Bundeswehr-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan (63) tritt “wegen Kunduz” zurück (Video)

von Dirk ~ 26. November 2009. Zu lesen unter: BMVg, Video.

Der beamtete StS Dr. Peter Wichert (64), OTL d.R., ebenfalls
und BM Dr. Franz Josef Jung (60) unter massivem Druck

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Kunduz-Bombardement – Bundeswehr-Generalinspekteur Schneiderhan tritt zurück

Bundeswehr-Generalinspekteur Schneiderhan geht: Er reagiert damit auf die Vorwürfe, das Verteidigungsministerium habe Informationen über zivile Opfer bei dem Luftangriff auf Tanklaster bei Kunduz vorenthalten. Verteidigungsminister Guttenberg sagte, Schneiderhan habe selbst um seine Entlassung gebeten. zum vollständigen Artikel bei SPIEGEL ONLINE

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BILD.de berichtet mit Video: Das Video der Bombardierung – Hat Minister Jung die Wahrheit verschwiegen?

Die Bombennacht von Kunduz, NATO-Filmaufnahmen.

Die Bombennacht von Kunduz (Afghanistan) – sie ist jetzt fast zwölf Wochen her. Am 4. September ließ ein deutscher Oberst zwei von den Taliban entführte Tanklaster bombardieren. Nach NATO-Angaben kamen damals bis zu 142 Menschen in dem Feuerball ums Leben.

Nach dem Angriff hatte der damalige Verteidigungsminister Franz Josef Jung tagelang behauptet, es habe keine zivilen Opfer gegeben. Dabei hätte er es besser wissen müssen. Das belegen Unterlagen, die dem Minister zu diesem Zeitpunkt hätten bekannt sein müssen.” zum vollständigen Artikel bei BILD.de

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Das BMVg erklärt dazu: “Generalinspekteur tritt zurück

“Der Generalinspekteur hat mich gebeten, ihn von seinen Dienstpflichten zu entbinden und ebenso hat Staatssekretär Wichert Verantwortung übernommen”, erklärte Verteidigungsminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg anlässlich der Bundestagsdebatte zur Verlängerung des ISAF-Mandats am 26. November.

“Ich will gerne Stellung nehmen zu dem geheimen Untersuchungsbericht, über den die Bild-Zeitung heute berichtet, der mir zum Zeitpunkt meiner Erklärung zum Bericht des ISAF-Kommandeurs nicht bekannt war und den ich gestern zum ersten Mal vorgelegt bekommen habe. Dieser, wie andere Berichte und Meldungen aus der letzten Legislaturperiode, wurden nicht vorgelegt. Hierfür wurde an maßgeblicher Stelle Verantwortung übernommen und die personellen Konsequenzen sind erfolgt”, so zu Guttenberg weiter.

“Selbstverständlich werden diese Berichte unverzüglich ausgewertet und den Fraktionen zur Einsicht zur Verfügung gestellt. Das versteht sich von selbst und das ist mein Verständnis von Transparenz, was den Umgang mit solchen Vorfällen anbelangt und das wird auch der Generalbundesanwaltschaft vor Gericht übergeben”, so der Minister.

Hintergrund ist der Luftschlag am 4. September im Raum Kunduz.

“Ich habe meine Bewertung auf der Grundlage des ISAF-Berichtes abgegeben. Das war der einzige Bericht, der mir vorlag. Ich werde selbstverständlich auch eine Neubewertung der Vorfälle vornehmen auf der Grundlage der Berichte, die mir in einer Gesamtschau gegeben sind”, so zu Guttenberg.”

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(Textauszüge: SPIEGEL.de, Bild.de, BMVg.de;
Videoquelle: Bild.de;
Bilderquelle: Bundeswehr.de)

Soldatenglück.de berichtete über die möglichen Nachfolger von Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan, “Die Old Boys im Bendlerblock und auf der Hardthöhe”.

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