Wie geht es den Frauen in der Bundeswehr – Gleichberechtigung erst beim Sterben? (Videos)
von Dirk ~ 31. Juli 2008. Zu lesen unter: Streitkräfte&Gesellschaft, Verteidigungspolitik, Video.Die wachsende Zahl von Frauen als Soldatinnen in den Streitkräften fördert die Akzeptanz der Bundeswehr in der Gesellschaft. Das belegt eine Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr (SWInstBw, SoWi). Das SoWi belegt in seiner jüngsten Studie leider ebenso, dass Gleichberechtigung und Akzeptanz der Soldatinnen sowie das Integrationsklima für Frauen in der Bundeswehr keine Erfolgsgeschichte sind, vielmehr gehören sexuelle Belästigung bis hin zu körperlichen Übergriffen durch ‘Kameraden’ und Vorgesetzte zum Alltag und die Frauen werden von den Männern als unnötige Konkurrenz empfunden.
Wie geht es den Frauen in der Bundeswehr? Und was sagen die männlichen Soldaten über ihre Kameradinnen? Antworten gibt die SoWi-Studie mit dem Titel: “Truppenbild mit Dame”. Die Anlehnung des Studien-Titels an die pseudodokumentarische, literarische Konstruktion des Heinrich Böll Romans “Gruppenbild mit Dame” aus dem Jahre 1971, in dem Böll die zentrale Romanfigur Leni Pfeiffer als eine intelligente und gutherzige aber ungebildete Frau mit vielfältigen Männer-Beziehungen zu Kriegszeiten darstellte, könnte man in Anbetracht des bedenklichen Studien-Ergebnisses beim SoWi-Verfasser Dr. Gerhard Kümmel hinterfragen. Heinrich Böll zumindest bekam
1972 den Nobelpreis für Literatur u. a. für dieses Werk.
Seit 2001 jedenfalls stehen alle militärischen Laufbahnen in den deutschen Streitkräften für Frauen offen. Allerdings nicht ohne das eine mutige Frau dieses Recht im Verfassungsrang stellvertrend für alle Frauen höchstgerichtlich erstreiten musste. Inzwischen leisten rund 15.200 Soldatinnen ihren Dienst in der Bundeswehr bei Heer, Luftwaffe, Marine, Sanitätsdienst oder der Streitkräftebasis – Tendenz steigend.
Derzeit macht der Anteil der Soldatinnen in der Bundeswehr rund 8 Prozent aus. Langfristig soll er – als erklärtes Ziel des BMVg – im Truppendienst 15 Prozent erreichen; im Sanitätsdienst sind 50 Prozent angestrebt.
Laut Bundesamt für Statistik liegt der Bevölkerungsanteil von Frauen in Deutschland bei 41,9455 Millionen, der Männer-Anteil bei 40,2743 Mio. Soldatenglück.de meint, dass die Bundeswehr als Spiegelbild der Gesellschaft schnellstmöglich einen Frauenanteil von mindestens 50 Prozent verdient hat.
Das Statistische Bundesamt ist zuständig für die Zahlen in Deutschland. Die Bundeswehr für die Welt der Sicherheit und diese Welt ist nicht ungefährlich und sie ist nicht gleichberechtigt. Im Dienstalltag der Bundeswehr-Soldatinnen trifft beides zu. Ein friendly fire von eigenen ‘Kameraden’ haben deutsche Bundeswehr-Soldatinnen zu ertragen.
Mehr als 58 Prozent der für die Studie befragten Bundeswehr-Soldatinnen berichten von sexistischen Bemerkungen, 19 Prozent sagen, sie waren Zielscheibe unerwünschter körperlicher Berührungen und fast 5 Prozent geben an, dass sie Opfer eines versuchten oder vollzogenen sexuellen Übergriffs geworden sind. Zudem musste jede fünfte Frau, die sich beschwert hat, die Erfahrung machen, dass ihrer Beschwerde gar nicht erst nachgegangen wurde.
Die deutschen allzu maskulinen Soldaten sind nachweislich hinterher bei der Gleichberechtigung. Gleichberechtigung ist nicht etwa ein Begriff der Frauenbewegung, sondern vielmehr eine Selbstverständlichkeit gelebter Kameradschaft. Die Redaktion von Soldatenglück.de ist befremdet über die ausbleibende Reaktion und das Ausschweigen der (ausschließlich männlich besetzten) politischen Spitze und militärischen Führung angesichts der aufgedeckten Zustände und Mistände, man(n)
überlässt das Thema der Militärseelsorge und der Sozialwissenschaft. In dem windelweichen Bericht zur Studie im eigenen Bw-Internet titelt die Bundeswehr selbst “Die Richtung stimmt”. Die Militärseelsorge im Interview mit dem Macher der Studie ist härter am Thema und umschifft das besorgniserregende Studienergebnis zur ‘Sexuellen Belästigung am Arbeitsplatz Bundeswehr’ nicht ganz so locker.
Mitte Juli kam das BMVg über das Thema ”verschärfte Sicherheitslage Afghanistans gegenüber dem Irak” auf den Umgang mit weiblichen Soldaten als Stück Normailtät zu sprechen und berichtete ungewohnt offen mit Namen und Lebensgeschichte über eine im Auslandseinsatz gefallene britische Soldatin.
Die aktuelle deutsche Tuppenstärke bei ISAF hat einen Frauenanteil von 170 Soldatinnen, bei EUFOR von 9 Soldatinnen, bei UNIFIL 20 Soldatinnen, bei UNOMIG 1 Soldatin, bei OEF 20 Soldatinnen und bei KFOR 140 Soldatinnen, insgesamt sind 360 Soldatinnen im Auslandseinsatz bei einer Gesamtauslandseinsatzstärke der Bundeswehr von 6.720 Soldaten (Stand: 23.07.2008).
Im Juni wurde die britische Soldatin Sarah Bryant in Afghanistan in der Provinz Helmand durch Feindeinwirkung getötet. Die britische Öffentlichkeit nahm großen Anteil an ihrem Tod. Britische Kameraden haben ihre Kameradin daheim in Großbritannien zu Grabe getragen und ihr die letzte militärische Ehre erwiesen. Sie habe ihre Aufgabe als Soldatin über alles geliebt, sagen ihre Eltern. Verlässlich, hoch qualifiziert, tapfer und professionell sei sie gewesen, das bescheinigen ihre Kameraden und ihre Vorgesetzten. So verlässlich, hochqualifiziert, tapfer und professionell wie viele deutsche Bundeswehr-Soldatinnen.
Seit Januar 2002 war die in Liverpool geborene Sarah Bryant in der Britischen Armee als Angehörige des “Intelligence Corps” (vgl. MilNW, J2). Während ihrer Ausbildung war sie auch bei uns in Deutschland im nordrhein-westfälischen Herford stationiert gewesen. Einen Einsatz im Irak hatte sie bereits absolviert, bevor sie am 15. März nach Afghanistan kam, eine von insgesamt 700 Soldatinnen unter rund 8.000 britischen Soldaten. Im ISAF-Einsatz in Afganistan setzte die Soldatin Sarah Bryant ihre Kenntnisse in Pashtu ein. Corporal Sarah Bryant starb am Dienstag, dem 17. Juni 2008 als erste britische Soldatin während ihres Einsatzes in Afghanistan – gemeinsam mit drei männlichen Kameraden.
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Soldatinnen in der Bundeswehr
In Deutschland sind Frauen in der Bundeswehr in manchen Köpfen wohl immer noch ein Feldversuch. Die Gleichberechtigung und Akzeptanz der Soldatinnen ist noch lange nicht dort angekommen, wo sie hingehört. In den kalten Realitäten einer Armee im weltweiten Einsatzgeschehen bei scharfem Schuss darf die kameradschaftliche Integration nicht zu einem missratenen Versuch verkommen. Das gleiche Recht auf militärische Ehren im Trauerfall darf nicht der einzige, existenziell gemeinsame Nenner sein, das Miteinander muss lebendig im täglichen Zusammenspiel mit Respekt und Toleranz sein. Frauen machen die Bundeswehr zu einem normaleren Dienst- und Arbeitsplatz, sie spiegeln die Normalität der Gesellschaft in die bislang abgegrenzten Räume und Männerdomänen der Kasernen, sie bringen ihre weiblichen Qualitäten ein und ergänzen und bereichern den Soldatenberuf, sie werten das soldatische Selbstverständnis als Staatsbürger in Uniform auf. Frauen machen die Streitkräfte ziviler ohne weniger militärisch oder geringer auftragsorientiert zu sein, sie machen die Bundeswehr damit auch besser und unserer Demokratie angemessener.
Unter dem schon hinterfragten Titel “Truppenbild mit Dame” hat das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr am Standort Strausberg seine jüngste Studie zum Stand der Integration von Frauen in der Bundeswehr vorgelegt. In einem Satz zusammengefasst kommt die Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die Bundeswehr sich auf dem bisher Erreichten (auf dem Gebiet der Integration) nicht ausruhen darf.
Der Integrationsprozess von Frauen in der Bundeswehr könne nicht als abgeschlossen bezeichnet werden. Er verläuft nach den Ergebnissen der Studie auch nicht problemfrei. So hat man insbesondere bei einem Teil der männlichen Soldaten Polarisierungsbestrebungen beobachtet und bei Soldatinnen festgestellt, dass diese in großen Teilen statt einer Integration die so genannte “Assimilation” anstreben, die in einer Anpassung und Übernahme der männlichen Organisationskultur im Militär besteht.
Aus diesem Grund empfiehlt das Sozialwissenschaftliche Institut die Institutionalisierung eines intensiven Gender- und Integrationstrainings.
Mit einer Zahl von 13.600 stellen Frauen gegenwärtig einen Anteil von rund sieben Prozent aller Zeit- und Berufssoldaten der Bundeswehr. Diese Zahl wird sich in den nächsten Jahren noch erhöhen, da ohne die jungen Frauen die Lücke zwischen den personalpolitischen Planvorgaben einerseits und den Ist-Zahlen andererseits nicht mehr zu schließen ist.
Damit tragen die Frauen ganz wesentlich zur Abmilderung und Abfederung der Nachwuchs- und Rekrutierungsprobleme der Streitkräfte bei. Auch aus diesem Grund stellt sich die Bundeswehr gegenüber Bewerberinnen als ein aufmerksamer, sicherer und attraktiver Arbeitgeber dar.
In der täglichen Praxis scheint diese Darstellung nicht immer in die Tat umgesetzt zu werden. Nicht einmal 20 Prozent der vom SoWi befragten Soldatinnen und Soldaten hielten den Integrationsprozess für gelungen, während 13 Prozent die Integration am liebsten wieder zurück schrauben wollten. Insgesamt, so das Urteil der Betroffenen, sind noch weitere große Anstrengungen nötig, bis die Integration als gelungen bezeichnet werden kann.
Die Gründe für die Schwierigkeiten sind vielfältig. Ein wichtiger Faktor wurde vom SoWi im Bereich des Konkurrenzdenkens identifiziert. So werden weibliche Soldaten vor allem von den männlichen Zeitsoldaten als unnötige Konkurrentinnen um knappe und begehrte Arbeitsplätze wie auch um Aufstiegs- und Karrierechancen in den Streitkräften wahrgenommen.
Insgesamt wurde ermittelt, dass in den Jahren seit der vollständigen Öffnung der Streitkräfte seit Januar 2001 die Vorbehalte männlicher Soldaten gegenüber Frauen in der Bundeswehr offenbar nicht an Umfang abÂgenommen haben. Ganz im Gegenteil zeichnet sich doch eher eine Verschlechterung des Integrationsklimas bei männlichen Soldaten ab.
Besorgniserregend sind die Ergebnisse der Studie zum Thema “sexuelle Belästigung”. 58 Prozent der befragten Soldatinnen können von sexistischen Bemerkungen in ihrer Einheit berichten. Immerhin noch 19 Prozent der Soldatinnen berichten, Zielscheibe von unerwünschten körperlichen Berührungen und Annäherungsversuchen geworden zu sein.
In absoluten Zahlen gesprochen bedeutet dies hochgerechnet: 2.584 Soldatinnen berichten von ungewollten Berührungen etwa an Brust oder Po. Das ist eindeutig ernst zu nehmen und sollte nicht verharmlost werden.
Auch das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr weist darauf hin, dass die Daten insgesamt den Schluss zulassen, dass sexuelle Belästigung auch in den deutschen Streitkräften keineswegs eine zu vernachlässigende Erscheinung ist.
Der Deutsche BundeswehrVerband (DBwV)Â teilt bilanzierend dazu mit: “Es bleibt abzuwarten, wie der Dienstgeber auf diese Ergebnisse reagiert. Der Deutsche BundeswehrVerband fordert, dass die vom Sozialwissenschaftlichen Institut vorgeschlagenen Maßnahmen umgehend eingeleitet werden.” Soldatenglück.de schließt sich dieser Forderung an und freut sich besonders auf Kommentare und Zusendungen von weiblichen Soldaten und Frauen.
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Hier zum Interview unter dem schönfärberischen Titel “Ende der Männerwirtschaft” mit Dr. Gerhard Kümmel, Wissenschaftlicher Direktor am Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr im JS – Das Magazin für junge Soldaten 07/2008 der Evangelischen Militärseelsorge.
(Bildquellen und Textauszüge: BMVg.de, Ministry of Defence.uk, DBwV.de, EvangelischeMilitärseelsorge.de, Bundeswehr.de, Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr.de, Telegraph.co.uk);
Videoquelle: Defence Headquartes.uk.gov; Britsh Force News.uk)
























18. September 2008 um 22:57 Uhr
Was für ein Humbug… :. / Da ist mal wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen…
Abgesehen davon, dass ich ein absoluter Gegner von Belästigungen und Herabwürdigungen sowie Ungleichbehandlungen bin, ist der vorliegende Text doch absolut überzogen und weitgehend unglaubwürdig, von einer stringenten Logik kaum zu sprechen.
Wie kann jemand von Gleichberechtigung sprechen, wenn er (oder sie) in der Bundeswehr einen Frauenanteil von mindestens 50 Prozent fordert, wo die Zahl der männlichen Bewerber bei der Bundeswehr jährlich bei etwa 80 Prozent liegt? Eine von vielen Argumentationsschwächen…
Propaganda ist nur dann erfolgreich, wenn sie nicht mehr als solche wahrgenommen wird! – Nur als Tipp für die Zukunft…
22. Oktober 2008 um 20:32 Uhr
[...] – Wie geht es den Frauen in der Bundeswehr – Gleichberechtigung erst … saved by UzumakiRasengan2008-10-20 – 24 Stunden: Frauen Realität saved by jambajamba12008-10-18 – [...]
12. November 2008 um 12:57 Uhr
Vorschlag zur Güte: das ungerechte und ungerechtfertigte Männerprivileg Wehrpflicht wird ab sofort für Frauen, und zwar nur für Frauen eingeführt. Und wenn’s mal wieder darum geht, die Freiheit der Rüstungsindus….Verzeihung, die Freiheit der Deutschen in Kriegseinsätzen auf fernen Kontinenten zu verteidigen, dann werden ausschließlich Frauen in den Einsatz geschickt. Natürlich unter dem Kommando weiblicher Generäle, da ist für jede emanzipierte Soldatin das Sterben für’s Vater…äh, muss wohl künftig heißen Mutterland, gleich doppelt süß und ehrenvoll.
Der Heldentod war lange genug Vorrecht der Männer, das muss anders werden, und zwar gründlich.
The women to the front, aber pronto!
12. November 2008 um 14:48 Uhr
Das ewige Gejammere nervt. Wenn sich die Mädels in der Bundeswehr nicht gegen die Anmache der Jungs wehren können, wie sollen die denn ein Land verteidigen ? Mal ganz abgesehen davon ist der Artikel masslos übertrieben.
Muss jetzt eine Armee in der Armee gebildet werden mit dem Auftrag, die Frauen in der Armee zu schützen ? Vielleicht wärs doch besser, die wehrlosen Damen wären irgendwo beschäftigt, nur nicht in der BundesWEHR.
12. November 2008 um 15:22 Uhr
Die beiden letzten Kommentar-Diskussions-Beiträge kommen am 90. Jahrestag der Einführung des Frauenwahlrechtes. Am 12. November 1918 erhielten die Frauen in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht. Das hat seinerzeit die SPD (insbesondere Maria Juchacz) durchgesetzt, die bürgerlichen Parteien waren dagegen, sie waren der Meinung, Frauen würden nicht in Öffentlichkeit gehören. Heute ist das Wahlrecht eine Selbstverständlichkeit. Die Gleichberechtigung von Mann und Frau steht seit 1949 im Grundgesetz. Seit 2001 gibt es (noch immer sind Gesetze nötig) das Gleichstellungsgesetz für den Öffentlichen Dienst, seit 2006 das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und seit dem 22. November 2005 die erste Bundeskanzelerin.
Aber auch 90 Jahre nach Einführung des Wahlrechts für Frauen gibt es immer noch viel zu tun, ich betreibe in meinen “Blog Soldatinnenglück, dem Streitkräfte-Blog mit dem robusten Mandat” gerne Gleichstellungs-Öffentlichkeitsarbeit für und mit Frauen.
12. November 2008 um 20:35 Uhr
Soll das ein Witz sein? Wenn ich mich richtig erinnere ging es selbst den Feministinnen immer darum ohne die Hilfe von Männern selbst auf den Beinen zu stehen und sich selbst zu verwirklichen. Wieso sollte ich Frauen für eine schlechte Leistung auch noch blümchenhaft beglückwünschen, loben und beschützen? Ich bitte Sie, damit stoßen sie Männer und die Bundeswehr vor den Kopf und Frauen wird dieser Protektionismus sicherlich auch nicht helfen auf eigenen Beinen zu stehen. Es mag nichts verkehrtes daran sein, wenn Frauen in die Bundeswehr dürfen, jedoch wenn man anfängt mit zweierlei Maß zu messen haben wir ganz schnell das gleiche Problem wie an den Schulen und gerade in der Bundeswehr ist es bestimmt fehl am Platz für gleiche Leistung unterschiedliche Ergebnisse zu verteilen.
12. November 2008 um 21:48 Uhr
Frauen dürfen zur Bundeswehr. Dann kann man doch nun auch mit Fug und Recht fordern, daß Männer nicht mehr müssen. Eine Frage am Rande: Hier werden 50 % Frauen beim Barras gefordert. Meinetwegen, wenn Männer nicht mehr müssen. Aber wie sieht dies aus: Werden auch 50 % Frauen als Gefallene in Afghanistan und sonstwo gefordert, oder soll das Sterben nach wie vor Männersache sein? Bisher hat jedenfalls der Frauenanteil der Gefallenen noch nicht mal den mickrigen Anteil erreicht, den die Frauen in der Bundeswehr generell erreichen. Er liegt nach wie vor bei 0,00 %.
In diesem Sinne: Fröhliches ins Gras beißen
Krischan
12. November 2008 um 23:43 Uhr
6,75 Milliarden Menschen leben auf der Welt. Knapp die Hälfte davon sind Frauen und Mädchen. Und die werden in vielen Lebensbereichen benachteiligt. Nicht nur in Afrika und Asien, sondern auch in Deutschland, so der neuste UNO-Bericht …
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/16/0,3672,7409808,00.html
13. November 2008 um 01:17 Uhr
@ Dirk
Apropos 1918, als in diesem Jahr das (von Männern maßgeblich mit erkämpfte) Frauenwahlrecht eingeführt wurde, da hatten in den vorhergehenden vier Jahren gerade neun Millionen Männer das tolle Männerprivileg genossen, für’s Vaterland krepieren zu dürfen, während die Frauen, brutal unterdrückt wie sie waren, einfach zu Hause bleiben mussten. Mehr als 95% der Toten des ersten Weltkrieges waren Männer.
Wie wär’s, wir schickten jetzt zum Ausgleich mal ausschließlich Frauen in den Krieg? Afghanistan böte sich dafür doch geradezu an. Schließlich wird dort, jdf. laut offizieller Propaganda der kriegsführenden Nato-Staaten, für die Befreiung der afghanischen Frauen von der Unterdrückung durch finstere islamistische Schurken gekämpft. Wäre doch mal was für unsere ungezählten Berufsfeministinnen (Frauen-, Gleichstellungs- , Genderbeauftragte und dergleichen), die könnten dann endlich mal was für wirklich benachteiligte Frauen tun, statt immer nur über lächerliche Petitessen zu lamentieren, wie etwa, im Bauamt Hinterpfuideifi sind die Frauentoiletten 2 qm zu klein und in der Gemeindeverwaltung von Arschbackenbrück ist die Frauenquote um 0,825% untererfüllt.
Und sobald die erste Million Frauen gefallen ist, könne wir ja mal über Frauenquoten in diversen Spitzenpositionen reden.
13. November 2008 um 11:26 Uhr
Neuer Gender-Index: Daten zur Chancengleichheit von Frauen und Männern
Wo ist die Gleichstellung der Geschlechter relativ weit fortgeschritten, welche Regionen haben Nachholbedarf? In Schweden gibt ein Blick auf den Gender-Equality Index des statistischen Zentralamts schon lange die Antwort. Seit heute hat auch Deutschland eine Landkarte zur Chancengleichheit. Das Web-Portal http://www.gender-index.de/ liefert Zahlen und Grafiken, die für jeden deutschen Landkreis und jede kreisfreie Stadt zeigen, wo Frauen und Männer bei den Schlüsselthemen Beruf, Ausbildung und politische Partizipation stehen.
- In ostdeutschen Regionen sind Frauen und Männer im Durchschnitt stärker gleichgestellt. Sie finden oft ein gut ausgebautes Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen vor. Das beeinflusst die Frauenerwerbstätigkeit positiv; die Erwerbsverläufe von Frauen und Männern sind sich hier ähnlicher. Dadurch sind die Renten vieler Frauen annäherungsweise so hoch wie die der Männer. Die höhere Arbeitslosigkeit und die geringeren Verdienste als in Westdeutschland treffen Frauen und Männer gleichermaßen. Nur in einigen ländlichen Regionen haben Frauen im Vergleich schlechtere Chancen, was den Indexwert dann verschlechtert.
- In den westdeutschen Großstädten sind Frauen und Männer stärker gleichgestellt als im übrigen Gebiet Westdeutschlands. Die Erwerbsmöglichkeiten sind für beide Geschlechter höher und die Einkommensmöglichkeiten inklusive der Rentenzahlungen besser. Allerdings sind auch hier wie in Westdeutschland insgesamt die Unterschiede zwischen Frauen und Männern deutlicher spürbar als in ostdeutschen Regionen. Und nicht immer bedeutet Gleichheit gute Chancen: die Rate der Schulabbrecher, der Anteil der Jobs mit geringen Qualifikationsanforderungen und die Zahl der Minijobs ist in den Kernstädten unter beiden Geschlechtern jeweils höher als in anderen Kommunen.
13. November 2008 um 11:36 Uhr
Die Frau heißt Maria Juchacz, sie gab es so wirklich, wie es unsere Mütter, Großmütter, Urgroßmütter … gab. Sie lebte vom 15. März 1879 (Landsberg/Warthe) bis 28. Januar 1956 (Düsseldorf). Sie war Hausangestellte, Krankenwärterin, Näherin. Ab 1909 Mitglied der SPD, 1917 zentrale Frauensekretärin, 1917 bis 1933 Mitglied des SPD-Parteivorstandes, 1919/1920 Mitglied der Verfassungsgebenden Nationalversammlung. Am 19. Februar sprach sie als erste Frau vor dem Plenmum der Nationalersammlung, 1919-1933 Gründung und Leitung der Arbeiterwohlfahrt, 1933 Flucht ins Exil, in Frankreich und USA aktiv in Hilfsorganisationen, 1949 Rückkehr nach Deutschland, Ehrenvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt. DIE historische Frauerrechtlerin in Deutschland. Die SPD-Bundestagsfraktion hat seinen Fraktionraum in einem der Türme des Deutschen Bundestages/Reichstagsgebäude nach ihr benannt, gestern war ich noch dort, Bilder und eine Zeittafel von ihr sind dort zu sehen, Dr. Peter Struck (Bundesverteidigungsminister a.D.) hat sein Fraktionsvorstandsbüro 5 Meter entfernt davon.
13. November 2008 um 12:40 Uhr
Merkwürdigerweise wurde nicht nach Belästigungen männlicher Soldaten durch Frauen gefragt. Ebensowenig werden die Vorurteile weiblicher Soldaten gegenüber Männern erforscht.Dem liegt eine Sozialwissenschaftlern nicht untypische verkürzte Sexismusdefinition zugrunde, aufgrund derer dann politik gemacht werden soll. Hoffen wir Mal daß die Typen bald in Rente sind und durch Leute abgelöst werden deren Weltsicht nicht dermassen betoniert sind.
13. November 2008 um 13:45 Uhr
@ Dirk
wo haben deutsche Frauen noch Nachteile?
MÜSSEN sie zur Bundeswehr oder zum Zivildienst?
Fordern Sie Quoten für Drecks.-und Todesberufe oder nur fürs Management?
Welches Geschlecht tötet die meisten Kinder?
Lies das Buch “Schuld sind immer die anderen!” von Astrid v. Friesen ISBN:3-8319-0256-9
Siehe dir mal die Seite von http://www.MANNdat.de genauer an!
Lies die MANNdat Parteienstudie:
http://www.manndat.de/fileadmin/Dokumente/Studien/Parteienstudie_2008.pdf
Es gibt noch viel mehr zu entdecken! Suche und finde es!
13. November 2008 um 14:01 Uhr
“Ein Drittel der Männer glaubt außerdem, dass Frauen in der Armee zu einem Verlust an Kampfkraft führten.”
Wie es nur kommen mag. Vielleicht auch wegen solcher Prachtleistungen?
)))
http://de.youtube.com/watch?v=gBUDDgNNvMg
13. November 2008 um 14:42 Uhr
@ Karsten
Ja, ich bin für eine Gleichbehandlung bei der allgemeinen Dienstverpflichtung (Wehrdienst, Zivildienst und sogar für eine Ausweitung nach Freiwillies Soziales Jahr, Ökologisches Jahr oder Weltwärts), die auch Frauen heranzieht. Wehrpflichtige junge Frauen wären ein Stück mehr gesellschaftlicher Gerechtigkeit und würde gewiss zur Normalisierung und zur Ausgewogenheit beim Umgang mit Frauen in der Bundeswehr und umgekehrt beim Umgang mit Soldaten und Soldatinnen in der Gesellschaft beitragen.
Das Video von @ Peter kenne ich und habe es mit Absicht nicht eingestellt. Ich absolviere jährlich das DOSB-Sportabzeichen, die Anforderungen für Mädchen und Jungen, Frauen und Männer sind dabei aus guten, nachvollziehbaren und biologischen Gründen unterschiedlich.
Bei Männern ist die körperliche Leistungsfähigkeit und deren Stärken ebenso different, ein guter Mann bei EloKa kann und muss keine körperlichen Spitzenleistungen erbringen, wie sie Verwendungen bei KSK oder SEK M Kampfschwimmern erforden.
13. November 2008 um 15:20 Uhr
Ich kann mich nicht erinnern, dass für schwächlichere oder kleinere Männer bei der Bundeswehr irgendwelche niedrigeren Anforderungen galten, ist das neuerdings so?
Ob unsere Kriegsgegner das ebenfalls einsehen und “der gute Wille war da” entsprechend würdigen bei den nur bedingt EinsatzfähigInnen? Falls die dort überhaupt hin- und aus der Festung herauskommen natürlich, was bisher ja ganz gleichberechtigt nicht der Fall ist.
13. November 2008 um 15:33 Uhr
Unter den im Irak umgekommenen US-Soldaten sind nur etwa 2,5 Prozent Frauen gewesen. Von den bisher 30 deutschen Soldaten, die in Auslandseinsätzen umkamen, ist meines Wissens keine einzige Frau dabei.
Von welcher “Gleichberechtigung beim Sterben” sprechen Sie, Dirk? Gerade der Titel Ihres Artikels könnte Ihnen als Leitgedanke dienen, um Sie in die Erkenntnis des wahren Unrechts einzuführen. Des Unrechts, das Männern widerfährt. Ich verstehe Sie nicht!
13. November 2008 um 15:39 Uhr
Gut, dass wir noch keine weiblichen Gefallenen zu beklagen haben wie unsere Alliierten (USA, UK, …), denn diese tapferen Frauen sind wie unsere Soldatinnen respektvoll und mit Hochachtung vor dem Soldatenberuf und dem Menschen zu würdigen und zu behandeln. Dann spätestens würde sich das allzu männliche Aufbäumen hier schnell verbieten. Ich war in den letzten beiden Wochen im Kosovo bei KFOR und habe dort portugiesische, schwedische, US-amerikanische, britische und auch deutsche Soldatinnen (bei KFOR derzeit 135 Frauen) im Auslandseinsatz getroffen und gesprochen, die machten mir allesamt nicht den Eindruck feige, schwächlich oder minderbemittelt zu sein, die waren schon als internationale Soldatinnen und kämpfende Truppe an solch umgemütlichen Orten dieser Welt, wo deutsche Männer-Soldaten vorerst nicht mal hinpissen werden.
13. November 2008 um 16:41 Uhr
Mit Verlaub: Erst schlachten Sie den einzelnen Tod einer Soldatin aus, um eine “Gleichberechtigung beim Sterben” zu suggerieren, und dann, wenn es sich zeigt, daß es diese Gleichberechtigung gar nicht gibt, heißt es: “Gut, dass wir noch keine weiblichen Gefallenen zu beklagen haben wie unsere Alliierten.”
Natürlich ist jeder gewaltsame Tod einer zuviel. Aber Frauen sterben nicht weniger in den Einsätzen, weil sie bombensicherer sind, sondern weil sie von keiner Armee der Welt so exponiert werden, wie Männer, und sie es auch gar nicht wollen. Daß sie aber nun dabei auch noch als benachteiligt gelten sollen, ist das pikante in Ihrer Darstellung. Und das meinte ich.
13. November 2008 um 16:45 Uhr
Nicht nur tapfere Frauen sind respektvoll zu behandeln, unsere gefallenen tapferen männlichen Bundeswehrangehörigen ebenso.
Deutsche Frauen-Soldatinnen waren schon an Orten, wo deutsche Männer-Soldaten (die sind, allein weil Männer, schon feige, schwächlich und minderbemittelt, oder?) “nicht mal hinpissen würden”? Wo denn zum Beispiel?
Hast Du Dir schonmal überlegt, Dirk, daß das wirklich krankhaft sein könnte, über eine Gruppe von Menschen, wie auch immer abgegrenzt, so zu reden wie Du das tust, wenn man selbst dazu gehört?
13. November 2008 um 19:41 Uhr
Diese Diskussion hier aufzugreifen hat sich gelohnt, 20 streitbare Kommentare. Ungeachtet unabweisbarer Fortschritte besteht 51 Jahre nach der Verabschiedung des Art. 3 Grundgesetz (Mai 1957) immer noch ein eklatanter Widerspruch zwischen “gefühlter Gleichberechtigung”, also dem, was jungen Frauen heute möglich zu sein scheint, und den strukturellen Rahmenbedingungen. Beispiel: Trotz viel besserer Schulabschlüsse verdienen Frauen in Deutschland immer noch etwa 22 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen und weil Frauen bei der Bundeswehr möglicherweise tendenziell nicht so flott über die Hindernisbahn kommen, weniger Kilogramm stemmen können und meist weniger Bier vertragen als männliche Soldaten, flüchten einige Frauen beim Bund in eine aufgesetzte Härte, in noch derbere Sprüche, in maskulin kurze Haare, um nicht von “Kameraden” an den Po gefasst zu werden. Die derzeitige Generation Frauen bei der Bw ist noch immer die Avantgarde, und wir wissen, der Brückenkopf, die Angriffspitze hat es besonders schwer. Eine ungleich gemischt-geschlechtliche Truppe, in der 58 Prozent der Frauen sexistischen Sprüchen ausgeliefert sind und 19 Prozent unerwünschten körperlichen Übergriffen ausgesetzt sind, will ich mehr von Umdenken und Besserwerden hören und erst wenn wir einen Männer-Beauftragten brauchen, wissen wir, dass Gleichberechtigung herrscht.
Mehr: http://www.bpb.de/files/303OVV.pdf
Und komme mir hier keiner mit beleidigter Männer-Leberwurst, weil ich auf tapfere Soldatinnen der US- und UK-Streitkräfte hinweise, die im Irak oder Süd-Afghanistan gefallen sind, wo Bw-Soldaten (außer derzeit “arbeitslose” KSK) nicht operieren.
13. November 2008 um 20:39 Uhr
Lieber Herr Dirk,
ich habe shon lange nicht mehr einen so verblendeten Menschen gesehen bzw. gelesen wie Sie.
Die Differgenz zwischen “gefühlter” Gleichberechtigung und ihren Rahmenbedingungen begründet sich vieleicht aus der Gegenüberstellung des Artikels 3 und dem Artikel 12a des GG.
Oder dem §§ 1 und 11 des Gleichstellungsgesetztes und vieles mehr.
Frauen sind benachteiligt, wo?
nennen sie bitte eine gültige Rechtsvoschrift die Frauen benachteiligt, bei Männer fallen mir aus dem Stegreif 3 ein.
Und dann diese ewige Lüge Frauen verdiehnen 22% weniger als Männer. Tun Sie nicht Herr Dirk! Der DURCHSCHNITTLICHE Verdienst liegt unter dem von Männern was z.B. daran liegt das Frisörin so wohl einer der schlechtsbezahlten Handwerksberufe ist also nachwievor und immernoch der beliebteste Ausbildungsberuf bei Frauen ist. Wohingegen Berufe die beispielsweise durch Gefahrenzulagen ein recht üppiges Entgeld ergeben nahezu zu 100% von Männern ausgeübt werden. (Warum schreit eigendlich hier niemand nach Quoten?)
Durch derartige Umstände kommt es dann dazu das Frauen im DURCHSCHNITT weniger verdiehnen als Männer.
Das hat nichts mit Diskriminierung zu tun sondern mit freigetroffenen Entscheidungen der jeweiligen Protagonisten.
Um nochmal auf ihren recht mißglückten Propaganderentwurf zurückzukommen:
Mal grob überschlagen ergibt ihr eingangs aufgeführtes Beispiel einen Anteil von 5%, bei einem weiblichen Gesamtanteil von um die 8% wollen sie uns was genau jetzt sagen?
Zumdem stehen diesen 8% perse 15% bei Beförderungen zu – warum eigendlich, wofür?
Und zu diesem ganzen Genderquatsch, ihr spielt letzlich mit den Leben der betreffenden Frauen wenn auf Grund irgendwelchen kranker Gleichstellungsphantasiehen unterschiedliche Leistungsvorgaben angesetzt werden. Die Bw ist nicht mehr der beschauliche Pfadfinderverein der sie mal war – selbst Leuten wie dir müsste schon aufgefallen sein das dort mitlerweile in zunehmenden Maße gestorben wird.
Wenn jetzt angefangen wird unterschiedliche Leistungsvorgaben anzusetzten kann das dazu führen dass in der entscheidenen Situatiion das entscheidenen Maß Leistungsvermögen fehlt.
Aber dann kannst du ja dein Gendersprüche auf die betreffenden Grabsteine meißeln – das wird den Angehörigen dann sicher den den entscheidenen Trost senden.
Und zu deinen letzten Phantasien:
So wie sich die Dinge momentan im allgemeinen wie auch speziellen dastellen solltest du dir vieleicht nicht wünschen, dass die Bw zu einem Spiegel der Gesellschaft wird.
Und wenn Bewerber für die Bw 80% männlich sind und 20% weiblich – wo genau ist das Problem?
Jeder trifft diese Entscheidung frei für sich und mehrheitlich haben Frauen offenbar keinen Bock auf AMILA-Marsch, Biwak und Selbstmordanschlägen, daher nochmal: wo ist das Problem?
Nehalin
PS: ich war auch im Kosovo, in Bossnien und Afganistan – und nicht zum Quatschen.
2.PS: zu deinem dummen Spruch von den besseren Schulabschlüssen empfehle ich dir die Studie zum Bildungs(miß)erfolgt von Jungen – nachzulesen und runterzuladen auf der Webseite des Bundesministerium für Bildung. Solltest dich aber vieleicht vorher setzte, könnte an deiner schönen rosa Welt rütteln…
13. November 2008 um 23:01 Uhr
Wie geht es Frauen bei der Bundeswehr? So heißt die Überschrift. Nach den Kommentaren hier kann es mir in etwa vorstellen.
Soldatentum ist/war historisch eine Männerdomäne, wenn sich solch über Jahrhunderte manifestierte Zustände ändern, sind die Jahre der Frauen in der Bundeswehr (in allen Truppengattungen) seit 2001 bloß ein Wimpernschlag der deutschen Militärgeschichte und die männlichen Vorbehalte gegenüber Frauen in der Bundeswehr ein Relikt jümgst vergangener Zeiten, welches sich hartnäckig hält, kombiniert mit einer Haltung Einzelner, die jeden vermeintlich sachlichen (Diskriminierungs-) Ablehnungs-Grund willkommen heißen.
14. November 2008 um 00:49 Uhr
Lieber Herr Dirk!
Ihr Problem scheint mir zu sein, daß Sie mehr auf den von Ihnen öfters zitierten “Arsch” der Frauen fixiert zu sein scheinen, als auf den intellektuellen Gehalt derselben.
Denn sonst müßte Ihnen aufgegangen sein, daß Frauen (mögen sie auch in der Schulbenotung abschneiden wie sie wollen), solange sie nur 3 Prozent der Patentneuanmeldungen europaweit tätigen, unmöglich dasselbe verdienen können wie die Männer, die für die restlichen 97 Prozent aufkommen.
Sie sollten dringend beginnen nachzudenken.
14. November 2008 um 01:09 Uhr
Das schöne Wort “Po” verdeutlicht in gewisser Weise, dass Frauen in der Bundeswehr und anderorts an Attraktivität “mehr zu bieten haben” als Kameradschaft und Freundschaft am Arbeitsplatz, bei den Polizeien der Länder und bei BGS bzw. BPOL ist es nach Jahrzehnten der Routine des Miteinanders im Dienstalltag gelungen, dass einerseits Lieben und Ehen entstehen und analog ein weitestgehend normaler Umgang miteinander die Polizei-Arbeitswelt-Realität ausmacht. Was die SoWi-Studie zur Bw ans Licht gebracht hat, ist davon noch weit entfernt.
Erst kürzlich habe ich Frauen kennen gelernt, die Polizei MEK-Dienst leisten, schon vor 12 Jahren habe ich Polizistinnen in SEK-Verwendung getroffen und in hoffentlich nicht mal 5 Jahren werde ich gewiss SEK M Kampfschwimmerinnen und KSK´lerinnen kennen lernen dürfen.
14. November 2008 um 01:20 Uhr
Schön für Sie!
Was aber hat das alles damit zu tun, daß Männer die tödlichen Einsätze leisten, von den allermeisten Ländern dieser Erde sogar gegen ihren Willen dazu verpflichtet werden, Sie uns aber die Frauen als benachteiligt servieren möchten?
14. November 2008 um 01:41 Uhr
Das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr (SWInstBw oder SoWi) führt im Auftrag des deutschen Bundesministeriums der Verteidigung streitkräftebezogene empirische Sozialforschung sowie Grundlagenforschung im Bereich Militärsoziologie durch. Das SoWi hat “serviert”. Ich frage nach. Wir haben vornehmlich die “territoriale Zuständigkeit” für unser freies Land und für unsere Streitkräfte mit unseren freiwillgen Soldatinnen und freiwilligen, wehrpflichtigen und sich selbst verpflichtenden Soldaten, was im Gegensatz zu manch anderen Ländern ein demokratisches Privileg ist, bei uns muss niemand gegen seinen Willen in den Einsatz, kein Mann und keine Frau.
14. November 2008 um 12:28 Uhr
Ich weise noch einmal darauf hin dass die “Sozialwissenschaftler ” keine Männer befragt haben, ob sie denn Opfer sexistischer Sprüche geworden sind.
Ich habe verstanden dass es für den Blogbetreiber keinen gegen Männer gerichteten Sexismus gibt, das ist mir auch herzlich egal, für stille Mitleser muss man aber darauf hinweisen wie einseitig und aus was für einer beschränkten Weltsicht diese Studie verfasst worden ist.
Und auf den Tag an dem Frauen wirklich gleichberechtigt sterben, ihr Leben in unserer westlichen Kultur also genauso wenig zählt wie das junger Männer warte ich mit Spannung.Vielleicht lernen wir erst dann beide Geschlechter zu schätzen.
15. November 2008 um 14:27 Uhr
Wer zu den Einsätzen will, das drückt sich ja bereits in den Beteiligungszahlen von Männern und Frauen aus, ist also eine statistische Frage. In welcher Proportionalität aber die beiden Geschlechter bei diesen Einsätzen sterben, ist eine ethische Frage, die mit der ungleichen Anwendung (also Behandlung) der Geschlechter in diesen Einsätzen zusammenhängt. Dasselbe gilt auch für Verletzungen oder Invalidisierung.
Sie können es nun drehen, wie Sie wollen. Sie können zitieren welche Instanz auch immer Ihnen beliebt: Der Titel Ihres Artikels ist falsch! Ihr Minnedienst an die emanzipierte Weiblichkeit steht hier auf unredlicher Basis. Die Geschlechter sind im Sterben eben nicht gleichberechtigt, und dies eindeutig zum Nachteil des Mannes nicht.
Daß nun junge Frauen auf naive Fragen, ob sie sich denn schon mal belästigt gefühlt haben, einem “ja” zuraunen (“nein” hieße doch, daß sie niemand beachtet), überhaupt dabei als schweres Los gelten soll, erachte ich entweder für pietätlos oder einfach für einfältig.
26. November 2008 um 20:46 Uhr
[...] von califax am Mittwoch, 26. November 2008 Noch ein Lektüretip, das Motto lautet Q.E.D. Man lese die [...]
18. Dezember 2008 um 01:08 Uhr
Wie können Sie es wagen Frauen so hinzustellen als würden sie nur Aufmerksamkeit suchen? Im Alltag darf man sich genau so über Grapscherei beschweren wie auch bei der Bundeswehr, das hat nichts mit einem Aufmerksamkeitsdefitit zu tun.
Und zu dem “im Tod sind wir gleichberechtigt” (oder auch nicht), es sind noch nicht viele Frauen bei der Bw…wo sollen also die Frauen herkommen, die mit in die Kriegsgebiete ziehen? Genau durch solche Meinungen werden sie abgeschreckt. Ich denke durch Ermutigung würde man wesentlich weiter kommen als sie dauerhaft zu kritisieren…das ist nicht hilfreich!!! Vielleicht, in Jahrzehnten, sterben genau so viele Frauen wie Männer auf dem Schlachtfeld und das tun sie nicht um der Männerwelt seelischen Schaden in Form von Minderwertigkeitskomplexen zuzufügen, sondern um ihr Land und die die sie lieben zu schützen (was zur Zeit ja noch die Aufgabe der männlichen Soldaten ist, wie manche denken)
Ach und zur Gleichberechtigung bei “Sport oder Fitness” würde ich noch sagen, das dies wohl auf die Anatomie von Frauen und Männern angepasst werden darf. Deswegen sind sie immer noch nocht schwächer.
18. Dezember 2008 um 01:24 Uhr
@Bea – Hallo Bea, ich freue mich, dass sich (endlich) mal kein Mann zu Wort meldet, Danke für den Kommentar!
18. Dezember 2008 um 19:55 Uhr
Hallo Bea,
sicher sind die Anforderungen beim Sport wegen der Anatomie angepasst wurden, nun darf man aber nicht vergessen das dies im Einsatz nicht interessiert. Ich möchte nicht alle Frauen über einen Kamm scheren, es gibt genauso Männer die Anforderungen nicht bestehen, diese werden aber dann schnell soweit gebracht das sie die Anforderungen schaffen, bei Frauen ist man da immer etwas sensibler. Meist wollen das die Frauen nicht mal und es ist auch nicht mal der Frauen ihre Schuld aber diese Sonderbehandlungen gab es und wird es immer irgendwo geben. Zu verdanken ist dies unter anderem weiblichen Soldaten die sich, obwohl sie wie ihre männlichen Kameraden behandelt sehr schnell beschwert haben, die Konsequenzen bekamen in erster Linie die Ausbilder zu spüren. Ich könnte da einige Geschichten erzählen, zu der Zeit als die ersten Frauen eingezogen wurden. Zurück zum Thema, wenn Frauen bei Kampfeinheiten dann nur zu den gleichen Anforderungen. Wer diese nicht schafft, egal ob männlich oder weiblich hat in diesen Einheiten nichts zu suchen bis die Anforderungen erfüllt sind. Sich da auf die Anatomie zu berufen wäre da etwas zu einfach.
19. Dezember 2008 um 14:25 Uhr
Hallo Robert,
Ich muss gestehen, dass du auf keinen Fall Unrecht hast. Allerdings müssen diese Anforderungen schon eher gestellt werden, als erst bei der Bw, es muss schon in Schulen anfangen und solange das nich der Fall ist kannst du von keiner Frau verlangen, dass sie die selben Anforderungen wie ein Mann bestehen kann. Manche schaffen es, aber Männer wurden schon in früheren Jahren darauf getrimmt. Ich bin schon dafür, dass alle das selbe zu bewältigen haben müssen, aber nicht von einem Tag auf den anderen.
19. Dezember 2008 um 15:30 Uhr
Hallo Bea,
auf der einen Seite stimme ich Ihnen zu, anderer seits kann man nicht immer anderen die Schuld zuschieben. Der Schulsport ist doch für Jungs wie Mädchen eher nur noch Kurzzeittherapie. Wer aber in diese Richtung etwas wirklich will, muss die Fäden selbst in die Hand nehmen. Wer ein Ziel hat, ob nun Mann oder Frau wird darauf hin arbeiten und dieses Ziel auch schaffen. Ohne fremde Hilfe, sondern nur aus Eigeninitiative, dass sind dann nämlich auch die Leute, die die an sie gestellten Erwartungen erfüllen.
Ich kenne einige Frauen die manchen männlichen Kollegen was zeigen können. Leider und das ist meine persönliche Meinung, ist die Zahl derer die eher eine ich sage mal “verweichlichtere Einstellung” an den Tag legen weit größer. Durch diese haben natürlich andere mit Vorurteilen zu kämpfen. Aber gerade in dieser Branche lohnt es sich zu kämpfen und anderen zu zeigen das man es drauf hat, dadurch steigt nicht nur das eigene Ansehen sondern auch die Akzeptanz in der Truppe allgemein.
21. Dezember 2008 um 14:52 Uhr
An Bea: Sie fragten: “Wie können Sie es wagen Frauen so hinzustellen als würden sie nur Aufmerksamkeit suchen?”
Nun, die zahlreichen Millionärinnen aus der Film- und Unterhaltungsbranche, die dennoch Schlange stehen, um sich pudelnackt für Männer-Lifestyl-Magazine abzulichten, die auswuchernde Schönheitsindustrie mit künstlichen Brüsten und Fettabsaugungen und die Tatsache, daß Verkaufsflächen für weiblichen Bedarf ein Siebenfaches dessen ausmachen, was in dieser Hinsicht Männer für sich beanspruchen, das alles läßt mich mit meiner Behauptung gar nicht so schlecht dastehen, denke ich.
Zu meinem Einwand gegen die absurde These, beim Sterben herrsche in den Armeen “Gleichberechtigung”, scheinen Sie übersehen zu wollen, daß ich die Proportionalität der Geschlechter durchaus berücksichtigt hatte. Zudem ist diese Beobachtung sogar von politisch agierenden Frauen bestätigt und bedauert worden. So z.B. die ehemalige CDU-Wehrbeauftragte Claire Marienfeld kurz nach dem EUGH-Urteil, das die Armee für Frauen öffnete (SPIEGEL 11/2000): “Umfragen… zeigen, dass die Frauen zwar für Gleichbehandlung sind, aber nur eine verschwindend kleine Minderheit tatsächlich an der Waffe und zum Kämpfen ausgebildet werden möchte.”
Und nun zu Ihrer Hoffnung, Frauen könnten vielleicht einmal “wie Männer auf dem Schlachtfeld … ihr Land und die die sie lieben” schützen: Wenn dies “vielleicht einmal” der Fall wäre, dann würde ich auch “vielleicht einmal” anders darüber reden. Wie wäre es aber, wenn Frauen, bevor sie ihre Einsatzbereitschaft und -effizienz ausgerechnet auf Schlachtfeldern optimiert haben, die dort zu erwartenden Strapazen erst einmal am Preßlufthammer oder beim Schienenlegen im Regen einüben würden? Ist zwar nicht direkt vergleichbar mit dem Explodieren des eigenen Eingeweides im Nahkampf, aber ein Schritt in Richtung Bereitschaft zu demonstrieren, wäre das schon.
Die Frage, wie man es “wagen” kann, Frauen zu kritisieren, sollten Sie sich für politisch korrekte Frauenversteher ersparen. Für einen gestandenen Antifeministen ist dies täglich Brot.
25. Dezember 2008 um 20:49 Uhr
um auch mal was in die runde zu werfen, zum thema mit der sexuellenbelästigung und so…es gibt sie ja nicht nur in dieser “branche” es gibt sie im baugewerbe und in der bestattung oder andere. es sind nun mal berufe die ursprünglich von männern dominiert wurden oder immer noch – wie auch immer! es ist schwer dort die anerkennung zu bekommen, aber mit mit guten leistungen und diese muss man sich erarbeiten kann das gehen. also mädels immer mehr wie nur 100%! ich selbst habe als frau beim bestatter gearbeitet bevor ich zum bund ging und in der branche kommt das alter auch dazu, so jung und menschen einsargen!?
wenn man sich als frau entschließt in so einen beruf zu gehen sollte man sich darauf einstellen – ich habs jedenfalls und wer grapscht kriegt vor den zahn. ich denke in jedem beruf kann man diskriminiert werden als frau oder auch als mann. es gibt auch fällen in dennen männer sexuellbelästigt werden, nur darüber wird nicht gesprochen oder misshandlungen!?
ja die körperliche belastung, also der PFT ist ja nun nicht die super herausforderung – der durchschnitt für die männer hält locker eine frau, wenn sie sportlich ist und das ist wohl wahr unsportlich und militär passt nicht zusammen.
aber es heißt ja frauen seien nicht so wehleidig wie männer (ohne jetzt gegen die männer zu hetzen) im großen und ganzen sollte wohl die leistungsbereitschaft alle aufgaben ob im hagel, regen, sonne oder wat auch immer für ein wetter oder umgebung/ situation ist da sein, auch von frauen. sonst funktioniert das wirklich nicht!
noch was anderes mein cousin, musste auf schiff die hygienebereiche bzw. toiletten der frauen reinigen (ich bin selbst eine) ein aufruf an alle frauen, haltet die clos sauber und die hygienebeutel nutzen… der kleene war ein paar monate unterweg, aber dat war schlimmer wie manche langeweile.
hoffe ist jetzt nicht am thema vorbei wollte ich aber mal loswerden.
27. Dezember 2008 um 04:49 Uhr
Ich komm mal wieder auf den Bericht zurück:
“Mehr als 58 Prozent der für die Studie befragten Bundeswehr-Soldatinnen berichten von sexistischen Bemerkungen”
Bei diesem hohen Protzentwert ist es doch sehr interessant, was für sexistische Bemerkungen das sein sollen, schließlich könnte es auch fast jede geschlechtsspezifische Bemerkung sein.
“Soldatenglück.de meint, dass die Bundeswehr als Spiegelbild der Gesellschaft schnellstmöglich einen Frauenanteil von mindestens 50 Prozent verdient hat.”
Jeder, der sowas fordert oder fördert (auch in anderen Berufen) ist absolut diskriminerend. Schließlich wird damit das andere Geschlecht benachteiligt. Außerdem werden wir NIEMALS bei der Bundeswehr 50% Frauenanteil haben, was auch überhaupt nicht schlimm ist. Die unterschiedlichen Interessen der Geschlechter darf man schließlich nicht vernachlässigen.
(Ein Buchtip bezüglich Gleichberechtigung: “Das Geschlechter-Paradox” von Susan Pinker (2008))
2. Oktober 2009 um 09:39 Uhr
http://www.boeckler.de/320_97029.html
Bereits bei den Berufsanfängerinnen und Berufsanfängern zeigt sich ein deutlicher Einkommensrückstand von Frauen gegenüber Männern. Frauen mit bis zu 3 Jahren Berufserfahrung verdienen durchschnittlich 18,7 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Projekts LohnSpiegel, das vom Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung bearbeitet wird, im Auftrag des Bundesfrauenministeriums. “Dieser geschlechtsspezifische Einkommensrückstand lässt sich weder durch unterschiedliche Bildungsvoraussetzungen noch durch eine spezifische Berufswahl vollständig erklären”, erläutert Projektleiter Dr. Reinhard Bispinck auf einer heute beginnenden WSI-Fachtagung zur Gleichstellung. “Die Ergebnisse verweisen vielmehr auf das Fortbestehen geschlechtspezifischer Lohndiskriminierung.”
28. November 2009 um 15:32 Uhr
Also meiner meinung nach gehören Frauen nicht in die Bundeswehr , ich habe nichts dagegen das Frauen dort hin gehen aber tatsacche ist das Frauen in solchen Stresssituationen einfach viel leichter die nerven verlieren wenn ihnen zum beispiel kugeln um die ohren fliegen , Frauen brechen da leincht in Panik aus deswegen sollte man wenn überhaupt noch die seelische belastbarkeit bei Frauen einmal genauer unter die Lupe nehmen.
13. April 2010 um 19:31 Uhr
Nur weil es Frauen früher verwehrt war in solche Berufe einzutreten, warum sollte das nun auch so bleiben?
Ich finde das schon eine Art Diskriminierung zu sagen, dass Frauen lieber andere Berufe ausüben und den Männern nicht die Arbeitsplätze bei dir Bundeswehr wegnehmen sollten!
27. Mai 2010 um 20:20 Uhr
@anni
Frauen solllen gerne die Bundeswehr zu 100% besetzen, d.h. Abschaffung der Wehrpflicht für Männer, da freuen wir uns doch. Aber die Rosinenpickerei, nämlich derart, dass z.B. Frauen 50% im Sanbereich darstellen und in den Särgen 100% Männer, sowas kotz mich an und nicht nur mich. Frauen haben irgendwie ein merkwürdiges veständnis von “gleich”. Sie wollen nämlich “gleich” alles, was ihnen als vorteilhaft erscheint hintehergetragen bekommen.
28. Mai 2010 um 04:53 Uhr
Das Video”Weiber in der BW” sagt doch alles!!
Eine Soldatin +2 Butler beim Hindernislauf?
Sieht so die Zukunft der BW aus?-Lachhaft. Traurig .habe schon einige TV-Berichte dieser Art gesehen…Frauen als Sanis und FernmeldesoldatInnen ja, aber so wie hier gezeigt bitte nicht.
Nun auch “mainstreaming gender” in der Bundeswehr.Wie tief sind wir gesunken.Das gabs in den 70-igern gottseidank noch nicht.Dieses ganze Feministen-Alice-Geschwafel.
Mensch Leute,habt doch bitte Eier in der Hose!!!
28. Mai 2010 um 09:15 Uhr
Es ist ein Wunder das dem Autor/den Autoren die Verlogenheit nicht ständig auf die Tastatur tropft. Allein schon der Unterschied in der Behandlung von toten Soldatinnen im Vergleich zu toten Soldaten (und auch deren Zahlenverhältnisse) sollten jedem halbwegs intelligenten Menschen die Augen öffnen. Um keinen britischen Soldaten wurde soviel auflebens gemacht wie um diese Soldatin, und bei der Bundeswehr leisten ohnehin nur die Mäner die gefährlichen Außenjobs, während die Frauen im relativ sicheren Lager hocken. Natürlich haben die BW Soldaten trotzdem inzwischen ihre Jeanne D Arc gefunden, die großartige Heldin wurde verletzt, weil sie ihr Gewehr sich auf den Fuß fallen ließ.
Und zum Thema sexuelle Belästigungen:
1.Was Frauen behaupten und die Realität, dazwischen liegen nicht selten Welten. Bei den Amis hatte man schon vor Jahren rausgefunden das ganze 2/3 der angeblichen (versuchten) sexuellen Übegriffe erfunden worden waren um sich zu rächen oder Kameraden und Vorgesetzte zu erpressen. Kein Wunder das da eine objektive Untersuchung bei der BW nicht erwünscht ist, man stelle sich nur das Fiasko vor, wenn dort etwas Ähnliches rauskäme.
2. Wurde schon mal untersucht welchen Sexismen Männern in Berufen ausgesetzt wo sie weniger als 10% der Belegschaft stellen? Nein? Komisch, das um die Frauen immer so viel Auflebens gemacht wird, während Männer wie Dreck behandelt werden. Und jeder Hobbypsyschologe kann bestätigen, wer wie Dreck behandelt wird, behandelt wahrscheinlich Andere auch wie Dreck.
3. EIne Armee ist immer ein Verein von Primitiven Gemütern, das liegt am Job, wo man häufig mit einem Bein im Grab und dem anderen im Gefängnis lebt. Wer da nicht mit primitiven Witzen klar kommt, hat dort nichts verloren. Im Ausland sind die schließlich nicht für ein paar Bachblütentherapierunden mit den Anderen.
31. Mai 2010 um 11:07 Uhr
Studien haben einwandfrei ergeben, dass weitaus mehr Männer durch Frauen geschlagen werden als umgekehrt. Lesen tut man davon jedoch so gut wie nie. Es ist in der entsprechenden Lobby nicht erwünscht.
Männer geben es zudem ungern zu, und wenn sie sich wehren, wird es zur Gewalt gegen Frauen. Das rechtfertigt natürlich keine Schläge gegen Frauen, aber die einseitige Betrachtung ist schon auffällig.
Hier wird es nicht anders sein.
19. Oktober 2010 um 14:24 Uhr
Manche Frauen schlagen Männer, manche Männer die Frauen.
Im großen und ganzen eh sehr peinlich.
Ich selber möchte mich jetzt auf 12 Jahre verpflichten lassen und mache mir keinerlei sorgen über irgendwelche übergriffe auf mich. Mehr drehen sich meine Gedanken um die Akzeptanz als Kameradin.
Ich frage mich nur wie das gehen soll, wenn für Frauen schon beim Eignungstest andere sportliche Normen gelten als für die Männer. Ich selber kann noch nicht aus erfahrung sprechen, mir wurde diese Auskunft nur von freunden gegeben.
19. Oktober 2010 um 14:25 Uhr
Manche Frauen schlagen Männer, manche Männer die Frauen.
Im großen und ganzen eh sehr peinlich.
Ich selber möchte mich jetzt auf 12 Jahre verpflichten lassen und mache mir keinerlei sorgen über irgendwelche übergriffe auf mich. Mehr drehen sich meine Gedanken um die Akzeptanz als Kameradin.
Ich frage mich nur wie das gehen soll, wenn für Frauen schon beim Eignungstest andere sportliche Normen gelten als für die Männer.
Ich selber kann noch nicht aus erfahrung sprechen, mir wurde diese Auskunft nur von freunden gegeben.
8. Januar 2011 um 02:20 Uhr
Leider bin ich jetzt erst auf das Thema gestoßen…
Ich sehe das so: Ich möchte nach dem Abi auch zur BW, wenn ich es aber als Frau nicht schaffe, die Vorgaben zu erfüllen, warum sollte dann für mich was anderes gelten, als wenn ein Mann die Vorgaben nicht erfüllt? Was an physischer und psychischer Ausdauer gefordert wird, hat ja seinen Sinn im Einsatz, in dem es den Feind auch nicht interessiert, ob ich nun als Frau schwächer bin oder nicht. Sicher, Männer haben einfach eine andere Anatomie als Frauen, aber deswegen unterschiedliche Vorgaben zu verlangen ist lächerlich. Entweder ich kann sie erfüllen oder ich habe da nichts verloren.
Und in Sachen sexueller Belästigung: Mal ehrlich, wenn ich mich nicht verhalte wie jemand vom “schwachen Geschlecht”, der eine Extrawurst fordert, werde ich in den meisten Fällen (es mag Ausnahmen geben, aber dafür gibt es dann auch die Faust) auch nicht so behandelt.
Insofern kann ich die Forderung nach einer Wehrpflicht für beide Geschlechter nicht nur nachvollziehen, sondern befürworte sie. (Auch wenn sich das ja jetzt für Deutschland erstmal erledigt hat). Wir können doch nicht ernsthaft fordern, jeden Beruf, den auch Männer machen, ebenfalls machen zu könne, und und dann aber um die unschönen Seiten herumdrücken. Bei so einer Weichei-Einstellung kann ich die Bedenken vieler Männer zum Thema Frauen in der BW echt verstehen.
Gruß
Derynia
5. Juni 2011 um 18:27 Uhr
Das Institut für Staatspolitik hat zu dem dem Thema eine Studie veröffentlicht, die das Thema von einer pragmatischen Seite angeht:
http://www.amazon.de/Soldat-Gorch-Fock-Skandal-Minister-Guttenberg-Streitkr%C3%A4ften/dp/3939869171/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1307291079&sr=8-1
2. September 2011 um 18:03 Uhr
Hallo Lieber Dirk und diese Ganzen ,
Ich bin noch etwas jünger ales ihr alles hier ,aber ich weß bereits das ich , als Frau , zur Budeswehr möchte.
Und ich versteh überhaupt nicht warum sich hier eienige Männer so schrecklich darüber aufregen , das dieser Text darauf hindeutet das Frauen zu Kurz kommen . Muss ja nicht heißen das die Frauen das auch so sehen !
Ihr nehmt euch doch alle viel zu wichtig .
Vielleicht sollte man das Ganze mal aus der Sicht einer Frau sehen ? Wie sie sich fühlen wenn sie belästigt werden? Ich meine , man soll das Land verteidigen könne , und auch mit Sicherheit sich selbst . Trotzdem ist es nicht nötig ! Haben einige Männer denn nichts bessres zu tun ?! Wenn sie meinen das ihr Sexleben zu kurz kommt , dann sollen sie nicht zur Bundeswehr gehen ! Männer sollen genauso wie Frauen das Land verteitigen , und nichts anderes ! Es tut mir Leid , falls ich manchmal etwas unhöflich rüber komme.. Ich habe auch nicht alles Beiträge gelesen , kann sein das ich das Thema doch um einiges verfehle .
Liebe Grüße .
2. September 2011 um 20:16 Uhr
@Miss Anonymus, You are welcome!
11. Mai 2012 um 20:52 Uhr
dirk du warst wahrscheinlich noch nie in ner heeres-kaserne oder.
Wenn man keine Ahnung hat sollte man leise sein.