Zeitloses Soldatenglück
von Dirk ~ 6. November 2009. Zu lesen unter: Soldatenglück Kultur.Soldatenglück Kultur
1942 entstand dieses Bild des Fotografen Ernst Winizki-Weber, “Soldatenglück” wird das Foto (©Schweizerische Landesmuseen, Sammlung Herzog) genannt. Auch wenn diese Phase des letzten Jahrhunderts für Soldaten keine allzu glückliche Zeit war, so sind private Momente des Glücks stets zeitlos.
Das Foto stammt aus der Sammlung von Ruth und Peter Herzog und wird neben vielen weiteren Bildern in der einducksvollen Fotoausstellung “Aufbruch in die Gegenwart. Die Schweizer Fotografien 1840-1960” noch bis 28. Februar 2010 im Schweizer Landesmuseum in Zürich ausgestellt. Mehr Bilder und Informationen unter www.aufbruch.landesmuseum.ch.
Aufbruch in die Gegenwart
Schweiz in Fotografien 1840-1960
23. Oktober 2009 – 28. Februar 2010
Fotoausstellung im Landesmuseum Zürich
Mit «Aufbruch in die Gegenwart. Die Schweiz in Fotografien 1840 – 1960» wird aus der wertvollen Sammlung an historischen Fotografien der Schweizerischen Landesmuseen eine Geschichte der Schweiz erzählt, die eine prägende Zeitspanne umfasst sowohl für das Land als auch für das Medium Fotografie.
Die Ausstellung beginnt mit Fotografien einer noch unberührten Bergwelt des 19. Jahrhunderts. Diese Bilder einer wild-romantischen Schweiz faszinieren damalige Touristen und prägen die Wahrnehmung unseres Landes nachhaltig. Darauf folgen Bilder, die die sukzessive Eroberung der Natur durch Tourismus und Landwirtschaft dokumentieren sowie die Entwicklung vom Agrarstaat zum modernen Industriestaat.
Der zweite Teil der Ausstellung thematisiert den Wandel: die Dynamisierung der Schweiz durch den Aufbau einer gewaltigen Verkehrsinfrastruktur. In dieser Epoche werden Eisenbahnen, Strassennetze und später Flughäfen gebaut, was nicht nur auf die Industrialisierung, sondern auch auf den Tourismus katalytisch wirkte.
Der dritte Teil ist jenen Menschen gewidmet, dank derer diese ganze Entwicklung möglich wurde. Gezeigt werden Fotografien mit Persönlichkeiten, seien es Bauarbeiter, Hausfrauen oder Industrielle wie Alfred Escher. Andere Fotografien zeugen vom Bedürfnis der Schweiz nach Identifikationsfiguren: General Guisan oder Wilhelm Tell werden zu «Helden», die später durch Schauspieler und Sportler ersetzt wurden. Insbesondere das Medium Fotografie trug durch die Möglichkeiten seiner Verbreitung zum grossen Bekanntheitsgrad dieser Personen bei. Der Tätigkeit vieler professioneller Fotografen und Amateurfotografen, den so genannten «Knipsern», ist zu verdanken, dass für die Besucherinnen und Besucher das Wachsen und Werden der modernen Schweiz sicht- und nachvollziehbar wird.
(Textquelle: Schweizerisches Landesmuseum.ch;
Bild-, Grafikquelle: ©Schweizerische Landesmuseen, Sammlung Herzog)
Vielen Dank an Frau Eliane Burckhardt, Leiterin Public Relations, Schweizerische Landesmuseen!
























6. November 2009 um 19:20 Uhr
Wenn sich die späten Nebel dreh’n,
Werd’ ich bei der Laterne steh’n
Wie einst, Lili Marleen.
6. November 2009 um 19:53 Uhr
@Lothar S. – http://soldatenglueck.de/2008/10/03/1137/afghanistan-die-briten-und-lili-marleen-video/
http://soldatenglueck.de/2008/11/30/1596/lili-marleen-von-marlene-dietrich-musikvideo/