BND-Sprengstoffanschlag im Kosovo? Hintergründe, angebliche Motive, mutmaßliche Täter
von Dirk ~ 23. November 2008. Zu lesen unter: MilNWBw BND MAD.
BND-Affäre oder internationales Geheimdienst-Manöver
oder wohl eher doch eine Kosovo Staats-OK Posse?
Die Ermittlungszwischenergebnisse der noch immer UNMIK unterstellten kosovarischen Sicherheitsbehörden (Bild rechts: der KPS Police Deputy Commissioner, General Sheremt Ahmeti), worauf eine Anklage erfolgen soll, benennen als vermutetes Motiv für den Sprengstoffanschlag von mutmaßlichen BND-Agenten auf das Dienstgebäude des European Union Special Representative (Pieter Feith, NL), dem International Civilian Office (ICO):
die Einflussnahme auf und Verhinderung der Umsetzung des Ahtisaari-Plans sowie die Verhinderung der Implementierung der EU Rechtsstaatsmission EULEX im Kosovo, das sagte der Untersuchungsrichter Selman Bogiqi.
Hanebüchend heißt das deutsche Wort dafür.
Die kosovarische Staatsanwaltschaft wirft den Verdächtigen/Beschuldigten vor, eine terroristische Tat auf dem Territorium der Republik Kosovo in Tateinheit mit Verstößen gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz verübt zu haben. Bei dem durch die mutmaßlichen Täter verübten Sprengstoffanschlag als terroristisch-krimineller Akt sei nicht nur Sachschaden beabsichtigt gewesen und entstanden, es sei auch billigend in Kauf genommen worden, dass Personen und Bedienstete, die unter internationalem Schutz stehen, verletzt werden oder zu Tode kommen.
Es wird vermutet, dass die Sprengladung nicht seine volle Explosionskraft entwickelte und deshalb lediglich Sachschaden an Fenstern und Gebäudefront anrichtete. Eine Mitarbeiterin des ICO, die als Ortskraft beschäftigt ist, sei zum Tatzeitpunkt vor das Gebäude getreten, um eine Zigarette zu rauchen, sie habe den Wurf bzw. das Auftreffen eines Gegenstandes bemerkt, der Sprengsatz jedoch kam erst 8 Minuten später gegen 17:30 Uhr zur Explosion, als sie nicht mehr außerhalb des Gebäudes war.
Der mutmaßliche Hauptbeschuldigte/Haupttäter namens Andreas Janken (41) soll am Freitag dem 14. November widerrechtlich ein unmittelbar an den Dienstsitz des ICO angrenzendes Gebäude betreten haben und von dort, aus dem dritten Stock, eine Explosiv-Spengladung in den umschlossenen Hof des ICO-Dienstgebäude geworfen haben, dabei seien 300 Gramm TNT-Sprengstoff verwendet worden.
Die beiden weiteren Deutschen unter Verdacht, Robert Zoller (47) und Andreas Brunken (41), beide anwaltlich vertreten, sollen bei der Vorbereitung und Durchführung die Tatgenossen gewesen sein.
Der kosovarische Rechtsanwalt Adem Ademi, von Andreas Janken, bat die kosovarischen Medien, nicht die Namen der Verdächtigen in den Zeitungen und Nachrichten zu nennen, die deutschen Pässe seien auf diese Namen ausgestellt und in Deutschland sei ein Benennen der vollen Namen nicht erlaubt. Der Rechtsanwalt räumte allerdings indirekt ein, dass es sich bei den Namen wahrscheinlich um Decknamen handele.
Die drei Deutschen seien legal als Mitarbeiter einer Firma mit dem Namen Logistic Coordination Assessment Service in Pristina/Kosovo gewesen.
Die Vernehmungen der Verdächtigen finden auf freiwilliger Grundlage der Beschuldigten unter deren Auflage der Anwesenheit von diplomatischen Vertreten der Deutschen Botschaft Pristina statt, die letzten Vernehmungen dauerten 6 Stunden an.
Bei dem vorliegenden Fall ist die Besonderheit auch, dass es sich um den ersten und größten Fall handelt, denn die Counter Terrorism Unit (CTU) des Kosovo Police Service mit “vorzeigbaren” Ergebnissen bearbeitet.
Soldatenglück.de berichtete darüber
(Bildquelle: Dirk Hamel, Soldatenglück.de, Kosovo Police Service.com)






















24. November 2008 um 21:26 Uhr
Wieder ein Attentat auf die Bundeswehr in Afghanistan. Eine Patrouille geriet in eine Sprengfalle. Bei dem Anschlag wurde jedoch niemand verletzt.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,592489,00.html