Archiv für März, 2009
Scharfer Schuss am Hindukusch (Videos) – MG4, G36, M4, FN, AK-47
Montag, 30. März 2009wie man es nicht macht
Diese Bundeswehr-Soldaten im Auslandseinsatz bei ISAF in Afghanistan schießen mit dem Maschinengewehr MG4, die Sicherheit beim Schießen ist gefährlich nachlässig, grundlegende Vorschriftten werden nicht eingehalten, Gehörschutz wird nicht von allen genutzt, das sicherste bei dieser “Schießausbildung” ist die Waffe selbst.
Verbündeten-Schießübung in Afghanistan (USA, GER, BE)
Schießübung mit der AK 47
Hintergrundinformationen zur Waffe:
MG4, MG4 E und MG4 KE
Mit dem MG4 (Kaliber 5,56 mm x 45 NATO) hat Heckler & Koch auf aktuelle asymmetrische Bedrohungslagen und die Veränderung des militärischen Aufgabenspektrums reagiert.
Mit der Entwicklung des Bundeswehr-Ausrüstungskonzeptes “Infanterist der Zukunft” (IDZ) soll die Durchsetzungsfähigkeit der Bundeswehr durch ein neues Bewaffnungskonzept erhöht werden. Aus diesem Grund wurde ein leichtes und kompaktes Maschinengewehr mit großer Feuerkraft gefordert. Es sollte von nur einem Soldaten geführt werden können und in schwer zugänglichen Gebieten wie auch in urbaner Umgebung volle Mobilität gewährleisten. Das MG4 erfüllt all diese Anforderungen perfekt und stößt dabei auch technisch in neue Dimensionen vor. Es ist außerdem kompatibel mit der gesamten NATO-Standardmunition und verfügt über eine Schnittstelle für handelsübliche Munitionscontainer und Munitionstaschen, die als Zubehör erhältlich sind.
Das MG4 bietet selbst unter widrigsten Gefechtsbedingungen eine unerreichte Zuverlässigkeit. Die Leistungsparameter sind einzigartig: Es ist auf Grund seines geringen Rückstoßes im Schuss gut kontrollierbar und von hoher Treffgenauigkeit. Die große Kampfkraft und Kampfreichweite, die optimale Feuergeschwindigkeit und die einfache Handhabbarkeit machen es zu einer Waffe, die ihresgleichen sucht.
Darüber hinaus bietet das MG4 Sicherheitsmerkmale wie kein anderes Maschinengewehr dieser Produktkategorie. Mit der StandardÂschnittstelle MIL-STD-1913 (Picatinny) verfügt es über nahezu unbegrenzte Aufnahmemöglichkeiten für mechanische und optische Zieleinrichtungen und gewährleistet dadurch volle Nachtkampftauglichkeit. Mit seinen günstigen Abmessungen und seinem geringen Gewicht kann das MG4 auch über lange Strecken gut getragen werden, ohne dass der Anwender zu sehr ermüdet. Zusammen mit dem umfangreichen Sonderzubehör wird das MG4 zu einem unschlagbaren Begleiter für sämtliche Einsatzszenarien.
(Bildquelle, Textauszüge: Heckler & Koch.de)
Bild des Tages – Super digger
Montag, 30. März 2009Super digger ordered for Royal Engineers
A new fleet of tracked armoured earthmoving engineer vehicles, which will give the Royal Engineers a powerful and versatile route-clearing and earthmoving capability, are to be built at BAE Systems’ Newcastle factory.
Under a £300m contract, the Royal Engineers are getting 60 air-portable Terrier vehicles which will become one of the most important engineering tools in their inventory.
Terrier will support infantry troops by removing obstacles and opening routes, providing useful assistance on operations including peacekeeping and humanitarian missions.
(Bildquelle: Ministry of Defence.mil)
Russische Polizisten in Action (Video)
Sonntag, 29. März 2009Update zum Artikel: Reibungslose Präsidentschafts- und Kommunalwahlen in Mazedonien
Sonntag, 29. März 2009Zwischenzeitlich hat sich die albanische Veteranen-Vereinigung der UCK in Mazedonien (OVL-UCK) zur Wort gemeldet. Sie fordert ihre politischen Vertreter dazu auf, eine Wahlempfehlung zu Gunsten eines mazedonischen Präsidentschaftskandidaten nur unter der Bedingung auszusprechen, dass das Ohrid-Abkommen von 2001 endlich umgesetzt wird. Das Abkommen sieht Reformen zur Stärkeren Integration und Gleichberechtigung der Minderheiten in Mazedonien vor. Konkret geht es um die Beteiligung von Albanern und anderen Minderheiten in den öffenlichen Institutionen und der Verwaltung. Auch soll die albanische Sprache in Regionen mit albanischer Mehrheit offiziel anerkannt werden. Der Reformprozeß geht nur schleppend voran.
Die Forderung der OVL-UCK richtet sich im Besonderen an die DUI, die schließlich aus den Reihen der UCK hervorgegangen ist. Parteivorsitzender der DUI ist Ali Ahmeti, der Führer der UCK im bewaffneten Konflikt im Jahre 2001. Die DUI steht in Koalition mit der Regierungspartei VRMRO-DPMNE und stellt 5 Minister.
In der albanisch sprachigen Tageszeitung Lajm ist ein Forum eingerichtet worden, in dem diskutiert wird, ob die Albaner in Mazedonien sich an der Stichwahl zwischen den mazedonischen Kandidaten Ivanov und Frckoski am 05. April beteiligen sollen, nachdem keiner der drei albanischen Kandidaten weitergekommen ist. In der Vergangenheit seinen sie dem Aufruf zur Wahl immer gefolgt, doch keiner der mazedonischen Präsidenten habe etwas an der Situation der albanischen Minderheit geändert. von Hildegard Sühling
zum Artikel “Reibungslose Präsidentschafts- und Komunalwahlen in Mazedonien”.
(Bilderquelle und Copyright:
Hildegard Sühling, Dirk Hamel, Soldatenglück.de)
ZDF Mona Lisa berichtet: Weibliche Veteranen im Royal Hospital
Sonntag, 29. März 2009Dorothy Hughes und Winifred Phillips sind nach 317 Jahren die ersten weiblichen Veteranen im Royal Hospital in Chelsea. Die beiden Damen genießen ihren Aufenthalt in dem ehemals nur für Männer vorgesehenen Heim in vollen Zügen und können es sich gar nicht mehr anders vorstellen.
zum vollständigen Artikel bei ZDF Mona Lisa.de
zum Artikel “First Women in Scarlets” bei Royal Hospital.uk
(Bildquelle: Royal Hospital.uk)
Propaganda-Nachbearbeitung des Georgien-Krieges im russischen Staatsfernsehen (Video)
Sonntag, 29. März 2009Olympius Inferno
Der Georgien-Krieg im August 2008 wird in der russischen Gesellschaft noch diskutiert, die Propaganda-Nachbereitung kommt im russichen Staatsfernsehen zur Austrahlung. Der Film “Olympius Inferno” im Action-Format zeigt faschistische, agressive Georgier, westliche Medien bei der Desinformation und defensive Russen als Peacemaker. Eine Dokumentation soll der Film nicht sein, ein tendenziöser Action-Film eben. Die Wahrheit liegt wohl auf halbem Wege zwischen Moskau, Krosny und Tiflis. Olympius Inferno Olympische Hölle heißt der Film, weil der Krieg in Georgien während der Olympischen Spiele in Peking stattfand und zeitgleich am 08.08.2008 in Süd-Ossetien begann.
SPIEGEL ONLINE berichtet zum Hintergrund
Soldaten aus Estland und Großbritannien bei gemeinsamer Operation im Afghanistan-Einsatz (Video, Teil 5)
Sonntag, 29. März 2009Following Estonian Soldiers On The Outskirts Of Nadi Ali
Eine 5-teilige Serie von NATO-Channel “TAKING THE FIGHT TO THE TALIBAN”, 5. Teil., Provinz Helmand, Afghanistan, die Kamera begleitet eine Operation zur Bekämpfung und zum Aufspüren der Taliban. 100 Soldaten aus dem “jungen” NATO-Mitgliedsland Estland gemeinsam mit britischen Soldaten der Fermeldetruppe und Kampfeinheiten (Royal Marines, Priness of Wales Royal Regiment) führen den mehrtägigen Einsatz durch.
zum 4. Teil von “TALKING THE FIGHT TO THE TALIBAN”
zum 3. Teil von “TAKING THE FIGHT TO THE TALIBAN”
BM Jung im Deutschlandfunk: Zukünftig alle tauglichen Wehrpflichtigen einziehen
Sonntag, 29. März 2009100 % Wehrgerechtigkeit in 1957 -
79,1 % Wehrgerechtigkeit in 2009?
Der Deutsche Bundestag hatte bereits am 26. Februar 1954 die erste Ergänzung des Grundgesetzes verabschiedet, welche die Wehrhoheit des Bundes begründete. Erst danach konnte Theodor Blank als “Beauftragter des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen” seine Pläne für die zukünftigen deutschen Streitkräfte bekannt geben. Mit der ersten Wehrnovelle war somit die Wehrpflicht ins Grundgesetz aufgenommen. Für die jungen Männer vom vollendeten achtzehnten Lebensjahr an war eine Dienstzeit von 18 Monaten vorgesehen. Diese Zeit wurde für eine qualifizierte Ausbildung als notwendig erachtet. So traf die Wehrpflicht 1957 für alle jungen Männer (Bild unten, die ersten Wehrpflichtigen der Bundeswehr am 01. April 1957) zu, die nach dem 1. Juli 1937 geboren wurden.
Heute in 2009 ist die Wehrdienstzeit stark verkürzt und nicht jeder, der tauglich, ist, wird tatsächlich zur Bundeswehr einberufen, die Diskrepanz nennt sich Wehrungerechtigkeit, welche die Rechtsprechung immer wieder beschäftigt. Der Minister bezeichnet heute die Wehrgerechtigkeit als gestiegen und beziffert die gegenwärtige Einberufungsgerechtigkeit in Zahlen, die er heraufgesetzt hat, von 64 Prozent auf rund 80 Prozent, mit exakt 79,1 Prozent.
Der Verteidigungsminister Franz Josef Jung heute im”Interview der Woche” im Deutschlandfunk
“Alle tauglichen Wehrpflichtigen einziehen – Verwundeter Soldat erstmals zum Berufssoldaten berufen
Die Bundeswehr will nach den Worten von Verteidigungsminister Jung in den nächsten Jahren alle tauglich gemusterten Wehrpflichtigen einziehen. Ziel sei eine Quote von 100 Prozent, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk und verwies auf die demografische Entwicklung. In den vergangenen Jahren habe sich die Zahl der 18-Jährigen in Ostdeutschland auf 50.000 halbiert. Jung erklärte zudem, er habe erstmals einen in Afghanistan schwer verletzten Wehrpflichtigen zum Berufssoldaten (Bild unten, Artikel bei BMVg.de) ernannt. Dadurch habe dieser nicht nur Ansprüche auf Versorgung, sondern auch auf eine langfristige Beschäftigung. Diese Entscheidung mache deutlich, dass der Staat seiner Fürsorgepflicht gerecht werde, meinte der Verteidigungsminister.” (Einsatz-Weiterverwendungsgesetz, EinsatzWVG)
zum vollständigen Deutschlandfunk-Interview
der SPIEGEL berichtet im Artikel “Bundeswehr will alle tauglich Gemusterten einziehen” aktuell dazu
(Textauszüge: dradio.de;
Bilderquelle, Textauszug: Bundeswehr.de)
ARD-exclusiv: Leben nach dem Auslandseinsatz
Sonntag, 29. März 2009TV-Hinweis,
heute bei ARD 14:00 bis 14:30 Uhr:
“Der Kampf geht weiter” – eine Reportage über das Leben der Soldaten und ihrer Familien nach dem Auslandseinsatz.
Die ARD-Reportage von Norman Striegel vom Saarländischen Rundfunk beleuchtet am Sonntag, 29. März 2009, das schwierige Kapitel “Bundeswehrsoldaten im Auslandseinsatz”.
Tino Käßner hat es geschafft. Den verheerenden Selbstmordanschlag vor drei Jahren in Kabul auf ihn und zwei Kameraden hat der ehemalige Soldat überlebt, wenn auch schwer verletzt. Der rechte Unterschenkel wurde amputiert. Doch Käßner ist eine Kämpfer-Natur. Der begeisterte Radfahrer macht jetzt Karriere im Behindertensport. Sein Ziel: die Paralympics in London 2012.
Seelische Traumata
Auch Christian Bernhard ist verletzt, nicht körperlich, aber seelisch. Seit einem Auslandseinsatz in Kuwait während des Irakkriegs 2003 ist er nicht mehr der Mensch, der er früher war. Er leidet unter dem so genannten Posttraumatischen Belastungs-Syndrom. Das heißt: Noch heute reagiert er im Alltag oft wie ein Soldat bei Raketenbeschuss oder ABC-Alarm. Er hat fast alle privaten Kontakte verloren. Gleichzeitig musste er über Jahre um die Anerkennung seiner Krankheit gegen die Mühlen der Bundeswehr-Bürokratie kämpfen.
Patrick Behlke ist tot, gefallen in Afghanistan, bei einem Selbstmord-Anschlag im Oktober 2008. Die Familie trauert, besucht die Kaserne, in der ihr Sohn stationiert war, um mehr über sein Leben bei der Bundeswehr zu erfahren. Der Vater kämpft um öffentliche Aufmerksamkeit, will den Finger in die Wunde legen. Auch wenn sein Sohn davon nicht mehr lebendig wird, so soll sein Schicksal wenigstens für andere eine Warnung sein. (Soldatenglück.de berichtete über das Schicksal von StUffz Patrick Behlke)
Tod, Verwundung, seelisches Trauma – seit die Bundeswehr ihre Soldaten in Auslandseinsätze schickt, zahlen Soldaten und ihre Angehörigen oft einen hohen Preis. Für viele beginnt der eigentliche Kampf erst nach dem Einsatz, der Kampf um ein normales Leben – oder gegen die Behörden.
(Textauszüge: Saarländischer Rundfunk.de);
Bildquelle: Bundeswehr.de)















