OK steht im Kosovo keineswegs für alles in Ordnung – Beispiel: Ramush Haradinaj (Video)

von Dirk ~ 26. November 2008. Zu lesen unter: MilNWBw BND MAD, Video.

Das Bild zeigt das Haus von Ramush Haradinaj in Pristina (Dragodan), der Hauptstadt der Republik Kosovo, das vom Kosovo Police Service (KPS) Tag und Nacht objektgeschützt wird, in Umfang und Intensität vergleichbar mit dem Privatwohnsitz eines sicherheitsgefährdeten deutschen Bundesministers.

Die US-amerikanische Ausgabe der aktuellen Vanity Fair berichtet 6 Seiten in dem ArtikelHouse of War” über Ramush Haradinaj. Der Bundesnachrichten-dienst (BND) hat ein ständig aktualisiertes Dossier mit Bewegungsbild, Netzwerk etc. und meterlange Aktenbände über Haradinaj mit nicht ganz so viel öffentlicher Leserschaft. Der Kosovo wird von Ramush, wie ihn die Kosovaren in ihrer Vetternwirtschaft auf Du und Du nennen, bis heute mit kontrolliert und aus der Schattenwelt regiert. Ramush Haradinaj, geboren am 03. Juli 1968 in Gllogjan bei Pec, Jugoslawien, heute Republik Kosovo, war vom 03. Dezember 2004 bis 08. März 2005 Premierminister des Kosovo. Hier ein “Helden-Video” über ihn.

Bevor die derzeit Mächtigen im Kosovo zulassen, dass einer der Kriegshelden wie Haradinaj, der gegenwärtige Premier Hashim Thaci oder andere kosovarische Akteure von internationalen Nachrichtendiensten oder von Ermittlungsdruck auf deren OK-Geschäfte bedrohlich eingeschränkt oder gar verfolgt werden, muss noch einiges passieren. 3 BND´ler (aus dem AMK-Personalpool) mit Aufklärungs-Schwächen kombiniert mit Operations-Pech bei Finale im Pristina Stadt-Gefängnis und politischer Druck aus Deutschland sind für Kriegs- und OK-erfahrene Kosovo-albanische Akteure eher ein Beitrag zur Ego-Bildung als ein wirklicher Aufreger.
Der junge Staat Kosovo hat keinen eigenen Nachrichtendienst und keine wirklich funktionierende Polizei oder Justiz, schon gar nicht im Bereich OK-Bekämpfung oder im Counter Terrorism, dafür haben die verschiedenen Parteien AAK, LDK und PDK usw. ihre jeweils eigenen, eingeschworenen mafios strukturierten, konkurrierenden “Schutzstaffeln des jeweiligen Partei OK-Business” mit insgeheimen Sicherheits- und Geheimdienst-Kompetenzen, Zugang zu Polizei- und Justiz-Informationen (man kennt sich und ist verwandt und versippt, abhängig und sich gegenseitig ausgeliefert im 2,2 Millionen Einwohner zählenden Kosovo) ohne gesetzlich, einengenden Rahmen und mit der “Lizenz” zu operieren, zu bedrohen, zu entführen und zu töten. Der lange Arm reicht bis überall dort hin, wo sich Kosovaren (als Bürgerkriegsflüchtlinge, Asylanten und “Geschäftsleute”) im europäischen Ausland und weltweit aufhalten. Deutschland steht dabei an der Spitze in Zahlen und in krimineller Intensität, die Schweiz, Italien, Österreich, ein bißchen BeNeLux und Großbritanninen, Frankreich sowie Skandinavien sind ebenfalls Tummelplätze.
Erwähnt werden soll dabei, dass viele Kosovaren bei uns und in ihrem Heimatland ganz normale, tüchtige Leute sind, die für sich und ihre Familie ein ehrlichens Auskommen und einen Hauch Wohlstand, Glück und Zufriedenheit erreichen wollen, wie die drei Brüder auf dem Bild unten auf dem Großmarkt nahe Pristina.

Einige Kosovaren haben sich als Kommentierer mit O-Tönen an diesem Blog beteiligt. Diese Menschen aus und in Südosteuropa kommen gegen ein korruptes System im Nachkriegsland und in der Konfliktregion und gegen Organisierte Kriminalität nicht allein an.

Die EULEX-Kosovo Mission der Europäischen Union soll helfen einen Rechtsstaat aufzubauen, die NATO Kosovo Force (KFOR) weiterhin Stabilität gewährleisten. Organisierter Kriminalität, Korruption und Miß- und Vetternwirtschaft soll ab 02. Dezember 2008 von der EU der Kampf angesagt werden, für die meisten Kosovaren und ihre junge Republik wäre das ein guter Anfang, doch für viele der bisher Mächtigen das Ende.

Der Thaci und der Haradinaj zum Beispiel sind nach den lokalen Maßstäben erfolgreiche Vorbilder, die Internationale Gemeinschaft (IG) schüttelt lächelnd deren Hände, darum ist mit der Doppelmoral der IG kein Umdenken bei den Kosovaren herbeiführbar und mit mutmaßlichen Doppel- und Dreifach-Agenten schon gar nicht.

Nach dem Krieg war Ramush Haradinaj zunächst stellvertretender Kommandeur des Kosovo-Schutzkorps, einer als Auffangorganisation für ehemalige UCK-Mitglieder, eine von der UN gegründete Nationalgarde des Kosovo. Seine politische Karriere begann er in der Partei PDK des ehemaligen UCK-Führers Hashim Thaci und heutigen kosovarischen Premierminsiter. Diese verließ er im März 2000, im April 2000 trat er von seinem Posten als Kommandeur des TMK zurück. Am 29. April 2000 gründete er die AAK (Allianz für die Zukunft des Kosovo) als Bündnis von fünf nationalistischen Parteien. Im Juni 2002 wurde aus dem Bündnis eine reguläre Partei, deren Vorsitzender er noch immer ist. In dieser Zeit absolvierte Haradinaj ein Studium der Jurisprudenz an der Universität Priština.

Die AAK wurde in der Folgezeit drittstärkste Partei der Kosovo-Albaner – hinter der von Ibrahim Rugova gegründeten LDK und Hashim Thacis PDK, einer anderen Nachfolgepartei der UCK.

Nach den Wahlen im Jahr 2004 bildete die AAK eine Koalition mit dem Wahlsieger LDK, und Haradinaj wurde am 03. Dezember 2004 mit Zweidrittelmehrheit zum Premierminister gewählt. Einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel zufolge, ging es bei der Koalition zwischen beiden Parteien auch um die Befriedung zwischen den rivalisierenden beiden LDK und AAK: In der Region DeÄani, Klinë und PeÄ sei es von Kriegsende bis zur Regierungsbildung zwischen LDK und AAK zu über siebzig Morden gekommen, die Mehrzahl der Opfer seien Mitglieder von AAK oder LDK gewesen.

Im Amt setzte er umstrittene Projekte, wie eine begrenzte Autonomie für ein mehrheitlich von Serben bewohntes Gebiet in der Nähe von Priština durch. Nachdem die Anklage vor dem UN-Gericht für Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien bekannt wurde, trat er am 08. März 2005 zurück.

Sein Nachfolger im Amt des kosovarischen Premierministers wurde Bajram Kosumi.
Anklage wegen Kriegsverbrechen.Im März 2005 erhob der Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (ICTY) Anklage gegen Haradinaj. Er soll vor und während des Kosovo-Krieges schwere Verbrechen an Zivilisten begangen, befohlen oder geduldet haben.

Haradinaj stellte sich dem Gericht und plädierte auf “nicht schuldig”. Er wurde in Untersuchungshaft genommen, aber nach drei Monaten bis zum Prozessbeginn wieder entlassen. Er kehrte in den Kosovo zurück, wo ihm das UN-Tribunal gestattete, sich wieder politisch zu betätigen. Haradinaj musste sich allerdings, so die Auflage des Gerichts, seine Aktivitäten von der UN-Verwaltung im Kosovo genehmigen lassen. Ende Februar 2007 kehrte Haradinaj ins Den Haager Gefängnis zurück. Am 05. März 2007 begann der Prozess gegen Haradinaj vor dem Tribunal.

Die Anklage gegen Haradinaj und seine Mitangeklagten, die früheren UCK-Kommandeure Idriz Balaj und Lahi Brahimaj umfasst 37 Punkte, darunter Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verstöße gegen das Kriegsrecht. Es geht dabei um Gewalttaten, die zwischen dem 01. März und dem 31. September 1998 begangen wurden. Den Angeklagten wird vorgeworfen, an einer verbrecherischen Organisation beteiligt gewesen zu sein. Deren Ziel sei es gewesen, die Region Dukagjin im Westen Kosovos unter ihre Kontrolle zu bringen. Als Mittel habe ihnen dabei gedient die “ungesetzliche Vertreibung und Misshandlung von Serben” und die Misshandlung von anderen Zivilisten, die sie verdächtigten, mit den serbischen Ordnungskräften zusammen zu arbeiten oder nicht die UCK zu unterstützen. Zu den in der Anklage aufgeführten Straftaten, an denen Haradinaj beteiligt gewesen sein soll, gehören unter anderem gewaltsame Verschleppung von Zivilisten, Entführung, Freiheitsberaubung, Folter, Mord und Vergewaltigung.

Bei der Eröffnung des Verfahrens wies die Chefanklägerin Carla del Ponte auf die Probleme der Ankläger hin. Die Einschüchterung von Zeugen sei ein großes Problem bei den Ermittlungen gewesen. Haradinajs Verteidiger Ben Emmerson erklärte, die Anklagepunkte seien nicht hinreichend fundiert; die Teilnahme an einer verbrecherischen Organisation sei der Versuch, Haradinaj für verantwortlich zu machen “für die Verbrechen aller bewaffneten Albaner im West-Kosovo”.

Am 03. April 2008 wurde Ramush Haradinaj sowie Idriz Balaj vom Den Haager Gericht freigesprochen. Im Verfahren fehlten die Beweise, da von den ursprünglich zehn Zeugen, die gegen Haradinaj aussagen sollten, nur noch einer lebte. Dieser zog seine Aussage allerdings zurück, nachdem er ein Attentat gerade noch überlebt hatte. Die übrigen neun Zeugen waren: Kujtim Berisha (in Montenegro von einem Jeep überfahren), Ilir Selmaj (nach einer Kneipenschlägerei mit einem Messer tödlich verwundet), Bekim Mustafa und Avni Elezaj (erschossen), die stark beschützten Zeugen Xhejdin Musta, Sadrik Murici und Vesel Muriçi (bei professionell organisierten Attentaten ums Leben gekommen), Sabaheta Tava und Isuk Haklaj, Beamte der Kosovo-Polizei (bei einem Attentat ums Leben gekommen. Ihr Auto wurde mit ihren Leichen verbrannt). Der Mitangeklagte Lahi Brahimaj wurde zu 6 Jahren Haft verurteilt. In Serbien stieß das Urteil auf Unverständnis.
Organisierte Kriminalität und Skandale. Der Name Haradinaj wird sehr oft genannt, wenn es um die Verflechtung von organisierter Kriminalität und Politik geht. Die Schweizer Wochenzeitung Weltwoche (Nummer 43, 2005) zitiert aus einer Analyse des Bundesnachrichtendienstes BND zur organisierten Kriminalität im Kosovo vom 22. Februar 2005. Darin heißt es über Haradinaj:

“Die im Raum Decan auf Familienclan basierende Struktur um Ramush Haradinaj befasst sich mit dem gesamten Spektrum krimineller, politischer und militärischer Aktivitäten, die die Sicherheitsverhältnisse im gesamten Kosovo erheblich beeinflussen. Die Gruppe zählt cirka 100 Mitglieder und betätigt sich im Drogen- und Waffenschmuggel und im illegalen Handel mit zollpflichtigen Waren. Außerdem kontrolliert sie kommunale Regierungsorgane.”

Die KFOR, so die Weltwoche weiter, bezeichne diese Gruppe in einem Geheimbericht vom 10. März 2004 als “the most powerful criminal organization” der Region und schreibt, Haradinaj habe auch die Verteilung humanitärer Hilfsgüter kontrolliert und als Machtinstrument missbraucht.

Einem Bericht der Berliner Zeitung zufolge, die sich ebenfalls auf eine Analyse des BND bezieht, kontrolliert der von Haradinaj geführte Familienclan eine der drei Interessenszonen der Organisierten Kriminalität im Kosovo. In seiner Eigenschaft als regionaler Zonenkommandeur sei Haradinaj selbst “insbesondere in den Zigarettenschmuggel, den Treibstoffhandel und die Schutzgelderpressung involviert gewesen”. Sein Clan sei am Drogenschmuggel nach Europa beteiligt und wickele seine kriminellen Geschäfte auch über Scheinfirmen im westlichen Ausland ab. Einer als geheim eingestuften Analyse der KFOR zufolge sei er auch am Schmuggel von Waffen und gestohlenen Autos und an Menschenhandel mit Prostituierten beteiligt. Zusammen mit seinem Bruder kontrolliere er die Verteilung von Hilfsgütern im Kosovo.

Bei diesen Berichten handelt es sich lediglich um nachrichtendienstliche Erkenntnisse, die nicht bewiesen werden konnten. Gerichtsverwertbare Erkenntnisse der UNO-Polizei wurden bisher nicht bekannt; es wurden auch keine Straf- oder Ermittlungsverfahren gegen Haradinaj eingeleitet.

In jedem Fall sind Haradinaj und sein familiäres Umfeld schon öfter einschlägig aufgefallen. Im Frühjahr 2000 lieferte sich Ramush Haradinaj einen Faustkampf mit russischen Soldaten an einem KFOR-Kontrollpunkt. Einem Bericht des der deutschen Tageszeitung Tagesspiegel zufolge hatten die Soldaten ein Schweizer Sturmgewehr in Haradinajs Kofferraum entdeckt.

Am 07. Juli 2000 fuhr er mit einigen Anhängern zum Anwesen einer rivalisierenden kosovo-albanischen Familie. Es kam zu einer Schießerei, Handgranaten wurden geworfen. Über die Ursache des Streits gibt es verschiedene Angaben. Einer vom Londoner Institute for War and Peace Reporting verbreiteten Version zufolge wollte der gegnerische Clan von den Haradinajs wissen, wo die Leichen ihrer vermissten Angehörigen seien; dies habe Ramush Haradinaj in Rage versetzt.

Einem vertraulichen Bericht vom 29. Dezember 2003 des UNMIK-Nachrichtendienstes Central Intelligence Unit (CIU) zufolge ging es um Drogengeschäfte. Haradinaj habe das Haus überfallen, weil der Clan offenbar ein Konkurrent gewesen sei. Laut CIU habe er der Familie 60 Kilogramm Kokain stehlen wollen, die sie angeblich im Haus versteckt hielt. So berichtet die bereits zitierte Schweizer Zeitung Weltwoche.

Haradinaj soll ebenso mit seiner Organisation in Deutschland lebende Kosovo-Albaner dazu gezwungen haben ihr Geld für die UCK zu spenden, dabei waren ihm hauptsächlich mehrere Mitglieder aus dem Kelmendi-Clan sowie eine Gruppe um den Geldeintreiber der LPK Ismet Badallaj behilflich. Aus einem Bericht des BND geht hervor das die Gruppierung um Ismet Badallaj der hauptsächlich in Baden-Württemberg agierte einen Betrag von geschätzten 5 Millionen DM für die UCK sammelte.

Bei der Schießerei wurde Haradinaj jedenfalls verwundet und musste fliehen. Ein Hubschrauber flog ihn in ein Camp der US-Amerikaner; von dort wurde er ins US-Militärkrankenhaus in Landstuhl zur weiteren Behandlung gebracht. In der Folge wurden US-Offizielle beschuldigt, sich in die UN-Untersuchung des Vorfalls eingemischt zu haben.

Im Dezember 2002 wurde Haradinajs Bruder Daut von einem UN-Gericht im Kosovo zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wegen seiner Beteiligung an Entführung und Ermordung von vier Kosovo-Albanern, die der FARK angehörten – einer mit der UCK rivalisierenden bewaffneten Formation der Kosovo-Albaner. Zu diesem Zeitpunkt hatte Daut Haradinaj einen hohen Posten im Kosovo-Schutzkorps TMK inne. Ein weiterer Bruder Haradinajs wurde im April 2005 im Kosovo ermordet, nach Angaben der UN-Sicherheitskräfte handelte es sich um eine Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Clans. Haradinaj selber ist mit seiner Frau Anita verheiratet und hat aus zwei Ehen insgesamt drei Kinder. Er spricht fließend Englisch, Französisch und Deutsch und ist studierter Diplom-Jurist.

Diese Informationen sind alle aus offenen Quelle und von Wikipedia

Soldatenglück.de berichtete über den Kosovo und die BND-Äffare

(Bilderquelle: Dirk Hamel, Soldatenglück.de)

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5 Kommentare zu OK steht im Kosovo keineswegs für alles in Ordnung – Beispiel: Ramush Haradinaj (Video)

  1. Balkan

    hallo, Ramush Haradinaj ist ein Uck Krieger und Held abe auch ein Mafia Boss ein schwerer Mafia boss

    Geht mal im google WEB : Ramush Haradinaj und Osama Binladen mulims brüder und dan seht ihr was interesantes.

    Die Albanische Mafia Dirigiert den ganze BALKAN

    DIe Albaniche Mafia übernimt Kasa Nostra (pech gehabt italiener)

  2. avni M:::::

    MA HANKSH KARIN TI QI E PASKE QKUR QAT PJES SE SIKUR RAMUSHI ASNI JANI PREJ POLITIKANVET TE TAN NUK JAN SVLLAZEN I KAN DEK HASHIMIT PRA MASI SE RAMUSHI MAFIJOZ

  3. mentor seta

    hej aschleche wer redet yber ramuch !!! ist kleiche we yber jesus ……zu reden ,,der man hart hat sein familje geopfert for das lland und iher aschleche habt ujchferchtekt in europa ,,,,,oder in drenica ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.

  4. Carrabregi

    Sind tolle Fotos, und auf den ersten Blick für den Laien auch ein schöner Bericht!
    Jedoch sehr wiedersprüchlich! Im ersten Absatz wird i n Frage gestellt warum das ach so gr0ße Haus von Ramush Haradinaj so scharf beschützt wird.
    Etwas weiter wird erläutert wie viele seiner Anhänger, Zeugen und vor allem Familienmitglieder ermordet wurde.
    Fakt ist, Ramush Hardinaj ist im Kosovo ein Folks Held er wird von allen Kosovaren verehrt für das was er im Krieg getan hat.
    Wie es heute ist, erläutere ich später
    Niemand hat mit der UCK so viele Serben zum fallen gebracht wie er uns seine Strategisch aufgestellten Brigaden.
    Er hat quasi mit Steinen gegen eine qualifizierte Serbische Armee gekämpft und zum Teil ganze Regionen des Kosova von serbischen Armeekräften befreit.
    Je weiter der Krieg voran stritt, wurde der Krieg etwas ausgeglichener für die UCK.
    Wir bekamen hoch moderne Waffen von den USA aber auch zu genüge aus Deutschland!
    Nicht etwa Illegal, vielmehr hat die Bunderegierung offiziell beschlossen die UCK im Kampf gegen die serbische Regierung/Armee zu unterstützen.
    Kommen wir zum 2 Abschnitt
    Die UCK hat mit Hilfe der Nato den Krieg gewonnen.
    Nun haben wir hier ein schönes Kosovo ein befreites jedoch nicht funktionierendes Land.
    Alles was einmal Wert hatte, wurde Zerstört, 70% Häuser und Gebäude sind nicht bewohnbar.
    Es gibt keinerlei funktionierende Rechtssystem etc.
    Die Kriminelle Gewalt ist natürlich Hoch! Jedoch vergleichbar mit anderen Ländern in der nach Kriegszeit gering.
    Die KFOR hat keine Chance von sich aus einen Fuß in das System zu bekommen.
    Also sucht sie sich Personen die einen großen Einfluss auf die Bevölkerung haben.
    Den Größten Einfluss hat Ramush Haradinaj damals so wie heute.
    Es gibt viele Gerüchte über kriminelle Geschäfte in die er verwickelt sein soll.
    Leider gibt es nach wie vor kein funktionierendes Rechtsystem im Kosova so das Leute wie Ramush Haradinaj gezwungen sind auch Machenschaften der Unterwelt zu kontrollieren damit diese nicht außer Kontrolle geraten, und das tut er gut, die Kriminelle Energie im Kosovo ist während seine Amtszeit als Außenminister um 20% nachweislich gesunken.
    Auch heute sind die Sachen Stabil, na klar gibt es Drogenhandel illegale Aktivitäten etc. aber in Deutschland ist der Krieg seit 50 Jahren vorbei und auch hier gibt es diese Kriminellen Energien.
    Weil das Land eben auch eine Unterwelt benötigt und zwar jedes Land so war es und so wird es auch immer bleiben.
    Aber niemand macht sich Gedanken darüber ob vielleicht die Kriminalität in Deutschland in den letzten 10 Jahren um 14% gestiegen ist niemand fragt wer daran schuld ist!
    Aber wen ein National Held des Kosovo ein Große Haus hat was jeder 2 Albaner im Spenden würde wenn er die Möglichkeit dazu hätte. Muss er ein Drogenbaron sein der nur schlechtes für sein Land im Schilde führt.
    Dieser Mann hat im Krieg alles riskiert was er hatte,
    er hat 3 seiner Brüder und etliche Freunde verloren, er wurde über 10 mal im Krieg verwundet.
    Er hat sich dem Kriegsverbrecher Tribunal in Den Haag gestellt und gesagt wenn es schlecht war für mein Land zu Opfern und mit meinem Leben zu verteidigen dann bin ich schuldig.
    Und jetzt soll ihm das Land auf einmal ganz Egal sein und er kümmert sich nur noch um seine Kriminellen Geschäfte oder wie? Mal ganz ehrlich wer soll euch das glauben?
    Ein Mann der sein ganzes Leben lang nach Freiheit für das Kosova gestrebt hat möchte es auf einmal ausbeuten??
    Wer glaubt denn so etwas vielleicht stößt ihr Bericht in der Serbischen Tageszeitung auf mehr Aufmerksamkeit.
    Herzlichst
    Driton Carrabregi

  5. Dirk

    @Driton – Danke für den weiteren Blick auf die Lage, die Person und die Entwicklungen, Blogs leben von der Vielfalt der Meinungen. Soldatenglück.de schreibt aus subjektiver Sicht mit öffentlich zugänglichen Fakten. Dass für den Kosovo ein anderes Maß gefühlter und realer Ungerechtigkeit herrscht, ist uns klar. Dass Rechtstaatlichkeit und Gesetzestreue im Kosovo noch zarte Pflanzen sind, ist offenkundig. Dass gestern gewisses Tun egal, erlaubt bzw. nicht verboten war, was heute verboten bzw. illegal ist, macht es nicht einfacher.
    Ihr Kommenar macht die Gemengelage deutlicher und ein Verständnis für alle Akteure greifbarer. Dass zum Beispiel der UNMIK SRSG Sören Jessen-Petersen (DK) den Ramush Haradinaj sinngemäß als verlässlichen Freund bezeichnet hat, erschwert es umso mehr.

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