Archiv für April, 2009

Größtes deutsches Marineschiff besuchte Israel

Mittwoch, 1. April 2009

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Haifa – Der Einsatzgruppenversorger “Berlin” (Bild oben, in der Mitte im Größenvergleich mit den Fegatten “Hamburg” und “Hessen”) der Deutschen Marine war am Wochenende in Haifa zu Besuch. Gemeinsam mit vier weiteren Schiffen der NATO verließ das größte Schiff der Deutschen Marine am Montag den israelischen Hafen in Richtung Griechenland. Die “Berlin” ist zurzeit mit dem ständigen NATO-Verband “Standing NATO Maritime Group 2 (SNMG 2)” im Mittelmeer unterwegs. “Israel ist ein faszinierendes Land. Besonders die Aufgeschlossenheit der Bevölkerung und die Begegnung mit den verschiedenen Kulturen haben mich neben der Professionalität der israelischen Streitkräfte persönlich sehr beeindruckt.”, sagt der Kommandant, Fregattenkapitän Hans-Günther Struck (50). Seine Besatzung und er hätten vier erlebnisreiche und beeindruckende Tage in Haifa verbracht.

Die Besatzung der “Berlin” fand während des kurzen Aufenthalts auch Zeit, um Kultur und Geschichte im Heiligen Land zu erleben. Die Deutschen besuchten neben der Hafenstadt Haifa die religiöse Metropole Jerusalem. Auch ein Ruinenbesuch der von König Herodes erbauten Festung Masada am Toten Meer stand auf dem Programm. Offiziersanwärter der israelischen Marine besuchten den Einsatzgruppenversorger und erhielten einen Eindruck von der Arbeit an Bord. Für Struck und seine Besatzung sei dieser Besuch “ein wertvoller Beitrag zur Völkerverständigung zwischen Deutschland, der beteiligten NATO-Staaten und dem Land Israel gewesen.” Ein gemeinsames Manöver des NATO-Verbandes mit der israelischen Marine schloss den Besuch ab.

(Text- und Bildquelle: Deutsche Marine.de)



NATO Afghanistan Report 2009 ist veröffenlicht

Mittwoch, 1. April 2009

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Der Bericht der NATO (Afghanistan Report 2009) bietet eine Übersicht über die Fortschritte in Afghanistan gemessen an den drei Hauptvorhaben der International Security Assistance Force (ISAF) als Unterstützungsmission: Sicherheitsassistenz, Regierungsbildung und Entwicklung aus Sicht der NATO.
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Wie viele ISAF-Tuppen operieren in Afghanistan?

Wie viele Aghanen sind als Wähler für die Wahlen 2009 regsitriert?

Wie wird die Verknüpfung zwischen Drogenhandel und Taliban bekämpft?

Wie entwickelt sich die afghanische Wirtschaft?

Die Antworten auf diese und viele andere Fragen und weitere Informationen zur NATO und Afghanistan sind in diesem Jahresbericht zu finden.

zum 44-seitigen NATO Afghanistan Report 2009

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(Bilderquelle: NATO.int, ISAF.int)

NZZ: Taliban kündigen Anschlag in Washington an

Mittwoch, 1. April 2009

In der gestrigen Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung war zu lesen: “Einen Tag nach einem Überfall auf eine Polizeiwache in Pakistan mit neun Toten haben sich die Taliban zu dem Angriff bekannt und zugleich einen Terroranschlag auf Washington angekündigt. Der Kommandeur der radikalen Islamisten in Pakistan, Baitullah Mehsud, sagte der Nachrichtenagentur AP am Dienstag, es werde schon bald einen Angriff in Washington geben, «der jeden in der Welt verblüffen wird».

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Die amerikanische Regierung hat auf Mehsud ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar ausgesetzt (Soldatenglück.de berichtete darüber). Der Taliban-Kommandeur wird zusammen mit weiteren Kämpfern im Grenzgebiet zu Afghanistan vermutet. Bei dem Überfall auf eine Polizeiakademie in Lahore am Montag wurden sieben Polizeianwärter und zwei Zivilpersonen getötet. Die Täter nahmen etwa 35 Geiseln und konnten erst nach mehreren Stunden von Sicherheitskräften überwältigt werden.”

(Textauzüge: NZZ.ch;
Bildquelle: U.S. Department of Defence, DoD.mil)

U.S. Militärspitze setzt neue Afghanistan-Strategie um, der Chairman of the Joint Chiefs of Staff, Admiral Mike Millen trägt vor (Video)

Mittwoch, 1. April 2009

Mullen Cites High Priority of Afghanistan-Pakistan Strategy

By Jim Garamone
American Forces Press Service

WASHINGTON, March 31, 2009 – The entire U.S. government is behind President Barack Obama’s strategy for Afghanistan and Pakistan, the chairman of the Joint Chiefs of Staff told chiefs of defense from Central Asia who are meeting here today.
“We have no higher priority in the U.S. military than executing the strategy,” Navy Adm. Mike Mullen, the chairman of the Joint Chiefs of Staff, told defense leaders from Afghanistan, Pakistan, Kazakhstan, Uzbekistan, Tajikistan, Turkmenistan and Kyrgyzstan at a conference sponsored by U.S. Central Command.

Mullen said the situation in Afghanistan and Pakistan requires Americans to look at the situation through the eyes of the people in the region. “This is why conferences like this are so important,” he said. “This is an opportunity to address the challenges together. It will provide a better path for us all to succeed.” (weiter…)

SWP-Studie: Gespräche mit Taleban

Mittwoch, 1. April 2009

Risikoreiche Kurskorrektur der US-Politik

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von Citha D. Maass

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Anfang März hat US-Präsident Barack Obama den Taleban Gespräche angeboten (Soldatenglück.de berichtete darüber). Damit eröffnet er der amerikanischen Politik in Afghanistan und Pakistan neue Handlungsspielräume. Mit dem Kurswechsel werden die derzeit in Saudi-Arabien geführten Geheimgespräche unterstützt, denen Mullah Omar offenbar zugestimmt hat. Auf lokaler Ebene könnten Gespräche zur Aufstandsbekämpfung beitragen. Dagegen könnten Teilabsprachen auf nationaler Ebene zwar der Wiederwahl Hamid Karzais im August 2009 nützen. Das mit ihnen einhergehende Risiko einer Islamisierung des politischen Systems würde aber längerfristig Afghanistans Stabilisierung erschweren. Sollten Vertreter der überwiegend paschtunischen Taleban in die afghanische Innenpolitik eingebunden werden, besteht die Gefahr, dass Spannungen mit ethnischen Minderheiten geschürt werden. Ob die Gespräche letztlich stabilisierend wirken, hängt davon ab, welchen politischen Preis die verschiedenen Seiten zu zahlen bereit sind, um einen pragmatischen Kompromiss zu erzielen.

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v.l.n.r.: Maxime Verhagen (NL), Ban Ki-moon (UN),
Präsident Haimid Karzai (AFG) und Premierminister Balkenende (NL)
bei der Afghanistan Conference am 31. März in Den Haag.

zur vollständigen SWP-Studie 2009/A 14, März 2009, 4 Seiten

(Bilderquelle: White House.gov, Dutch Ministry of Foreign Affairs.nl;
Textauszüge: SWP-Berlin.org)



Bild des Tages – High Priority of Afghanistan-Pakistan Strategy

Mittwoch, 1. April 2009

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CHIEFS MEET

U.S. Army Gen. David Petraeus, Commander, U.S. Central Command, introduces U.S. Navy Adm. Mike Mullen, chairman of the Joint Chiefs of Staff, at the U.S. Central Command Central and South Asia Nations Chiefs of Defense Conference in Washington, D.C., March 31, 2009. The annual three-day conference is an opportunity to increase high-level dialogue between theatre commander and regional defense chiefs. DoD photo by Navy Petty Officer 1st Class Chad J. McNeeley

(Bildquelle: U.S Department of Defence.mil)