Private Sicherheitsfirmen gegen Somalias Piraten (Video)
von Dirk ~ 22. Juli 2009. Zu lesen unter: Auslandseinsätze, EU NAVFOR Somalia, EU-Missionen, Video.Kampf gegen Seeräuber
mit privaten Sea-Marshalls
Die Handelsschifffahrt ist weiterhin bedroht durch Piraterie (Bilder oben und unten), obwohl durch die Milliarden von Euro verschlingenden Einsätze von Kriegsschiffen durch die europäische Anti-Piraten-Mission EU NAVFOR Somalia Operation ATALANTA oder den NATO-Einsatz ALLIED PROTECTOR die Aktivitäten am Horn von Afrika,im Golf von Aden und vor der Küste Somalias im Indischen Ozean tendenziell rückläufig sind, gleichwohl befinden sich mindestens 20 Schiffe und rund 300 Geiseln noch in den Händen von Piraten bzw. organisierten Kriminellen.
Die internationalen Reedereien, die auf sichere Schiffahrts- und Handelswege angewiesen sind, flaggen ihre Handelsschiffe aus Kostengründen in “Billigländern”, die nationalen Marinen versagen dadurch verständlicherweise einen Piraten-Schutz direkt auf dem Schiff durch Mitfahrt bewaffneter Streitkräfte. Hier ist eine (Markt-)Lücke entstanden, in die Private Sicherheitsfirmen stoßen, das Schweizer Fernsehen hat eine der Private Military and Security Companies in Israel bei der Ausbildung privater Piraten-Bekämpfer aus 16 Nationen auf einem Übungs-Passagierschiff besucht und bei der Ausbildung gefilmt, das Geschäft boomt, bewaffnete, private Sicherheitskräfte an Bord sind immer noch günstiger als Millionen-Lösegelder:
“Private Sicherheitsprofis wollen gegen Piraten kämpfen
Die Piraten vor der Küsten Somalias verbreiten Angst und Schrecken. Mit dieser Angst lässt sich auch Kapital schlagen. Ein privates israelisches Sicherheitsinstitut bietet jetzt ein entsprechendes Training in Piratenabwehr an. Personenschützer aus 16 Nationen nahmen daran teil, darunter auch einige Schweizer. 10vor10 war beim Training mit an Bord.”
(Bilderquellen: U.S. Navy.mil, Ministere de la Defence.fr;
Videoquelle, Textauszüge: Schweizer Fernsehen.ch)























