Retten derzeit Drogengelder unter anderem aus Afghanistan die Banken?
von Dirk ~ 26. Januar 2009. Zu lesen unter: Sicherheitspolitik.
Generaldirektor Antonio Maria Costa (Bild rechts) von UNDOC, dem UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) in Wien berichtet von Hinweisen, dass im Zuge der Wirtschaftskrise Bankinstitute durch Geld aus dem Drogenhandel gerettet wurden. In einem Interview in dem österreichischen Nachrichtenmagazins profil sagt der oberste Drogenfahnder der United Nations:
“Vielfach ist Drogengeld derzeit das einzige verfügbare liquide Investmentkapital. In der zweiten Hälfte des Jahres 2008 wiederum war Liquidität das größte Problem des Bankensystems, und damit wurde flüssiges Kapital zu einem wichtigen Faktor.” Die UNODC habe Anzeichen gefunden, dass “Interbank-Kredite durch Geldmittel finanziert worden, die aus dem Drogenhandel und anderen illegalen Aktivitäten kommen”. Es gebe “Hinweise, dass manche Banken auf diese Art und Weise gerettet wurden”.
Namen von verdächtigten Banken und Ländern konnte und wollte Antonio Maria Costa gegenüber profil im Interview nicht nennen. Im
Weltdrogenreport (Word Drug Report 2008) des United Nations Office on Drugs and Crime finden sich als Produktionsländer von Drogen: Afghanistan, Bolivien, Kolumbien, Laos, Myanmar und Peru an den führenden Stellen. Deutschland ist in Afghanistan (rechts Bilder von Opium-Feldern) zwar bald mit 4.500 Bundeswehr-Soldaten sowie 32 Polizeibeamten bei EUPOL Afghanistan vertreten, doch die Bekämpfung des Drogenhandels wird von der Bundesregierung, wenn überhaupt, als indirektes Vorhaben angesehen.
(Bild-, Grafikquelle: United Nations Office on Drugs and Crime.org, Grafik zum Vergrößern bitte anclicken)























26. Januar 2009 um 15:41 Uhr
[...] Einen Artikel zu dieser These entdeckte ich gerade eben im Blog Soldatenglück.de: [...]
26. Januar 2009 um 23:29 Uhr
[...] Soldatenglück.de berichtet über Hinweise, einige Banken hätten sich mit Geld aus Drogenhandel* über die Liquiditätskrise gerettet. Die Organisierte Kriminalität (von der man irgendwie seit den 90ern auch nichts mehr hört) sei die einzige Branche, die flüssig ist. [...]