Afghanistan: Kein Wiederaufbau ohne Sicherheit
von Dirk ~ 6. August 2008. Zu lesen unter: Auslandseinsätze, ISAF, NATO-Missionen.No reconstruction without security

Zum heutigen “Afghanistan-Tag”
Unsere Bundeswehr-Soldaten sind beim Anschlag wohl doch schlimmer verletzt worden. Ein
Selbstmordattentäter hat heute einen Bergungstrupp der Bundeswehr in Afghanistan 35 km südlich von Kunduz angegriffen. Zwei Bundeswehr-Soldaten sind schwer und einer leichter verwundet, sie wurden mit einem Hubschrauber zum Camp Masar-i-Sharif ins Einsatz-Lazarett geflogen, wo sie um 17:20 Uhr landeten. Der Zustand der deutschen Soldaten ist nach Angaben des Einsatzführungskommandos (EinsFüKdoBw) in Potsdam stabil.
Die deutschen ISAF-Soldaten waren gerade auf dem Weg von Kunduz nach Pol-e Khomri, um ein defektes Bundeswehrfahrzeug zu bergen. Als die Kolonne an einem Kontrollpunkt hielt, näherte sich ein Motorradfahrer und sprengte sich neben ihr in die Luft.
Die radikalislamischen Taliban haben sich inzwischen
zu dem Anschlag bekannt. Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid bekannte sich im Namen der Aufständischen zu dem Anschlag und sagte, der Attentäter habe Abdullah geheißen. Der Sprecher benannte den Anschlagsort und die Zeit relativ präzise.
Am 14. Juli starben neun US-Soldaten bei Kämpfen im Süden Afghanistans, das waren bislang die schwersten Verluste bei Gefechten mit der Taliban in diesem Jahr.
Bei den Recherchen habe ich eben bei ISAF.NATO.org diese beiden betitelten ‘Bilder der Woche’ (ganz oben, ganz unten) gefunden, sie treffen die Lage in Wort und Bild.
Afghans kick off (leider die Falschen)

 (Bildquellen: NATO.ISAF.org, Einsatz.Bundeswehr.de, U.S.-Defence Ministry.mil)





















