Archiv für September, 2009

USA: 11. September 2001 – acht Jahre danach (Video)

Freitag, 11. September 2009

Bw-Obama WH 11092009

U.S. Präsident Barack Obama gedachte den Opfern der Terrorangriffe auf die USA vom 11. September 2001 in der Wreath-Laying Ceremony beim Pentagon Memorial in Arlington/Virginia.

Bw-Obama Mullen Gates Pentagon 11092009

(President Barack Obama pauses after placing a wreath during a ceremony at the Pentagon honoring those who perished in the 2001 terror attack. Standing with the President are Secretary of Defense Robert Gates and Chairman of the Joint Chief Adm. Michael Mullen, right. Official White House Photo by Pete Souza)

Der U.S. Vizepräsident Joe Biden sprach in New York am Ground Zero, dem Ort des einstigen World Trade Center, zu den Hinterbliebenen und den Helfern des 11. September 2001.

Bw-Biden Joe Bloomberg Michael Ground Zero NY

(Vice President Joe Biden and Mayor Michael Bloomberg place flowers in the ground zero reflecting pool in New York City, New York, Friday, September 11, 2009. Official White House Photo by David Lienemann.)

(Video-, Bildquelle: White House.gov; Bild ganz oben, The President, the First Lady and White House staff honor those who died on 9/11. White House Photo, Chuck Kennedy, 9/11/09)



CDU-Bundestagsabgeordneter: In Afghanistan-Debatte sitze Regierung und Parlamentsmehrheit “wie ein Pfropf” auf dem Volkswillen

Freitag, 11. September 2009

Bw-ISAF Bw Soldaten

Bei der Frage des deutschen Afghanistan-Engagements der Bundeswehr sitzt die Bundesregierung und die Mehrheit des Bundestages, nach Meinung des Bw-Merkel WimmerCDU-Bundestagsabgeordneten und Außenpolitikers Willy Wimmer (im Bild mit Angela Merkel) “wie ein Pfropfen auf dem Willen des deutschen Volkes”. Gegenüber der “Leipziger Volkszeitung” sagte der scheidende Parlamentarier: “Jeder, der im Deutschen Bundestag will, dass sich nicht nur die Regierung mit Argumenten hinsichtlich Afghanistan auseinandersetzen muss, stößt auf eine undurchdringliche Mauer der Argumentationsverweigerung.”

In diesem Zusammenhang kritisierte der CDU-Abgeordnete auch mittelbar den Bundespräsidenten. Horst Köhler hatte öffentlich eine Strategiedebatte in Sachen Afghanistan angemahnt. “Unklar” sei, was Köhler damit meine. Denn, so Wimmer: “Die in der großen Koalition Verantwortlichen hatten zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel daran gelassen, dass sie eine Debatte über den Afghanistaneinsatz im Wahlkampf nicht haben wollten.” Der Bundespräsident habe “sich öffentlich dazu bekannt, indem er bei der letzten Bundestagsentscheidung den Zeitraum des Mandats ungebührlich verlängern ließ”. Wie könne sich der Bundespräsident “unter diesen Aspekten für eine Strategiedebatte, die diesen Namen auch verdient, einsetzen”, kritisierte Wimmer.
Schreibt die Leipziger Volkszeitung in ihrer heutigen Ausgabe.

(Textquelle: Leipziger Volkszeitung.de);
Bilderquellen: NATO.ISAF.int; MdB Willy-Wimmer.de, Angela Merkel und Willy Wimmer)

FBI-Agenten sollen Chance verpasst haben, den 11. September 2001 Terroristenführer Mohammed Atta zu stoppen

Freitag, 11. September 2009

Bw-911 WTC NY

Der 11. September 2001 in New York war ein ebenso strahlender Spätsommertag wie heute im Jahr 2009 in Berlin, ab 08:46 Uhr NY-Ortszeit war auf der Welt nichts mehr wie zuvor.
Im 8. Jahr nach den Terror-Angriff auf die USA am 11. September 2001 meldet sich der FBI-Informant Elie Assaad bei ABS News im Investigaten Magazin Nightline (zum Video) zu Wort, der der Terror-Bw-Mohamed Atta FBIZellen in den USA infiltriert hatte. Die US-amerikanische Bundesermittlungsbehörde FBI (Federal Bureau of Investigation) soll vor lauter Undercover-Getue die Chance zum Stoppen des Al Qaida Terrorplanes verpasst haben. In einer verdeckten FBI-Operation will die V-Person Elie Assad eine Moschee in einem Vorort von Miami/Florida “unterwandert” haben, dort soll Mohammed Atta im Jahr 2001 zusammen mit dem als Al Qaida-Funktionär gesuchten Adnan Shukrujuman zusammen gewesen sein, auf Adnan Shukrujuman war seinerzeit eien Belohnung von 5 Millionen Dollar ausgesetzt, Atta war zu diesem Zeitpunkt noch eine Randfigur, sein Gefährdungspotential wurde offenbar nicht erkannt

zum vollständigen Artikel bei ABS News “FBI Informant Says Agents Missed Chance to Stop 9/11 Ringleader Mohammed Atta – Undercover Operative ‘One Million Percent Positive’ Attacks Could Have Been Prevented”

Mohammed Atta, geboren am 1. September 1968 in Kafr asch-Schaich, Ägypten, im Selbstmord-Ancshlag getötet am 11. September 2001 in New York war ein islamistischer Terrorist, der auch in Deutschland Spuren hinterließ.

Er gilt als einer und als der führende der fünf Entführer des ersten Flugzeugs, das bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den Vereinigten Staaten um 8:46 Uhr in den Nordturm des World Trade Center gesteuert wurde. Vermutlich flog Atta das Flugzeug.

Atta stammte aus Kafr asch-Schaich, einer ägyptischen Stadt im Nil-Delta. Er besaß auch einen saudi-arabischen Pass. Er wuchs in Kairo alsSohn eines Rechtsanwaltes auf und schloss ein Architekturstudium mit einem Diplom ab. Danach zog er nach Deutschland und studierte von 1993 bis 1999 Stadtplanung an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Bis zuletzt wohnte er in der Marienstraße in Hamburg-Harburg.

Laut dem republikanischen Abgeordneten Curt Weldon im US-Repräsentantenhaus hat eine amerikanische Spezialeinheit namens Able Danger bereits seit dem Jahre 2000 Mohammed Atta beobachtet, was mit den Aussagen des FBI-Informanten bei ABC News übereinstimmen würde.

(Bilderquellen: FBI.gov, 911review.org)

Zustimmung zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr gewachsen

Freitag, 11. September 2009

ARD-DeutschlandTREND EXTRA September 2009
Erneut kaum Veränderungen in der Sonntagsfrage -
Zustimmung zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr gewachsen

Bw-ISAF dt Soldaten G36

Die Zustimmung zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ist trotz der Diskussion um den jüngsten Luftangriff gewachsen. Im aktuellen ARD-DeutschlandTrend sprechen sich 57 Prozent der Bundesbürger dafür aus, dass die Bundeswehr “sich möglichst schnell aus Afghanistan zurückziehen sollte”. Dies sind zwölf Punkte weniger im Vergleich zum Juli dieses Jahres. 37 Prozent sind der Meinung, die Bundeswehr sollte weiterhin in Afghanistan stationiert bleiben (+10). Nur vier Prozent der Befragten geben an, dass der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ein “entscheidendes Thema” für ihre Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl sei. 36 Prozent sagen, es sei ein “wichtiges Thema” für ihre Wahlentscheidung. Für eine Mehrheit der Befragten von 58 Prozent ist der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan hingegen “kein wichtiges Thema” für ihre Wahlentscheidung.

In der Sonntagsfrage des aktuellen ARD-DeutschlandTrends kann die Linke gegenüber der Vorwoche um einen Punkt zulegen und erreicht zwölf Prozent der Stimmen. Die Grünen verlieren einen Punkt und erreichen ebenfalls zwölf Prozent. Die Union kommt unverändert auf 35 Prozent der Stimmen, die SPD erreicht unverändert 23 Prozent. Die FDP liegt unverändert bei 14 Prozent. Union und FDP hätten damit weiterhin eine Mandatsmehrheit im Bundestag. (weiter…)

Bilder des Tages – 11. September 2001

Freitag, 11. September 2009

Bw-9-11 WTC

New York, N.Y. (Sept. 15, 2001) — A New York City fireman calls for 10 more rescue workers to make their way into the rubble of the World Trade Center. U.S. Navy Photo by Journalist 1st Class Preston Keres.

Bw-9-11 World Finacial Center NY

New York, NY (Sept. 14, 2001) — What was once a glittering symbol of the financial center of the world now stands blanketed in ash and soot. The World Trade Center was destroyed during a September 11, 2001 terrorist attack. U.S. Navy photo by Photographer’s Mate 2nd Class Jim Watson.

Bw-11-9 Arlington VA

Arlington, Virginia (Sept. 11, 2001) -– Smoke and flames rose over the Pentagon late into the night, following a suspected terrorist crash of a commercial airliner into the southwest corner of the Pentagon. Part of the building has collapsed meanwhile firefighters continue to battle the flames and look for survivors. An exact number of casualties is unknown. The building was evacuated, as were the federal buildings in the Capitol area, including the White House. U.S. Navy Photo by Photographer’s Mate 2nd Class Bob Houlihan

(Bilderquelle: U.S. Department of Defence.mil)



Alkoholverbot für alle Soldaten im Afghanistan-Einsatz im ISAF HQ? (Videos)

Freitag, 11. September 2009

Der Commander der NATO Schutztruppe ISAF in Afghanistan, US-General Stanely McChrystal, hat den Alkohol aus dem ISAF Hauptquartier verbannt. Der Amerikaner McChrystal erklärte das Alkoholverbot mit dem Respekt vor dem muslimischen Glauben (derzeit ist Ramadan) im Gastland und der 24-stündigen Erfordernis der körperlichen und geistigen Einsatzfähigkeit seines Stabes.
Bislang galt für US-Soldaten und britische Soldaten im ISAF HQ das Alkoholverbot, nun will der amerikanische Commander der ISAF-Truppe das Verbot auch auf andere Nationen ausweiten und durchsetzen.
Ob andere Truppen und Nationen im ISAF-Einsatz die ISAF HQ Order in ihren Camps befolgen werden, bleibt offen. Regelmäßig ist der Kein-Alkohol-Befehl in US-amerikanischen Militäreinrichtungen unabhängig von etwaigen muslimischen Glauben in den Einsatzländern gültig.
In dem Video erörtert Dina Gusovsky von Russian Today im Gespräch mit dem Kolumnisten der Washington Times, Tony Blankley, die Entwicklungen in Afghanistan und den Kein-Alkohol-Befehl. Der amerikanische Kolumnist und die Moderatorin meinen, dass der erste Eindruck bei der Bevölkerung beim Gewinnen der Herzen und Köpfe ein besondere ist, der sich insbesonder in einem muslimischen Land nicht mit Alkoholkonsum in Verbindung gebracht werden soll.
Im Videobeitrag von Russia Today werden besonders deutsche Soldaten als Negativbeispiel dargestellt, die sich im Umgang mit Alkohol nachteilig verhalten sollen. Auch der Zusammenhang mit dem vom deutschen PRT Kommandeur Kunduz angeforderte Luftschlag zweier US Air Force F-15 gegen zwei von der Taliban entführten Tanklaster, der nach bislang unbestätigter Russian Today Angabe über 100 Opfer zur Folge haben soll und in diesem Zusammenhang das imaginäre Beispiel, dass der Commnader ISAF nach einem solchen Vernichtungsschlag seine Soldaten angeblich nicht erreichen kann, weil diese entweder besoffen oder verkatert seien, ist ein starkes Stück dieses russichen Propaganda-Mediums, das sonst gerne Hugo Chaves mit Dimitri Medwedjew im trauten Miteinnader zeigt.

Im Video wird ein “Experte” der Washington Times in Anlehnung an der jüngsten Artikel “gegen die Deutschen” bei Washington Post aufgeboten und das Vorurteil saufender deutscher Soldaten aus der britischen Presse gepflegt und vermischt zu einem subtilen Stück Propaganda im Fahrwasser der internationalen, teilweise populistischen Kritik am konkreten Vorgehen des deutschen Bundeswehr-Kommandeurs in der Region Kunduz.
Die Top-Story heißt bei Russia Today “No more boozing at US bases in Afghanistan”
Dass Russland beim Alkohol-Problem weltmeisterlich ganz vorne liegt und im russischen Militär Hochprozentiges als Währung gilt oder dass Russland im so genannten Anti-Terror-Kampf in abtrünnigen Provinzen überhaupt keine Regeln befolgt, wird im Beitrag nicht erwähnt.
Dem russichen Militär würde ein Null-Alkohol-Befehl bzw. ein Null-Wodka-Befehl sicherlich gut bekommen, allerdings ist der wohl zwischen Sewastopol und Wladiwostock nicht durchsetzbar.

Boris Jelzin wäre sicher auch nicht dafür


(Videoquelle: Russia Today.com)

GSG 9 trainiert in Israel mit Spezialeinheit YAMAM (Video)

Donnerstag, 10. September 2009

Es lebe die deutsch-israelische Freundschaft

Die Bindungen der isrealischen Spezialeinheiten zur deutschen Grenzschutzgruppe 9 der Bundespolizei, ehemals Bundesgrenzschutz, bestehen seit vielen Jahrzehnten und begründen eine gute Tradition. In den 1970er Jahren wurde der BGS-Offizier Ulrich Wegener vom damaligen Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher mit dem Aufbau der Anti-Terror-Einheit des BGS befasst, daraus entstand die GSG 9.
Die britische militärische Spezialeinheit Special Air Serice (SAS) war seinerzeit ebenso wie israelische und US-amerikanische militärische und polizeiliche Spezialeinheiten Aufbauhelfer der deutschen Spezialeinheit der Polizei des Bundes. Damals waren zum Beispiel Passagierflugzeug-Entführungen und Geiselnahmen eine ständige Bedrohungslage und somit Übungsszenario, das Einsatzspektrum hat sich erweitert. Noch heute verbindet eine gute Kameradschaft und ein profesionelles Miteinander die GSG 9 mit den israelischen Sondereinheiten. Das Video zeigt Übungen mit YAMAN, die YAMAM wurde 1974 aufgestellt und ist eine paramilitärische Spezialeinheit der israelischen Grenzpolizei MADAV mit dem Einsatzschwerpunkt Antiterrorkampf. Die JAMAN hat “die Lizenz zu töten”.

zum Artikel und Video bei MAKO.il in hebräisch

(Videoquelle: MAKO.co.il)

Afghanistan: Bundeswehr, eine Armee im Kampfeinsatz (Video)

Donnerstag, 10. September 2009

Jopp: Bundesregierung verfehlt Strategie-Ziele
“Sehr viel Schönfärberei”

Die Bundesregierung hat in Afghanistan bisher ihre strategischen Ziele verfehlt, kritisiert Heinz Dieter Jopp, bis vor kurzem Leiter des Fachbereichs Sicherheitspolitik und Strategie an der Führungsakademie der Bundeswehr, im Interview mit Frontal21. Außerdem gebe es bei der Darstellung der Lage “sehr viel Schönfärberei”. Der deutschen Bevölkerung gegenüber sollte ehrlich von “Krieg in Afghanistan” gesprochen werden, fordert Jopp. Eine offene Diskussion sei die Voraussetzung für eine öffentliche Unterstützung für den Einsatz. Diese sei für die Soldaten vor Ort sehr wichtig …

zum vollständigen Artikel bei FRONTAL21

(Text-, Videoauszüge Quelle: FRONTAL21.de)

Afghanistan: Internationaler Strafgerichtshof ermittelt wegen möglicher Kriegsverbrechen

Donnerstag, 10. September 2009

Bw-IStGH Logo

Den Haag ermittelt

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH/ICC) hat Vorermittlungen wegen des Verdachtes von Kriegsverbrechen in Afghanistan aufgenommen. ICC-Chefankläger Luis Bw-IStGH Luis Moreno-OcampoMoreno-Ocampo (Argentinien) sagte, es gäbe aus “vielen verschiedenen Quellen” entsprechende Vorwürfe.
Dabei gehe es um schwere Angriffe, inakzeptable * Kollateralschäden und Folter. Untersucht werde das Vorgehen der internationalen Truppen (ISAF, OEF), der radikal-islamischen Taliban sowie der Al Qaida. Die Vorermittlungen seien außergewöhnlich aufwändig, da es in Afghanistan schwer sei, an Informationen zu kommen. Einzelheiten zu den Vorwürfen nannte der Luis Moreno-Ocampo (Bild oben) nicht.

Dieses internationale politische Zeichen, was durch die aktuelle Verlautbarung aus Den Haag und den zeitlichen Zusammenhang mit der ISAF-Luftschlag-Bekämpfung auf deutsche Anforderung als erster militärischer Schlag deutscher Streitkräfte 70 Jahre nach September 1939 einher geht, dürfte im Bundeskanzleramt, im Auswärtigen Amt und im Bundesministerium der Verteidigung wie ein Blitz mit Donnerhall einschlagen. Doch in der Spitze des BMVg bemerkt man die Einschläge schon lange nicht mehr zeitnah und es wird zum wiederholten Mal deutlich, unser derzeitiger Verteidigungsminister spielt nicht in der Liga der Weltpolitik mit mehrstimmigen, diplomatischem Orchester, “leider Gottes”, wie Franz Josef Jung regelmäßig sagt.

Bw-ISAF dt Soldaten

Der militärische Fachbegriff Begleitschaden oder Kollateralschaden (englisch collateral damage; lateinisch collateralis für seitlich oder benachbart) bezeichnet in der räumlichen Umgebung eines Ziels entstehende Schäden aller Art durch ungenauen oder überdimensionierten Waffeneinsatz.

(Grafik-, Bildquelle: Internationaler Strafgerichtshof, ICC.int;
Bildquelle deutsche ISAF-Soldaten bei Rundum-Verteidigung: NATO.ISAF.int)

Hintergrundinformationen:

Der Internationale Strafgerichtshof, IStGH, oder International Criminal Court, ICC, ist ein ständiges internationales Strafgericht. Seine Zuständigkeit umfasst drei Delikte des Völkerstrafrechts, nämlich Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen.

Der IStGH ist eine Internationale Organisation mit Sitz in Den Haag, deren Beziehung zu den Vereinten Nationen über ein Kooperationsabkommen geregelt ist. Er ist nicht mit dem umgangssprachlich als “UN-Kriegsverbrechertribunal” bezeichneten Internationalen Strafgericht für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) bzw. dem Internationalen Strafgericht für Ruanda (ICTR) zu verwechseln.

Bis Ende Juni 2009 haben 110 Staaten das Rom-Statut zum Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) ratifiziert, die USA haben ihre Unterschrift zurück gezogen, Deutschland hingegen gehörte von Beginn an zu den politischen Förderern und Verfechtern der Einrichtung des IStGH. Das Rom-Statut wurde am 17. Juli 1998 mit 120 Ja-Stimmen gegen 7 Nein-Stimmen bei 21 Enthaltungen von der UN-Bevollmächtigtenkonferenz in Rom angenommen. Kurz nach Hinterlegung der 60. Ratifikationsurkunde ist das Rom-Statut am 1. Juli 2002 in Kraft getreten. Die feierliche Vereidigung der ersten 18 Richter fand am 11. März 2003 statt. Erster Chefankläger ist Luis Moreno-Ocampo aus Argentinien.
Deutschland hat an der Ausarbeitung des Statuts aktiv mitgewirkt. Sie hat sich zusammen mit der Gruppe der “gleichgesinnten Staaten”, welche die deutsche Seite mitbegründet hatte, kontinuierlich für einen möglichst effektiven, funktionsfähigen, unabhängigen und damit glaubwürdigen Internationalen Strafgerichtshof eingesetzt.

International Criminal Court, ICC.int

So dankt die kosovarische “Zivilgesellschaft” der Internationalen Gemeinschaft für die Milliarden-Unterstützung (Video)

Donnerstag, 10. September 2009

Die Kosovo-albanische Unabhängigkeitsbewegung VETEVENDOSJE (=Selbstbestimmung) von der kosovarische Regierungskoalition (LDK/PDK) “aktiv gebilligt”?

Selbstbestimmungs-Bewegung fremdbestimmt?

Nach den Angriffen auf Fahrzeuge der Rechtsstaatsmission der Europäischen Union im Kosovo vom 25. August (Video oben) am hellichten Tag, Soldatenglück.de berichtet darüber, halten die Attacken gegen die EULEX-Mission an. Die  Fahrzeuge der Missions-Mitglieder aus den EU- und Drittstaaten werden systematisch beschädigt, angesprüht, zerstört oder deren Reifen abgestochen. Auch die Sicherheitslage für die europäischen und internationalen Bediensteten hat sich verschärft, Raubüberfälle gegen die Internationalen oder Einbruchdiebstähle in die Wohnungen der Bediensteten sind im Kosovo regelmäßige Vorkommnisse.

Mittlerweile gibt es Vermutungen, dass die Aktionen von den Regierungskoalitions-Parteien mindestens “aktiv gebilligt” werden, wenn nicht sogar initiiert. Im Nachgang der von der kosovarischen Regierung und den Partei-gesteuerten Kosovo-Medien “Protokoll-Diskussion” anlässlich der Absichterklärung zwischen EULEX und Serbien zur polizeilichen Zusammenarbeit, legte die Selbstbestimmungs-Bewegung VETEVENDOSJE eine Eskalationsstufe zu und begann verschärft die Gewalt gegen Sachen.

Aufgabe der EU-Rechtststaatsmission ist der Aufbau rechtsstaatlicher Strukturen in der jungen Republik Kosovo, dessen Regierungs- und Parteiensystem allerdings tief verstrickt ist in die Organisierte Organisierte Kriminalität, die vom Balkan aus auch Deutschland und Kerneuropae heimsucht, was ein funktionierendes Strafverfolgungssystem für manchen Akteur nicht wünschenswert macht. Schon der deutsche Bundesnachrichtendienst stieß im Herbst vergangenen Jahres an seine Grenzen als 3 BND-Bedienstete lange Tage inhaftiert wurden und ihre Unterlagen und Operationszentrale mitsamt dem Erkenntnisstand über die OK-Belastung kosovarischer Regierungsmitglieder von der kosovarischen Polizei durchsucht und ausgespäht wurde. Soldatenglück.de berichtet darüber.