Obama nimmt sich der Rassismus-Vorwürfe gegen amerikanische Polizisten an (Video)
von Dirk ~ 25. Juli 2009. Zu lesen unter: POLIZEI Land/Bund, GSG9, Video.Der Präsident aller Amerikaner
Der Streit-Schlichter und schwarz-weiß-Konflikt-Moderator Barack Obama im Rang des Präsidenten spricht mit den Betroffenen und sänfet die Wogen.
Nachdem in Cambridge/Massachusetts die örtliche Polizei einen Universitätsprofessor afro-amerikanischer Herkunft und entsprechender Hautfarbe als Einbruchs-Verdächtigen in Handschellen legte, in seinem eigenen Haus festgenommen und mit auf die Polizei-Wache nahm, kamen erneut Vorwürfe gegen die US-amerikanische Poizei im Allgemeinen auf, dass sie rassistisch sei. Besorgte Hausnachbarn hatten einen “schwarzen Mann” gesichtet, der sich “am Haus zu schaffen machte” und riefen die Polizei.
Diskussions-anheizend kam hinzu, dass sich der Harvard-Professor Henry Louis Gates Jr. mit Rassismus-Fragen an der Uni sozialwissenschaftlich beschäftigt. Der gesellschaftliche Diskurs in den USA und die Rassismus-Debatte halten aufgrund allzu vieler ähnlicher, doch stichhaltiger Vorwürfe, an, in den vergangen Jahren führten sie auch zu schweren Protesten der afro-amerikanischen Bevölkerung.
Der U.S. Präsident “nahm vorsorglich den Hörer ab” und telefonierte mit einem der beteiligten Polizeibeamten in Cambridge, der ihm den Fall aus seiner Sicht schilderte. In der Pressekonferenz zum Thema kam Obama zum Ergebnis, dass es sich im Cambridge Police Department und bei Sergant Crowley um gute Polizisten handele, Crowley “was a good man and an outstanding officer”, so der Präsident aller Amerikaner.
Desweiteren schilderte Barack Obama seine Eindrücke, dass es sich wohl auf beiden Seiten um eine Überreaktion gehandelt habe, sowohl beim Rassismus-Wissenschaftler wie bei den Polizisten, die auch dumm handelten. Obama schafft es die Angelegenheit zu entschärfen und mit Fakten und auch mit Humor die Situation auf seine normalen zwischemenschlichen Aspekte zu reduzieren ein damit richtig einzuordnen.
In Deutschland wäre ein solches Handeln bei Auslassen aller Instanzen kaum vorstellbar, doch manchmal vielleicht dennoch nötig.
(Bildquelle: White House.gov)






















