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	<title>Kommentare zu: Merkel zum Tod Robert Enkes: &#8220;Wir machen uns in der Gesellschaft etwas vor&#8221; (Video)</title>
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	<description>Der Streitkräfte-Blog mit dem robusten Mandat.</description>
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		<title>Von: Vrael</title>
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		<dc:creator>Vrael</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 17:31:28 +0000</pubDate>
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		<description>WOW! Dem ist nichts hinzuzuf&#252;gen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>WOW! Dem ist nichts hinzuzuf&#252;gen.</p>
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		<title>Von: Heinz</title>
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		<dc:creator>Heinz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 08:06:18 +0000</pubDate>
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		<description>Bereits gestern Abend wurde der Nationalspieler Gomez von den Zuschauern im Stadion ausgepfiffen, als er eingewechselt wurde - warum? - weil er in der Vergangenheit sich das Recht auf einen Wechsel des Arbeitgebers genommen hat! Ein Recht, das wir alle f&#252;r uns selbstverst&#228;ndlich in Anspruch nehmen! 

Vor vielen Jahren habe ich die Schizophrenie der Gesellschaft in Sachen Sport live miterleben d&#252;rfen: In einem WM-Qualifikationsspiel der Deutschen wurde J&#252;rgen Klinsmann - seinerzeit noch aktiver Bayern M&#252;nchen- und Nationalspieler - mit von den Medien minuti&#246;s errechneter Torflaute unter lauten Pfiffen und &quot;Klinsmann-raus-Rufen&quot; auf dem Platz in Dortmund empfangen. Jedes Mal, wenn er in den Ballbesitz kam, wurde erneut gepfiffen und gebuht. Er lie&#223; sich nicht beirren, schoss das 1. Tor, begeistertes Klatschen, er schoss das 2. Tor Jubel und erste positive &quot;Klinsmann&quot;-Rufe, er schoss das 3. Tor - frenetischer Applaus und Laola-Wellen, die &quot;Klinsmann-Rufe&quot; wurden lauter und jedes Mal, wenn er nun in den Ballbesitz kam, wurde der &quot;Star&quot; gefeiert und am Schluss mit &quot;Standing ovations&quot; verabschiedet - wie pervers ist das eigentlich???
Darum hat sich ein Robert Enke wahrscheinlich lieber mit seinen Tieren umgeben und sich f&#252;r sie eingesetzt, als sich den Menschen zu &#246;ffnen. Darum - so fragten seine Kameraden der Nationalmannschaft in ihrem Abschiedsgru&#223; - konntest und wolltest Du uns nicht von Deinen Problemen erz&#228;hlen? 
Wer h&#246;rt &#252;berhaupt zu - jedem Einzelnen von uns, auch dem Soldaten, seiner Familie?
Unser Hund sp&#252;rt, wenn jemand traurig ist, wenn meine Frau eine Tr&#228;ne vergie&#223;t, weil sie sich Sorgen um unseren Sohn im Einsatz macht - er kommt sofort und versucht zu tr&#246;sten. Der Hund &quot;intelligenter&quot; und &quot;mit mehr Seele&quot; ausgestattet, als der Mensch?   
Nun sollte man Robert Enke seinen Frieden geben, den er gesucht hat. Aber wir sollten mal &#246;fter nach links und rechts schauen - da gibt es noch viele &quot;Enkes&quot; unter uns!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits gestern Abend wurde der Nationalspieler Gomez von den Zuschauern im Stadion ausgepfiffen, als er eingewechselt wurde &#8211; warum? &#8211; weil er in der Vergangenheit sich das Recht auf einen Wechsel des Arbeitgebers genommen hat! Ein Recht, das wir alle f&#252;r uns selbstverst&#228;ndlich in Anspruch nehmen! </p>
<p>Vor vielen Jahren habe ich die Schizophrenie der Gesellschaft in Sachen Sport live miterleben d&#252;rfen: In einem WM-Qualifikationsspiel der Deutschen wurde J&#252;rgen Klinsmann &#8211; seinerzeit noch aktiver Bayern M&#252;nchen- und Nationalspieler &#8211; mit von den Medien minuti&#246;s errechneter Torflaute unter lauten Pfiffen und &#8220;Klinsmann-raus-Rufen&#8221; auf dem Platz in Dortmund empfangen. Jedes Mal, wenn er in den Ballbesitz kam, wurde erneut gepfiffen und gebuht. Er lie&#223; sich nicht beirren, schoss das 1. Tor, begeistertes Klatschen, er schoss das 2. Tor Jubel und erste positive &#8220;Klinsmann&#8221;-Rufe, er schoss das 3. Tor &#8211; frenetischer Applaus und Laola-Wellen, die &#8220;Klinsmann-Rufe&#8221; wurden lauter und jedes Mal, wenn er nun in den Ballbesitz kam, wurde der &#8220;Star&#8221; gefeiert und am Schluss mit &#8220;Standing ovations&#8221; verabschiedet &#8211; wie pervers ist das eigentlich???<br />
Darum hat sich ein Robert Enke wahrscheinlich lieber mit seinen Tieren umgeben und sich f&#252;r sie eingesetzt, als sich den Menschen zu &#246;ffnen. Darum &#8211; so fragten seine Kameraden der Nationalmannschaft in ihrem Abschiedsgru&#223; &#8211; konntest und wolltest Du uns nicht von Deinen Problemen erz&#228;hlen?<br />
Wer h&#246;rt &#252;berhaupt zu &#8211; jedem Einzelnen von uns, auch dem Soldaten, seiner Familie?<br />
Unser Hund sp&#252;rt, wenn jemand traurig ist, wenn meine Frau eine Tr&#228;ne vergie&#223;t, weil sie sich Sorgen um unseren Sohn im Einsatz macht &#8211; er kommt sofort und versucht zu tr&#246;sten. Der Hund &#8220;intelligenter&#8221; und &#8220;mit mehr Seele&#8221; ausgestattet, als der Mensch?<br />
Nun sollte man Robert Enke seinen Frieden geben, den er gesucht hat. Aber wir sollten mal &#246;fter nach links und rechts schauen &#8211; da gibt es noch viele &#8220;Enkes&#8221; unter uns!</p>
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		<title>Von: Vrael</title>
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		<dc:creator>Vrael</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 21:41:57 +0000</pubDate>
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		<description>Die Gesellschaft ist einfach nur zum gro&#223;en Teil d&#228;mlich!!! Da machen Sie an dem Schicksal des Lokf&#252;hrers mehr rum und geben hier noch Enke die Schuld daran. Des Weiteren kritisiert man Enke noch daf&#252;r, dass sein Fall von Medien so ausgeschlachtet wird. 

Der Mann war krank und hat keinen Ausweg gesehen. Das ist tragisch. Mir spricht Frau Merkel aus Seele. Behandle jeden so wie du selbst behandelt werden willst. Nur weil jemand psychisch krank ist, ist er noch lang kein Insekt oder sowas. Die meisten sind urspr&#252;nglich gar nicht wirklich krank, sondern haben nur eine psychische St&#246;rung, wie z.B. eine Angstst&#246;rung. Wei&#223; jemand von Ihnen &#252;berhaupt was das hei&#223;t? 

Das k&#246;nnen wir auf alle anwenden. Vom h&#246;chsten Wirtschaftslenker bis zum kleinsten Arbeiter und nat&#252;rlich auch beim Soldaten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gesellschaft ist einfach nur zum gro&#223;en Teil d&#228;mlich!!! Da machen Sie an dem Schicksal des Lokf&#252;hrers mehr rum und geben hier noch Enke die Schuld daran. Des Weiteren kritisiert man Enke noch daf&#252;r, dass sein Fall von Medien so ausgeschlachtet wird. </p>
<p>Der Mann war krank und hat keinen Ausweg gesehen. Das ist tragisch. Mir spricht Frau Merkel aus Seele. Behandle jeden so wie du selbst behandelt werden willst. Nur weil jemand psychisch krank ist, ist er noch lang kein Insekt oder sowas. Die meisten sind urspr&#252;nglich gar nicht wirklich krank, sondern haben nur eine psychische St&#246;rung, wie z.B. eine Angstst&#246;rung. Wei&#223; jemand von Ihnen &#252;berhaupt was das hei&#223;t? </p>
<p>Das k&#246;nnen wir auf alle anwenden. Vom h&#246;chsten Wirtschaftslenker bis zum kleinsten Arbeiter und nat&#252;rlich auch beim Soldaten.</p>
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	<item>
		<title>Von: HED</title>
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		<dc:creator>HED</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 19:19:10 +0000</pubDate>
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		<description>@Robert
Bei den meisten Beerdigungen weint man nicht um den anderen, sonst um sich selbst, um die eigene Unzul&#228;nglichkeit, um das Nichtwissen, wie es weitergehen soll, um die eigenen Probleme...

Seit vielen Jahren arbeite ich in einer Psychiatrischen Klinik und leider sind Depressionen, PTBS, Psychosen, Alkohol-, Amphetamin- und Drogensucht, Suizidandrohungen und leider auch durchgef&#252;hrte Suizide mein &quot;t&#228;glich Brot&quot;, obwohl man dachte, er/sie hat es geschafft. Auch Psychiatrie ger&#228;t an ihre Grenzen, wer sich nicht seiner Krankheit stellt bzw. stellen will, dem kann man letztlich nicht helfen - kein Angeh&#246;riger - Enkes Vater ist selbst Psychotherapeut -, kein Freund, kein Arzt! 

Mir war diese &quot;Show&quot; um Herrn Enke auch ein wenig zu viel - vor allem wird ein derart in sich gekehrter Mensch, wie eben Robert Enke, sich dies nicht gew&#252;nscht haben. 

Leider habe ich auch nicht die Hoffnung, dass  sich hier in der Gesellschaft etwas im Hinblick auf mehr Verst&#228;ndnis in Sachen psychischer Erkrankungen oder auch f&#252;r Menschen, die dieses heutige Tempo in der Gesellschaft nicht mehr mithalten und dennoch viel Achtbares und Wertvolles leisten k&#246;nnen, nachhaltig etwas ver&#228;ndern wird - alles wird schnell vergessen sein, der Kollege, der Nachbar wird als &quot;seltsam&quot; angeschaut werden und die &quot;Schw&#228;che&quot; aufgrund seiner Erkrankung wird gnadenlos ausgenutzt werden, jeder ist sich selbst der N&#228;chste. 
Ich w&#252;rde mir w&#252;nschen, dass es anders kommt, aber ich habe zu viele Familien erlebt, die nie begriffen haben, was der Kranke oder der Tote ihnen eigentlich hat sagen wollen ...

@ Dirk Hamel:
Ja, da gibt es viele Parallelen in unserer Gesellschaft  mit dem Umgang von psychisch Erkrankten und auch mit unseren Soldaten: Es hat halt nicht zu sein, was wir nicht sehen wollen. Wir sind eine Gesellschaft des Verdr&#228;ngens, des &#220;bert&#252;nchens - Weihnachten ist ein gutes Beispiel daf&#252;r! Wir haben alle fr&#246;hlich zu sein, das Fest der Feste - wieviel Entt&#228;uschung lauert da, wie viele sind alleine, krank, wie vielen ist nicht nach &quot;fr&#246;hlich&quot; und &quot;feiern&quot; zumute. Wir alle k&#246;nnten mal nach unserem &quot;Nachbarn&quot; schauen - vielleicht ist auch er alleine, aber die meisten lassen keinen hinein in ihre vermeintlich &quot;heile Welt.&quot; 
Wieviele Soldatenfrauen/-m&#228;nner und Kinder, Eltern werden Weihnachten alleine, traurig und vielleicht verzweifelt sein? Wird eine Frau Merkel dieses Jahr vielleicht an sie denken? Im letzten Jahr war in ihrer Weihnachtsansprache kein Platz f&#252;r &quot;ihre Soldaten&quot; - da gab es nur Finanz- und Wirtschaftskrise!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robert<br />
Bei den meisten Beerdigungen weint man nicht um den anderen, sonst um sich selbst, um die eigene Unzul&#228;nglichkeit, um das Nichtwissen, wie es weitergehen soll, um die eigenen Probleme&#8230;</p>
<p>Seit vielen Jahren arbeite ich in einer Psychiatrischen Klinik und leider sind Depressionen, PTBS, Psychosen, Alkohol-, Amphetamin- und Drogensucht, Suizidandrohungen und leider auch durchgef&#252;hrte Suizide mein &#8220;t&#228;glich Brot&#8221;, obwohl man dachte, er/sie hat es geschafft. Auch Psychiatrie ger&#228;t an ihre Grenzen, wer sich nicht seiner Krankheit stellt bzw. stellen will, dem kann man letztlich nicht helfen &#8211; kein Angeh&#246;riger &#8211; Enkes Vater ist selbst Psychotherapeut -, kein Freund, kein Arzt! </p>
<p>Mir war diese &#8220;Show&#8221; um Herrn Enke auch ein wenig zu viel &#8211; vor allem wird ein derart in sich gekehrter Mensch, wie eben Robert Enke, sich dies nicht gew&#252;nscht haben. </p>
<p>Leider habe ich auch nicht die Hoffnung, dass  sich hier in der Gesellschaft etwas im Hinblick auf mehr Verst&#228;ndnis in Sachen psychischer Erkrankungen oder auch f&#252;r Menschen, die dieses heutige Tempo in der Gesellschaft nicht mehr mithalten und dennoch viel Achtbares und Wertvolles leisten k&#246;nnen, nachhaltig etwas ver&#228;ndern wird &#8211; alles wird schnell vergessen sein, der Kollege, der Nachbar wird als &#8220;seltsam&#8221; angeschaut werden und die &#8220;Schw&#228;che&#8221; aufgrund seiner Erkrankung wird gnadenlos ausgenutzt werden, jeder ist sich selbst der N&#228;chste.<br />
Ich w&#252;rde mir w&#252;nschen, dass es anders kommt, aber ich habe zu viele Familien erlebt, die nie begriffen haben, was der Kranke oder der Tote ihnen eigentlich hat sagen wollen &#8230;</p>
<p>@ Dirk Hamel:<br />
Ja, da gibt es viele Parallelen in unserer Gesellschaft  mit dem Umgang von psychisch Erkrankten und auch mit unseren Soldaten: Es hat halt nicht zu sein, was wir nicht sehen wollen. Wir sind eine Gesellschaft des Verdr&#228;ngens, des &#220;bert&#252;nchens &#8211; Weihnachten ist ein gutes Beispiel daf&#252;r! Wir haben alle fr&#246;hlich zu sein, das Fest der Feste &#8211; wieviel Entt&#228;uschung lauert da, wie viele sind alleine, krank, wie vielen ist nicht nach &#8220;fr&#246;hlich&#8221; und &#8220;feiern&#8221; zumute. Wir alle k&#246;nnten mal nach unserem &#8220;Nachbarn&#8221; schauen &#8211; vielleicht ist auch er alleine, aber die meisten lassen keinen hinein in ihre vermeintlich &#8220;heile Welt.&#8221;<br />
Wieviele Soldatenfrauen/-m&#228;nner und Kinder, Eltern werden Weihnachten alleine, traurig und vielleicht verzweifelt sein? Wird eine Frau Merkel dieses Jahr vielleicht an sie denken? Im letzten Jahr war in ihrer Weihnachtsansprache kein Platz f&#252;r &#8220;ihre Soldaten&#8221; &#8211; da gab es nur Finanz- und Wirtschaftskrise!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://soldatenglueck.de/2009/11/18/24975/merkel-zum-tod-robert-enkes-wir-machen-uns-in-der-gesellschaft-etwas-vor-video/comment-page-1/#comment-9131</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 12:00:14 +0000</pubDate>
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		<description>@Robert - wie so oft steht das Schicksal von &quot;Prominenten und Idolen&quot; beispielhaft und auch symbolisch f&#252;r viele, erst durch dessen Schicksalsschlag gewinnt das Thema bzw. das Leid die verdiente und n&#246;tige Aufmerksamkeit aller. Das mag ungerecht wirken, aber am Beispiel des Robert Enke wird sichtbar, wie viele sich sofort in ihrer Emotion mobilisieren lassen, dabei &#246;ffentlich werden und damit auch Solidart&#228;t zeigen mit all den anderen Namenlosen.
Am tragischen Beispiel des Nationaltorh&#252;ters wird f&#252;r mich anhand der &quot;nationalen Dimension&quot;, die der Trauerfall bekam, greifbar, dass die Bev&#246;lkerung durchaus in der Lage ist, mitzuf&#252;hlen, Solidarit&#228;t und Mitleiden zu bekunden wie Unterst&#252;tzung zu leisten. Die Soldatinnen und Soldaten (auch Polizisten, Feuerwehrleute usw.) sind in unserem Land schlicht &quot;Verlierer&quot; einer verfehlten politischen Kommunikation &#252;ber das was sie f&#252;r alle leisten und wie sehr sie jeder braucht, weil bei uns nicht chic und nicht opportun ist, zu fragen, &quot;was kann ich f&#252;r mein Land und meine Mitmenschen tun&quot;, sondern eher, &quot;was tut der Staat f&#252;r mich&quot;.
Weder ein Gemeinschafts-Bewu&#223;tsein noch ein gesunder Patriotismus sind bei uns ausgepr&#228;gt, die Fu&#223;ball-Weltmeisterschaft in Deutschland war in dieser Hinsicht ein Paradigmenwechsel, der leider nur anlassbezogen war und wieder abflaute. Dieser tempor&#228;re, sp&#252;rbare Gewinn einer neuen Identifizierung mit Heimatland, Staat, Volk und Solidargemeinschaft via Vehikel Sport konnte weder von der Politik noch von der Gesellschaft bewahrt werden - gleichwohl, der Sport ist eine gute Plattfom daf&#252;r, darum mE eine &quot;Trauer &#252;ber die Ma&#223;en&quot; im gewiss traurigen Fall Robert Enke und darum bietet die k&#252;nftige Frauen-WM die M&#246;glichkeit zur Fortf&#252;hrung &#252;ber die &quot;Weltmeister/innen der Herzen&quot; zu einem neuen Nachdenken und Leben einer guten nationalen Identitit&#228;t und in historisch gewachsener Wertegemeinschaft - Solidargemeinschaft und sensible, mitf&#252;hlende Gesellschaft eingeschlossen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Robert &#8211; wie so oft steht das Schicksal von &#8220;Prominenten und Idolen&#8221; beispielhaft und auch symbolisch f&#252;r viele, erst durch dessen Schicksalsschlag gewinnt das Thema bzw. das Leid die verdiente und n&#246;tige Aufmerksamkeit aller. Das mag ungerecht wirken, aber am Beispiel des Robert Enke wird sichtbar, wie viele sich sofort in ihrer Emotion mobilisieren lassen, dabei &#246;ffentlich werden und damit auch Solidart&#228;t zeigen mit all den anderen Namenlosen.<br />
Am tragischen Beispiel des Nationaltorh&#252;ters wird f&#252;r mich anhand der &#8220;nationalen Dimension&#8221;, die der Trauerfall bekam, greifbar, dass die Bev&#246;lkerung durchaus in der Lage ist, mitzuf&#252;hlen, Solidarit&#228;t und Mitleiden zu bekunden wie Unterst&#252;tzung zu leisten. Die Soldatinnen und Soldaten (auch Polizisten, Feuerwehrleute usw.) sind in unserem Land schlicht &#8220;Verlierer&#8221; einer verfehlten politischen Kommunikation &#252;ber das was sie f&#252;r alle leisten und wie sehr sie jeder braucht, weil bei uns nicht chic und nicht opportun ist, zu fragen, &#8220;was kann ich f&#252;r mein Land und meine Mitmenschen tun&#8221;, sondern eher, &#8220;was tut der Staat f&#252;r mich&#8221;.<br />
Weder ein Gemeinschafts-Bewu&#223;tsein noch ein gesunder Patriotismus sind bei uns ausgepr&#228;gt, die Fu&#223;ball-Weltmeisterschaft in Deutschland war in dieser Hinsicht ein Paradigmenwechsel, der leider nur anlassbezogen war und wieder abflaute. Dieser tempor&#228;re, sp&#252;rbare Gewinn einer neuen Identifizierung mit Heimatland, Staat, Volk und Solidargemeinschaft via Vehikel Sport konnte weder von der Politik noch von der Gesellschaft bewahrt werden &#8211; gleichwohl, der Sport ist eine gute Plattfom daf&#252;r, darum mE eine &#8220;Trauer &#252;ber die Ma&#223;en&#8221; im gewiss traurigen Fall Robert Enke und darum bietet die k&#252;nftige Frauen-WM die M&#246;glichkeit zur Fortf&#252;hrung &#252;ber die &#8220;Weltmeister/innen der Herzen&#8221; zu einem neuen Nachdenken und Leben einer guten nationalen Identitit&#228;t und in historisch gewachsener Wertegemeinschaft &#8211; Solidargemeinschaft und sensible, mitf&#252;hlende Gesellschaft eingeschlossen.</p>
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	</item>
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		<title>Von: Robert</title>
		<link>http://soldatenglueck.de/2009/11/18/24975/merkel-zum-tod-robert-enkes-wir-machen-uns-in-der-gesellschaft-etwas-vor-video/comment-page-1/#comment-9130</link>
		<dc:creator>Robert</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 11:37:29 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss sagen ich bin kein Fu&#223;ballfan, auch bin ich kein Fan von Stars allgemein. Daher sehe ich das ganze etwas anders,  gerade in solchen Sachen wie dem Tod des Fu&#223;ballers kommt mir die Gesellschaft einfach nur falsch vor. Wie viele Menschen haben Probleme, wie viele Soldaten haben sich schon im oder nach einem Einsatz umgebracht? Wer gedenkt diesen Menschen? Nein, da gibt es keine Zeremonien oder &#228;hnliches, da werden teilweise noch die Familien mit Sachen belastet die man niemand nach einem solchen Verlust zumuten will. Aber wenn ein &quot;Star&quot; sich umbringt trauern alle. Ja der Leistungsdruck? Wie viele Angestellte stehen unter Druck, verdienen keine Millionen, k&#246;nnen sich keine Behandlung leisten bzw. haben keine Zeit daf&#252;r. Diese sind genauso Opfer unserer Gesellschaft. Denen gedenkt niemand, bei Ber&#252;hmtheiten hingegen sind alle betroffen. Warum ist unsere Gesellschaft so besessen von &quot;Stars&quot;? Lenken sie uns ab von unseren eigenem Leben, unseren Problemen, unserem Alltag? Warum lassen wir, die Gesellschaft wo wir uns immer &#252;ber eine Klassengesellschaft aufregen wenn es um Krankenversorgung etc. geht sobald mit einem &quot;Star&quot; etwas passiert uns sofort selbst in diese Klassengesellschaft hineinfallen. Sind diese Menschen mehr Wert? Haben diese Menschen mehr f&#252;r die Gesellschaft getan wie ein Angestellter der versucht mit einer unter bezahlten Arbeit seine Familie zu ern&#228;hren? Haben die Menschen mehr getan als ein Soldat der sich f&#252;r unser Land im Einsatz befindet? 
Sieht ganz so aus.... Schade</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss sagen ich bin kein Fu&#223;ballfan, auch bin ich kein Fan von Stars allgemein. Daher sehe ich das ganze etwas anders,  gerade in solchen Sachen wie dem Tod des Fu&#223;ballers kommt mir die Gesellschaft einfach nur falsch vor. Wie viele Menschen haben Probleme, wie viele Soldaten haben sich schon im oder nach einem Einsatz umgebracht? Wer gedenkt diesen Menschen? Nein, da gibt es keine Zeremonien oder &#228;hnliches, da werden teilweise noch die Familien mit Sachen belastet die man niemand nach einem solchen Verlust zumuten will. Aber wenn ein &#8220;Star&#8221; sich umbringt trauern alle. Ja der Leistungsdruck? Wie viele Angestellte stehen unter Druck, verdienen keine Millionen, k&#246;nnen sich keine Behandlung leisten bzw. haben keine Zeit daf&#252;r. Diese sind genauso Opfer unserer Gesellschaft. Denen gedenkt niemand, bei Ber&#252;hmtheiten hingegen sind alle betroffen. Warum ist unsere Gesellschaft so besessen von &#8220;Stars&#8221;? Lenken sie uns ab von unseren eigenem Leben, unseren Problemen, unserem Alltag? Warum lassen wir, die Gesellschaft wo wir uns immer &#252;ber eine Klassengesellschaft aufregen wenn es um Krankenversorgung etc. geht sobald mit einem &#8220;Star&#8221; etwas passiert uns sofort selbst in diese Klassengesellschaft hineinfallen. Sind diese Menschen mehr Wert? Haben diese Menschen mehr f&#252;r die Gesellschaft getan wie ein Angestellter der versucht mit einer unter bezahlten Arbeit seine Familie zu ern&#228;hren? Haben die Menschen mehr getan als ein Soldat der sich f&#252;r unser Land im Einsatz befindet?<br />
Sieht ganz so aus&#8230;. Schade</p>
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