Archiv für Oktober, 2008

Bild des Tages

Freitag, 31. Oktober 2008

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BALAD BRIGHTS

An F-16 Fighting Falcon aircraft from Joint Base Balad, Iraq, refuels from a KC-135 Stratotanker aircraft from the 763rd Expeditionary Refueling Squadron during a mission over Iraq, (weiter…)



American Stories, American Solutions – Barack Obama (Video)

Donnerstag, 30. Oktober 2008

 

Insgesamt hat Barack Obama mit Hilfe des hohen Spendenaufkommens nach Schätzungen bislang cirka 250 Millionen Dollar für Wahlwerbung ausgeben können.

Obama warb gestern Abend zur besten Sendezeit auf den drei grössten US-Fernsehsendern Fox, NBC und CBS um die Stimmen und bezeichnete den kommenden Dienstag, 04. November als historischen Augenblick für die US-Amerikaner.

Die vergangenen acht Jahre hätten gezeigt, “wie die Entscheidungen eines Präsidenten eine tiefgreifende Wirkung auf den Lauf der Geschichte und auf das Leben der Amerikaner haben können”, mahnte Obama in seiner Wahlwerbung vor dem Hintergrund eines Büros im Stil des Oval Office. Ungeachtet der derzeitigen Wirtschaftskrise, der Kriege und der Zukunftsangst gebe es aber weiter Optimismus, Hoffnung und Stärke, sagte Obama. Sein Werbeflim nahm sich den Sorgen des Mittelstandes an, John McCain erwähnte er mit keinem Wort.

Die Kosten für die halbstündige Wahlwerbesendung im Television werden auf mindestens drei bis fünf Millionen Dollar taxiert. Zuletzt hatte der Milliardär Ross Perot, der bei der Präsidentschaftswahl 1992 als unabhängiger Kandidat antrat, einen vergleichbar langen Wahl-Spot ausstrahlen lassen, wie wir wissen, ohne Erfolg.

Hier im Kososvo hatte ich heute und gestern Gelegenheit, mit vielen U.S.-Soldaten des KFOR HQ zu sprechen, die per Brief gewählt haben, ihr Favorit ist wider Erwarten nicht der Vietnam-Veteran John McCain, sondern der andere Mann und Senator von Illinois, Barack Obama.
Das mag daran liegen, dass die U.S.-Streitkräfte ein großes Personal-Potenzial aus den Minderheiten rekrutiert haben, die über die US Army ihren gesellschaftlichen Aufstieg ebnen und die eben ihren Kandidaten wählen. Die jungen und die erfahrenen Soldatinnen und Soldaten sind Patrioten, sie ziehen in die Kriege Amerikas, aber sie sind dabei nachdenklich, die letzten acht Jahre Bush/Rumsfeld/Cheney und deren außen-, sicherheits- und weltpolitischen Fähigkeiten und Methoden kann auch ein “einfacher” Corporal aus dem Mittelwesten überschauen und sich, obwohl konservativ geprägt, abwenden.

Frankreich plädiert für EU-Einsatz mit 1.500 Soldaten im Kongo

Donnerstag, 30. Oktober 2008

In der Demokratischen Republik Kongo sind die United Nations mit der Mission de lÓNU en RC Congo (MONUC) derzeit mit einem Militärkontingent von 16.475 UN-Soldaten aus 18 Nationen (Bangladesch, Benin, Bolivien, China, Ghana, Guatemala, Indien, Indonesien, Jordanien, Malawi, Marokko, Nepal, Pakistan, Senegal, Serbien, Südafrika, Tunesien, Uruguaq) vertreten.
Frankreich hat bis Ende des Jahres die EU-Ratspräsidentschaft inne, der französische Außenminister Bernard Kouchner hat sich aufgrund der aktuellen Kampfhandlungen im Ostkongo für einen erneuten Einsatz der Europäischen Union (EU) im umkämpften Ostkongo ausgesprochen. Er halte eine Truppe mit bis zu 1.500 Soldaten für sinnvoll, sagte Kouchner gestern in Paris. Diese sollte innerhalb von acht bis zehn Tagen einsatzbereit sein, fügte er hinzu. Die jüngste Offensive der Rebellen im Ostkongo müsse dringend gestoppt werden, hatte zuvor ein Sprecher des Außenministeriums betont. Frankreich unterstütze den Einsatz der UN-Mission MONUC zum Schutz der Zivilbevölkerung. Dies bedeute auch “robuste Aktionen gegen bewaffnete Gruppen”.

Die EU hatte 2006 mit einem Einsatz unter Führung (OHQ) der Bundeswehr die MONUC bei der Absicherung der Wahlen unterstützt. Im Rahmen der Operation EUFOR RD CONGO waren auch 780 deutsche Bundeswehr-Soldaten vom 30. Juli bis 22. Dezember 2006 in Afrika. (weiter…)

1000. Opfer in Afghanistan – schreckliche Realität des Krieges

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Der Krieg hat viele Gesichter und jeder Gefallene einen Namen

Mit dem Tod der zwei US-Soldaten am Montag überstieg die Opferzahl in Afghanistan nach Angaben des Internetdienstes iCasualties.org die Zahl von 1.000. Die Auflistung erfasst neben gefallenen Soldaten auch getötete Polizisten. Am vergangenen Mittwoch, 22.10. war der eintausendste ausländische Soldat (Corporal Adrian Robles, U.S. Marines) am Hindukusch gestorben. Allein in diesem Jahr 2008 (Stand: 30.10.) kamen in Afghanistan bisher über 250 Soldaten/Polizisten ums Leben, mehr als im gesamten Vorjahr und mehr als in jedem anderen Jahr seit Beginn des Einsatzes. icasualties.org erfasst die getöteten Soldaten und Polizisten in Afghanistan und im Irak. Hier die deutschen Opfer in Afghanistan mit Namen und Einheit.

Die schreckliche Realität des Krieges flimmert seit dem Vietnam-Krieg über die Bildschirme in die Heimat, in Zeiten des WorldWideWeb sind Bilder in Nanosekunden auf den Bildschirmen und Nachrichten verbereiten sich in Windeseile um den Globus. (weiter…)

DBwV: Qualifizierte Zeitsoldaten mit guten Chancen in der Wirtschaft

Donnerstag, 30. Oktober 2008

DBwV, Oberstleutnant Sohst:
“Auch die Zukunft unserer Mitglieder ist uns wichtig”

Aus der Bundeswehr ausscheidende Zeitsoldaten sollen künftig verstärkt als Fachkräfte in der saarländischen Wirtschaft arbeiten oder als Existenzgründer einen Betrieb übernehmen können. Das sieht ein Kooperationsabkommen zwischen Bundeswehr und saarländischer Wirtschaft vor, das in der Handwerkskammer Saarbrücken unterzeichnet wurde. Schirmherr war Wirtschafts-Staatssekretär Albert Hettrich, Ideengeber Stabsfeldwebel Gerhard Hartmann. An der Kooperation sind die Luftlandebrigade “Saarland”, das Landeskommando, die Handwerkskammer, die Industrie- und Handelskammer, das Kreiswehrersatzamt und das Zentrum für Nachwuchsgewinnung West sowie der Landesverband West im Deutschen BundeswehrVerband beteiligt. (weiter…)



Afghanistan, Kandahar: Soldatenalltag britischer Truppen (Video)

Donnerstag, 30. Oktober 2008

C Flt 3 Sqn Royal Air Force Regiment – Op Herrick ’08

 

Bild des Tages

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Friedens-Piktogramme

Entdeckt in Pristina, der Hauptstadt der Republik Kosovo, am Fahrzeug einer ungarischen Hilfsorganisation. (weiter…)

NDR extra 3: Bundeswehr im Ausland (Video)

Mittwoch, 29. Oktober 2008

 

Bild des Tages

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Gelassenheit auf dem Markt von Pristina, Republik Kososvo

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Vater des in Afghanistan gefallenen StUffz Patrick Behlke macht Regierung für Ausrüstungsdefizite der Bundeswehr verantwortlich

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Der Vater (aus dem Landkreis Barnim im Bundesland Brandenburg) einer der beiden am 20. Oktober im Afghanistan-ISAF-Einsatz gefallenen deutschen Soldaten hat der Bundeswehr und der Regierung eine “miserable” Ausrüstung der Einsatzkräfte vorgeworfen.

Sein Sohn hatte sich vor vier Jahren, nach der Lehre als Landschaftsgärtner, für acht Jahre (SaZ8) bei der Bundeswehr verpflichtet, war schon 2006 im Kongo (EUFOR RD CONGO) im Auslandseinsatz. Diesmal hätte der Einsatz bis zum November gehen sollen. Sein Sohn Patrick habe sich selbst eine schusssichere Weste gekauft sowie Ohrenschützer und eine Brille, die gegen Splitter schütze, sagte Michael Behlke (45) in einem heute vorab veröffentlichten Interview der Zeitschrift “Super Illu”. Die Soldaten würden in dem “Krieg in Afghanistan” alleingelassen. Der “Mungo”, dieses angebliche Panzerfahrzeug, ist vollkommen untauglich für den Einsatz in Afghanistan. Das wissen alle Experten, doch nichts geschieht.”
Sein 25 Jahre alter Sohn (StUffz, Z 8), ein 22-jähriger Kamerad (Stabsgefreiter Roman Schmidt, FWDL) sowie fünf afghanische Kinder waren am Montag letzter Woche bei einem Selbstmordanschlag der Taliban in Afghanistan nahe Kunduz getötet worden. Die beiden Soldaten des Fallschirmjägerbataillon 263 waren das 29. und 30. Opfer des Afghanistan-Einsatzes seit dem Jahr 2001. Die Dunkelziffer von gefallenen KSK-Soldaten ist in dieser offiziellen Zählung nicht inbegriffen.

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