu stehen? Wo endet die Talfahrt des Euros? Droht uns am Ende gar eine neue Währungsreform? Bei “Beckmann” erklärt Dirk Müller, welche Maßnahmen jetzt nötig sind, um den Wahnsinn an den Finanzmärkten zu stoppen.

Peter Scholl-Latour

Mehr als 50 Jahre lang hat er fast alle wichtigen internationalen Schauplätze bereist und zahlreiche politische und militärische Krisen vor Ort erlebt. Journalisten-Legende Peter Scholl-Latour kennt die komplexen Zusammenhänge im Zeitalter der Globalisierung. Was können die Staats- und Regierungschefs gegen zügellose Finanzjongleure ausrichten? Wie kann der Westen den Kampf gegen den Terrorismus gewinnen? Und was wird aus Afghanistan? Bei “Beckmann” erklärt Peter Scholl-Latour die Hintergründe der Weltpolitik und der Kapitalismus-Krise.

(Textauszug kursiv, Grafik: ARD.de)

American Soldiers Decorated with German Gold Cross – Director´s Cut mit O-Ton und Nationalhymnen (Video)

Sonntag, 16. Mai 2010

 

ISAF Chief of Staff, German Army Lt. Gen. Bruno Kasdorf presents the Gold Cross of Honor to members of 5-158th Aviation Battalion. This is the first time the award has ever been issued to a service member outside of German armed forces. Produced by Sgt. 1st Class Michael Houk. Provided by International Security Assistance Force Headquarters Public Affairs.

Soldatenglück.de berichtete über die Verleihung von Bundeswehr-Ehrenkreuzen an 14 US-Soldaten im Afghanistan-Einsatz: Kunduz: US-Soldaten für MEDEVAC-Einsatz im Gefechtsgebiet mit Ehrenkreuz der Bundeswehr ausgezeichnet (Video) und Afghanistan: 14 Bundeswehr-Ehrenkreuze in Gold für US Soldaten, die für deutsche Kameraden ihr Leben riskierten (Video) und Die amerikanischen MEDEVAC-Rettungsengel von Kunduz und Baghlan sind in Ansbach stationiert und Pressekonferenz von Verteidigungsminister Guttenberg und COM ISAF General McChrystal in Berlin (Video).

(Videoquelle: Defence.gov)

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg denkt über Umbau der Bundeswehr nach

Sonntag, 16. Mai 2010

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat bei der ZEIT MATINEE am 16. Mai 2010 im Hamburger Thalia Theater eine strukturelle Veränderung der Bundeswehr angekündigt: “Einige Strukturen in der Bundeswehr atmen noch den Geist des Kalten Krieges”. Dies gelte auch für die NATO und andere Institutionen. Um Konflikten gewachsen zu sein, müsse sich die Sicherheitspolitik ändern, in Richtung Prävention, Ausbildung und internationale Zusammenarbeit. Zur Einsatzfähigkeit der Bundeswehr gehörten z. B. auch entwicklungspolitische Maßnahmen.

Guttenberg weiter: “Ein Mindestmaß an selbsttragender Stabilität in Afghanistan ist nötig.” Sollte dies scheitern, müsste man mit einem Dominoeffekt rechnen: Wenn Afghanistan falle, dann könnte Pakistan folgen. Diese Stabilität zu erreichen, könne noch mehrere Jahre dauern. “Die Gefahr vor Terrorismus im Inland ist nicht losgelöst von Afghanistan zu betrachten.” Schutz beginne nicht erst in der Fußgängerzone oder in der S-Bahn, so der Minister.

Guttenberg räumte ein, in Afghanistan seien “eklatante Fehler begangen” worden, insbesondere in der Kommunikation: “Es ist uns national wie international nicht gelungen, diesen Einsatz und seine Relevanz zu begründen.”

Der Minister forderte “eine breite offene Diskussion ohne Scheuklappen” über die Frage der Wehrpflicht für Frauen. Er selbst sei in dieser Frage noch unentschieden.

In Hinblick auf die Zusammenarbeit der Koalition sagte Guttenberg: “Wir müssen mit Disziplin und Euphorie nach außen zeigen, dass wir gemeinsam regieren möchten.”

Guttenberg sagte, er twittere nicht. Er habe im Bundestagswahlkampf zweimal versucht zu twittern und dies habe beide Male zu viel Hohn geführt. (Zitatende)

Berichtet DIE ZEIT aus Hamburg.

 

(Grafik-, Textquelle kursiv: DIE ZEIT.de;
Bildquelle:BMVg.de, Bundeswehr, Artikel “Intensive Einsatzvorbereitung – Zu Guttenberg besucht das Heer”)