Helmut Schmidt und Michail Gorbatschow über Helmut Kohl

von Sebastian ~ 13. März 2010

Altbundeskanzler Helmut Schmidt über seinen Nachfolger Helmut Kohl: “Er hat seine Sache erstklassig gemacht”

Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt hat seinem Nachfolger Helmut Kohl, der am 3. April 80 Jahre alt wird, große Anerkennung ausgesprochen. In einem Interview in der neuen stern-EDITION “Helmut Kohl”, die von Montag an im Handel ist, sagte Schmidt, Kohl sei im Herbst 1989 “zu großer Form aufgelaufen”. In einer Situation, in der erstmals seit 1948/1949 die Zusammenführung der beiden deutschen Nachkriegsstaaten denkbar wurde, habe Kohl “Mut und Intuition” bewiesen. Schmidt: “Er hat seine Sache erstklassig gemacht. Großes Lob von meiner Seite.”

Trotz des Lobes spart der Altkanzler aus Hamburg aber auch nicht an Kritik an seinem Nachfolger aus der Pfalz. Schmidt: “Von März 1983 – da ist er gewählt worden – bis in das Jahr 1989 hinein war er kein herausragender Regierungschef.” Hätte es 1988, ein Jahr vor dem Fall der Mauer, Bundestagswahlen gegeben, so hätte es Kohl nach Schmidts Einschätzung schwer gehabt, wiedergewählt zu wurden.

Auch nach der gelungenen politischen Vereinigung sei Kohl “eine Kette von Fehlern” unterlaufen. Schmidt sagte, es wäre besser gewesen, die D-Mark statt eins zu eins nur drei zu eins umzutauschen, weil dann die DDR-Wirtschaft wettbewerbsfähiger gewesen wäre. Ein “unglaublicher Fehler” sei auch die Treuhandgesellschaft gewesen, “die meinte, was Zukunft zu haben schien, an den Meistbietenden versteigern zu sollen und die anderen dichtzumachen”. Schmidt: “So sind viele Fehler zusammengekommen, die dazu führen, dass auch heute noch der Lebensstandard in der ehemaligen DDR unter dem im Westen liegt und dass die Arbeitslosigkeit dort höher ist als in Westdeutschland.”

“Etwas kleinlich” nannte Schmidt die Entscheidung des Kanzleramtes, Kohl im vergangenen November kein Bundeswehrflugzeug zur Verfügung zu stellen, um ihn zu den Einheitsfeiern nach Berlin zu holen. Auf die Frage, was er an Stelle von Kohl getan hätte, sagte der auch im Rollstuhl sitzende Schmidt: “Ich wäre mit der Eisenbahn hingefahren.”

Michael Gorbatschow in stern-EDITION: Es war mit Kohl “ein schwerer Anfang”

Der frühere sowjetische Präsident Michail Gorbatschow hat eingeräumt, dass die Beziehung zu Ex-Kanzler Helmut Kohl zu Beginn unter einem schlechten Stern stand. In einem Gespräch in der neuen stern-EDITION “Helmut Kohl”, die von Montag an im Handel ist, sagte Gorbatschow: “Weil er heute mein Freund ist, kann ich es ja offen sagen: Es war ein schwerer Anfang.”

In den ersten Jahren seiner Kanzlerschaft sei Kohl, der am 3. April 80 Jahre alt wird, für die sowjetische Führung “ein Mann der USA” gewesen. “Wenn wir uns mit Vertretern der Bundesrepublik trafen, schien es manchmal, als hörten wir nur Übersetzungen aus dem Englischen”, sagte Gorbatschow in dem Interview. Er habe damals zu einem Trick gegriffen und bei seinen Europareisen bewusst einen Bogen um die Bundesrepublik gemacht. So habe es ausgesehen, als bewege sich Deutschland am Rand der Weltpolitik. Gorbatschow: “Und das hat die Deutschen nervös gemacht.”

Geändert habe sich das Verhältnis erst bei seinem ersten persönlichen Zusammentreffen mit Kohl im Oktober 1988 in Moskau. Der Friedensnobelpreisträger in der stern-EDITION: “Er war ganz offen, aufrichtig. Damals spürte ich, dass man diesem Mann vertrauen könnte.” Die beiden seien jedoch “ziemlich schlechte Hellseher” gewesen. Noch vier Monate vor dem Fall der Mauer hätten sie in Bonn die Frage der deutschen Wiedervereinigung zu einer Angelegenheit für das 21. Jahrhundert erklärt. Doch dann habe die Geschichte an Fahrt aufgenommen.

Den einstigen DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker nannte Gorbatschow einen “guten Deutschen”: “Er hatte gegen den Faschismus gekämpft. Und viel getan für die Gründung der DDR.” Sein Fehler sei allerdings gewesen, dass er bis zuletzt behauptete, er brauche keine Perestrojka, das Schlagwort, unter dem Gorbatschow den Wandel der Sowjetunion und des gesamten Obstblocks einleitete.

Das Sonderheft stern-EDITION “Helmut Kohl. Der Kanzler der Einheit wird 80″ ist von Montag, 15. März, an zum Preis von 7,50 Euro im Handel erhältlich.

(Text-, Bildgrafikquelle: stern.de)



Kriegserinnerungen im Kinoformat: “The Pacific Marines” (Videos)

von Dirk ~ 13. März 2010

Soldatenglück Kultur

Die Produzenten Tom Hanks und Steven Spielberg verlegen Pearl Harbor nach Port Douglas in Australien und schlagen die geschichtsträchtigen Schlachten um Okinawa, Peleliu und Guadalcanal in der mit 150 Millionen Euro teuersten Serie aller Zeiten nach.

Eine Woche nach dem Oscar für Kathryn Bigelow und “The Hurt Locker”, für 11 Millionen Euro produziert und zumeist in Jordanien gedreht, Soldatenglück.de berichtete darüber, toben in den USA wieder Filmschlachten. Mit der morgigen Premiere von HBO mit “The Pacific Marines” hält das Thema Krieg, Soldatentum und Militärgeschichte auf ein Neues Einzug in die Köpfe der Menschen. Keine geringeren als Steven Spielberg und Tom Hanks (Video  unten) produzierten, wie Kathryn Bigelow in der Gegenwart im Irak-Krieg zeichnen auch sie am Beispiel dreier Soldaten im Zweiten Weltkrieg das Kriegsgeschehen nach. Die Senderechte der 10-stündigen Serie wurden bereits an mehr als 30 Länder weltweit verkauft. Die Filme haben das Zeug dazu, den Marines-Epos neu zu begründen und das Schicksal von Soldaten, gestern wie heute, in den Köpfen der Menschen präsent zur Nachdenklichkeit zu halten.

 

Grundlage der Handlungen sind Memoiren von Kriegsveteranen des Pazifikkrieges, Frontleben von US-Soldaten wird skizziert und dokumentiert, die in den Jahren des Zweiten Weltkrieges als Marineinfanterist dienten. Umrahmt werden diese autobiographischen Elemente von geschichtsträchtigen Ereignissen und Schlachten. “The Pacific” ist eine zehnteilige Miniserie des amerikanischen Pay-TV-Senders HBO. Der Schauplatz der Miniserie ist der Pazifikraum während des Zweiten Weltkriegs. Wie auch beim erfolgreichen Vorgänger “Band of Brothers” wird die Miniserie von Tom Hanks und Steven Spielberg mit Regie und Produktion begleitet.
Die Aufnahmen für die einzelnen Episoden in 10 Stunden Gesamtlänge begannen im August 2007 in Australien. Hauptdrehorte waren unter anderem Port Douglas in Queensland, Melbourne und Victoria. Die Serie feiert morgen am 14. März 2010 in den USA ihre Premiere.

 

 

 

 

 

(Grafik- und Videoquellen: HBO.com, via YouTube)

Dem entlassenen Brigadegeneral Henning Hars wurde an der FüAkBw der General-Heusinger Preis verliehen

von Dirk ~ 12. März 2010

Guttenberg contra Heusinger

Als Hauptmann wurde 1991 an der Führungsakademie der Bundeswehr dem heutigen Brigadegeneral a.D. Henning Hars (Heer), den Verteidigungminister Guttenberg in den Ruhestand versetzte, der General-Heusinger–Preis verliehen.

Der erste Generalinspekteur der Bundeswehr, General a.D. Adolf Heusinger (Bild oben), hat 1967 aus Anlaß seines 70. Geburtstages eine Stiftung eingerichtet, um jährlich einen Lehrgangsteilnehmer zum Abschluß der Generalstabs-/Admiralstabsausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr auszuzeichnen. Der Preisträger soll in Haltung und Leistung während des Nationalen Lehrgangs Generalstabs-/ Admiralstabsdienst so hervorgetreten sein, daß die Auszeichnung auch in den Augen seiner Lehrgangskameraden gerechtfertigt ist. Helge Hansen, Dieter Wellershoff, Lutz Feldt, Thorsten Kähler und Klaus Naumann zum Beispiel wurde der Heusinger-Preis verliehen, unbestritten große Soldaten, Inspekteure, Admirale und Generale (Liste der General-Heusinger-Preisträger).
Der Unteroffizier der Reserve Freiherr Dr. jur. Karl-Theodor zu Guttenberg und politische Verteidigungsminister der CSU in der schwarz-gelben Regierung hat vom Brigadegeneral Henning Hars (54) offenbar eine andere Meinung. Nach Paragraf 50 des Soldatengesetzes hat der IBuK Guttenberg ohne Angabe von Gründen den ”politischen Beamten” BG Hars in den einstweiligen Ruhestand versetzt.
Die Anwendung des § 50 ist das letzte Mittel der Wahl, vorher stehen vielerlei geringere Sanktionsmöglichkeiten zur Verfügung, die allerdings allesamt einer (truppen- oder zivil-)gerichtlichen Überprüfung standhalten müssen, der § 50 SG muss dies nicht, jedoch ist theoretisch eine Wiedereinstellung (Wiederverwendung nach § 51 SG) innerhalb der 5 folgenden Jahre z.B. bei Minister- oder Regierungswechsel möglich.
Brigadegeneral Hars hatte im Nachgang zur Entlassung des GI General Wolfgang Schneiderhan an seinen Minister geschrieben und nach den Gründen dafür sowie nach dessen Meinungswechsel zur Angemessenheit des Kunduz-Bombardements gefragt, eine Antwort des Ministers erhielt er nicht, doch es sollen mit dem kritischen Fragesteller, Soldaten und Staatsbürger in Uniform Henning Hars “Gespräche” durch dessen Vorgesetzten und einem BMVg-Staatssekretär geführt worden sein. Wie auch immer der Brief formuliert war, das Signal für alle anderen hinterfragenden Staatsbürger in Uniform ist klar, “stillgeschwiegen und weggetreten”.
Brigadegeneral a.D. Henning Hars ist verheiratet mit Inken Vera Ruth Hars, die Eheleute Hars haben 8 Kinder.

Soldatengesetz

§ 50 Versetzung in den einstweiligen Ruhestand

(1) Der Bundespräsident kann die Berufsoffiziere vom Brigadegeneral und den entsprechenden Dienstgraden an aufwärts jederzeit in den einstweiligen Ruhestand versetzen.

(2) Die für den einstweiligen Ruhestand der Beamten geltenden Vorschriften der §§ 56, 57 und 58 Abs. 1 des Bundesbeamtengesetzes finden entsprechende Anwendung. Der in den einstweiligen Ruhestand versetzte Berufsoffizier gilt mit Erreichen der Altersgrenze als dauernd in den Ruhestand versetzt.

§ 51 Wiederverwendung

(1) Ein früherer Berufssoldat, der wegen Erreichens der Altersgrenze in den Ruhestand getreten ist oder versetzt worden ist, kann bis zum Ablauf des Monats, in dem er das 65. Lebensjahr vollendet, unter erneuter Berufung in das Dienstverhältnis eines Berufssoldaten zu einer Wiederverwendung von wenigstens einem Jahr und höchstens zwei Jahren herangezogen werden, wenn die Wiederverwendung unter Berücksichtigung der persönlichen, insbesondere häuslichen, beruflichen oder wirtschaftlichen Verhältnisse zumutbar ist und seit Eintritt oder Versetzung in den Ruhestand noch keine fünf Jahre vergangen sind.

(2) In den Fällen des Absatzes 1 tritt der Berufssoldat mit Ablauf der für die Wiederverwendung festgesetzten Zeit in den Ruhestand.

(3) § 44 Abs. 1 Satz 6 gilt entsprechend.

(4) Ist ein wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzter Berufssoldat wieder dienstfähig geworden, kann er erneut in das Dienstverhältnis eines Berufssoldaten berufen werden, wenn seit der Versetzung in den Ruhestand noch keine fünf Jahre vergangen sind und die allgemeine Altersgrenze noch nicht überschritten ist. Beantragt er seine erneute Berufung in das Dienstverhältnis eines Berufssoldaten, ist diesem Antrag unter den Voraussetzungen des Satzes 1 stattzugeben, falls nicht zwingende dienstliche Gründe entgegenstehen. § 44 Abs. 4 Satz 3 und 4 gilt entsprechend.

(5) In den Fällen der Absätze 1 und 4 endet der Ruhestand mit der erneuten Berufung in das Dienstverhältnis eines Berufssoldaten.

(6) Ein Berufssoldat, dessen Rechte und Pflichten auf Grund der §§ 5, 6, 8 und 36 des Abgeordnetengesetzes oder entsprechender Rechtsvorschriften ruhen, kann auf seinen Antrag zu Dienstleistungen nach § 60 bis zu drei Monaten Dauer

(Bilderquelle: Bundesarchiv.de, Heusinger, Adolf, Generalinspekteur der BW 1.4.1957 – 31.3.1961;
NATO.ISAF.int, KUNDUZ, Afghanistan-German Minister of Defence, Dr. Karl- Theodor Freiherr zu Guttenberg visited the provincial reconstruction team in Kunduz Province with five members of parliament on December 11, 2009. During his visit he joined the Commander of PRT Kunduz for a meeting with senior provincial security and government officials. Minister zu Guttenberg also gave a speech to soldiers stating that a decision concerning Germany’s ISAF contingent would be reached after next month’s London conference on, Afghanistan. Photo by ISAF Public Affairs;
Gesetzestextquelle:
BMJ.de, Gesetze im Internet)

Guttenberg entlässt General Hars nach dessen brieflichen Anfragen zur Schneiderhan-Entlassung und Kunduz-Umständen an ihn

von Dirk ~ 12. März 2010

“Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat einen weiteren General in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Brigadegeneral Henning Hars hatte nach Informationen des Tagesspiegel (Samstagausgabe) nach der Entlassung des Generalinspekteurs Wolfgang Schneiderhan dem Minister einen Brief geschrieben. Darin fragte der 54-Jährige den CSU-Politiker unter anderem nach den Gründen für die Entlassung des obersten Soldaten der Bundeswehr im November 2009 und seine Einschätzung des umstrittenen Luftangriffs auf zwei Tanklastzüge bei Kundus im September 2009 als “militärisch angemessen” beziehungsweise, später, als “militärisch unangemessen”. Eine Antwort erhielt Hars nicht.
Jetzt machte Guttenberg von seinem Recht Gebrauch und versetzte Hars nach Paragraf 50 des Soldatengesetzes ohne Angabe von Gründen in den einstweiligen Ruhestand. Vor wenigen Tagen erhielt der seine Entlassungsurkunde von Bundespräsident Horst Köhler. Hars verwies auf seine Verschwiegenheitspflicht, gegen die zu verstoßen ihn seine Pensionsansprüche kosten würde, und kommentierte den Vorgang nicht. Ein Sprecher des Ministeriums teilte am Freitag mit, zu Personalangelegenheiten nehme man grundsätzlich keine Stellung.
Hars, Doktor der Philologie und Vater von acht Kindern, war Sekretär der so genannten Weizsäcker-Kommission. Die von der rot-grünen Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder (SPD) 1999 einberufene Kommission unter der Leitung des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker sollte Vorschläge zu einer Strukturreform der Bundeswehr erarbeiten. Ihr gehörte als stellvertretender Vorsitzender auch General a.D. Peter Heinrich Carstens an, von 1993 bis 1998 Chef des Stabes im Obersten Alliierten Hauptquartier der Nato und Förderer von Hars. Der arbeitete anschließend im Bundeskanzleramt als Gruppenleiter Militärpolitik und war dreieinhalb Jahre Verteidigungsattaché im Militärattachéstab in Washington. Ende vergangenen Jahres wurde er zur besonderen Verwendung ins Wehrbereichskommando I in Kiel versetzt werden, um sich auf einen viermonatigen Einsatz im Kosovo vorzubereiten und anschließend als Direktor für den Bereich Lehre an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg tätig zu werden.”
(Zitatende)

zum vollständigen online Exklusiv-Artikel “Guttenberg entlässt General Henning Hars nach Brief wegen Kundus-Affäre” bei Tagesspiegel.de

Alle Intenetangebote von Bundeswehr.de sowie BMVg.de sind seit der Vorab-Veröffentlichung der Meldung nicht erreichbar, wahrscheinlich werden die Archive von Texten und Bildern des Brigadegeneral Henning Hars bereinigt, der bereits vor einer Woche in den Ruhestand entlassen wurde. Nach dem Kunduz-Vorfall wurde der Oberst Georg Klein mit Bild und Text “getilgt” – Brigadegeneral Dipl.-Päd. Dr. phil. Henning Hars und dessen Soldatengattin Inken Vera Ruth Hars mitsamt 8 Soldatenkindern, gefallen im BMVg-Informations-Niemandsland”.

(Textquelle: Der Tagesspiegel.de;
Bildquelle: Streitkräftebasis.de, BM zu Gutenberg am 11.03.2010 in Grafschaft-Gelsdorf beim Besuch der SBK)

USA schicken U-Boot nach Griechenland, EU verbietet offiziellen EU-Fahrzeugen die Einreise nach Griechenland

von Dirk ~ 12. März 2010

 

“Alter Grieche” ist kein Lob mehr seit der Verschuldung des EU-Mitgliedes Griechenlands und der erwiesenen Statistik- und Zahlenfälschung der Griechen gegenüber der Europäischen Union, um den EU-Beitritt zu erreichen mit Aussicht auf ewigen ungetrübten Wohlstand. Die Griechen, ein Balkanvolk, bedankt sich auf seine Weise, so wurden kürzlich EU-Flaggen verbrannt, das stolze dunkelblau mit 12 gelben Sternen ging bei den laufenden Demonstrationen in EU-Staate Griechenland öffentlich in Flammen auf.
Dass die USA U-Boote nach Griechenland entsenden hat damit wohl eher nichts zu tun, doch das Verbot der Einreise nach Griechenland für offiizielle EU-Dienstfahrzeuge mit dem EU-Banner auf dem Lack schon.

Die EU hat bis auf weiteres Fahrten mit dem Dienst-Kfz nach Griechenland verboten, wohl in der Furcht, dass diese von den EU-Bürgern Griechenlands angegriffen werden - armes Europa, alter Grieche.

(Bildquelle: US Navy.mil; SOUDA BAY, Greece, Mar. 09, 2010, USS Florida, SSGN 728, Ohio-class guided-missile submarine, arrives for a routine port visit to the island of Crete. Florida is homeported in Naval Submarine Base, Kings Bay, Georgia and has a crew of 14 officers and 144 enlisted. The SSGN is a key element of the Navy’s future fighting force. With its tremendous payload capacity, each SSGN employs emerging technologies and brings a new set of mission and operational capability to the warfighter. U.S. Navy photo by Paul Farley.)



Obama gibt sein Friedensnobelpreis-Geld größtenteils für “Helping Military Families” (Videos)

von Dirk ~ 12. März 2010

Barack Obama spendet wie versprochen sein Nobelpreis-Geld

Friedensnobelpreis-Träger Barack Obama hat sein Preisgeld in Gesamthöhe von 1,4 Millionen US-Dollar gespendet (Pressemitteilung des Weißes Hauses dazu). Die Summe wurde unter zehn verschiedenen Organisationen aufgeteilt. 250.000 Dollar als größter Anteil gab Obama an die Organisation FISHER HOUSE-Helping Military Families, ein Programm, das Unterkünfte für Angehörige von Patienten in Veteranen- oder Militärkrankenhäusern stellt und diese umfassend unterstützt (Video unten).

 

200.000 Dollar stiftete der US-Präsident dem Clinton-Bush-Haiti-Fonds zur Unterstützung der Erdbebenopfer in Haiti (Video unten). Jeweils 120.000 Dollar flossen an verschiedene Bildungseinrichtungen. Mit je 100.000 Dollar wurden zwei Organisationen mit kommunalen Projekten bedacht, AfriCare mit Projekten in Afrika

 

sowie Central Asia Institute mit Projekten in Afghanistan und Pakistan, das kommunale Bildungsprojekte besonders für Mädchen unterstützt (Bilder oben).

 

Soldatenglück.de berichtete über den Friedensnobelpreis an den US-Präsidenten Barack Obama.

(Bilderquellen:
White House.gov, President Barack Obama walks with Vice President Joe Biden along the Colonnade, Feb. 3, 2010. Official White House Photo by Pete Souza;
Central Asia Institute.org, Kashmiri refugees in school. Pakistan, Greg Mortenson with Lalander schoolchildren. Afghanistan)

Hintergrunndinformationen: FISHER HOUSE – Helping Military Families

Angst ist weiblich, Zorn männlich

von Dirk ~ 11. März 2010

Schon Gefühle im Gesichtsausdruck wirken geschlechtsspezifisch

Gesichter, die Zorn ausdrücken, wirken männlicher; spiegeln sie Angst, erscheinen sie dem Betrachter weiblicher. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf Wissenschaftler der Universität von Quebec (Kanada). Versuchspersonen mussten die von einem Computer erzeugten Gesichter einem Geschlecht zuordnen. Das fiel ihnen leicht, wenn die abgebildeten Frauen ängstlich oder fröhlich schauten und die Männer zornig. Deutlich länger brauchten die Studienteilnehmer, ein zorniges Gesicht als weiblich und ein ängstliches oder fröhliches als männlich zu erkennen.

(Textquelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.de;
Bilderquellen: DOD.gov, Secretary of Defense Robert M. Gates speaks with U.S. Army Gen. Stanley McChrystal, commander of International Security Assistance Force and commander of U.S. Forces in Afghanistan, during a meeting in Istanbul, Turkey, Feb. 4, 2010. Gates is in Turkey to conduct NATO bilateral meetings and to attend the Regional Command South meeting;
USAF.mil, A U.S. Airman with the 6th Medical Group’s mobile aeromedical staging facility team prepares to depart MacDill Air Force Base, Fla., Jan. 20, 2010, aboard a C-130 Hercules aircraft for humanitarian relief operations in Haiti. The 13-Airman team consists of nurses, aeromedical technicians and administrators who will provide medical treatment to victims of the massive earthquake which occured in Haiti Jan. 12, 2010)

Mit der rosa-pinken Boxershorts gegen die Taliban

von Dirk ~ 10. März 2010

Der Soldat in den rosa-pink Boxershorts heißt Zachary Boyd (19), kommt aus Fort Worth in Texas und hat den Dienstgrad Army Specialist bei den U.S. Streitkräften. Auf der Boxershorts steht geschrieben “I love NY (New York)” und von zuhause hat er wohl auch geträumt als er am 11. Mai 2009 während eines Angriffs der Taliban auf die US-Stellung im Korengal Valley nahe Kunar im Osten Afghanistans an der Grenze zu Pakistan unsanft geweckt wurde und sich in Badeschlappen, Schlaf-Shirt und rosa-pinker Boxershorts schleunigst aus der Horizontalen mit Schutzweste, Helm und Sturmgewehr an die Seite seine Kameraden begab, um mit gemeinsamer Feuerkraft den Taliban-Angriff abzuwehren.
Zufälligerweise war der embedded Foto-Journalist und Kriegsberichterstatter David Guttenfelder (kein amerikanischer Verwandter von Guttenberg) zugegen und tat seinen Job und fotografierte und dokumentierte. Das Foto von “Zacho” Boyd im Schlaf-Kampfanzug fand den Weg auf die erste Seite der New York Times.

Doch vorher rief der US-Soldat besorgt seine Mutter Sheere in Texas an und erzählte von der anstehenden Veröffentlichung in der NYTimes und das diese Zeitung gewiss beim Präsidenten auf den Tisch käme und wenn der ihn ohne Uniform sähe, wäre er die längste Zeit Soldat gewesen …

Ein paar Tage nach der Veröffentlichung und der Berichterstattung zu diesem “rosa-pink Vorfall” in der afghanischen Gefechtszone meldetete sich der US-Verteidigungsminister zu Wort: “Wer so kämpft, ist ein mutiger Soldat”, “Any soldier who goes into battle against the Taliban in pink boxers and flip-flops has a special kind of courage”.

Soldatenglück.de berichtete heute schon zweimal über die Bedeutung von Unterwäsche: Banana Ranger (Video), Unterwäsche-Bomber Simulation an Boeing 747 (Video), da darf diese Geschichte nicht fehlen

(Bildgrafikquelle: The New York Times.com;
Foto auf der ersten Seite der NYT: David Guttenfelder;
Eigentümer der rosa-pink Boxershorts is Zachary Boyd aus Texas)

Banana Ranger (Video)

von Dirk ~ 10. März 2010

Weltneuheit, hergestellt aus natürlichen Bananen-Fasern

 

Bombige Unterwäsche war heute bei Soldatenglück.de schon mal Thema, hier eine heiterer Version, Unterwäsche für echte Männer zur Freude der Frauenwelt, Unterhosen aus Bananen-Fasern von den australischen Alliierten. Die Firma in Camperdown BC, NSW Australia nennt sich aussieBum underwear, deren Werbespruch heißt zu deutsch: “Mit Stolz in Australien hergestellt – Eine Kultur, die durch ihre Träger definiert wird”.
Das Material besteht aus Fasern des Bananen-Baumes, organischer Baumwolle und Lyra, also ein tendenziell ökologisches Produkt. Die Nachteile sind, die Unterhosen sind nicht schuss- und nicht stoßfest und die im Video und in der Modellwerbung gezeigten Sixpacks werden nicht mitgeliefert, kann aber alles selbst nachgebessert werden, die Unterhosen-Modelle werden nicht dienstlich geliefert, noch nicht.

(Videoquelle: aussieBum underwear.eu.com)

Konstruierter neuer Skandal im Bundeswehr-Auslandseinsatz und illoyale Reserveoffiziere? (Video)

von Dirk ~ 10. März 2010

Die Schattentruppe: Deutschlands geheimer Krieg in Afghanistan berichtet das ZDF-Magazin Frontal21 am 09. März 2010.
Deutsche Spezialkräfte in Afghanistan jagen Aufständische in weit größerem Umfang als bisher bekannt. Nach Recherchen von Frontal21 haben Bundeswehr-Soldaten der “Task Force 47″ seit Herbst 2007 56 Aufständische festgenommen. Bei einem Einsatz unter Beteiligung deutscher ISAF-Soldaten wurde ein Afghane erschossen, als er sich gegen die Festnahme durch US-Soldaten wehrte, so Frontal21.

 

Soldatenglück.de meint: Bei allem Verständnis für die erschwerten Umstände der für uns alle wichtigen Berichterstattung über das Einsatzgeschehen bei einem zu wenig transparenten bis fast schon Informations-blockenden BMVg. Die im Frontal-Beitrag auftretenden Reservisten leiden offenbar an einem “posttraumatischen” Mitteilungsbedürfnis. Wenn Ihnen diese Einsätze unter rechtlichen Aspekten oder aufgrund moralischer Einstellung nicht gefallen, die Truppe ihnen den Dienstweg nicht wert ist, die Loyalität und dienstliche Verschwiegenheit ein Fremdwort ist, dann hätten sie jeden Tag ihren persönlichen Auslandseinsatz in Afghanistan abbrechen können und sie können heute noch jederzeit konsequenterweise ihre Uniform und Ausrüstung abgegeben und ihre Mob-Beorderung als Reservesoldat bzw. ResOffz förmlich aufgeben, sich vorher oder danach an den Verteidigungsauschuss des Deutschen Bundestages oder den Wehrbeauftragten wenden und die Vorfälle melden. Werktags ab 07:00 Uhr ist das nächste Kreiswehrersatzamt für die Herren zur “Austritts-Erklärung” erreichbar, ab 09:00 Uhr ist das Bundestagsabgeordneten-Büro für Bw-Skandal-Behauptungen ansprechbar. Ein solches Handeln ist mir von keinem der “Kronzeugen” bekannt geworden. Mit den Worten “wir als deutsche Soldaten” von einem veröffentlichenden MilNwBw-Offizier oder einem anonymen “Panzerband-Menschen-Einpacker und Geiselnehmer auf BMVg-Befehl (!?)”, die mal eben allwissend vertrauliche bis geheime NATO-Prozedere und Bundeswehr-Dienstgeheimnisse in fragwürdigen Zusammenhängen im Fernsehen ausplaudern, habe ich meine Schwierigkeiten.

(Videoquelle: via YouTube-Nutzer nasenstaub)