Bremer Anwalt fordert Fondslösung für Hinterbliebene/Gespräche über Entschädigungen nach Nato-Beschuss am Kundus-Fluss (Video)
von Dirk ~ 7. Dezember 2009. Zu lesen unter: Streitkräfte&Gesellschaft, Verteidigungspolitik, Video.“Bremen – Das Bundesverteidigungsministerium will mit dem Bremer Rechtsanwalt Karim Popal über Entschädigungen für die Opfer des Nato-Angriffs am afghanischen Kundus-Fluss verhandeln. Wie Popal im Interview mit dem Bremer Weser-Kurier (Dienstagsausgabe) bestätigte, hat der für Haftungsfragen zuständige Regierungsdirektor Christian Raap Montagmorgen in einem Fax Gespräche angeregt. Ziel der Verhandlungen ist für Popal, das Existenzminimum der Hinterbliebenen und Verletzten zu sichern, die ihre Ernährer verloren haben. Popal und seine drei Anwaltskollegen aus Berlin und Frankfurt streben eine Art Fondslösung für die Betroffenen an. “Wir haben unter den Hinterbliebenen Kinder wie den 12-jährigen Mohammad, der plötzlich Oberhaupt der Familie geworden ist”, sagte Popal. Diese Hinterbliebenen bräuchten psychischen und materiellen Beistand. “Wir können dem Jungen nicht ein paar Tausend Dollar in die Hand drücken und sagen: Das war’s.” Die Bundeswehr hatte am 4. September Luftunterstützung gegen die Taliban angefordert, die zwei Tanklaster entführt hatten. Beim Abwurf zweier Bomben durch US-Kampfjets kamen auch Zivilisten ums Leben. Popal geht von 179 zivilen Opfern aus.”
Berichtet der Weser-Kurier aus Bremen in seiner morgigen Ausgabe.
Soldatenglück.de-Kommentar: Bei allem Verständnis und voller Unterstützung für eine Wiedergutmachung bei den Familien der umgekommenen Zivilisten, die sich dort Treibstoff abgezapft haben und durch einen warnenden Show of Force-Überflug wahrschenlich überlebt hätten, ich kann auf diesem Video und in anderen Quellen keine unbewaffneten 179 Zivilisten erkennen:
(Textquelle: Weser-Kurier.de;
Bildquelle: NATO.ISAF.int, An Afghan National Army, ANA, soldier searches an Afghan, Mollayal Village, Zabul Province, Afghanistan, Dec. 4, 2009. U.S. Air Force photo by Tech. Sgt. Efren)























7. Dezember 2009 um 22:10 Uhr
Darum geht es ja nicht, das Video ist ja bewußt von der Qualität, (oder der Teil ohne Zoom) um unsere Gutmenschen auf die Strasse zu bringen.
Und unsere “Betroffenheitsnation” spiel munter mit.