Archiv für Januar, 2009

Horst Köhler ehrt den ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss zu dessen 125. Geburtstag (Video)

Samstag, 31. Januar 2009

“Nun siegt mal schön!”

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Theodor Heuss am 13. September 1958 als Bundespräsident bei einem Truppenbesuch der Bundeswehr nahe Neuwied am Rhein mit dem 1. Generalinspekteur der Bundeswehr, General Adolf Heusinger. Das Manöver des III. Korps im dritten Jahr der Existenz der jungen Bundeswehr übte die Gewässerüberquerung bei Umritz am Rhein, die Einweisung hielt Divisionskommandeur General Zerbel (Bild rechts unten). Der im Volksmund genannte “Papa Heuss” sagte zum Abschied zu den Soldaten die vielfach zitierten Worte jovial geschwäbelt: “Nun siegt mal schön!”, um dann eine kunstgeschichtlich interessante Kapelle zu besichtigen. Heuss stand für humanistische Traditionen und gegen jeden Militarismus.

Die materielle Macht des Bundespräsidenten auszuweiten, dieser Versuch wurde nur einmal in der Verfassungsgeschichte unternommen und zwar 1954 im Zusammenhang mit der in der politischen Gründungsphase der bw-heuss-bw1Bundeswehr. Theodor Heuss, “einer der Erzväter der institutionellen Regelungen des Grundgesetzes”, wie ihn der Historiker Hans-Peter Schwarz nennt, wollte 1954 unmittelbar vor Gründung der Bundeswehr, wogegen er eigentlich war, gemeinsam mit der FDP-Bundestagsfraktion erreichen, als Bundespräsident ‘Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt’ (IBuK) zu werden. Weniger aus Machtstreben oder Gefallen am Militarismus, sondern als Lehre aus dem Nationalsozialismus, der “erste Bürger” sollte der Oberkommandierende der “Staatsbürger in Uniform” sein, war den Denkansatz. Verfassungsrechtlich wäre das allerdings eine unmögliche Konstruktion gewesen, so wurde die Absicht auch mangels Mehrheitsaussicht fallen gelassen.

Theodor Heuss (31.01.1884-12.12.1963), Politiker, Journalist und Literat war von 1949 bis 1959 für zwei Amtszeiten der erste Bundespräsident der jungen Bundesrepublik Deutschland theodor_heuss_-_statue_von_karl-henning_seemann-klund ein Vater des Grundgesetzes, er war auch Gründungsvorsitzender der FDP. Bundespräsident Horst Köhler hat heute Theodor Heuss an dessen 125. Geburtstag geehrt. “Er war nicht nur der erste, sondern der unvergleichliche Bundespräsident. Er war ein Glücksfall für Deutschland”, sagte Köhler in Heuss’ Geburtsort Brackenheim (Kreis Heilbronn), wo dieser am 31. Januar 1884 zur Welt kam. Köhler enthüllte gemeinsam mit seiner Ehefrau Eva Luise und Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) eine bronzene, lebensgroße Statue seines Amtsvorgängers. Die Statue (Bild rechts) von Karl-Henning Seemann steht vor dem Brackenheimer Theodor-Heuss-Museum.

Der amtierende Bundespräsident Horst Köhler sagte, Heuss habe als sein Amtsvorgänger Integrität mit Bescheidenheit verbunden. Zudem habe er aus seiner persönlichen Erfahrung des Nationalsozialismus eine Aufgabe für den Aufbau der Demokratie nach 1945 abgeleitet. “Das war vielleicht auch Reue”, sagte Köhler unter Hinweis auf Heuss’ Zustimmung als Reichstagsabgeordneter zu Hitlers Ermächtigungsgesetz 1933.

Die baden-württembergische FDP-Vorsitzende Birgit Homburger nannte den großen Liberalen “stilbildend”. Heuss’ Enkel Ludwig Theodor Heuss erinnert daran, dass sein Großvater sein Leben in den ersten Jahren nach 1945 “bis zur körperlichen Erschöpfung” in den “Dienst des demokratischen Aufbaus” gestellt habe. Gerade in der aktuellen Zeit der Krisen sei Heuss Botschaft wichtig: “Demokratie und Freiheit sind eben nicht nur Worte, sondern lebensgestaltende Werte.” “Das ist auch eine Botschaft an Berlin”, sagte Bundespräsident Köhler.

Theodor Heuss hat nicht nur gezeigt, wie der Bundespräsident überparteilich wirken kann, der schwäbelnde Rhetoriker hat Maßstäbe gesetzt und in seinen Reden und Staatsbesuchen bereits sehr früh klar gemacht, dass Deutschland 1945 “befreit, nicht nur besiegt” wurde. Alle späteren Bundespräsidenten wollten in irgendeiner Weise Heuss nacheifern. Heuss hat sehr bewusst eine nüchterne Bescheidenheit ausgestrahlt, wenn er sich etwa im Lehnstuhl mit einem Buch in der Hand oder jovial in einer Weinstube mit den “einfachen Leuten” zeigte. Er wollte sich ganz bewusst vom Glanz und Gloria früherer deutscher Politiker absetzen, vor allem natürlich vom Nationalsozialismus. Horst Köhler zeigte sich heute in Brackenheim wie sein Vorgänger, das erste bundesdeutsche Staatsoberhaupt Theodor Heuss, integer, bescheiden, volksnah, menschlich und ehrlich als Bürgerpräsident (Video):

(Bildquelle: Militärgeschichtliches Forschungsamt.de;
Videos: Youtube, Dank an die Hobby-Filmer elgrisu und Fireblader576!)



U.S. Ranger, Taliban Insurgency, Operation Enduring Freedom (Video)

Samstag, 31. Januar 2009

Kampf gegen die Taliban aus der Perspektive von Soldaten

A collection of still images and video taken by myself and the men of 82nd LRSD on their 2007-08 Afghanistan Deployment. Edited by Justin Hunt using Sony Vegas Pro 8.

Afghanistan-Hilfe von ehemaligen Bundeswehr-Offizieren und Reservisten der besonderen Art: AFGHAN GERMAN MANAGEMENT COLLEGE

Samstag, 31. Januar 2009

Bildungsprojekt für Afghanistan

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Das Afghan German Management College (AGMC) ist ein Non-Profit Unternehmen, das Managementwissen an Studenten in Afghanistan per E-Learning vermittelt. 2006 wurde es vom damaligen Zeitoffizier Bastian Kuhl und weiteren Offizieren der Bundeswehr in Koblenz/Rheinland-Pfalz als Privatinitiative gegründet. Inzwischen unterrichten auch Dozenten der freien Wirtschaft am College. Seitdem wuchs die Studentenschaft auf 300. 2007 zeichnete die United Nations Organisation (UN) das College aus und nahm es als offizielles Projekt der UNESCO auf. Der Präsident des AGMC Bastian Kuhl (Hptm d.R.) wurde u.a. für diese soziale Tätigkeit vom Handelsblatt mit dem Preis “Top25- Karriere des Jahres 2008″ ausgezeichnet. 2009 schließen die ersten afghanischen Studenten ihr Studium erfolgreich ab. Bis heute beschäftigt das College am Hindukusch afghanische Administratoren und mittlerweile etwa 250 eingeschriebene Studenten. Das Hauptziel der Initiative ist die Ausbildung von jungen Afghanen. In diesem Rahmen soll ihnen der Zugang zur höheren Bildung in Afghanistan verschafft werden – auch außerhalb Kabuls, zum Beispiel in Kunduz.

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Ein Administrator des College´ in Afghanistan/Kunduz
bedankt sich bei IBM für die Programmierarbeit

30 Berufsakademie Studierende (Bild oben) der IBM in Herrenberg entwickelten eine neue Lernplattform für die Fernuniversität des Afghan German Management College. Das AGMC ist ein offizielles Projekt der UNESCO-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung. Damit bescheinigt die UNESCO dem Collegeprogramm die Förderung des nachhaltigen wirtschaftlichen Aufbaus Afghanistans und eine andauernde Entwicklung in Fragen der Höheren Bildung.

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Typische Studiensituation für die Studenten in Afghanistan (weiter…)

Im Nachkriegsland Irak wird heute frei und demokratisch gewählt – Irak als Vorbild für Afghanistan?

Samstag, 31. Januar 2009

Terror-Seismographen,
Wohlstands-Pessimisten und Nachkriegs-Optimisten

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Diese Irak- und Afghanistan-  und andere wichtige Fragen stellt Hauke Friedrichs in seinem Artikel “Obamas Kriege” bei DIE ZEIT ONLINE. Andere journalistische Dickschiffe betätigen sich als Terrorgefahr-Seismographen und Wohlstands-Pessimisten, der SPIEGEL und die Süddeutsche beschäftigen sich heute mit der “außerordentlich hohen Terrorgefahr für Deutschland im Wahljahr” durch Taliban/Al Qaida und schreiben es fast schon herbei, dabei beziehen sie sich auf u.a.Video-Botschaften, beim SPIEGEL meint man, die Einschläge in der Hamburger Brandstwiete (SPIEGEL-Sitz) stehen unmittelbar bevor und weisen den Artikel der Rubrik Politik/Deutschland zu. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt im FAZ.net zum Streit über Guantanamo-Häftlinge “Solche Leute möchte ich nicht in Deutschland haben”, die anderen medialen Meinungsmacher stellen fest, “solche Leute” seien schon in mindestens dreistelliger Personenzahl in Deutschland. Die Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz in der Kölner Merianstraße und des Bundeskriminalamtes in der Wiesbadener Thaerstraße geben Schützenhilfe und schüren medial per Szenario-Statements die Angst, doch konkret oder öffentlich Gefahren-abwehrend wird keiner so richtig und auf Sieg, wie der tatsächlich auf Bagdads Straßen gefährdete irakische Polizist oben als Nachkriegs-Optimist, setzt niemand.

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ZEIT ONLINE:
US-Außenpolitik

Obamas Kriege

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“Vom Irak-Einsatz lernen, heißt siegen lernen – so lautet das Motto des US-Militärs für Afghanistan. Die Truppen am Hindukusch werden verstärkt und Paschtunen umworben
Gleich zu Beginn seiner Amtszeit traf sich der neue Präsident mit einem seiner wichtigsten Generäle. Barack Obama ließ sich von David Petraeus, Befehlshaber des Kommando Mitte, über die Lage in Afghanistan und Irak berichten. Beide Kriege hat George W. Bush begonnen – Obama will sie beenden, ohne dass die USA den Kampf gegen den Terror verloren geben müssen.”

zum vollständigen Artikel bei ZEIT ONLINE

Bilder von oben nach unten, Quellen:
U.S. Department of Defence.mil, Mutli-National Task Force -Iraq.com

(weiter…)

EU SR Javier Solana besucht Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas und trifft den U.S. Special Envoy to the Middle East Peace George Mitchell (Video)

Samstag, 31. Januar 2009

Besuch des Hohen Repräsentanten für europäische Außen- und Sicherheitspolitik  in den Palästinensischen Autonomiegebiete (West Bank)



Bild des Tages – Medizinische Hilfe in Delaram/Afghanistan

Samstag, 31. Januar 2009

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U.S. Navy Chief Petty Officer Alan Boles comforts an Afghan man after splinting and wrapping his ankle in Delaram, Afghanistan. Boles is attached to the Weapons Company, 3rd Battalion, 8th Marine Regiment, 2nd Marine Division assigned to Special Marine Air Ground Task Force-A. Jan. 21, 2009, U.S. Marine Corps photo by Gunnery Sgt. James A Burks

(Bildquelle: U.S. Department of Defence.mil)

Brigadegeneral Fugger auf Endlosschleife über´m gesamten Kosovo – Wer zieht den Mann endlich ab?

Freitag, 30. Januar 2009

Fugger´scher Kosovo-Analysen Unfug -
Vergleiche und Verwechslungen

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Die Zeitungen des Kosovos berichten heute mal wieder mit O-Ton vom Bundeswehr Brigadegeneral Harald Fugger, der als deutscher Kontingentsführer schon beim 21. DEU EinsKgt KFOR und bald beim 22. das Kommando inne bw-kforrwappenhat. Brig Gen Fugger ist Stellvertretender Kommandeur (Bild oben, die ungleichen Generale, der COM MNTF S, der österreichische BrigGen Thomas Starlinger links und der deutsche BrigGen Fugger rechts) im Süden des Kosovos in Prizren bei der Multi-National Task Force South (MNTF S) mit einem zugeteilten, regionalen Verantwortungsgebiet. Die NATO-Truppe KFOR mit seinen rund 16.000 internationalen Peacekeeping-Soldaten aus 34 Nationen (darunter 2.200 aus Deutschland) im gesamten Kosovo wird befehligt vom KFOR Headquarters (HQ) in Pristina. Das Land ist aufgeteilt in fünf regionale Zuständigkeitsgebiete (Grafik unten) der Multi-National Task Forces Centre (orange), West (rosa), East (weiß), North (blau) und South (gelb). Der deutsche Deputy COM MNTF South scheint sich mit dem COM KFOR zu verwechseln und liegt dabei inhaltlich und faktisch wiederholt falsch. Das Einsatzgebiet der MNTF South erstreckt sich auf die Municipalities von Prizren, Suva Reka, Dragas, Orahovac, Malishevo und Mamusha. 3.500 KFOR-Soldaten aus Deutschland, Österreich, Türkei, der Schweiz und Bulgarien stehen dort Gewehr bei Fuß.
Am 28. Januar war MNTF South Neujahrsempfang im Feldlager Prizren mit Pressekonferenz, Pressegesprächen und Interviews. Zum Neujahrsempfang wurden kosovarische Multiplikatoren, polititische und kirchliche Vertreter sowie kosovarische Partner aus der Region ins Feldlager Prizren in die Sport- und Mehrzweckhalle eingeladen, die auch bei der Kontigents-Silvesterfeier mit bekannter Fugger-Video-Ansprache genutzt wurde. Soldatenglück.de berichtete darüber mit Artikeln, Kommentaren und Video.

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Bisher machte Brigadegeneral Fugger vom Balkan in Deutschland von sich Reden mit unwirklichen Kosovo-Deutschland Vergleichen in der Presse, mit einer verfehlten Silvesteransprache durch unangemessen Drohungen an deutsche Soldaten im Auslandseinsatz 1.800 km weg von Zuhause als Armutszeugnis der Inneren Führung und beschäftigte den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages. Auch bei der Führungskompetenz und Dienstaufsicht im Feldlager, insbesondere für saubere Böden im Instandssetzung-Halle (Inst) bei Schneematsch, bei der Grußpflicht kranker Soldaten im San-Bereich, Umbenennung von Berg-Festen, beim Stromsparen am Weihnachts- und Stubenschmuck usw. sorgte Fugger für Unmut, Zweifel und viele Fragezeichen bei Soldaten und Öffentlichkeit. “Ganz nebenbei” macht der deutsche Ein-Sterne-General im Kosovo noch Weltpolitik außerhalb seines Zuständigkeitsbereiches. So gab er der kosovarischen Presse mal wieder ein Interview, dass in allen kosovarischen Zeitungen zu lesen ist. Bei Interview-Beginn stellte er flott fest, dass der Norden des Kosovos mit der Stadt Mitrovica eine Angelegenheit der ganzen KFOR sei, damit stellte er medial seine Zuständigkeit als Deputy Commander im Süden landesweit her. Zum Jahreswechsel gab er deutschen Zeitungen bereits Interviews, dabei bezeichnete er Sicherheitslage und Zustände im Kososvo als  mit denen in deutschen Städten wie etwa Hamburg, München und Leipzig vergleichbar. Das Bild unten zeigt eine österreichische KFOR bei Patrouille, Straßensperren und Präsenzzeigen im nördlichen Kosovo in Mitrovica am 26. Januar 2009 zur Stabilitätssicherung, zum Schutz der örtlichen Bevölkerung in Unterstützung der lokalen und EULEX-Police, das erinnert mich in der Tat stark an Szenen in den Fußgängerzonen der Hansestadt Hamburg nahe Alsterhaus, der Vororte der bayerischen Landeshauptstadt München oder an das Straßenbild von Leipzig, dem letzten Standort vor Prizren vom BG Fugger. Aktuell führt er sein Lagebild erneut ins Gefecht, so seien die Ausschreitungen, kriminellen Zusammenstöße, “multi-ethnische Zwischenfälle” gewaltbereiter Gruppen und Einzeltäter, Sprengstoff-Explosionen und besonderen Vorkommnisse im extrem fragilen Norden des Kosovos (Raum Mitrovica) durch die albanisch- und serbisch-kosovarische Bevölkerung vergleichbar und begründet mit der Normalität an allen Orten dieser Welt, wo Menschen arbeitslos sind und nichts zu tun haben.

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Arbeitslos und nichts zu tun haben im europäischen Land mit dem niedrigsten Lebensstandard und der höchste Arbeitslosigkeit neben dem sonstig arbeitslosen Bevölkerungsanteil von über 67 Prozent in der Spitze neuerdings auch Angehörige des am 20. Januar aufgelösten Kosovo Protection Corps (Trupat e Mbrojtjes se Kosoves, TMK), das dem neu aufgestellten Kosovo Security Force (Forca e Sigurise se Kosoves, FSK) gewichen ist, Soldatenglück.de berichtet über die Aufstellung der Kosovo Security Force. Von den rund 3.000 ehemaligen TMK-Angehörigen wurden nur etwa 1.000 in die Kosovo Security Force aufgenommen, die aus 2.500 Einsatzkräften und rund 800 Reservisten bestehen soll (Bild unten, KSF-Commander Generalleutnant Sylejman bw-kos-sec-force-sejdiuSelimin, Kosovos Präsident Fatmir Sejdiu und Verteidigungsminister Fehmi Mujota). Die Rekrutierung weiterer KSF-Angehöriger dauert holprig an. Etwa 100 Ex-TMK´ler drohten in der Vorwoche bei einer Protestaktion vor dem kosovarischen Parlament in Pristina mit der Destabilisierung der Verhältnisse im Land: “Wir können das Land in 24 Stunden vernichten”. Und: “Wir haben uns mehr als 30 Jahre bemüht, dieses Land aufzubauen”, wurde Muhamet Gubetini, ein früherer Oberst des Kosovo-Schutzkorps, in den kosovarischen Medien zitiert. Am 17. Februar wird die Republik Kosovo und die nicht weniger gewordene arbeitslose kosovarische Bevölkerung die nach wie vor international umstrittene selbst verkündete Unabhängigkeit nach einem Jahr feiern

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Diese Fugger´sche messerscharfe sicherheitspolitische und soziologische Regional- und Prekariats-Analyse im weltweiten Vergleich per Interview anlässlich des Neujahrsempfangs (Bild oben) des MNTF S am 28. Januar , wird nicht mal das Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr beeindrucken, doch die Zeitungen im Kosovo nehmen solche Stories dankbar entgegen und drucken es, denn Botschaften eines deutschem Generals im Auslandseinsatz im O-Ton, werden dort ernstgenommen und gleichgesetzt mit der Meinung Deutschlands oder der Bundesregierung.

Zitat von der Nachrichtenagentur KosovoLive: “Fugger: Mitrovica is a preoccupation for entire KFOR (dailies)
Mitrovica is not an issue of only one contingent of KFOR but of the entire KFOR. This was said for KosovaLive by the commander of the German contingent of KFOR in Prizren, General Herald Fugger, who said about the situation in Mitrovica: “…there are happening things that are similar to every place in the world, where people are unemployed and have nothing to do.” KosovaLive.

Das Interview ist in den meisten anderen kosovarischen Zeitungen ebenfalls veröffentlicht, eine auflagenstarke Analyse des deutschen Generals im Auslandseinsatz, der nicht nur ein fragwürdiger Menschenführer zu sein scheint, sondern offenbar auch ein unbelehrbarer, beratungsresidenter Hasardeur, der sich regelmäßig mit dem Commander Kosovo Force der NATO (COM KFOR) verwechselt. Sein dienstlicher Aufenthalt im Kosovo im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland ist eine Zumutung für die Truppe und das politische Außenverhältnis der KFOR zur Republik Kosovo und den anderen Internationalen Organisationen im Feldeinsatz dort auf dem Balkan. Verwunderlich ist auch, dass der deutschen Brigadegeneral Fugger einerseits den Vergleich des Kosovos mit deutschen Städten strapaziert bis es kracht bzw. nachdem es krachte, doch wenn er im Kosovo das Feldlager Prizren verlässt, den Hubschrauber nimmt oder/und einen Close Protection Konvoi (Bild unten) mit Feldjägern und geschützten Bundeswehr-Fahrzeugen um sich hat, vergleichbar mit dem U.S.-Präsidenten und dem U.S. Secret Serice. Der kosovarische Verkehrsteilnehmer der in seinem kosarischen Auto im autonomen Staat Kosovo von den deutschen Feldjägern und dem Fugger-Close Protection der Bundeswehr ohne Rechtsgrundlage von der Straße gedrängt wird, der noch gestern in seiner albanisch-sprachigen Zeitung vom Fugger Unfug-Vergleich mit deutschen Städten und Normalitäts-Konstruktionen wie “wenn die Leute arbeitslos sind und nichts zu tun haben, ist das überall auf der Welt so wie in Mitrovica”, gelesen hat, bleibt erstaunt und irritiert am Straßenrand zurück.

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Am 29. Januar gab der “richtige” COM KFOR (Bild unten), der italienischen Generalleutnant Giuseppe E. Gay, den KFOR-Neujahrsempfang 2009 in der kosovarischen Hauptstadt Pristina, mit Neujahrsansprache und kurzer realer Lagebeurteilung:

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“Mr. President, Mr. Prime Minister, Ambassadors, Heads of Mission, and other distinguished guests: welcome to KFOR Headquarters. I would like to thank each of you for attending this New Year Reception.

The 2008 was a very challenging year for KFOR, but 2009 is going to be even more. This New Year is important because we will see KFOR turn 10 years old next June. But KFOR is not turning completely obsolete: the KFOR intervention in the North, at the beginning of this year, flanking the other security Institutions, confirmed once again that KFOR is still in good fashion and well present and will continue-in line with its operational mandate-to cooperate with and assist the United Nations, the European Union and the rest of the International Community, to support the development of a stable, democratic, multi-ethnic and peaceful Kosovo.
zur vollständigen Neujahrs-Ansprache des COMKFOR

(Bilderquelle: NATO.KFOR.int, Kosovo Protection Force.gov, Einsatz.Bundeswehr.de)

Bundeswehr-Universität feiert Helmut Schmidt und dessen 90. Geburtstag

Freitag, 30. Januar 2009

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Helmut Schmidt – ein ehrenvoller Name. Mit einer akademischen Festveranstaltung hat die Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg den 90. Geburtstag ihres Namensgebers gefeiert.

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Viele anerkennende Reden und minutenlange Standing Ovations zum Beginn und zum Abschluss rahmten den Festakt zu Ehren ihres Gründungsvaters und Namensgebers ein. Altbundespräsident Richard von Weizsäcker und Bundesverteidigungsminister Franz-Josef Jung würdigten beim Festakt den Amtsvorgänger und Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt.

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Mehr bei BMVg.de

Soldatenglück.de berichet regelmäßig und gerne über Helmut Schmidt

(Bildquelle: Bundeswehr.de)

Türkisch-israelischer Eklat um den Gaza-Krieg beim Weltwirtschaftsforum in Davos (Video)

Freitag, 30. Januar 2009

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan (53)
und
der israelische Staatspräsident Schimon Peres (85)

mehr bei SPIEGEL-ONLINE

Barack Obamas erste Visite als Commander in Chief im Pentagon, er dankt den Soldaten und konferiert mit den Joint Chiefs (Video)

Freitag, 30. Januar 2009

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