Bericht der Bundesregierung zum Stand der Bemühungen um Rüstungskontrolle, Abrüstung und Nichtverbreitung sowie über die Entwicklung der Streitkräftepotentiale
von Dirk ~ 22. Januar 2009. Zu lesen unter: Sicherheitspolitik.Jahresabrüstungsbericht 2008 der Bundesregierung

Der Jahresabrüstungsbericht 2008 zeigt die Bemühungen der Bundesregierung um konkrete Fortschritte bei Nichtverbreitung und Abrüstung. Ein Erfolg war 2008 die Unterzeichnung des Abkommens über Streumunition durch mittlerweile 95 Staaten, darunter Deutschland.
Die Bundesregierung setzt sich gemeinsam mit den Partnern in der Europäischen Union und in der NATO für eine Rüstungskontrollpolitik im internationalen Rahmen ein. Zentrale Bedeutung kommt – diesem Ansatz entsprechend – den Vereinten Nationen und dem VNSicherheitsrat in deren Schlüsselfunktionen für die Bewahrung globaler Sicherheit und des Weltfriedens zu. Deutschland ist unter diesen Prämissen auch 2008 nachdrücklich für die Universalisierung und Stärkung bestehender multilateraler Verträge und Regime zur Nichtverbreitung und Abrüstung eingetreten. Vor dem Hintergrund wachsender Herausforderungen für das internationale Abrüstungs- und Nichtverbreitungsregime ist die Überprüfungskonferenz für den Nichtverbreitungsvertrag 2010 von zentraler Bedeutung für die Sicherheitspolitik der Bundesregierung. Die Bundesregierung wird sich gemeinsam mitden Partnern in der Europäischen Union und in der NATO für eine Stärkung des Nichtverbreitungsvertrages einsetzen.
Der Jahresabrüstungsbericht 2008 gibt auf 204 Seiten Auskunft über Bilanz und Perspektiven sowie die Daten des Jahres 2008 zur Abrüstung, Rüstungs-kontrolle und Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen sowie die sicherheits- und rüstungskontrollpolitischen Rahmenbedingungen, zum vollständigen Bericht.
(Bildquelle: KSE-Inspektion, Bundeswehr.de)





















