DDR-Stasi interessierte sich für Atlas Elektronik
von Dirk ~ 3. September 2009. Zu lesen unter: Rüstungsindustrie.Die Staatssicherheit der DDR war bis 1988 auch in Bremen aktiv. Die Hauptverwaltung Aufklärung von Spionagechef Markus Wolf interessierte sich besonders für Spitzentechnologie der Firma Krupp Atlas Elektronik, sagte Stasi-Forscher Helmut Müller-Enbergs. Das berichtet der Bremer Weser-Kurier. Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Berliner Stasiunterlagenbehörde von Marianne Birthler nannte Blaupausen von Feuerleitsystemen für Kampfpanzer, die das Kombinat Carl-Zeiss Jena brauchte, sowie Minenräumsysteme für das Rostocker Kombinat Marinebau. In dem von Müller-Enbergs untersuchten Zeitraum von 1949 bis 1988 waren bis zu 200 Bremer als Informanten für Ost-Berlin tätig. Von Interesse waren für den DDR-Auslandsnachrichtendienst auch Informationen aus den Parteien und Gewerkschaften, sagte der Historiker, der auch die Stasi-Verbindung des Ohnesorg-Todesschützen Karl-Heinz Kurras aufdeckte.
Schreibt der Weser Kurier aus Bremen in seiner morgigen Freitagsausgabe.
(Textquelle: Weser Kurier.de;
Garfik-, Bildquellen: Atlas.de; Rheinmetall.de)























