Archiv für Oktober, 2009

Der Geruch der Angst

Sonntag, 4. Oktober 2009

Bw-HQ ISAF Race

Unser Gehirn kann Angst- von Sportler-Schweiß unterscheiden

Angst kann man riechen. Das haben Psychologen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf in einem Experiment nachgewiesen, berichtet die “Apotheken Umschau”. Die Forscher ließen Probanden Schweiß riechen, der Studenten einmal vor einer wichtigen Prüfung und ein anderes Mal beim Sport abgenommen worden war. Dabei lagen die Testteilnehmer im Kernspintomografen, der ihr Gehirn beobachtete. Nur beim Schnuppern am Angstschweiß aktivierte das Gehirn Zentren, die für das Erkennen von Emotionen zuständig sind.

Bw-ISAF security patrol

(Textquelle: Apotheken-Umschau.de);
Bildquelle: NATO.ISAF.int,
On friday morning 18th of september 2009 at 0700 HQ ISAF held a Race For The Cure to help raise money for the Susan G. Komen foundation for breast cancer awareness; Photo by Cpl JoostU.S. Marinees Corps Cpl. Jeremiah Jones, with Bravo Company, 1st Battalion, 5th Marine Regiment, interacts with Afghan men during a security patrol through the Nawa district of Helmand province, Afghanistan, Sept. 14, 2009. The Marines are the combat element of Regimental Combat Team 3, whose mission is to conduct counterinsurgency operations with Afghan National Security Forces in southern Afghanistan. U.S. Marine Corps photo by Cpl. Artur Shvartsberg/Released)



United States Marine Corps Nachwuchswerbung (Video)

Sonntag, 4. Oktober 2009

Bw-USMC Want action

Oben ein historisches Werbeplakat, unten der neueste Werbetrailer:

(Videoquelle und Internetseite der Nachwuchswerbung der U.S. Marines: Our Marine.mil)

Bild des Tages – Turbane vom Stamme der Amerikaner und Paschtunen

Sonntag, 4. Oktober 2009

Bw-BdT KUNAR CONTRACT

KUNAR CONTRACT

U.S. Army Lt. Col. Joseph Cantlin, right, speaks with Fazullah Wahidi, Kunar provincial governor, left, after a ceremony at the governor’s compound in Asadabad, Afghanistan, Sept. 30, 2009. The Kunar Provincial Reconstruction Team signed a contract, Sept. 20, 2009, with Takar Construction Co. to build three schools in Manogai district and one school in the Chpadara district for nearly $957,000. U.S. Air Force photo by Tech. Sgt. Brian Boisvert

(Bildquelle: DoD.mil)

Bundesnachrichtendienst – Über Kalte Krieger und Terroristenjäger (Videos)

Samstag, 3. Oktober 2009

Unserem Auslandsnachrichtendienst BND kommt
besonders in der aktuellen Phase
ausgesprochener, direkter Bedrohungen für Deutschland
eine verantwortungsvolle Rolle zu

Selten stand der Bundesnachrichtendienst so im Fokus der Öffentlichkeit wie heute. Der Dokumentarfilm zeigt, wie sich der Geheimdienst seit Ende der 60er Jahre bis heute verändert hat. Anlässlich des 50. Jubiläums schildert er die Aufgaben, Ziele und Probleme des Dienstes. Im Zentrum der BND-Arbeit steht heute die internationale Terrorismusbekämpfung durch Aufklärungsarbeit in Krisengebieten von Afghanistan bis zum Nahen Osten, aber auch in Europa. Dazu zeigt der Dokumentarfilm bislang nicht veröffentlichtes BND-Archivmaterial.

Hintergründe über Erfolge und Misserfolge

Historische Rückblicke berichten über Erfolge und Misserfolge des BND während der letzten Jahrzehnte. Politiker wie Helmut Schmidt, Egon Bahr und die Ex-BND-Präsidenten Klaus Kinkel und Hans-Georg Wieck sowie Geheimdienstmitarbeiter aus Ost und West liefern Hintergrundinformationen über den Kalten Krieg.

Die geheimnisvolle Welt der “Schattenmänner”

Bis heute war es kaum möglich, hinter die Kulissen des deutschen Auslandsnachrichtendienstes zu schauen. Der BND scheute jede Öffentlichkeit. Jetzt gewährte der Geheimdienst Einblicke in die geheimnisvolle Welt seiner “Schattenmänner”. Arbeitsmethoden und Arbeitsschritte einzelner BND-Abteilungen werden gezeigt. Mitarbeiter berichten über ihren Arbeitsalltag und die psychologischen Herausforderungen für Agenten im Auslandseinsatz.

Informationen aus erster Hand

Zum ersten Mal gewährte der Ex-BND-Chef Dr. August Hanning Einblicke in seine Arbeit. Während der Dreharbeiten konnten die Autoren auch die Amtsübergabe an den neuen BND-Präsidenten Ernst Uhrlau dokumentieren. Die Autoren nahmen an Treffen der Führungsspitzen der deutschen Geheimdienste teil und erhielten die Erlaubnis, die wöchentliche Lagebesprechung im Bundeskanzleramt und im neuen Berliner Führungs- und Informationszentrum zu filmen. Zur sicherheitspolitischen Lage Deutschlands äußern sich Frank-Walter Steinmeier, jetziger Außenminister und ehemaliger Chef des Bundeskanzleramtes, der neue BND-Präsident Ernst Uhrlau und Dr. August Hanning, ehemaliger BND-Chef und jetziger Staatssekretär im Innenministerium, sowie weitere BND-Mitarbeiter.

(Video-, Textquelle: extra.ARD.de, ARD.NDR.de, Erstausstrahlung März 2006, eine Reportage/Dokumentation von Wolfgang Klauser und Ulrich Stein)

SWP-Studie: Zehn Jahre Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik

Samstag, 3. Oktober 2009

bw-swp-logo

Zehn Jahre Europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik
Entwicklung, Stand und Probleme

Bw-ESVP Operations

von Volker Heise

Mit der Einführung der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) im Juni 1999 hatte sich die EU das Ziel gesetzt, allen Herausforderungen einer Krise durch einen ganzheitlichen Ansatz wirksam begegnen zu können. Die vorliegende Studie untersucht Entwicklung, aktuellen Stand und Probleme in jenen Bereichen, die für die ESVP wesentlich sind – das betrifft die Politik, die Strukturen und Verfahren, die Fähigkeiten und Mittel sowie die Zusammenarbeit mit der Nato. Ganzheitlichkeit erfordert den kohärenten Einsatz aller EU-Ressourcen. Dem stehen die unterschiedlichen Strukturen und Verfahren von Rat und Kommission entgegen. Notwendig ist daher, dem künftigen Hohen Vertreter für die Außen- und Sicherheitspolitik die zentrale Kompetenz für das Krisenmanagement zu geben und einen säulenübergreifenden Mechanismus zu entwickeln. Ausschlaggebend für die Wirksamkeit sind die zivilen und militärischen Fähigkeiten der EU und ihrer Mitgliedstaaten. Die bisherigen Kapazitäten reichen für Stabilisierungsaufgaben aus, nicht aber für einen größeren Kampfeinsatz. Um die nötigen Investitionen tätigen zu können, bedarf es neuer, kostensparender Ansätze. Diese wiederum setzen eine stärkere militärische Integration voraus. Die Zusammenarbeit mit der Nato leidet vor allem an enggefassten Regelungen. Damit sich die Fähigkeiten beider Organisationen optimal nutzen lassen, sind weitergehende Ansätze zu entwickeln, die der Union den Zugriff auf Nato-Ressourcen und der Allianz das Zusammenwirken mit EU-Potentialen erleichtern. Das erfordert Zugeständnisse auf beiden Seiten. Entscheidend ist der politische Wille und die Entschlossenheit der EU-Staaten, stärker europäisch zu denken und zu handeln. Diese Haltung ist jedoch sehr unterschiedlich ausgeprägt – daher sollten jene Staaten eine Vorreiterrolle übernehmen, die dazu bereit sind.

zur vollständigen SWP-Studie 2009/S 25, Oktober 2009, 40 Seiten

Soldatenglück.de berichet regelmäßig über die Politik und Operationen der Europäischen Sicherheits und Verteidigungspolitik (ESVP), von EUPOL Afghanistan über EULEX-Kosovo bis zur EU NAVFOR Somalia Operation ATALANTA.

(Text-, Grafikquelle: Stiftung Wisenschaft und Politik.de;
Grafikquelle: Consilium Europa.eu, CC-by-sa King, wiki)

Weitere SWP-Studien zur Sicherheitspolitik bei Soldatenglück.de

Hintergrundinformationen: Consilium.ESDP.eu



Niederländische Innenministerin besuchte ihre Polizisten und auch Soldaten in Afghanistan (Video)

Samstag, 3. Oktober 2009

“Ich bin sehr beeindruckt davon, was niederländische Polizei und niederländisches Militär in Afghanistan leistet”, so die Inneministerin Guusje ter Horst, die seit Februar 2007 im Kabinett von Ministerpräsident Jan Peter Balkenende das Inneressort leitet, bei ihrer Dienstreise nach Afghanistan.

3 Tage besuchte die Ministerin Afghanistan, reiste nach Kabul, Kandahar und Uruzgan. Sie informierte sich über die Fortschritte der Mission mit besonderem Augenmerk des Polizeiaufbaus und des Miteinanders mit der Bevölkerung.

Seit Jahresbeginn sind 10 niederländische Polizeibeamte im Rahmen der EUPOL Afghanistan mit der Ausbildung afghanischer Polizisten befasst, dieses personelle Engagement des kleinen EU-Landes soll den Worten der holländischen Innenministerin zufolge verdoppelt werden. Die Ministerin traf den Head of Mission EUPOL, den Dänen Kai Vittrup, und den afghanischen Polizeigeneral Achnadzai von der Afghan National Police (ANP). Dier EUPOL Afghanistan Mission hat 216 Mitglieder, davon kommen 44 aus Deutschland (Personal-Grafik unten, Stand März 2009).

Bw-EUPOL Zusammensetzung

In Tarin Kowt, Provinz Uruzgan in Südafghanistan besuchte die Minsiterin die NL-geführte Task Force Uruzgan der ISAF-Truppe und das dortige Police Training Centre.

(Videoquelle: www.Defensie.nl;
Grafikquelle: EUPOL Afghanistan.eu)

Bild des Tages – 20 Jahre deutsche Einheit

Samstag, 3. Oktober 2009

Germania hat allen Grund zur Freude,
es ist 2009 im 20. Jahr in Freiheit
wieder zusammen gewachsen,
was zusammen gehört

Bw-Germania

Die Germania ist ein Gemälde, das Philipp Veit (1793-1877) im März 1848 als Nationalallegorie geschaffen hat. Während der Frankfurter National-versammlung hing es in der Paulskirche vor der Orgel auf der Empore.

Auf dem Gemälde trägt Germania einen Eichenlaubkranz (Treue), das Reichsschwert (Wehrhaftigkeit), einen um das Schwert gelegten Hanfzweig (Friedensliebe) und die Deutsche Fahne (Einheit). Auf Germanias Brust ist der Doppeladler in Gold auf Schwarz des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation abgebildet, der seit der Regierungszeit Kaiser Sigismunds in der Form verwendet wurde. Die hinter ihr aufgehende Sonne soll eine neue Zeit symbolisieren und ihr Blick sei in eine unbestimmte Zukunft gerichtet. Links befinden sich zu ihren Füßen gesprengte Fesseln, ein Symbol für die Freiheit. Heute befindet sich das Gemälde im germanischen Nationalmuseum Nürnberg.

Die Germania ist seit Jahrhunderten die nationale Personifikation Deutschlands.

Der vor drei Jahren entführte israelische Soldat Gilad Shalit lebt (Videos)

Freitag, 2. Oktober 2009

Vor über drei Jahren am 25. Juni 2006 wurde der damals 20-jährige Soldat (Bild unten) und Staff Sergeant der Israel Defence Forces (IDF) von einem Palästinenser-Terrorkommando der Hamas in den Gaza-Streifen entführt. Seitdem erhielt seine Familie in Israel 3 Lebenzeichen, zuletzt im Juni des Jahres 2008. Nun liegt ein nach dem 14. September 2009 aufgenommenes Video, das Gilad Schalit in auf dem ersten Blick einigermaßen guter Verfassung zeigt. Daraufhin hat Isreal 19 inhaftierte Palästinenserinnen aus der Haft entlassen, die an den Grenzübergängen zum Gazastreifen und Westjordanland unter dem Jubel ihrer Landsleute empfangen wurden, eine Frau blieb freiwillig in Israel.

Die Verhandlungen zur Freilassung des israelischen Soldaten halten an, Unterhändler des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) vermitteln seit einiger Zeit nachdem der Staat Ägypten in der Vermittlerrolle keine Ergebnisse erreichen konnte. Israel Armee hat ein ehrenes Gesetz, alle israelische Soldaten werden zurück geholt, als Gefallenen, Verwundete oder bestenfalls lebendig und gesund.

Bw-IDF Soldat Shalit

Mittlerweile ist Gilad Shalit zum nationalen Symbol geworden. Im September 2006 bekamen die Eltern von Gilad Shalit einen ersten Brief von ihrem Sohn aus der Geiselhaft. In Juni 2007 errecihte die Familie eine erste Videoaudioaufnahme (Video unten in hebräisch mit englischen Untertiteln) mit einem Statment der Entführer das der entführte Soldat verlesen musste. Im Februar 2008 bekamen die Eltern einen weiteren Brief ihres Sohnes. In April 2008 konnten die Eltern unter Vermittlung des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy einen Brief an ihren Sohn schicken. Im Juni 2008 erreichte ein dritter Brief von Gilad Shalit mit Hilfe des ehemaligen U.S. Präsidenten Jimmy Carter Israel.

Das aktuelle Video (ganz oben) und die ersten Freilassungen stimmen zuversichtlich, dass der junge Soldat hoffentlich bald frei kommt. Unten ein Video mit Bildern des jungen Mannes al Soldat, als Jugendlicher und mit seiner Familie.

(Bildquelle: Israel Defence Forces, IDF.il)

IG Metall fordert: Eurofighter im Koalitionsvertrag aufnehmen

Freitag, 2. Oktober 2009

Wer 3a sagt, muss auch 3b sagen

Bw-IG Metall Luftfz EADS

Mit großen Mühen sind im Sommer diesen Jahres weitere 31 Eurofighter von der Bundesregierung bewilligt worden, die sogenannte Tranche 3a. “Tranche 3a muss aber auch bedeuten, dass es eine Tranche 3b gibt”, fordert der EADS-Beauftragte der IG Metall, Bernhard Stiedl.

Für die restlichen 37 Eurofighter der Tranche 3b würden zusätzlich rund 3 Milliarden € benötigt, worüber aber erst im Jahr 2012 entschieden werden soll. Nun sagen Kritiker, dass für die weiteren 37 Eurofighter kein Geld mehr da ist. “Der Eurofighter ist nicht das erste Projekt, das aus dem Kostenrahmen läuft”, so Stiedl. Das gelte für Fahrzeuge und Schiffe genauso. Der Unterschied sei nur, bei Fahrzeugen und Schiffen werde keine neue Grundsatzdiskussion über ihre Beschaffung geführt.

Bw-Eurofihter Wolken

Die andauernde politische Diskussion um den Eurofighters muss endlich beendet werden, und deshalb muss die ausstehende Tranche 3b im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung festgeschrieben werden, fordert der Gewerkschaftsfunktionär. Um diese Forderung zu bekräftigen, hat Bernhard Stiedl an die Partei- und Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU und FDP einen entsprechenden Brief geschrieben.

Die Beschäftigten bei EADS leben seit Jahren in ständiger Unsicherheit aufgrund der immer wieder aufflammenden Diskussionen um die Beschaffung des Eurofighters. Die IG Metall will Sicherheit für die Beschäftigten und fordert deshalb von der Bundesregierung die Einhaltung der geschlossenen Verträge zur Abnahme der ausstehenden Eurofighter. “Wer auf der einen Seite Banken mit dem Argument der Sicherung der Arbeitsplätze stützt, kann nicht auf der anderen Seite mit dem Verzicht auf dem Eurofighter leichtfertig mehrere tausend Arbeitsplätze aufs Spiel setzen”, bekräftigt Stiedl die Forderung der IG Metall.

Bw-Eurofighter Piloten Warte

Ein Flugblatt (Grafik unten) mit ihren Forderungen wird die IG Metall am kommenden Montag, 05. Oktober, an die Beschäftigten verteilen.

Bw-IGM EADS Flugblatt Eurofighter

Am 28. September schrieb die “IG Metall im militärischen Luftfahrtzentrum EADS” in Manching bzw. die IG Metall Verwaltungsstelle Ingolstadt an die Partei- und Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und FDP in Berlin: (weiter…)

Bundeswehr soll Unterstützung bei Militärausbildung für Somalia leisten

Freitag, 2. Oktober 2009

Bw-FRG RP 209

“Schon lange war klar, dass der Kampf auf See gegen die Piraten vor der somalischen Küste ein aussichtsloses Unterfangen bleiben würde, wenn es nicht gelingen sollte, auch die Basisstationen der Piraten an Land zu erreichen. Denn der Übergangsregierung in Somalia fehlt es an Kraft und Durchsetzungsfähigkeit.

Deshalb gewinnt der französische Vorstoß neben der EU-Mission Atalanta am Horn von Afrika, auch die Ausbildung somalischer Soldaten zu unterstützen immer mehr Zustimmung. Die Ausbildung, so die bisherigen Pläne, soll nicht in Somalia selbst, sondern in benachbarten Ländern wie Dschibuti und eventuell auch in Uganda stattfinden, sagt der Außenbeauftragte Javier Solana. In Dschibuti sind im Rahmen der Anti-Terror-Mission “Enduring Freedom” bereits mehr als 100 Bundeswehrsoldaten stationiert und die an der Bekämpfung der Piraten beteiligten deutschen Kriegsschiffe stechen von dort aus in See.

Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung hatte beim Treffen der EU Verteidigungsminister in Göteborg erklärt, dass Deutschland Unterstützung leisten werde. Bis Ende November sollen die konkreten Pläne ausgearbeitet und nach Möglichkeit beschlussreif sein. Dabei soll auch eine nachträgliche Kontrolle der von der EU ausgebildeten Sicherheitskräfte gewährleistet werden. Denn die Piraten hätten sich vielerorts durch die Bestechung der lokalen Sicherheitskräfte stabile Heimatbasen aufbauen können und das müsse man für einen erfolgreichen Kampf gegen die Piraterie verhindern.”

Meldete Volker Finthammer von Deutschlandradio aus Brüssel in seinem Beitrag “EU will Armee-Instrukteure in Somalia ausbilden”, zum Audio-Beitrag.

(Textauszug: dradio.de;
Bildquelle: EU NAVFOR Somalia.eu, Fregatte Rheinland-Pfalz, F 209, im März in See beim Abschuss einer Rakete)