Archiv für Februar, 2009

Süddeutsche.de: “USA und Soldaten-Särge”

Samstag, 28. Februar 2009

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“Licht in der Halle der Toten

Seit dem ersten Golfkrieg gab es aus dem Weißen Haus die Ansage, keine Fotos von Soldaten-Särgen zu zeigen. Jetzt erlaubt das Pentagon wieder Bilder von Soldaten-Särgen – unter einer Bedingung.
Von Kurt Kister

Wer glaubt, die Sprache der deutschen Behörden sei an Schrecklichkeit nicht zu übertreffen, der möge nach Amerika blicken. Auf dem Luftwaffen-Stützpunkt Dover im Ostküsten-Bundesstaat Delaware gibt es das Charles C. Carson Center for Mortuary Affairs (Bild unten). Dieses Zentrum für Leichenhallen-Angelegenheiten ist nach seinem langjährigen Direktor, einem Mister Carson, benannt.

Es ist eine Empfangsstation der besonderen Art: Seit 1955 werden Amerikaner, die im Dienste des Vaterlandes irgendwo in Übersee gestorben sind, …zum vollständigen Artikel bei Süddeutsche.de

Hier die offizielle Mitteilung dazu aus dem U.S. Department of Defence “Defense Department to Allow Photographs of Caskets With Family’s Permission” des American Forces Press Service

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The Atrium at the Charles C. Carson Center for Mortuary Affairs, Dover Air Force Base, Delaware gives visitors, as well as workers, a place to rest and relax peacefully. U.S. Air Force photo by William M. Plate Jr.

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President and Nancy Reagan file by the flag-draped caskets of victims of the April 18, 1983, bombing of the U.S. Embassy in Beirut, Lebanon in an April 23, 1983 file photo. Photo courtesy Ronald Reagan Presidential Library

Bild ganz oben: First snow fall at Arlington in 2009, Photo by: Kaitlin Horst ANC staffer.

(Bilderquelle: U.S. Department of Defence.mil, Ronald Reagan Presidential Library.com, Arlington National Cemetery.org;
Textauzüge: Süddeutsche.de)



R5 Trophy Paris-Marrakesch mit Beteiligung der Französischen Armee

Samstag, 28. Februar 2009

12. 4L Trophy

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Vom 19. Februar bis 01. März nehmen vier Soldaten (Offz-Schüler) der Französischen Armee an der 4L Trophy teil. Drei Soldaten und eine Soldatin, Orianne Gouzie, Adrien Zebboudj, Valentin Maillot und Vincent Bizou halten die Trikolore der französischen Land- und Luftstreitkräfte hoch.

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Das Quartett vertritt die 2.000 in der Ausbildung befindlichen Soldatinnen und Soldaten der Französischen Armee der Militärschulen, Militär-Universitäten und militärischen Ausbildungsstätten bei der 12. 4L Trophy.

Mit dem Renault (R5) durch Frankreich von Paris nach Bordeaux, dann durch Spanien, hinüber nach Marokko führt die 6.000 Kilometer lange Rally-Strecke, Ziel Marrakesch. STORY

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(Bilderquellen: Ministere de la Defence.fr, 4L Trophy.fr)

Hintergrundinformationen: Rally Paris-Marrakesch, 4L Trophy.fr

EU SR Javier Solana besucht Isreal und trifft Tzipi Livni and Benyamin Netanyahu (Video)

Samstag, 28. Februar 2009

EU SR Javier Solana in Tel Aviv on 26 February 2009, meeting Tzipi Livni and Benyamin Netanyahu.

Deutsche Soldaten im KFOR-Einsatz: “Mit der Bundeswehr ist im Ernstfall zu rechnen” (Video)

Samstag, 28. Februar 2009

Zur gestrigen Bekanntgabe der Truppen-Reduzierung im Kosovo zum Ende 2009 von NATO-Soldaten im KFOR-Einsatz durch den COM KFOR Generalleutnant Giuseppe Emilio Gay in Pristina, Soldatenglück.de berichtete darüber, hier das Video über den Zwischenfall in Prizren am 13. Juni 1999.
“Mit der Bundeswehr ist im Ernstfall zu rechnen”, sagte der damalige Oberfeldwebel der Panzertruppe, Martin Waltermathe, beim PHEONIX-Interview in Prizren im Süden des Kosovo. In der Region des Kosovo waren über das letzte Jahrzehnt besonders deutsche Truppen der Bundeswehr im multi-nationalen Einsatz (MNB SOUTH , MNTF SOUTH) in Brigadestärke. Über den Zeitraum der letzten 10 Jahre hat sich der Satz  des deutschen Oberfeldwebel über weite Strecken als richtig erwiesen, gelegentlich ist die Bundeswehr bzw. die NATO-Truppe Kosovo Force (KFOR) den Ernstfällen aus dem Weg gegangen, was im Nachinein als Strategie ausgelegt werden kann. Im Juni 1999 in Prizren war ein “aus dem Weg gehen” leider nicht möglich, die zwei bewaffneten Kosovo-Serben, die offensiv mit ihrem PKW Lada auf den Checkpoint zuhielten und aus AK 47 feuerten, konnten den Friedensprozess nach dem Kosovo-Krieg und den Beginn des Versöhnungs-Prozesses mit den Kosovo-Albanern in ihrer Heimatregion bedauerlicherweise nicht mehr erleben, sie starben infolge des Feuergefechts.

Derzeit (Stand 25. Februar) sind 2.650 Bundeswehr-Soldaten im Kosovo im Auslandseinsatz bei KFOR, darunter 140 Soldatinnen, 150 Reservisten und 360 FWDLer.
Insgesamt liegt die Stärke der DEU Einsatzkontingente weltweit bei rund 7.300 deutsche Soldaten in militärischen Friedens- und Stabilisierungs- und Beobachter-Einsätzen – in Afghanistan, Usbekistan (3.730 + 1) , Bosnien und Herzegowina (130), Sudan (40), Libanon (230), Georgien (12), Küste vor Somalia/Golf von Aden (230), Horn von Afrika (280).

Bilder des Tages – Obama verspricht Soldaten Truppenabzug aus Irak bis Ende 2011

Samstag, 28. Februar 2009

PRESIDENT’S HANDSHAKE

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President Barack Obama shakes hands with troops and civilians during his visit to Camp Lejeune, N.C., Feb. 27, 2009. Obama was on Camp Lejeune to discuss current policies and an exit strategy from Iraq. U.S. Marine Corps photo by Lance Cpl. Michael J. Ayotte | SPIEGEL ONLINE titelt dazu im Artikel “Obamas Rückzug nach Afghanistan”

OBAMA ADDRESS

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President Barack Obama talks to troops and civilians during his visit to Camp Lejeune, N.C., Feb. 27, 2009. Obama was on Camp Lejeune to discuss current policies and an exit strategy from Iraq. U.S. Marine Corps photo by Lance Cpl. Michael J. Ayotte SPEECH

LEJEUNE TROOPS

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U.S. troops and civilians listen to President Barack Obama during his visit to Camp Lejeune, N.C., Feb. 27, 2009. Obama was on Camp Lejeune to discuss current policies and an exit strategy from Iraq. U.S. Marine Corps photo by Lance Cpl. Michael J. Ayotte

GREETING MARINES

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President Barack Obama greets some of the 200 Marines assigned to Marine Corps Air Station Cherry Point, N.C., and the 2nd Marine Aircraft Wing during part of his brief visit, Feb. 27, 2009. Obama and his staff stopped aboard the air station to transfer from Air Force One to take helicopters to Camp Lejeune, N.C. U.S. Marine Corps photo by Cpl. Charles E. McKelvey

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Responsibly Ending the War in Iraq

(Bilderquelle: U.S. Department of Defence.mil, White House.gov) STORY





NATO reduziert KFOR-Truppe im Kosovo

Freitag, 27. Februar 2009

Ein Jahr und 10 Tage nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovos (17.02.2008) kündigte der oberste NATO-Soldat im Kosovo an, die Militärpräsenz im Land zu verringern. Nach dem Ende des Kosovo-Kriegs im Jahr 1999 hatte die bw-genlt-giuseppe-emilio-gay-iNATO zunächst 50 .000 Soldaten mit der UN-Sicherheitsrats-Resolution 1244 in der seinerzeit südserbischen Provinz aufgeboten. Derzeit sind rund 16. 000 Soldaten aus 34 Nationen im Kosovo stationiert.
Heute hat der COMMANDER KFOR eine Verringerung der Militärpräsenz angekündigt. Es sei nicht mehr nötig, über 15.000 Soldaten im Kosovo zu halten, sagte der Kommandeur der NATO-Truppe Kosovo Force (KFOR), der italienische Generalleutnant Giuseppe Emilio Gay (Bild rechts), der Nachrichtenagentur AP in Pristina. Geplant sei eine Reduzierung bis Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres. Offen blieb die konkrete Reduzierung der Truppenstärke in Zahlen und Fakten.

Nach dem Ende des Kosovo-Kriegs im Jahr 1999 gegen Serbien hatte die NATO zunächst 50.000 Soldaten im Land stationiert. Spannungen gibt es jetzt noch vor allem entlang der ethnischen bw-kfor-logoTrennungslinie zwischen der Bevölkerungsmehrheit mit albanischen Wurzeln und der serbischen Minderheit im Norden. So kommt es in der ethnisch geteilten Stadt Mitrovica immer wieder zu Zwischenfällen. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder im März zu Unruhen an den Brennpunkten des Kosovo. Heute ist der 27. Februar, ob diese öffentliche Mitteilung des COM KFOR zum gegenwärtigen Zeitpunkt das richtige Signal bei der nach wie vor fragilen Sicherheitslage an KOS-Albaner und -Serben war, muss sich zeigen. Ob das informelle Vorpreschen des italienischen Generals mit der NATO in Zeitpunkt und Verlautbarungsweg feinabgestimmt war, darf bezweifelt werden.

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(Bild-, Grafikquelle: NATO.KFOR.int, CIA.gov)

US-Präsident Barack Obama: “Mit dem 31. August 2010 endet unser Kampfauftrag im Irak” (Video)

Freitag, 27. Februar 2009

Russische MiG landet ohne Fahrwerk (Video)

Freitag, 27. Februar 2009

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Diesem (Mikojan-Gurewitsch)MiG-Piloten im Video unten fehlte beim Landen das wichtigste: das Fahrwerk. So schlittert das Kampfflugzeug “auf Kufen” über die Landebahn. Die MiG-29 als zweistrahliger Mitteldecker mit tragendem Rumpf und Doppelseitenleitwerk und 2.450 km/h Spitzengeschwindigkeit ist zwar ausgelegt für den Einsatz auf unbefestigten Pisten, aber bitte mit Fahrwerk. Die Besatzung (1 Pilot) dieser einen der weltweit 1.257 MiG-Exemplare seit Indienstellung am 06.10.1977 hat die “Speziallandung” körperlich unbeschadet überstanden.

Die Luftwaffe der Bundeswehr hat aus DDR-Volksarmee Beständen 24 MiG-29 Kampfflugzeuge übernommen. Bis 2003 wurden von Luftwaffenpiloten über 30.000 Flugstunden auf der MIG-29 absolviert. Bei der Einführung des Eurofighters wurden neben den PHANTOM-auch die MiG-Maschinen abgelöst. Am 24. Juni 2003 wurde ein bilateraler Überlassungsvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen geschlossen, welcher den Verkauf der MiGs für den symbolischen Preis von 1 Euro pro Stück an die Luftstreitkräfte Polens, das 1999 der NATO beigetreten war, regelte. Gleichzeitig wurde damit der Verbesserung der deutsch-polnischen Beziehungen gefördert sowie die Luftwaffe Polens besser in die NATO integriert. Die letzten bundesdeutschen neun MiG-29 landeten am 04. August 2004 im polnischen Bydgoszcz, wo sie zunächst auf die Bedürfnisse der polnischen Luftwaffe umgerüstet wurden. Neuer Stützpunkt der Maschinen ist das 41. ELT im polnischen Malbork. Zwei Maschinen wurden an die Luftwaffenschule im polnischen Deblin zur Technikerschulung abgegeben. Die einzige nicht von Deutschland an Polen “verkaufte” Luftwaffen-MiG mit der Bezeichnung 29+03 (Bild unten),

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ging als Traditionsmaschine in den Bestand des Luftwaffenmuseums Gatow (Besuch emphielt sich sehr, ich war schon mehrmals dort, weil es so viel Interessantes anzuschauen gibt, die Visite ist familientauglich auch für Kinder geeignet) in Berlin in der General-Steinhoff-Kaserne (Flugplatz Gatow, Bild unten) über und ist dort zu besichtigen – mit ausgefahrenem Fahrwerk.

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[Bildquelle: U.S. Air Force.mil; A Soviet-built MiG-29 Fulcrum fighter from Germany (DEU), flown by Colonel (COL) Pitt Hauser, Wing Commander of the 73rd Fighter Wing (FW), Laage Air Base (AB), Germany, flies over the Gulf of Mexico during a live-fire training exercise, 19 Jun, 2003; Luftwaffenmuseum.de]

TV-Star Oprah Gail Winfrey besucht verwundete Soldaten im Walter Reed Army Medical Center (Videos)

Freitag, 27. Februar 2009

Thomas Gottschalk oder Anne Will müssten noch ihren
ersten verwundeten Bundeswehr-Soldaten im BWK besuchen

Oprah Gail Winfrey (geb. 29. 01.1954 in Kosciusko, Mississippi, USA) die US-Talkshow-Moderatorin und Medien-Unternehmerin besuchte in den Auslandseinsätzen verwundete Soldaten im Walter Reed Army Medical Center in Washington D.C., USA. Sie erfreut sich internationaler Bekanntheit durch die The Oprah Winfrey Show, die bei weitem erfolgreichste Talkshow des amerikanischen Fernsehens. 2006 hatte die wöchentliche Show 21 Millionen Zuschauer in 105 Ländern, das Foto unten zeigt den US-Star Oprah bei ihrem 50. Geburtstag im Hotel Bel Air in Beverly Hills, Los Angeles, Californien.

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Oprah Winfrey ist erfolgreiche Geschäftsfrau und die erste Afroamerikanerin, die Milliardärin wurde. Ihr Medien-Unternehmen heißt “HARPO”. Mit 2,5 Milliarden US-Dollar Vermögen ist sie die erste schwarze Frau, die Milliardärin wurde. Winfrey unterstützte die Präsidentschaftskandidatur 2008 von Senator Barack Obama und trat mit ihm zusammen bei Wahlkampfveranstaltungen auf.

In Deutschland ist sie bekannt geworden durch ihr Mitwirken in den Filmen “Die Farbe Lila” (1985) und “Ocean Thirtheen” (2007). Deutsche Medien-Stars haben zu keiner Zeit ihre Solidarität mit Bundeswehr-Soldaten und deren Familien gezeigt, immerhin hat zum Beispiel TV-Entertainer und Comedean Wigald Boning seinen 150.000 Euro Gewinn (gemeinsam mit Barabara Eligmann) bei einem TV Starquiz an Hilfsorganisation von Soldaten Lachen Helfen e.V. gespendet und sich im Einsatzland Afghanistan einen Eindruck vom Ergebnis verschafft, aber für unserer Staatsbürger in Uniform sind die Sympathiebeweise wie in den USA aus der Medien- und TV-, Film-Stars und Sternchen-Welt eher spärlich, so müssten Thomas Gottschalk oder Anne Will noch ihren ersten verwundeten Bundeswehr-Soldaten im BWK oder bei der REHA besuchen.

Oprah interviewte in Ihrer Sendung mit riesiger Einschaltqoute die U.S. Air Force Staff Sgt. und Kriegs-Fotografin Stacy Pearsall, die wie sich darum bemüht, realitätsnahe Bilder des Lebens der Soldaten im Einsatz in die Heimat zu übermitteln.

Die Videos unten zeigen Oprah beim Besuch des Walter Reed Army Medical Center, sie spricht mit Sgt. Travis Ryan Wood von der Army National Guard aus Cedar City, Utah und seiner Familie,

mit Sgt. Kelly “Special K” Keck, Army Sergeant aus West Liberty, KY

mit Army Major Bruce Gannaway aus Athens, Georgia,

mit Johnathan “Jay” Holsey Army Sgt. 1st Class from College Park, GA, und Juan D. Roldan, Army Staff Sgt. aus Paterson, NJ,

mit Neal “Smoke” Boyd, Army Sgt. First Class from Haynesville, LA, und Army Sgt. John Charles Hoxie aus Philippi, WV,

mit Justin “Nate” Knowles, USMC Lance Cpl. aus Columbus, Ohio, und Army Staff Sgt, Ramon Padilla aus El Monte, California.

EU High Representative Javier Solana in Syrien und im Libanon (Video)

Freitag, 27. Februar 2009

Trip to the Middle East 24 and 25 February 2009 (Damascus and Beirut)

mehr über Javier Solana

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