Archiv für April, 2009

Bund.de sucht Soldaten und “andere Experten” und bietet eine angebliche “Jobbörse für Soldatinnen und Soldaten”

Donnerstag, 30. April 2009

In dieser Reihenfolge so gefunden im Newsletter BUND.DE – Stellenangebote im öffentlichen Dienst:

“Aktuelle Stellenangebote im öffentlichen Dienst vom 30. April 2009

Raumpfleger/in
(http://www.bund.de/IMPORTE/Stellenangebote/Arbeitsagentur/2009/04/10000-1039122079-S.html)
Arbeitgeber: Bürgermeisteramt Zwiefalten
Ort: 88529 Zwiefalten, Württemberg, Baden-Württemberg
Bewerbungsfrist: 30.04.2009

Soldat/in auf Zeit *
(http://www.bund.de/IMPORTE/Stellenangebote/Arbeitsagentur/2009/04/10000-1038249781-S.html)
Arbeitgeber: Bundeswehr – Zentrum für Nachwuchsgewinnung Süd Dezernat 5 – Sachgebiet III
Ort: 70374 Stuttgart, Baden-Württemberg
Bewerbungsfrist: 30.04.2009

Toilettenaufsicht und Reinigungskraft m/w
(http://www.bund.de/IMPORTE/Stellenangebote/Arbeitsagentur/2009/04/10000-1039197069-S.html)
Arbeitgeber: Gemeindeverwaltung Ketsch Bürgermeisteramt
Ort: 68775 Ketsch, Rhein, Baden-Württemberg
Bewerbungsfrist: 30.04.2009″

bundde-logo

Interessant ist auch diese Hilfestellung:

Jobbörse für Soldatinnen und Soldaten auf Zeit
Zuständige Behörde
Bundesministerium der Verteidigung

Beschreibung
Die Zusammenführung von Arbeitgebern und Arbeit suchenden Soldatinnen und Soldaten auf Zeit soll durch die Verfügbarkeit dieser Stellenbörse im Internet optimiert werden. Arbeitgeber können ihr Unternehmen kostenfrei registrieren lassen und freie Arbeits-, Ausbildungs- und Umschulungsplätze online in den Stellenpool einstellen. Über die in die Stellenbörse eingestellten anonymisierten Bewerberprofile Arbeit suchender Soldaten auf Zeit können sich die Unternehmen den geeigneten Bewerber für ihr Unternehmen herausfiltern.

Mehr Informationen zur Dienstleistung
Jobbörse für Soldatinnen und Soldaten auf Zeit” (wer das dann anlickt landet hier, auch nicht besonders doll)

(weiter…)



Unsere Soldaten verdienen Respekt, Anerkennung, Dank und Fürsorge

Donnerstag, 30. April 2009

Der 31. im Afghanistan-Einsatz umgekommene Soldat
war ein Hauptgefreiter

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Am Wochenende noch habe ich mit ein paar guten Jungs eines Jägerbataillons des Heeres der Bundeswehr gesprochen. Ein junger Hauptgefreiter (FWDL´er) erzählte mir, dass er im Herbst nach Afghanistan gehen wird, er müsse noch die Vorausbildungen (ESGA, ZENTRA, PSO) in Hammelburg absolvieren, der geplante Einsatzort sei das PRT (Provincial Reconstruction Team) Feldlager Kunduz bei ISAF im Norden Afghanistans.
Wir sprachen über seinen Job dort, den Auftrag, die Lage und die Gefahren aus seiner Sicht. Der Hauptgefreite (HG) ist ausgebildeter Infanterist und Transportpanzer FUCHS-Fahrer, er sagte mir, er sei aus Überzeugung Soldat und der Einsatz gehöre nun mal dazu, er möchte bewußt in den Einsatz gehen als Herausforderung, aus Kameradschaft und vor allem um etwas zu bewirken in seiner Dienstzeit. Als wir zusammen in “seinem” FUCHS sassen, sagte er mir, dass er sich auf sein gepanzertes Fahrzeuge verlasse, “hier drin bin ich sicher”. 18.038 Planstellen für Hauptgefreite hat die Bundeswehr, sie gehören zu denen, die sich zumeist fern der öffentlichen Wahrnehmung, ohne gesellschaftlichen Dank und bei vergleichsweise schwacher sozialer Absicherung für ihr Land engagieren.

Eine Patrouille des Regionalen Wiederaufbauteams (PRT), bestehend aus neun geschützten Fahrzeugen, war  gestern gegen 18.50 Uhr Ortszeit Afghanistan in der Nähe des deutschen Feldlagers Kunduz zunächst in einen ersten Hinterhalt geraten. Nach dem Beschuss gelang es ihr durchzustoßen. bw-jgbtl-292-wappenFünf Kilometer weiter geriet sie in einen zweiten, massiven Hinterhalt. Das hier sich entwickelnde Feuergefecht dauerte mehrere Minuten. Eine Panzerabwehrwaffe (RPG) der Angreifer traf den Dingo. “Unser Kamerad ist dabei gefallen”, so der Generalinspekteur. Bei dem getöteten Soldaten handelt es sich um einen Hauptgefreiten des Jägerbataillons 292 (Wappen rechts) aus Donaueschingen, welches zur Deutsch-Französischen Brigade gehört. Vier weitere Soldaten wurden verletzt. Sie wurden noch am Abend mit dem MEDEVAC-Hubschrauber in das deutsche Einsatzlazarett nach Mazar-e-Sharif geflogen.

Der gestern nahe Kunduz im ISAF-Einsatz gefallene Bundeswehr-Soldat war erst seit kurzer Zeit im Einsatzland, er war auch ein 21-jähriger Hauptgefreiter, einer der freiwillig länger dient im Status  FWDL oder SaZ, also ein junger Mann, der freiwillig länger seinen Grundwehrdienst leistet oder Soldat auf Zeit ist und im Mannschaftsdienstgrad seinen Auftrag auch im Auslandseinsatz versieht.
Diese Jungs verdienen allergrößten Respekt, Anerkennung, Dank und Fürsorge!

Bei allen Einsätzen im Ausland starben insgesamt 77 Angehörige der Bundeswehr, gestern ist die traurige Bilanz auf 78 verlorene Menschenleben gestiegen.

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(Bilderquelle: Soldatenglück.de;
Textauszüge, Grafik: BMVg.de)

BundeswehrVerband trauert um gefallenen Kameraden

Donnerstag, 30. April 2009

Kirsch: Politik und Öffentlichkeit müssen zu unseren Soldaten stehen

Der Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberstleutnant Ulrich Kirsch, zeigt sich tief betroffen über den Tod eines Soldaten am gestrigen Abend in Afghanistan.

Der junge Hauptgefreite war in einem Feuergefecht mit angreifenden Talibankräften gefallen. Vier weitere Kameraden wurden verwundet, so wie bereits fünf weitere Soldaten in Folge eines Selbstmordattentates am Vormittag des gleichen Tages.

Bei dem Angriff auf die Bundeswehr-Patrouille handelte es sich um einen Hinterhalt, bw-dbwv-logodessen Planung und Durchführung militärischen Sachverstandes bedarf. “Dies zeigt wieder, unter welchen Bedingungen unsere Soldatinnen und Soldaten ihren Auftrag erfüllen. Das ist Kampf. Erstmals ist ein Soldat in einem direkten Feuergefecht gefallen”, so Kirsch. In dieser Situation sei es für die Menschen in den Streitkräften und ihre Familien von besonderer Bedeutung, dass die Politik und die Öffentlichkeit hinter ihnen stehen.

Der Deutsche BundeswehrVerband trauert um den gefallenen Kameraden. Mitgefühl und Anteilnahme gelten den Angehörigen und Freunden des Soldaten, der fern der Heimat starb.

(Text-, Grafiquelle: DBwV.de)

Ergebnisse der BMVg Pressekonferenz (heute 09:00 Uhr) von BM Franz Josef Jung und GI General Wolfgang Schneiderhan

100 Tage Weltverbesserer – Barack Obama an der Macht

Mittwoch, 29. April 2009

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Ein exklusiver, besonderer Blick auf die ersten 100 Tage des 44. U.S. Präsidenten, Barack Obama, aus anderer Perspektive als die täglichen Fernseh- und Pressebilder.

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Noch nie hat ein amerikanischer Präsident diese Nähe zugelassen und sich von den White House Fotografen so intensiv bei den Amtsgeschäften, Begegnungen mit den Menschen und seiner Familie begleiten lassen. Noch nie hat ein Präsident so schnell die Menschen für sich und seine Politik eingenommen und noch nie so zügig so viele drängende Probleme angepackt.

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Soldatengück.de hat den Weg zur Nominierung von Barack Obama, den demokratischen Wahlerfolg gemeinsam mit Joe Biden und die ersten Grundsatz-Entscheidungen und Weichenstellungen als Präsident der einzig verbliebenen Weltmacht und Commander in Chief der U.S. Streitkräfte mit Interesse in vielen Artikeln, Videos und Posts aufmerksam verfolgt.

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(Bilderquelle: White House.gov, Pete Souza and the White House Photo Office)

Die Chronologie des Einsatzes deutscher Polizei im Kosovo (Video)

Mittwoch, 29. April 2009

Mittlerweile ist es die Rechtsstaatsmission EULEX-Kosovo der Europäischen Union, die größte EU-Mission aller Zeiten, in der deutsche Polizeibeamte aus Bund und Ländern im Kosovo präsent sind.

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Die Jahre davor waren die Dinge in Bewegung von der OSCE Kosovo Verification Mission (OSZE KVM, mit deutscher Beteiligung von 12/12997-04/1999) bis zur United Nations Interim Administration Mission in Kosovo (UNMIK). Von Kriegsverbrechen serbischer Sicherheitskräfte in der damaligen südserbischen Provinz, der Widerstands-Bewegung der albanisch-kosovarischen Guerilla-Truppe UCK und dem finalen heißen Konflikt mit NATO-Intervention und UN-Sicherheitsrats Resolution 1244 vom 10. Juni 1999 (UNSCR 1244) bis zur eingkehrenden Beruhigung/Versöhnung immer wieder unterbrochen von (März-)Unruhen und mit Rückschlägen bis heute, hat sich der/das Kosovo Jahr um Jahr stabilisiert. Mittlerweile gilt die Lage in der seit Februar 2008 weitestgegehend selbstständigen Republik Kosovo was den albanisch-serbischen/serbisch-albansichen Konflikt betrifft als tendenziell ruhiger, aber noch nicht als gefestigt. Die NATO ist mit rund 16.000 internationalen Soldaten der KFOR nach wie vor robust im Land, darunter rund 2.200 deutschen Bundeswehr-Soldaten. Die EU ist mit rund 1.400 Polizisten (und weiteren zivilen Experten, Beratern, Juristen, Staatsanwälten, Zollbeamten) in der EULEX-Kosovo-Mission präsent, darunter über 110 Polizistinnen und Polizisten aus Deutschland von den Bundes- und Landespolizeien.

Die Jungs von der Polizei NRW, Dezernat 13 Auslandseinsätze in Brühl begleiten die Auslandsmissionen deutscher polizeinrwPolizeibeamter durch Bundesland-übergreifende Ausbildung und Vorbereitung, aber auch durch Begleitung vor Ort und aus der Ferne, auch Familienbetreuung, “Truppenbesuche” bei den Kollegen in den Einsatzländern und Dokumentationen, ein mediales Ergebnis ist der aktuell fertig gestellte Film “Auslandseinsätze der Polizei NRW- Einsatz in Kosovo”.

Von 2005 bis 2008 dokumentierten Michael Schmidt, Uli Schiefelbein und Tom Litges bw-polnrw-kosovo(LAFP NRW) die Beteiligung von Martin Noelle, Ralf Nowack, Heiner Mies, Uwe Bogumil, Ralf Schmidt und Heinz Ackers (Polizei NRW), Frank Borchers (OSCE), Michael Ralf (Polizei Hessen), Hans-Martin Zimmermann (Bundeskriminalamt) und Benet Rezniqi (UNMIK CAST) an den Einsätzen von OSCE KVM und UNMIK in Kosovo.

Martin Nölle berichtet über die letzten operativen Tage in der OSCE KVM Mission und die anschließende Evakuierung im Frühjahr 1999.

Ralf Nowack erläutert die Aufgaben und Besonderheiten seiner Tätigkeit als “Community Policing Officer”.

Heiner Mies ist Teil einer UNMIK-Spezialeinheit zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität (OK)

Uwe Bogumil leitet das “Counselling and Support Team” CAST, eine UNMIK-Sonderdienststelle zur Betreuung und Beratung internationaler Polizistinnen und Polizisten.

Ralf Schmidt schildert die Eindrücke bei seiner Einreise mit dem deutschen Polizeikontingent während der März-Unruhen 2004.

Heinz Ackers kommt als letzter NRW-Missionsteilnehmer im Frühjahr 2009 aus Pristina zurück.

Frank Borchers ist an der OSCE-Polizeiakademie zuständig für die Basisausbildung des “Kosovo Police Service” KPS.

Michael Ralf ist zuständig für “Background Investigation” bei KPS.

Hans-Martin Zimmermann trägt große Verantwortung als stellvertretender Leiter der UNMIK-Polizei.

Benet Rezniqi arbeitet seit 1999 für die UNMIK und war ersten lokaler Mitarbeiter im UNMIK CAST

Dieser Film ist Teil einer Chronologie über bereits beendete Einsätze und eine geeignete Entscheidungshilfe für Polizistinnen und Polizisten, die sich für eine Verwendung in einem Auslandseinsatz interessieren.

zum Windows Media Video  download

(Bilderquelle, Textauszüge: EULEX-Kosovo.eu; Polizei NRW, Auslandseinsätze, LAFP, Dez. 13)



Journalisten-Rundflug über Afghanistan (Video)

Mittwoch, 29. April 2009

Mit einem Hubschrauber russischer Bauart starten internationale Journalisten vom Flughafen Kabul/Afghanistan zu einen Rundflug.

Soldaten-Themen in The Irish Times (Slideshows)

Mittwoch, 29. April 2009

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Bei The Irish Times aus Dublin habe ich vier gute Slideshows entdeckt mit dem Thema Soldaten (irische und australische), die “müßt” Ihr Euch mal anschauen:

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Anzac Day dawn service

100th Infantry Battalion – Glen of Imaal

Irish UN Veterans Association annual wreath laying ceremony
(Photos, Sound and Production: Brian O´Brain)

Barracks Life Discovery Room – National Museum
(Photos, Sound and Production: Frank Miller)

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(Bild-, Grafikquelle: Irish Defence Forces.ie; The Irish Times.com)

Air Force One über New York (Video)

Dienstag, 28. April 2009

Asche aufs Haupt

Mängelliste über Schwächen der Schweizer Armee im Internet

Dienstag, 28. April 2009

Schweizer Armee:
Offener, transparenter Umgang mit Schwächen und Mängeln

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Mit einer Mängelliste im Internet zeigt das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) die Schwächen der Schweizer Armee auf und informiert über laufende Abhilfe und Umsetzung. Im Bericht heißte es: “Das VBS setzt alles daran, die Probleme der Armee nachhaltig anzugehen, Schwerpunkte bei den in diesem Bericht so zahlreich beschriebenen Detail-Maßnahmen zu setzen und eine ganzheitliche bw-ch-august-mcclxliLösung anzustreben”. Die Mängel liegen hauptsächlich in der Logistik und der Führungsunterstützung. Durch den Schritt in die Öffentlichkeit wird die Bevölkerung sich an der Debatte ebenso beteiligen können, wie die verantwortliche Politik und die Armeespitze. In der Schweiz besteht traditionell ein enger Verbund zwischen Bevölkerung und Armee. Eine Besonderheit der schweizerischen Streitkräfte ist das Milizsystem. Es gibt insgesamt nur etwa fünf Prozent Berufs- und Zeitsoldaten. Alle übrigen Angehörigen der Armee (AdA) sind Wehrpflichtige im Alter zwischen 20 und 34 Jahren, in Stabs- und Spezialfunktionen bis 50 Jahren, die jeweils nur für die Dauer des Ausbildungsdienstes ihrer Einteilungsformation) einrücken. Aufgrund der weltweit einzigartigen Form der Volksbewaffnung, bei der Angehörige der Armee ihre Uniform und ihre persönliche Waffe mit Taschenmunition zu Hause aufbewahren, entstand die Redewendung “Die Schweiz hat keine Armee, die Schweiz ist eine Armee!”.

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Die Wehrpflicht wird in der Schweiz von einem überwiegenden Teil der Bevölkerung befürwortet. In der Realität wird die Milizarmee immer mehr zu einer Grundwehrdiener-Armee mit starker Berufskomponente umgebaut, was in etwa dem Modell von Österreichs Bundesheer entspricht.
Aufgabe der Schweizer Armee ist die Raumsicherung und Verteidigung, sind Subsidiäre Einsätze zur Existenzsicherung und die Friedensförderung. Raumsicherung und Verteidigung ist der Kernauftrag der Armee. Die Armee soll das Territorium der Schweiz sichern und verteidigen. Erfolgen soll dies durch eine abschreckende Wirkung, die durch ständige Einsatzbereitschaft der Schweizer Armee erzielt wird. In diesem Zusammenhang wird der Begriff des “hohen Eintrittspreises” verwandet, den ein potentieller Angreifer zahlen muss, wenn er die Schweiz attackiert, deren Territorium besetzt oder den Durchmarsch zu erzwingen versucht.

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Der Schweizer Bundesrat und VBS-Chef Ueli Maurer (58) hat heute gemeinsam mit Armeechef/Korpskommandant André Blattmann (53) in einer Berner Kaserne die Medien über den Stand der Mängelbehebung in der Armee informiert. Erste Priorität hat laut Armeechef Blattmann die Verbesserung der Logistik. Die strategische Frage, auf was die Armee künftig verzichten müsse, werde noch heftige Diskussionen auslösen, sagte Maurer. Auf welche Waffen, Standorte und Einrichtungen soll die Schweizer Armee künftig verzichten, eine Standortdebatte mit regionalen Befindlichkeiten und Bedürfnissen ist zu erwarteten, wie in Deutschland bei der Bundeswehr beim Transformationsprozess. Mit der Reform Armee XXI sei das Verteidigungs-Budget enorm gekürzt worden. So wird zum Beispiel die Frage beantwortet werden müssen, ob die Armee ihre großen unterirdischen Armeespitäler (vgl. BWK/Feldlazarette) aufgeben solle, die Millionen Schweizer Franken für Unterhaltung und ständige Modernisierung verschlingen, und viele andere Fragen mehr.

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“Offen, ehrlich, transparent”, so laute sein Leitbild für das VBS, sagte Ueli Maurer als VBS-Chef in einer Berner Kaserne vor den Medien. Dementsprechend wolle er regelmässig informieren. Eine Mängelliste der Schweizer Armee, die er a, 07. April nach 93 Tagen im Amt den Medien vorstellte, sei nun im Internet für jedermann einsehbar und werde laufend aktualisiert. In der Zusammenfassung des Mängel-Berichtes heißt es außerdem: “Auf diese Art und Weise sollen die Offenheit und Transparenz nach ausßen dokumentiert und die aktive Begleitung ermöglicht werden”.
Die Bundeswehr und das BMVg können sich an dem “Schweizer Leuchtturm der Transparenz” und der Confoederation Helvetia gerne ein Beispiel nehmen.

zur VBS-Liste über die Mängel bei der Schweizer Armee: “Herausforderungen der Armee” – Bericht an die Sicherheitspolitischen Kommissionen der Eidgenössischen Räte

(Bilder-, Grafikquelle: Schweizer Armee.ch,
Militärpostkartensammlung der Bibliothek Am Guisanplatz, CH-Bern)

Bundeswehr in Kunduz – Eigensicherung statt Wiederaufbau? (Video)

Dienstag, 28. April 2009

TV-Tipp
Dienstag, 28.04.2009 21:00 – 21:45 Uhr
Wiederholung am 28.04.2009 03:15 Uhr

ZDF FRONTAL 21
berichtet:

Deutsche Truppen in Afghanistan
Verfehlte Mission am Hindukusch

von Ulrich Stoll

“Die Sicherheitslage im Einsatzgebiet der deutschen ISAF-Schutztruppe in Afghanistan hat sich nach Berichten von Bundeswehr-Offizieren deutlich verschlechtert. Das habe zur Folge, dass die Truppe ihrem eigentlichen Auftrag, der Sicherung des Wiederaufbaus, nicht mehr nachkomme.”

Gefährliche Sicherheitslage – Verfehlte Mission am Hindukusch

zum vollständigen Artikel bei ZDF Frontal 21

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Als “Kontrast-Programm” hier ein recht aktueller Artikel bei Bundeswehr.de: Brücke über den Kunduz-River trägt den Namen “Mischa Meier”

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“[...] Der Gouverneur der Provinz Kunduz, Mohammad Omar, bedankte sich bei den deutschen Soldaten für ihre Hilfe bei der Wahrung der inneren Sicherheit und des Wiederaufbaus in seiner Heimat: “Diese Brücke wird an der Stelle gebaut werden, an der ein deutscher Hauptfeldwebel am 27. August 2008 durch einen Anschlag mit einer Sprengfalle sein Leben verloren hat. Wir werden dieses Engagement nicht vergessen und diese Brücke soll ein Symbol für die Freundschaft beider Völker sein und deshalb den Namen des deutschen Soldaten “Mischa Meier” tragen. [...]“

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(Textauszug, Bildquelle: PIZ Kunduz, Bundeswehr.de)