Jetzt live im ARD: Abschied von vier gefallene Soldaten
von Dirk ~ 24. April 2010. Zu lesen unter: Parlamentsarmee.“Tapferkeit ist ohne Verletzbarkeit nicht denkbar”
Stabsunteroffizier Josef Kronawitter (24), GebPiBtl 8
Hauptfeldwebel Marius Dubnicki (32), Â GebPiBtl 8
Major Jörn Radloff (38), USH LG C
Oberstabsarzt Dr. Thomas Clemens Broer (33), BwK Ulm
Baghlan – Mazar-e-Sharif – Ingolstadt – Im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Ingolstadt die zentrale Trauerfeier für die vier am Donnerstag vergangener Woche in Afghanistan getöteten Soldaten begonnen. Auch Außenminister Guido Westerwelle, die Ministerpräsidenten von Bayern und Baden-Württemberg, Horst Seehofer und Stefan Mappus sowie Bundeswehr-Generalinspekteur Volker Wieker nehmen an dem ökumenischen Gottesdienst im Münster von Ingolstadt teil. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will vor den Familien der Getöteten und den rund 1000 Trauergästen sprechen. Der Gottesdienst wird auf Leinwände vor dem Münster übertragen.

Zwei Gebirgspioniere aus Ingolstadt und ein Major von der Heeresschule Weiden in der Oberpfalz sind am 15. April 2010 bei einem Hinterhalt von Taliban nahe der Stadt Baghlan im Norden Aghanistans gefallen. Wenige Stunden nach diesem Angriff wurde in der Nähe ein Oberstabsarzt aus Ulm bei einem weiteren Überfall getötet. Fünf weitere Soldaten liegen noch verwundet im Krankenhaus.
(Textauszug: ARD.de;
Bildquelle: NATO.ISAF.int, About 1,500 soldiers formed a guard of honour on the road to the airfield. Gedenkappell in Mazar-e-Sharif/Afghanistan mit rudn 1.500 Soldaten aus 19 Nationen;
Bundeswehr.de, Gefallene zurück in der Heimat am Flughafen Köln-Bonn Militärischer Teil)
























24. April 2010 um 13:12 Uhr
Unglaublich. Da werden die Särge aus der Kirche getragen, im Hintergrund ist ein Orgelspiel zu hören und der Reporter quatscht permanent und befragt darüberhinaus einen Professor.
“Herr Professor, was geht von diesem Bild aus?”
Und der Herr Professor quatscht über Pakistan, die Lageeinschätzung, etc.
Liebe ARD, das ist unterirdisch und peinlich.
24. April 2010 um 13:34 Uhr
Habe grad den Livestream im Internet gesehen. Ergreifend. Und die Worte des Freiherren fand ich sehr passend. Gewundert habe ich mich über den Geburtsort des gefallenen Kameraden aus Polen. Hier hat der Freiherr “Oberschlesien” angegeben. Mutig! Meine Gedanken sind bei den Angehörigen und Freunden der gefallenen Kameraden! Ruht in Frieden!
24. April 2010 um 13:36 Uhr
@Oliver: Da haben Sie natürlich recht. Das hat mein Hirn aber automatisch ausgeblendet, so dass es mich nicht allzu sehr gestört hat. Peinlich auch die Verabschiedung des Kommentators: “Auf Wiedersehen!” Na dann….
24. April 2010 um 18:51 Uhr
HeimAbZumGebet – na, ja.
Oberschlesien wird von Polen verwaltet und zwar so lange, bis ein Friedensvertrag geschlossen sein wird. Dann wird entgültig entschieden, wer die Ostgebiete verwalten wird.
Der Hinweis, “ja, es ist doch schon 60 Jahre her”, zieht nicht, denn Polen freut sich, nach fast 800 Jahren wieder in den Besitz Schlesiens gekommen zu sein.
Eine andere Nation, hat 2.000 Jahre gewartet “um Heim, in die gelobte Heimat” zu kommen.
Oberschlesien ist Oberschlesien – was sollte da der VM denn sagen?
Es geht aber um die Gefallenen – und darum, dass sie umsonst ihr Leben lassen mussten. Dieser Krieg ist nicht zu gewinnen