Archiv für Februar, 2009

Es lebe die deutsch(-britisch)-amerikanische Freundschaft

Donnerstag, 5. Februar 2009

Soldatenglück.de berichtete mit Video über den ersten Besuch eines Regierungsmitgliedes der Bundesregierung in den USA, Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier besuchte Secretary of State Hillary R. Clinton. Kurz vor dem deutschen Steinmeier war der engste Verbündete der USA im State Department zu Besuch, der britische Foreign Secretary David Miliband in Washington D.C. und auch der ehemalige GB-Premierminister Tony Blair in seiner Funktion als Repräsentanz des Nahost-Quartetts, was die Steinmeier´sche verständliche Euphorie über die wiedergewonnene transatlantische Freundschaft zumindest etwas relativieren sollte. (Mehr zum Nahost-Quartett)

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DIE WELT schreibt heute:

Der deutsche Außenminister reist wieder gerne nach Amerika
Steinmeier stimmt mit Clinton “völlig überein”

Von Ansgar Graw

“Washington – Amerikareisen machen ihm wieder Spaß. Als der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier im State Department von seiner Amtskollegin Hillary Clinton als “Frank-Walter” willkommen geheißen wurde, bot er lässig an: “Sag einfach Frank.”

Es sei ein “Besuch bei Freunden”, versicherte der SPD-Kanzlerkandidat später bei der gemeinsamen Pressekonferenz. Er habe in dem Gespräch (erst 20 Minuten unter vier Augen, dann beim gemeinsamen Mittagessen im Delegationskreis ) in vielen Fragen “völlige Übereinstimmung” mit der neuen US-Regierung festgestellt. Und Hillary Clinton, einst Rivalin und jetzt Außenministerin der globalen Lichtgestalt Barack Obama, bescheinigte, sie habe mit Steinmeier eine “exzellente Diskussion” geführt. Sie wolle mit dem deutschen Kollegen “auf einer persönlichen Basis und im Interesse unserer beiden Länder” zusammenarbeiten.

Schlechte Zeiten, gute Zeiten:” zum vollständigen DIE WELT Artikel

(Bildquelle: U.S. Department of State.gov)



Muammar al-Gadaffi wurde in Addis Abeba zum Präsidenten der Afrikanischen Union gewählt, Kuba nach 20 Jahren in Moskau auf Staatsbesuch

Donnerstag, 5. Februar 2009

Heißes Afrika, schwüle Karibik und kalter russischer Winter

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Das Staatsoberhaupt der Islamisch-Sozialistischen Republik Libyen, Oberst Muammar Abu Minyar al-Gaddafi, selbst ernannter libyscher Revolutionsführer des heißen Wüstenstaates mit Bodenschätzen wurde beim 12th African Union Summit zum Präsidenten der bw-au-presAfrikanischen Union (AU) mit 53 Mitgliedstaaten auf dem afrikanischen Kontinent gewählt. Die Regierung in Tripolis sperrt noch immer Menschen ein, die Gaddafi (Bild rechts) kritisieren, Hunderte seien “verschwunden”, so der Reed Brody von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Gestern ging das AU-Treffen zu Ende. Die anwesenden Staats- und Regierungschefs der Afrikanischen Union (AU) haben dabei Libyens Staatschef Gaddafi für ein Jahr zum Präsidenten der AU gewählt. Das Reglement der AU sah vor, dass diesmal ein nordafrikanischer Staatschef den Vorsitz der Organisation übernehmen muss, Gaddafi war der einzige Anwesende aus dieser Region. Er ist nun der Nachfolger von Tansanias Präsident Jakaya Kiwete. Die Africa Union hat sein Headquarters in der dritthöchst gelegene Hauptstadt Addis Abeba (2.200-3.00 Mtr), Ätiophien. In Gaddafis Amtsjahr soll die Afrikanischen Union mehr internationales Gewicht bekommen. Dieses Treffen soll den “vergessenen Kontinent” näher an das Ziel der “Vereinigten Staaten von Afrika” bringen. Das nächste Gipfeltreffen im Juli soll die Bildung einer Unionsregierung der AU zum Ziel haben.
Gaddafi forderte die Teilnehmer des 12th African Unit Summit auf, ihn “König der traditionellen Könige Afrikas” zu nennen. Dieser Titel war ihm vor einigen Wochen von mehreren libyschen Stammesführern verliehen worden. Gaddafi wurde auf dem Gipfel von sieben dieser “Könige” in traditionellen Gewändern und mit Goldschmuck behängt begleitet. Die afrikanischen Konflikte im Kongo oder in Somalia waren auch Thema beim AU-Treffen. An dem Treffen nahm der neu gewählte (gemäßigte) Präsident Somalias, Sheikh Sharif Sheikh Ahmed, teil.

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Fast zeitgleich mit Gaddafis Wahl war der jüngere Bruder von Fidel Castro und Amtsnachfolger in Havanna, Raoul Castro aus der schwülwarmen Karibik im russischen Winter (Bilder ganz oben und oben vom 29./30.01.2009) in Moskau aus Staatsbesuch. Nach langen 20 Jahren Abstinenz war Kuba per Regierungsdelegation erstmalig wieder in Russland. Russland und Kuba haben ihre strategische Partnerschaft neu besiegelt. Der russische Staatschef Dmitri Medwedjew und Kubas Präsident Raul Castro haben im Kreml eine entsprechende Absichtserklärung und ein Wirtschaftsabkommen unterzeichnet. Das von Medwedjew und Castro unterzeichneten Wirtschaftsabkommen enthält 34 Einzelabkommen. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hatte Kuba im Vorfeld des kubanischen Bescuhs einen Kredit in der Höhe von umgerechnet 15 Millionen Euro zum Kauf russischer Produkte in Aussicht gestellt. Weitere von russischen und kubanischen Ministern geschlossene Abkommen besiegelten Kooperationen in den Bereichen Automobilindustrie, Landwirtschaft, Fischerei, Luftfahrt sowie Bildung, Wissenschaft, Tourismus und Sport. Auch ist die Lieferung von mindestens 25.000 Tonnen Getreide vorgesehen. Außerdem wurde für den Verkauf von Tupolew-Flugzeugen die Finanzierung vereinbart. Über eine militärische Zusammenarbeit wurde nichts mitgeteilt. Beide Politiker sprachen von einem Neubeginn der beiderseitigen Beziehungen.
Das Viereck Russland-Venezuela-Kuba-Lybien kann, durch seine Akteure gekennzeichnet, getrost als leicht crazy bezeichnet werden, dabei nicht ohne Gefahr für die Balance der Welt.

Die Bilder unten zeigen den russischen Ministerpräsidenten “Zar” Vladimir Wladimirowitsch Putin in Begleitung vom Außenminister der Russischen Föderation, den ersten russichen Diplomaten und “Kurier des Zaren”  Sergei Wiktorowitsch Lawrow beim Staatsbesuch in Tripolis/Libyen am 16. April 2008.

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(Bilderquelle: Africa Union.org, Kreml.ru)

Bild des Tages – Rotorblätter und Fahrradspeichen in Afghanistan

Donnerstag, 5. Februar 2009

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(Bildquelle: NATO.ISAF.int)

Soldaten-Witze über Fallschirmjäger

Mittwoch, 4. Februar 2009

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Ein KaLeu (Kapitänleutnant, TSK: Marine) hat mir aus dem Auslandseinsatz Soldaten-Witze über die Waffengattung Fallschirmjäger (TSK: Deutsches Heer, Infanterie) geschickt, beim Bild unten könnte man dem Inspekteur des Heeres und zugleich Soldat der Fallschirmjäger-Truppe, Generalleutnant Hans-Otto Budde, die Witze in den Mund legen, die er BK´in Merkel und BM Jung erzählt, aber wir sind ja hier ja nicht beim stern.

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Die jungen Fallschirmspringer sollen zum ersten mal aus dem Flugzeug abspringen. Der Spieß führt jeden einzelnen zur Luke und schubst ihn hinaus. Nur einer wehrt sich mit Händen und Füßen, doch schließlich kann ihn der Spieß doch in die Tiefe befördern. Einer biegt sich vor Lachen. Brüllt der Spieß: “Über einen solchen Feigling können sie noch lachen?” “Feigling ist gut! Das war unser Pilot!”.

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Bei der Bundeswehr; erster großer Absprung für die Wehrpflichtigen Fallschirmjäger. Der Feldwebel gibt im Flugzeug den Tagesbefehl aus: “Männer, in drei Minuten ist Absprung. Denkt dran: wenn ihr auf 1.000 Meter seid, Reißleine ziehen, der Fallschirm öffnet sich. Tut er es nicht, Ersatzleine ziehen, der Reservefallschirm öffnet sich. Wenn ihr gelandet seid, holt euch der LKW ab!”. Der Gefreiter Meier springt also, zieht bei 1.000 Meter die Reißleine – NICHTS PASSIERT. Der Gefreite Meier zieht die Ersatzleine – NICHTS PASSIERT. Darauf der Gefreite Meier: “Typisch Bund, nichts klappt hier! Jede Wette, dass der LKW auch nicht da ist!”

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Was sagt ein Fallschirmjäger zu Bodennebel ? “Die Wolke nehm ich auch noch mit!”.

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(Bildquelle: Deutsches Heer.de)

Afghanistan: 17 Taliban-Terroristen im Zusammenhang mit dem Anschlag vor der Deutschen Botschaft Kabul von afghanischen Sicherheitskräften festgenommen und geständig

Mittwoch, 4. Februar 2009

bw-jalaluddin-haqqani1Der afghanische Geheimdienst NDS hat eine radikal-islamistische Terrorgruppe im Netzwerk des gesuchten Afghanen Jalaluddin Haqqani (Bild rechts), der der Taliban zuzuordnen ist und zugleich über beste Verbindungen (CIA-Erkenntnisse) zum pakistanischen Geheimdienst Inter-Services Intelligence (ISI) verfügen soll, ausgehoben. Jalaluddin Haqqani (etwa 60 Jahre alt), ein ehemaliger Mujahideen Führer, ist offizielle Zielperson auf der ISAF-Suchliste. Diese Terrorgruppe des Haqqani-Netzwerkes war “spezialisiert” auf Selbstmordanschläge, mindestens sechs Attentate seien von der Gruppe geplant, vorbereitet und durchgeführt worden. Für den Anschlag vor der Deutschen Botschaft und vis a vis des US-Camp Eggers  im Regierungs-und Diplomatenviertel in Kabul am 17. Januar bei dem ein US-Soldat und vier afghanische Passanten ums Leben kamen und mehr als 30 weitere Menschen wurden verletzt, darunter ein deutscher Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes in der diplomatischen Vertretung und zwei afghanische Ortskräfte der Botschaft, Soldatenglück.de berichtete mit einem Video vom Anschlagsort darüber, seien die festgenommenen Terrorgruppen-Mitglieder verantwortlich.

Alle 17 festgenommenen Terroristen des Jalaluddin Haqqani (Bild unten) Netzwerkes im Alter zwischen 23 und 55 seien geständig, aus Pakistan stammend und im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet in Taliban-Ausbildungscamps bw-jalaluddin-haqqani-1ausgebildet worden, so ein Sprecher des afghanischen Inlandsgeheimdienstes Afghan National Directorate of Security (NDS) bei einer Presse-Unterrichtung in Kabul. Den anwesenden Journalisten wurden Video-DVD´s mit Geständnissen der mutmaßlichen Täter ausgehädigt. Das NATO ISAF-HQ in Kabul berichtete am 23. Januar, dass bereits der Anstifter und einer der Mittäter des Selbstmordattentäters südlich von Kabul im Distrikt Loghar ausgespürt und vernichtet bzw. festgenommen wurden.
Finanziert und unterstützt wird der afghanische NDS von Deutschland, Großbritannien und den USA. Der derzeitige NDS-Geheimdienstchef ist Amrullah Saleh. Der Hauptsitz befindet sich in Kabul, das NDS hat 30 Abteilungen und über ganz Afghanistan verteilte Stationen. Geschätzte 15.000 bis 30.000 Mitarbeiter beschäftigt das NDS haupt- und nebenamtlich. Das Durchschnittsgehalt eines hauptamtlichen NDS-Mitarbeiters beträgt 4.800 Afghani im Monat (cirka 64 Euro). Das National Directorate of Security wird als eine Mischung aus Bundespolizei und Inlandsnachrichtendienst eingeordnet.

Interview aus 12/2008 mit NDS-Chef Amrullah Saleh mit dem SPIEGEL von Susanne Koelbl



Bild des Tages – ISAF bei der Überzeugungsarbeit

Mittwoch, 4. Februar 2009

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AFGHAN ASSISTANCE

Afghan National Security Forces and Combined Joint Special Operations Task Force-Afghanistan discuss security and distribute humanitarian assistance to more than 400 villagers in Deh Rawood district, Oruzgan province, Jan. 30, 2009. U.S. Army photo

(Bildquelle: U.S. Department of Defence.mil)

USA-Deutschland: Steinmeiers Antrittsbesuch bei U.S. Außenministerin Hillary R. Clinton im State Department (Video)

Dienstag, 3. Februar 2009

“We have had an excellent and broad discussion. Germany is one of our closest allies, and we greatly value opportunities like today to discuss the issues that affect our nations and the international community as a whole. … You know, the longstanding and enduring German-American relationship is close and firm. And as our meeting today made clear, we rely on Germany’s support and assistance to face global challenges together.” Hillary Rodham Clinton Secretary of State
Remarks With German Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier After Their Meeting – Washington, DC

U.S.-German Relationship is Longstanding and Enduring

SECRETARY CLINTON: Well, good afternoon. I’m very pleased to be here today with Foreign Minister Steinmeier. We have had an excellent and broad discussion. Germany is one of our closest allies, and we greatly value opportunities like today to discuss the issues that affect our nations and the international community as a whole.

I conveyed to the Foreign Minister this afternoon our deep appreciation for everything Germany has done for the people of Afghanistan and for its continued commitment to this important effort. As President Obama has made quite clear, we need our closest allies, like Germany, to help us ensure the success and stability of the Afghanistan nation at this very important moment. (weiter…)

Mullah-Regime Iran mischt im Weltall mit (Video)

Dienstag, 3. Februar 2009

Der Iran (cirka 66 Millionen Einwohner) hat heute seinen ersten selbstgebauten Satelliten in die Erdumlaufbahn gebracht. Das Staatsfernsehen hat den Start des Satelliten OMID (“Hoffnung”) mit einer im Iran gebauten Trägerrakete vom Typ SAFIR 2 bw-iran-flagge-kl(“Botschafter”) übetragen. Die heutige Terminierung des Starts ist der 30. Jahrestag der Islamischen Revolution (Persien>Islamische Republik Iran), so die amtliche Nachrichtenagentur IRNA. Präsident Mahmud Ahmadinedschad erklärte, der Iran sei nun im Weltraum mit einer Botschaft des Friedens und der Brüderlickeit präsent, dabei wies er Vorwürfe des Westens zurück, das iranische Weltraumprogramm verfolge militärische Ziele. Die Fähigkeit, Satelliten ins All zu befördern, bedeutet einen erheblichen Fortschritt im iranischen Raketen- und Raumfahrtprogramm. Die Technik bildet auch eine Voraussetzung zum Bau strategischer und mit Sprengköpfen bestückter Waffen.

Das Raketenprogramm Teherans wird im Ausland mit Sorge betrachtet. Der Westen, insbesondere die USA und Israel befürchten, dass die Islamische Republik Iran unter dem Deckmantel der friedlichen Nutzung der Kernenergie für diese Raketen nukleare Sprengköpfe herstellen will. Das iranische Verteidigungsministerium sprach von einem “ultramodernen wissenschaftlichen Erfolg” und warf den USA und Israel vor, diesen “technologischen Durchbruch” als militärischen Schachzug zu verunglimpfen. Die friedliche Nutzung des Weltraums kann auch dem Iran nicht verwehrt werden, eine sonst obligate Anmeldung des Satelliten-Starts bei den Vereinten Nationen ist nicht erfolgt.

Die heute verwendete Rakete vom Typ “SAFIR OMID” ist eine Weiterentwicklung der “KAVOSHGAR 1″ (Forscher). 2005 war der erste iranische Satellit noch mit russischer Technik ins All gebracht worden.
Seit Jahren hat der Iran ein strategisches Raketen-Arsenal aufgebaut. Auf der Basis hauptsächlich von Nordkorea gelieferter SCUD-Raketen wurden bis zu 750 Schahab (“KOMET”)-Kurzstrecken-Raketen entwickelt. SCHAHAB-1 und SCHAHAB-2 haben mehrere hundert Kilometer Reichweite. Bis zu 2.000 Kilometer – und damit weit über Israel hinaus bis in den Mittelmeerraum – reicht die aus der nordkoreanischen Nadong entwickelte SCHAHA-3. An einer SCHAHAB-4-Rakete mit weiterer Distanz wird nach iranischen Angaben bereits gebaut. Der geplante US-Schutzschild mit Basen in Polen und Tschechien will u.a. auf diese Bedrohungen reagieren.

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(Grafikquelle: CIA.gov)

Afghanistan 2009 Humanitarian Action Plan

Dienstag, 3. Februar 2009

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United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA)

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The 2009 Humanitarian Action Plan for Afghanistan represents a major step towards a coherent and prioritised strategy to alleviate the pressing humanitarian needs of the Afghan people. The Plan aims to meet the immediate needs and build the resilience of those made most vulnerable by natural disasters, lack of access to basic social services, increasing food insecurity caused by rising prices, the ongoing armed conflict and the worsening security situation. In a country where poverty and low levels of development are widespread, the Plan acknowledges the need to define boundaries for humanitarian action and to target assistance to caseloads according to identified priorities.

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A man loading WFP food in Badakhshan province.

The Afghanistan Humanitarian Action plan 2009 has been launched. The plan aims to meet the immediate needs and build the resilience of those made most vulnerable by natural disasters, lack of access to basic social services, increasing food insecurity caused by rising prices, the ongoing armed conflict and the worsening security situation.

Zum vollständigen Humanitarian Action Plan for Afghanistan 2009

(Bildquelle, Textauszüge: UNAMA-AFG.org)

DBwV zu Hilfsangeboten bei Posttraumatischen Belastungsstörungen von Soldaten, Bundestag reagiert

Dienstag, 3. Februar 2009

Wenn der Rettungs-FUCHS nicht mehr vonnöten ist
und der Bw-Psychologe notwendig wird …

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DBwV-Vorsitzender OTL Ulrich Kirsch: Bundestag hat die Forderungen des DBwV aufgegriffen

Der Fernsehfilm “Willkommen zuhause” am 02. Februar in der ARD hat einem Millionenpublikum ein Problem nähergebracht, das in der Öffentlichkeit bislang kaum wahrgenommen wurde: Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) haben Mediziner die Krankheit der Seele genannt, die zunehmend bei Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr nach Auslandseinsätzen auftritt. Um Hilfsangebote weiter zu verbessern, hat der Deutsche BundeswehrVerband bereits vor einem Jahr einen 17 Punkte umfassenden Forderungskatalog vorgelegt. Unter anderem fordert darin der DBwV-Bundesvorsitzende, Oberstleutnant Ulrich Kirsch, die Einrichtung einer kostenlosen Hotline zur anonymen Beratung von Soldaten, die mit psychischen Schäden von Auslandseinsätzen zurückkehren.

“Die Hilfsangebote für Soldatinnen und Soldaten mit Anzeichen für ein Posttraumatisches Belastungssyndrom sind da. Sie sollten aber auch angenommen werden”, appelliert Kirsch an die Soldaten und ihre bw-sanitatsdienst-klAngehörigen. Viele Soldaten versuchen, mit ihren Traumata allein fertig zu werden – aus falscher Scham oder weil sie nicht als weich gelten wollen. “Aus dieser Grauzone müssen sie herauskommen, sich öffnen und artikulieren.” Die Forderungen des Verbandes machen deutlich, wo bisher die Defizite liegen. Kirsch: “Wir brauchen ein PTBS-Kompetenz- und Forschungszentrum zur Behandlung solcher Störungen, ein dichteres Netz von Bundeswehr-Psychologen, noch mehr stationäre Behandlungsmöglichkeiten in Bundeswehrkrankenhäusern sowie eine größere Anzahl von Peers, die in Lehrgängen für die Betreuung im Kameradenkreis ausgebildet werden. Nicht zuletzt gilt es, die Familien zu sensibilisieren.”

“Die Vorbereitung auf die besonderen Belastungen in den Auslandseinsätzen in der Truppe ist nach Einschätzung des DBwV gut”, erklärte Kirsch. “Doch die Nachbereitung muss entschieden verbessert werden.” Die Soldatinnen und Soldaten müssten nach Rückkehr aus den Einsätzen gezielter nach ihren Erlebnissen und Erfahrungen befragt werden. Kirsch appellierte an Regierung und Parlament, “Versorgungsdefizite zu
beseitigen”. “Es ist ein Lichtblick, dass der Bundestag sich in der kommenden Woche mit der PTBS-Problematik beschäftigen will. Damit werden auch die längst bekannten Forderungen des BundeswehrVerbandes aufgegriffen.”
Im Verteidigungsausschuss hatten im Januar Abgeordnete aller Fraktionen bis auf die Linkspartei einen entsprechenden Antrag gestellt.

(Hintergrundinformationen, Bildquelle, Textauszüge:
Deutscher BundeswehrVerband.de, Sanitätsdienst der Bundeswehr.de)