Archiv für August, 2008

Afghanistan, wie fing das an für deutsche Soldaten?

Donnerstag, 28. August 2008

Rede des Vorsitzenden der SPD-Fraktion Dr. Peter Struck im Deutschen Bundestag zur Aktuellen Lage nach Beginn der militärischen Operation gegen den internationalen Terrorismus in Afghanistan.

Vom 11. Oktober 2001

bw-struckpeterdbtDr. Peter Struck (SPD) (von der SPD mit Beifall begrüßt):
Sehr geehrter Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! Zunächst möchte ich Ihnen, Herr Bundeskanzler, für die großartige und große Rede danken, die Sie hier gerade gehalten haben.

(Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Diese Bewertung gilt nicht für die Rede meiner Vorrednerin. Das war eine kleinkarierte, innenpolitische Rede, Frau Merkel, die der Vorsitzenden einer großen Partei völlig unwürdig und unangemessen ist.

(Beifall bei der SPD und dem BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Als wir am 12. September, einen Tag nach den brutalen Angriffen auf New York und Washington, hier zusammengekommen sind, waren wir uns einig, dass uns die schrecklichen Bilder nie mehr loslassen werden. Heute, nur einen Monat später, habe ich den Eindruck, dass es schon notwendig geworden ist, manchen an diese Bilder zu erinnern, daran zu erinnern, dass die brutalen Massenmorde in den USA die Ursache für jene Bilder sind, die uns seit Sonntag aus Afghanistan erreichen, und daran zu erinnern, dass die amerikanisch-britischen Luftangriffe auf die militärische Infrastruktur der Taliban ein unerlässlicher Bestandteil des Kampfes gegen den internationalen Terrorismus sind.

(Beifall bei Abgeordneten der SPD)

Sie sind ein Akt der Selbstverteidigung.

Die amerikanische Regierung geht dabei besonnen vor. Sie ist daran interessiert, die breite internationale Koalition gegen den internationalen Terrorismus fortzuführen.

Wer bisher an der Urheberschaft von Osama Bin Laden und seiner Terrororganisation al-Qaida an den Anschlägen gezweifelt hat, ist in den zurückliegenden Tagen eines Besseren belehrt worden.

(Beifall bei Abgeordneten der SPD – Dr. Wolfgang Schäuble [CDU/CSU]: Da hat er Recht!)

Das Videoband mit einem Kampfaufruf Bin Ladens gegen die USA und die Ankündigung weiterer Terrorakte – Attacken durch Flugzeugangriffe – durch einen Sprecher von al-Qaida sind das Eingeständnis der grausamen Anschläge und sie belegen auch die enge Verflechtung und wechselseitige Abhängigkeit zwischen Bin Laden und den Taliban. (weiter…)



“Kabul, ich komme wieder”

Mittwoch, 27. August 2008

Heute ist kein guter Tag, denn in Afghanistan ist wieder ein deutscher Bundeswehr-Soldat im ISAF-Einsatz gefallen, der 27. seit dem Jahr 2002, der sein Leben verlor in dem fernen Land am Hindukusch.
Grund genug, genau hinzuschauen, sich mit der Geschichte hinter den Medien-Schlagzeilen über das Krisengebiet, den 33 Millionen Menschen in Afghanistan und jedem einzelnen unserer 3.500 Soldaten in Kunduz, Masar-i-Sharif, Feyzabad und Kabul zu beschäftigen.
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Nichts wissen wir über Afghanistan. Nichts über die Erlebnisse und Erfahrungen deutscher Soldaten in Kabul. Nichts darüber, ob es ein lebendiges Afghanistan hinter den medialen Terrormeldungen gibt. Deutschland debattiert über Afghanistan. Dieses Buch liefert die Grundlage. Boris Barschow, seit 2001 ZDF-heute-journal Redakteur und Reporter, Jahrgang 1967, ist mit Leib und Seele Journalist. Er geht Anfang 2007 nach Kabul. Nicht als Reporter, sondern als Soldat. Boris Barschow ist als Chefredakteur verantwortlich für die Herausgabe der NATO-Zeitung Sada-e-Azadi, Stimme der Freiheit, einer Zeitung, welche alle zwei Wochen in einer Auflage von 390.000 in Afghanistan erscheint. In der Zeit seines militärischen Einsatzes hat Boris Barschow tiefgründige Eindrücke über das Land gewinnen können. Er hat sich mit den Menschen vor Ort unterhalten, ihre Sorgen und Nöte aufgenommen und dieses Wissen in die richtigen Worte gekleidet.

Wolf von Lojewski über “Kabul, ich komme wieder”

“An Afghanistan sind schon viele gescheitert: Briten, Russen und Missionare aller Art.
Kann die Bundeswehr es schaffen, eines Tages erhobenen Hauptes heimwärts zu ziehen?
Täglich lesen wir von Entführungen und Attentaten. Eine Stammesgesellschaft bäumt sich dagegen auf, dem 21. Jahrhundert angepaßt zu werden. – Politiker, Journalisten und Fernsehzuschauer haben längst ihr Urteil über diesen Einsatz gefällt: Schnell raus, rufen die einen, Ausdauer und Geduld fordern die anderen ein. Boris Barschow hat etwas für Journalisten Ungewöhnliches getan: Er hat sich eine Uniform angezogen und tauchte so in ein Krisengebiet ein. Verengt das den Blick? Vielleicht. Aber der Leser hat hier die Möglichkeit, einmal einen längeren, intensiveren Blick auf ein Land zu werfen, von dem es heißt, dort entscheide sich auch unser Schicksal. Aus einem Abenteuer entstand persönliche Beziehung – eine Art “Kabul, mon amour…”

Hintergrundinformationen:
PHOENIX Afghanistan-Blog.de

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Soldaten helfen in Not geratenen Kindern in den Einsatzgebieten, Aktion CASH in der UK BMVg e.V.de

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“Gewerkschaft der Soldaten” meldet sich angesichts des 27. getöteten Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan kritisch zu Wort

Mittwoch, 27. August 2008

bw-dbwv-kirschulrich klBw-DBwV LogoDer Deutsche BundeswehrVerband (DBwV) als “Gewerkschaft der Soldaten” musste heute mit Erschütterung ein weiteres Mal zur Kenntnis nehmen, dass es keinen absoluten Schutz für Bundeswehr-Angehörige vor hinterhältigen Anschlägen gibt. Für deutsche Soldaten, die an einer besseren Zukunft für das Land am Hindukusch arbeiten. Zu dem Anschlag in Afghanistan am heutigen Tag, bei dem ein Soldat gefallen ist und drei weitere verwundet wurden, erklärt der Stellvertreter des Bundesvorsitzenden des DBwV, Oberstleutnant Ulrich Kirsch:

“Berechtigte Kritik wird ignoriert
Kirsch: In Afghanistan nicht nur auf die militaerische Karte setzen

Tod und Verwundung sind für unsere Soldatinnen und Soldaten Teil des Einsatzes geworden – das müssen wir nach dem jüngsten hinterhältigen Attentat auf die deutsche Patrouille erneut mit tiefer Betroffenheit feststellen.

Die internationale Gemeinschaft hat bislang in Afghanistan zu sehr auf die militärische Karte gesetzt, doch die internationale Soldatengemeinschaft kann nur Zeit kaufen.

Der zivile Wiederaufbau und der Aufbau von Polizei, Justiz und Verwaltung finden nur sektoral statt. Die permanente Ignoranz berechtigter Kritik an diesen Defiziten erweist sich als Bumerang und das wird auf dem Rücken unserer Soldaten ausgetragen.” (weiter…)

Wieder ein deutscher Bundeswehr-Soldat in Afghanistan bei Anschlag nahe Kunduz getötet, drei Soldaten verletzt

Mittwoch, 27. August 2008

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Eben hat Soldatenglück.de noch von der neuen SWP-Studie über die aktuelle Lage in Afghanistan berichtet, schon holt die bittere Realität uns ein. Bislang haben 26 Bundeswehr-Angehörige beim Afghanistan-Einsatz ihr Leben verloren, heute ist die traurige Zahl von 27 verlorenen Menschenleben erreicht.Bw-ISAF Logo kl
Bei den verwundeten und dem getöteten Soldaten handelt es sich nach ersten Meldungen wieder um Soldaten der Fallschirmjägetruppe von der Luftlandebrigade 26 “Saarland” (FschJgBtl 263, Zweibrücken), die neben der Panzerbrigade 21 (Augustdorf) im 17. Deutschen ISAF-Einsatzkontingent Truppensteller ist. Der erneute Anschlag auf deutschen Bundeswehr-Soldaten mit einer Sprengladung (IED) ereignete sich gegen 06:55 Uhr MEZ rund 6 km südwestlich des Provincial Reconstruction Team (PRT) Kunduz. Die Patrouille war mit 8 Fahrzeugen unterwegs. Ein geschützter Geländewagen Typ WOLF fuhr in eine Sprengfalle, nachdem er eine Furt des Kunduz-Flusses durchquert hatte. Trotz umgehender Rettungsmaßnahmen erlag ein Soldat (29-jähriger Hauptfeldwebel) der Patrouille seinen schweren Verletzungen. Die verletzten Soldaten wurden nach der Erstversorung vor Ort und im Feldlager Kunduz mit einem Hubschrauber zur medizinischen Evakuierung (MedEvac) nach Mazar-i-Sharif geflogen und werden dort weiterbehandelt.
Erst am Mittwoch, 06.08. hatten Bundeswehr-Soldaten der Luftlandebrigade 26 einen Anschlag mit tragischer Folge, zwei schwer verwundete und einem leicht verwundeten Soldaten, zu bestehen. Die beiden am 06.08. schwerer Verwundeten, 21-jährige Hauptgefreite Wehrpflichtige (FWDL), sind noch immer im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz in medizinischer Behandlung.
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Die Karte rechts zeigt die Region Kunduz und Masar-i-Sharif im ISAF Regional Command North (RC N), dort ist Deutschland Lead Nation. Die Bilder unten zeigen gepanzerte Rettungsfahrzeuge FUCHS, Yak (DURO 3), wie sie z.B. der Bewegliche Arzttrupp nutzt, und einen niederländischen ISAF-Soldaten bei der Sprengfallen-Räumung.

Meldung vom 2008-08-27 10:27:00
(Eil – Überblick) Bundeswehr-Soldat nach Anschlag bei Kundus gestorben
Afghanistan/Konflikte/Bundeswehr/
Kabul (dpa) – Erstmals seit 15 Monaten ist in Afghanistan wieder ein deutscher Soldat bei einem Anschlag getötet worden. Er starb nach einem Anschlag im nordafghanischen Kundus am Mittwoch an seinen Verletzungen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus zuverlässiger Quelle. Die Bundeswehr bestätigte die Angaben nicht.
Drei weitere deutsche Soldaten wurden bei dem Anschlag leicht verletzt. Das «Westfalen-Blatt» berichtete unter Berufung auf einen eigenen Korrespondenten in der Nähe des Anschlagsortes, der getötete Fallschirmjäger sei aus dem rheinland-pfälzischen Zweibrücken.
Nach dpa-Informationen werden die Verletzten zum größten deutschen Stützpunkt im nordafghanischen Masar-i-Scharif geflogen. Die Patrouille war am Mittwoch rund sechs Kilometer südlich von Kundus-Stadt in eine Sprengfalle geraten. Teil der gepanzerten Patrouille war ein Beweglicher Arzttrupp, der die Opfer sofort versorgte. Der Gouverneur der Provinz Kundus, Engineer Mohammad Omar, machte die
Taliban und das Terrornetz El Kaida für den Anschlag verantwortlich.

Vor drei Wochen waren in der Region drei deutsche Soldaten bei einem Anschlag verletzt worden, zwei davon lebensbedrohlich. Zu dieser Tat hatten sich die Taliban bekannt. Bei einem Selbstmordanschlag im Mai 2007 waren in Kundus drei Bundeswehr-Soldaten und acht afghanische Zivilisten getötet worden. Der Bundestag entscheidet Anfang Oktober über eine Verlängerung des Bundeswehr-Mandats in Afghanistan.
dpa cy/fp xx n1 gin
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(Bilder- und Kartenquelle: NATO.ISAF.int, Sanitätsdienst-Bundeswehr.de)

Studie der SWP: Das internationale Engagement in Afghanistan – Strategien, Perspektiven, Konsequenzen

Mittwoch, 27. August 2008

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Die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin hat in einer 92-seitigen Studie die aktuelle Lage in Afghanistan analysiert.
Das Thema Afghanistan beschäftigt auch – und das täglich – den PHOENIX Afghanistan-Blog, der vom Journalisten Boris Barschow (StOffz d.R., PIO mit ISAF-Einsatzerfahrung) moderiert und durch viele Kommentare von Afghanistan-Kennern, -Interessierten und -Freunden getragen wird.

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bw-afghanistan-katachel-2SWP-Studie
Das internationale Engagement in Afghanistan
Strategien, Perspektiven, Konsequenzen

Im Juni dieses Jahres bekundeten die in Afghanistan engagierten Staaten auf der Pariser Konferenz ihre Absicht, der Kabuler Regierung die volle Verantwortung für den Aufbau des Landes zu übertragen. Diese Politik erscheint zwar alternativlos, führt angesichts der schwindenden Unterstützung, die die afghanische Regierung in der eigenen Bevölkerung genießt, jedoch in eine durchaus problematische Situation. Einerseits gilt es nun, die Kapazitäten der Kabuler Führung trotz ihres mangelnden Ansehens zu stärken, andererseits müssen aber auch die nationalen Kontrollorgane ausgebaut werden, mit denen sich Korruption und Misswirtschaft eindämmen lassen. Gleichzeitig bedeutet eine Stärkung der afghanischen Regierung nicht, dass das Engagement der internationalen Staatengemeinschaft reduziert werden kann, im Gegenteil: Der Ausbau von Streitkräften und Polizei muss – vor allem in Zusammenarbeit mit den USA – entschlossener als bisher vorangetrieben, die Koordination ziviler und militärischer Maßnahmen nachhaltig verbessert werden. Flankenschutz sollte diese Politik durch eine pragmatische Kooperation mit Iran erhalten: Die Europäer sollten versuchen, bei der Bekämpfung des Drogenhandels und der Rückführung von Flüchtlingen mit Teheran zusammenzuarbeiten – unter Hintanstellung des Konfliktes um das iranische Nuklearprogramm. Pakistan wiederum gilt es in seinen Bemühen zu unterstützen, die Kontrolle über die westlichen Landesteile wiederzuerlangen, ohne dass NATO oder USA dabei selbst direkt eingreifen. Insgesamt haben sich beim Wiederaufbau in Afghanistan zahlreiche Erwartungen als überzogen erwiesen. Die internationale Gemeinschaft sollte ihre Zielsetzungen entsprechend reduzieren und ein besseres Gespür dafür entwickeln, was der Bevölkerung des Landes zuzumuten ist.

Zur SWP-Studie 2008/S 23, August 2008, 92 Seiten von Peter Schmidt (Hg.).

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“Vergessene deutsche Gold-Medaille bei Olympia in Peking”

Dienstag, 26. August 2008

Bund & more

Soldatenglück.de berichtete mehrfach über Olympia, hier noch ein unterhaltsamer Nachtrag:
“Die deutschen Olympia-Sportler haben eine weitere Gold-Medaille bei den Olympischen Spielen in China errungen. Wie erst heute bekannt wurde, hat ein Schwimmer aus der Bundeswehr-Sportfördergruppe in der 100 Meter Freistil Männer Disziplin in Peking noch einen ersten Platz für Deutschland mit Nervenstärke und starkem Endspurt erreichen können.”

 

Chronologie der US-amerikanischen Humanitären Hilfe für Georgien in Bildern

Dienstag, 26. August 2008

Weitere Hilfsgüter per Lufttransport und auf dem Seeweg unterwegs nach Georgien
mit Navy-Kriegsschiffen, Coast Guard Schiff und Air Force-Flugzeugen

U.S.-Personal bringt kontinuierlich Humanitäre Hilfe nach Georgien. Über 100 U.S.-Soldaten und amerikanische zivile Helfer koordinieren in Georgien die Hilfslieferungen.

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Die U.S.-Navy ist am Wochenende mit dem Kriegsschiff USS McFaul in Georgien im Hafen von Batumi  eingelaufen und hat mehrere Tonnen Hilfsgüter entladen und den laufenden Lufttransport der Humainitären Hilfe flankiert. Die 53. Hilfslieferung ist heute per Lufttransport mit einer C-17 Globemaster eingetroffen, insgesamt wurden bislang mehr als 774 Tonnen Hilfsgüter und 300.000 Tagesrationen Nahrungsmittel/humanitäre Materialien über den Luft- und Seeweg geliefert.

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Die nächsten Hilfslieferungen über den Seeweg sind unterwegs, das Coast Guard Schiff Dallas hat die Dardanellen passiert und ist in das Schwarze Meer eingefahren und wird in den nächsten 24 Stunden Georgien erreichen.

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Die USS Mount Whitney lädt Hilfsgüter in Gaeta/Italien und nimmt dann vollbeladen Kurs Richtung Georgien.

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Die USA haben Georgien Hilfsgüter im Wert von 18,3 Millionen US-Dollar zugesagt, Güter im Wert von über 7 Millionen US-Dollar sind schon isn Land gebracht, die tägliche Rate an Hilfsaufkommen hat einen Wert von über 1 Million US-Dollar.

Decken, Betten, Matratzen, Zelte, Mobile Küchen, Medikamente und Medizinisches Material, Trinkwasser und Nahrungsmittel, sind das, was akut von den Flüchtlingen und Hilfsbedürftigen gebraucht wird.

Das U.S. European Command hat ein Assessment Team in das Land entsandt, was mit den Georgiern zusammen arbeitet und von der U.S.-Bostchaft in der georgischen Hauptstadt Tiflis aus die Humanitäre Aktion und den Transport und die Verteilung der Hilfsgüter innerhalb des Landes steuert.

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BATUMI, Republic of Georgia (Aug. 25, 2008) Pallets of supplies sit on the flight deck of the guided-missile destroyer USS McFaul (DDG 74) as part of the humanitarian assistance for the Republic of Georgia. The humanitarian assistance is in response to the request of the government of the Republic of Georgia following the conflict between Georgian and Russian forces. (U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 3rd Class Eddie Harrison) (weiter…)

Good News für amerikanische Soldaten vom ‘Democratic National Convention’ aus Denver (Video)

Dienstag, 26. August 2008

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Senator of Massachusetts Edward Kennedy und Caroline Kennedy (Bruder und Tochter von John F. Kennendy) sprechen sich bei der U.S.-Präsidentschaftskandidaten-Nominierung in Denver/Colorado auf dem Democratic National Convention der Demokratischen Partei für Senator of Illinois Barack Obama (47) und Senator of Delaware John Biden (65) aus.
US-amerikanische Soldaten bekamen gute Nachrichten aus Denver/Colorado, “Barack Obama wird ein Commander in Chief (Oberbefehlshaber) sein, der versteht, dass sich junge Amerikaner in Uniform niemals für einen Fehler aufopfern dürfen”, so Ted Kennedy (76).

 

www.spiegel.de/video/video-35054.html

Caroline Kennedy (50) in ihrer Rede über Barack Obama: “Nie zuvor habe ich jemanden getroffen, der mich so sehr inspiriert hat, wie mein Vater andere inspirierte”. Die Tochter von JFK erinnert daran, dass auch ihr Vater zunächst für zu idealistisch gehalten wurde. “Führungspersönlichkeiten sind selten”, sagt sie. “Nur ein, zwei Mal im Leben kommen sie tatsächlich, wenn man sie braucht.” Einer war John F. Kennedy. Der andere ist Obama.

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Der schwer erkrankte Senator Edward Kennedy hat mit einem Auftritt beim Wahlparteitag der US-Demokraten Begeisterung und Emotionen ausgelöst. Die mehr als 5.000 Delegierten in Denver brachen in Jubel aus, als der 74-jährige ans Podium trat. (weiter…)

“Russische Streitkräfte versenken deutsches Minenjagdboot im georgischen Hafen Poti”

Montag, 25. August 2008

Russland “spielt Schiffe versenken” in Georgienbw-minden-ayety 

So könnte die Schlagzeile lauten, wenn das alte deutsche graue Minenjagdboot MINDEN (Baujahr 1959) der Bundesmarine (Bild unten) nicht seit 1998 AYETY heißen würde und als weißes Küstenwachboot (Bild oben) mit georgischer Besatzung für Georgien im Einsatz wäre und nicht doch noch eine Chance hätte, wieder gehoben und flott gemacht zu werden und das nächste deutsche Marineschiff der Bundeswehr, die Fregatte LÜBECK, nicht am anderen Ende des Schwarzen Meeres im rumänischen Hafen Constanza liegen würde.

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Die georgische Hafenstadt Poti ist nicht in der Provinz Abchasien, sondern im Kernland von Georgien an der Schwarzmeer-Küste gelegen. Dass Russische Streitkräfte diesen Hafen angegriffen, belagert und geplündert haben, hat keine Rechtfertigung. Das georgische Küstenwachboot ist mit COAST GUARD gekennzeichnet und hat auf dem Vorderdeck eine 40 mm und achtern eine 23 mm Kanone, die es mit der russischen Schwarzmeer-Flotte im kaukasischen Fünf-Tage-Krieg nicht aufnehmen wollten.
Das durch einen russischen Sprengsatz schwer beschädigte, ehemalige Minenjagdboot der Bundesmarine auf dem Grund des Hafens von Poti hat Symbolcharakter, die Russen wollten die georgischen Streitkräfte weitestgehend zerstören und die westliche Aufbauhilfe kaputt machen. Auch die mit deutscher Bundeswehr-Unterstützung aufgebaute georgische Unteroffizierschule in Gori in Zentral-Georgien ist bombardiert, zerschossen, geplündert und vermint. Soldatenglück.de berichtete am 17.08. über die alte MINDEN und die sonstige Bundeswehr-Unterstützung für Georgien. Unten ein Video über die Wirkung russischer Waffen im Hafens von Poti.

 

Heute hat sich die Duma, nachdem der Russische Föderationsrat sich dafür ausgesprochen hat, in einer Sondersitzung einstimmig für die angestrebte Anerkennung der Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien, die beiden Provinzen in Georgien, ausgesprochen. Präsident Medwedjew ist jetzt am Zug, er muss die Unabhängigkeitserklärung und Duma-Resolution anerkennen. Der Westen beharrt dagegen auf der territorialen Einheit Georgiens. (weiter…)

Soldatenglück.de fragt Verteidigungsminister Franz-Josef Jung nach deutschen Militärbeobachtern für Georgien

Sonntag, 24. August 2008

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Soldatenglück.de fragte heute – noch vor der Beratung im Bundeskabinett am kommenden Mittwoch - Verteidigungsminister Franz-Josef Jung und den Stellvertretenden Generalinspekteur der Bundeswehr, Generalleutnant Johann-Georg Dora, im Berliner Bendlerblock (2. Dienstsitz BMVg) im Bürgergespräch beim Tag der Offenen Tür der Bundesregierung nach den Absichten der Bundesregierung zur weiteren Entsendung von deutschen Bundeswehr-Soldaten als Militärbeobachter nach Georgien in die Kaukasus-Konfliktregion.

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Minister Jung erläuterte, gegenwärtig sind 12 Militärbeobachter bei der United Nations Observer Mission in Georgia (UNOMIG) in der georgischen Provinz Abchasien im Einsatz, zusammengesetzt aus 3 Stabsoffizieren und 9 Soldaten Sanitätspersonal (Sanitäts-OffzArzt und -Feldwebel), so Franz-Josef Jung.
bw-jungfj-24082008Man habe sich international geeinigt, dass die OSZE-Beobachter personell verstärkt werden.
Bis zum Ausbruch der Unruhen war die OSZE mit rund 200 Beobachtern in Georgien, um weitere 100 auf 300 sollen die Beobachter der OSZE nun aufgestockt werden, so Franz-Josef Jung.
Kurzfristig wurde die OSCE Mission to Georgia bereits um 20 militärische Beobachter verstärkt. Deutschland wird sich mit einem 10 Prozent Anteil (der übliche Prozentsatz für deutsche OSZE-Beteiligung, da Deutschland bei der OSZE mit 10 % zur Finanzierung des Haushaltes beiträgt) an der Personalaufstockung beteiligen, so dass planungsgemäß 10 deutsche Bundeswehr-Soldaten als OSCE Military Monitoring Officer in die OSZE-Mission entsendet werden sollen. (weiter…)