Kosovo Protection Corps (KPC) wird zur Kosovo Security Force (KPS)
von Dirk ~ 15. Januar 2009. Zu lesen unter: Auslandseinsätze, KFOR, NATO-Missionen.Die von der NATO ausgebildete und auch mit deutschen Finanzmitteln ausgestattete multi-ethnische
Kosovo Security Force (KSF) wird am 20. Januar die bisherigen kosovarischen Einheiten der Kosovo Protection Corps ablösen, das teilte NATO-Sprecher James Appathurai gestern in Brüssel mit. Die KSF sei leicht bewaffnet und solle Aufgaben wie Zivilschutz, Krisenreaktion und Bombenentschärfung übernehmen.
Im Kosovo soll die neu benannte und neu strukturierte und von NATO-Truppen ausgebildete multi-ethnische Sicherheitstruppe nach Angaben der NATO am 21. Januar die bisherigen kosovarischen KPF-Einheiten ablösen. Am 20. Januar werde die KPC (Kosovo Protection Corps) aufgelöst und einen Tag später die KSF (Kosovo Security Force) aufgestellt, sagte NATO-Sprecher James Appathurai. Die kosovarische Truppe solle über 2.500 Einsatzkräfte und 500 Reservisten verfügen.

Wie James Appathurai (Bild rechts) weiter erklärte, sei die KSF leicht bewaffnet und solle Aufgaben wie Krisenreaktion,
Zivilschutz und Bombenentschärfung übernehmen. Es werde einige Jahre dauern, bis die Einheiten voll einsatzbereit seien. Die NATO hatte im vorigen Jahr die Aufstellung der Einheiten vereinbart, um die Präsenz internationaler Kräfte in dem mehrheitlich von Albanern bewohnten Kosovo zu reduzieren, das im Februar 2008 mit Unterstützung westlicher Länder seine Unabhängig von Serbien erklärt hatte. Da einige NATO-Länder wie Spanien die Unabhängigkeit des Kosovo bisher nicht anerkannt haben udn gegenüber Serbien udn Russland, machte die NATO deutlich, dass die KSF keine Armee sei und keine militärischen Aufgaben übernehme. Spanien lehnte eine Beteiligung an der Ausbildung der KSF-Kräfte ab.
“Überschüssiges” KPC-Personal könnte zu der im Aufbau befindlichen “Kosovo Border Police” wechseln, schlecht wäre, wenn die meist kampferfahrenen und an Waffen ausgebildeten Kosovaren in die Arbeits- und Perpektivlosigkeit gingen, dann wären manche der Männer für den Personalbedarf und die Verlockungen der Organisierten Kriminalität im Kosovo empfänglich.

Kosovo-Albaner fordern sogar, dass die in den letzen Wochen unsichere Situation mit vereinzelten gegenseitigen Übergriffen der serbisch- und albanisch-kosovarischen Bevölkerung im Norden des Kosovo (z.B. Mitrovica) durch verstärkten Einsatz von robusten Special Units des Kosovo Police Service (KPS) sicherer gemacht werden soll und auch die neue Kosovo Security Forces zum Einsatz kommen, das allerdings wäre ein ein fatales Signal für den serbisch-kosovarischen Annäherungsprozeß. Hier kommen EULEX-Kosovo und der Rest UNMIK in die Predouille.

Die Bundeswehr wird sich im KFOR-Rahmen auf den Aufbau und die Ausbildung der “Kosovo Security Force” (KSF) bei gleichzeitigem Abbau des “Kosovo Protection Corps” (KPC) und die schrittweise Übertragung der Verantwortung an die staatlichen Institutionen des Kosovo konzentrieren. Dabei wird es ab Sommer zur Reduzierung der Truppenstärke von derzeit rund 2.200 deutschen Soldaten bei KFOR auf unter 1.500 Soldaten kommen.

Die Serben nahmen die anstehende Umwandlung der KPC zur KSF auch schon zum Anlass, das Kumanova-Abkommen (1999, Waffenstillstand usw.) aussetzen zu wollen, wonach u.a. die serbische-kosovarische Grenze weiträumig militärfrei zu sein hat. Serbische Truppen wollen näher ran an die Grenze zur Republik Kosovo, in die EU will Serbien sie aber auch – beides zugleich wird schwierig.

Soldatenglück.de berichtete darüber als die Republik Kosovo im August 2008 seinen Verteidigungsminister ernannte.
(Bilder- und Grafikquelle: KSF.kos, NATO.int)






















17. Januar 2009 um 07:56 Uhr
@Lupo – was bringt es dir, uns hier die serbische Propaganda als Wahrheit auftischen zu wollen, wie du es in zig Foren tagtäglich zu tun pflegst? Gehst du keiner geregelten Beschäftigung nach oder ist gerade das deine Beschäftigung, mit der du deinen Lebensunterhalt von interessierter Seite gesponsort bekommst?
22. Januar 2009 um 19:49 Uhr
ich bin sehr froh, und stolz!
nach den ganzen ex-Jugoslawischen kriegen, etnische säuberungen… bin ich froh, das ich noch lebe.
also Kosovo als freie staat, soll es auch armee bauen, es ist also zeit!
24. Juni 2009 um 21:41 Uhr
Rnoft uck vec tepar ishalla bahet fsk niforc shum emir dhe shum profecionale dhe meh armatim modern.