Angst ist weiblich, Zorn männlich

von Dirk ~ 11. März 2010

Schon Gefühle im Gesichtsausdruck wirken geschlechtsspezifisch

Gesichter, die Zorn ausdrücken, wirken männlicher; spiegeln sie Angst, erscheinen sie dem Betrachter weiblicher. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf Wissenschaftler der Universität von Quebec (Kanada). Versuchspersonen mussten die von einem Computer erzeugten Gesichter einem Geschlecht zuordnen. Das fiel ihnen leicht, wenn die abgebildeten Frauen ängstlich oder fröhlich schauten und die Männer zornig. Deutlich länger brauchten die Studienteilnehmer, ein zorniges Gesicht als weiblich und ein ängstliches oder fröhliches als männlich zu erkennen.

(Textquelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.de;
Bilderquellen: DOD.gov, Secretary of Defense Robert M. Gates speaks with U.S. Army Gen. Stanley McChrystal, commander of International Security Assistance Force and commander of U.S. Forces in Afghanistan, during a meeting in Istanbul, Turkey, Feb. 4, 2010. Gates is in Turkey to conduct NATO bilateral meetings and to attend the Regional Command South meeting;
USAF.mil, A U.S. Airman with the 6th Medical Group’s mobile aeromedical staging facility team prepares to depart MacDill Air Force Base, Fla., Jan. 20, 2010, aboard a C-130 Hercules aircraft for humanitarian relief operations in Haiti. The 13-Airman team consists of nurses, aeromedical technicians and administrators who will provide medical treatment to victims of the massive earthquake which occured in Haiti Jan. 12, 2010)



Mit der rosa-pinken Boxershorts gegen die Taliban

von Dirk ~ 10. März 2010

Der Soldat in den rosa-pink Boxershorts heißt Zachary Boyd (19), kommt aus Fort Worth in Texas und hat den Dienstgrad Army Specialist bei den U.S. Streitkräften. Auf der Boxershorts steht geschrieben “I love NY (New York)” und von zuhause hat er wohl auch geträumt als er am 11. Mai 2009 während eines Angriffs der Taliban auf die US-Stellung im Korengal Valley nahe Kunar im Osten Afghanistans an der Grenze zu Pakistan unsanft geweckt wurde und sich in Badeschlappen, Schlaf-Shirt und rosa-pinker Boxershorts schleunigst aus der Horizontalen mit Schutzweste, Helm und Sturmgewehr an die Seite seine Kameraden begab, um mit gemeinsamer Feuerkraft den Taliban-Angriff abzuwehren.
Zufälligerweise war der embedded Foto-Journalist und Kriegsberichterstatter David Guttenfelder (kein amerikanischer Verwandter von Guttenberg) zugegen und tat seinen Job und fotografierte und dokumentierte. Das Foto von “Zacho” Boyd im Schlaf-Kampfanzug fand den Weg auf die erste Seite der New York Times.

Doch vorher rief der US-Soldat besorgt seine Mutter Sheere in Texas an und erzählte von der anstehenden Veröffentlichung in der NYTimes und das diese Zeitung gewiss beim Präsidenten auf den Tisch käme und wenn der ihn ohne Uniform sähe, wäre er die längste Zeit Soldat gewesen …

Ein paar Tage nach der Veröffentlichung und der Berichterstattung zu diesem “rosa-pink Vorfall” in der afghanischen Gefechtszone meldetete sich der US-Verteidigungsminister zu Wort: “Wer so kämpft, ist ein mutiger Soldat”, “Any soldier who goes into battle against the Taliban in pink boxers and flip-flops has a special kind of courage”.

Soldatenglück.de berichtete heute schon zweimal über die Bedeutung von Unterwäsche: Banana Ranger (Video), Unterwäsche-Bomber Simulation an Boeing 747 (Video), da darf diese Geschichte nicht fehlen

(Bildgrafikquelle: The New York Times.com;
Foto auf der ersten Seite der NYT: David Guttenfelder;
Eigentümer der rosa-pink Boxershorts is Zachary Boyd aus Texas)

Banana Ranger (Video)

von Dirk ~ 10. März 2010

Weltneuheit, hergestellt aus natürlichen Bananen-Fasern

 

Bombige Unterwäsche war heute bei Soldatenglück.de schon mal Thema, hier eine heiterer Version, Unterwäsche für echte Männer zur Freude der Frauenwelt, Unterhosen aus Bananen-Fasern von den australischen Alliierten. Die Firma in Camperdown BC, NSW Australia nennt sich aussieBum underwear, deren Werbespruch heißt zu deutsch: “Mit Stolz in Australien hergestellt – Eine Kultur, die durch ihre Träger definiert wird”.
Das Material besteht aus Fasern des Bananen-Baumes, organischer Baumwolle und Lyra, also ein tendenziell ökologisches Produkt. Die Nachteile sind, die Unterhosen sind nicht schuss- und nicht stoßfest und die im Video und in der Modellwerbung gezeigten Sixpacks werden nicht mitgeliefert, kann aber alles selbst nachgebessert werden, die Unterhosen-Modelle werden nicht dienstlich geliefert, noch nicht.

(Videoquelle: aussieBum underwear.eu.com)

Konstruierter neuer Skandal im Bundeswehr-Auslandseinsatz und illoyale Reserveoffiziere? (Video)

von Dirk ~ 10. März 2010

Die Schattentruppe: Deutschlands geheimer Krieg in Afghanistan berichtet das ZDF-Magazin Frontal21 am 09. März 2010.
Deutsche Spezialkräfte in Afghanistan jagen Aufständische in weit größerem Umfang als bisher bekannt. Nach Recherchen von Frontal21 haben Bundeswehr-Soldaten der “Task Force 47″ seit Herbst 2007 56 Aufständische festgenommen. Bei einem Einsatz unter Beteiligung deutscher ISAF-Soldaten wurde ein Afghane erschossen, als er sich gegen die Festnahme durch US-Soldaten wehrte, so Frontal21.

 

Soldatenglück.de meint: Bei allem Verständnis für die erschwerten Umstände der für uns alle wichtigen Berichterstattung über das Einsatzgeschehen bei einem zu wenig transparenten bis fast schon Informations-blockenden BMVg. Die im Frontal-Beitrag auftretenden Reservisten leiden offenbar an einem “posttraumatischen” Mitteilungsbedürfnis. Wenn Ihnen diese Einsätze unter rechtlichen Aspekten oder aufgrund moralischer Einstellung nicht gefallen, die Truppe ihnen den Dienstweg nicht wert ist, die Loyalität und dienstliche Verschwiegenheit ein Fremdwort ist, dann hätten sie jeden Tag ihren persönlichen Auslandseinsatz in Afghanistan abbrechen können und sie können heute noch jederzeit konsequenterweise ihre Uniform und Ausrüstung abgegeben und ihre Mob-Beorderung als Reservesoldat bzw. ResOffz förmlich aufgeben, sich vorher oder danach an den Verteidigungsauschuss des Deutschen Bundestages oder den Wehrbeauftragten wenden und die Vorfälle melden. Werktags ab 07:00 Uhr ist das nächste Kreiswehrersatzamt für die Herren zur “Austritts-Erklärung” erreichbar, ab 09:00 Uhr ist das Bundestagsabgeordneten-Büro für Bw-Skandal-Behauptungen ansprechbar. Ein solches Handeln ist mir von keinem der “Kronzeugen” bekannt geworden. Mit den Worten “wir als deutsche Soldaten” von einem veröffentlichenden MilNwBw-Offizier oder einem anonymen “Panzerband-Menschen-Einpacker und Geiselnehmer auf BMVg-Befehl (!?)”, die mal eben allwissend vertrauliche bis geheime NATO-Prozedere und Bundeswehr-Dienstgeheimnisse in fragwürdigen Zusammenhängen im Fernsehen ausplaudern, habe ich meine Schwierigkeiten.

(Videoquelle: via YouTube-Nutzer nasenstaub)

Geschäftsführer des Entwicklungsdienstes begrüßt Pläne Niebels Zusammenlegung mit GTZ “absolut überfällig”

von Dirk ~ 10. März 2010

Zusammenschluss der deutschen Entwicklungshilfeorganisationen GTZ, DED und Inwent

Der Geschäftsführer des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED), Jürgen Wilhelm, begrüßt den von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) geplanten Zusammenschluss der staatlichen Entwicklungshilfeorganisationen GTZ, DED und Inwent vorbehaltlos. “Das ist politisch absolut überfällig und ja auch gar nicht neu”, sagte er dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Donnerstag-Ausgabe). “Sowohl in der jetzigen Koalitionsvereinbarung als auch in der Koalitionsvereinbarung von Rot-Grün wurde das als Ziel benannt. Herr Niebel setzt das jetzt um.” Wilhelm erklärte zur Begründung: “Die institutionelle Vielfalt ist kein Vorteil, vor allem nicht für die Entwicklungsländer. Sie verstehen nicht, warum wir im Vergleich mit anderen großen Geberländern so diffus auftreten. Darüber hinaus wird es zu Synergieeffekten kommen. An vielen Stellen werden wir geschlossener, berechenbarer und möglicherweise auch kostengünstiger auftreten können. (…) Es wird eine Verschmelzung der Aktivitäten geben. Sie können das auch eine Vollfusion nennen.” Dabei werde der Zusammenschluss “auf Augenhöhe” erfolgen. Die Standorte in Bonn und Eschborn blieben erhalten, ein Personalabbau werde nicht stattfinden. “Was es geben wird, ist eine Verschiebung von maximal 100 Personen in Richtung des Ministeriums, damit dessen Steuerungsfähigkeit erhöht wird.” Nach Angaben des DED-Chefs soll die Fusion noch in diesem Jahr abgewickelt werden. (Zitatende)

Berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger vorab.

(Textquelle: Kölner Stadt-Anzeiger.de;
Bildquelle: FDP-Bundestagsfraktion.de, Antrittsbesuch von Dirk Niebel und Gudrun Kopp in Anwesenheit der Amtsvorgängerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, SPD, im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, BMZ in Berlin am 28.10.2009)



Unterwäsche-Bomber Simulation an Boeing 747 (Video)

von Dirk ~ 10. März 2010

 

Eine Text-Explosion in einer Boing 747 wurde in Großbritannien durchgeführt. Die Wirkung des Sprengstoffen eines Unterwäsche-Bomber wurde getestet. Der Dummy hatte die vergleichbare Sprengstoff-Art und -Masse wie beim Al Qaida Terroristen Umar Farouk Abdulmutallab (23, aus Nigeria, in London lebend bzw. in USA inhaftiert) am Körper, der am Weihnachtstag 2009 289 Menschen auf dem Flug von Amsterdam (NL) nach Detroit (USA) mit einem Terror-Anschlag durch eine Explosions-Auslösung umbringen wollte.
Durch das beherzte Eingreifen eines niederländischen Passagiers konnte Schlimmeres verhindert und der Attentäter festgenommen werden.

Das Experiment wurde begleitet von dem UN Sprengstoff-Experten Dr. John Wyatt und analysiert vom Flugunfall-Experten Captain J Joseph als Teil der aktuellen BBC Two Dokumenation How Safe Are Our Skies? Detroit Flight 253. Der schädigungsgard hält sich in Grenzen, der Flufkörper wird nicht zeriessen

Ein vergleichbarer Film durchgeführt an einem EADS-Flugzeug wie AIRBUS war nicht aufzufinden.
Irgendwie sind die US-Amerikaner als derzeit kriegsführende Nation zu verstehen, dass sie mit allen Mitteln bishin zum vorgeworfenen Protektionismus einen riesigen, wichtigen Rüstungsauftrag nicht an ein ausländisches, multinationales Unternehmen geben wollen, dass zum Beispiel den dringlich erwarteten A400Military mit jahrelanger Verspätung und kolosaler Erhöhung der Kosten bis heute nicht geliefert hat

(Videoquelle: via YouTube.com)

Bigelows OSCAR ist den Soldatinnen und Soldaten im Einsatz gewidmet (Video)

von Dirk ~ 9. März 2010

Soldatenglück Kultur

May they come home safe

Den Männern und Frauen im Militärdienst, die ihr Leben täglich riskieren, widmete OSCAR-Preisträgerin Kathryn Bigelow ihren OSCAR für die “Beste Regie” in “THE HURT LOCKER” (Tödliche Mission), sie sollen alle sicher nach Hause kommen.
“I’d just like to dedicate this to the women and men of the military who risk their lives every day in Iraq and Afghanistan and around the world,” sagte Kathryn Bigelow und sie wünschte, “May they come home safe”.
Soldatenglück.de berichtete über die OSCAR-Filmpreisverleihung in Hollywood: OSCARS für “The Hurt Locker” und Christoph Waltz in “Inglorius Bastards” (Videos).

 

(Videoquelle: via YouTube.com)

Bilder des Tages – Karzai unter Seinen

von Dirk ~ 9. März 2010

Der afghanische Präsident Hamid Karzai in der Provinz Helmand

Afghan President Hamid Karzai in Marjah, Mar. 7. The President was greeted by local Afghan National Security Forces, Provincial and District Government official, local elders and community representatives. This is the first time an Afghan President or King has visited the area which, just a few weeks ago, was under the control of insurgents.

Afghan President Hamid Karzai and Gov. Gulab Mangal, Helmand provincial governor, meet with local residents in Marjah, Mar. 7. The President was greeted by local Afghan National Security Forces, Provincial and District Government official, local elders and community representatives. This is the first time an Afghan President or King has visited the area which, just a few weeks ago, was under the control of insurgents

(Bilderquelle: NATO.ISAF.int)

OSCARS für “The Hurt Locker” und Christoph Waltz in “Inglorius Bastards” (Videos)

von Dirk ~ 8. März 2010

Soldatenglück Kultur

OSCAR-2010-Filmpreise in Hollywood in der Kategorie “Bester Film” für “The Hurt Locker” (Tödliches Kommando) und bester Nebendarsteller für Christoph Waltz als SS-Offizier Hans Landa in “Inglorius Bastards”. Kathryn Bigelows “Hurt Locker” gewann sechs Oscars, neben drei Ton- und Schnitt-Preisen auch noch den Oscar für das beste Originaldrehbuch, den besten Film und die beste Regie.
Kathryn Bigelow ist als erste Frau in der Kategorie “Beste Regie” mit dem OSCAR ausgezeichnet worden, sie zeigt den modernen Krieg mit einer visuellen Wucht und emotionaler Intensität, die den Zuschauer mitten hinein ins ohrenbetäubende und schwindelerregende Kriegstreiben im Irak katapultiert. Ihr Film ist eine nervenzerfetzende Dokumentation von wahrem Heldentum und unerschrockener Opferbereitschaft und zugleich ein bohrender Blick auf die seelenbetäubende Härte und die mächtige Anziehungskraft moderner Schlachtfelder.

“Tödliches Kommando – The Hurt Locker” von Kathryn Bigelow

“Inglourios Bastards” von Quentin Tarantino mit Brad Pitt und Til Schweiger

 

Soldatenglück.de berichte im August 2009 über den Kinostart des Films:
“TÖDLICHES KOMMANDO – The Hurt Locker” – EOD´ler im Einsatz (Video)
und im Februar 2009 über den Kinostart von:
Brad Pitt und Til Schweiger als Soldaten im Kinofilm “Inglorius Bastards” (Video)

(Videoquellen: via YouTube.com;
Bildgrafik: Oscars.org)

Indien und Pakistan – Atommächte im Spannungsfeld regionaler und globaler Veränderungen

von Dirk ~ 8. März 2010

Ein Buchprojekt der Außen- und Sicherheitspolitischen Studienkreise e.V.

Die vergangenen zweihundert Jahre haben gezeigt, dass Südasien mehr ist als nur ein geographischer Ausdruck. Man kann keinesfalls nur noch auf Indien schauen. Die politischen Mechanismen und Zusammenhänge lassen sich erst verstehen, wenn die Gesamtheit der Region betrachtet und die Komplexität ihres reichen Kulturraums verstanden wird. Der vorliegende Band herausgegeben von Sebastian Buciak und Rüdiger von Dehn soll dazu einen Beitrag leisten.

Rezension von Miro Kamilson, Universität Oslo, Norwegen

Indien und Pakistan – das eine Land eine aufstrebende Weltmacht und das andere ein Unruheherd an der Grenze zu Afghanistan. Indien und Pakistan lenken die Geschicke auf dem Subkontinent Südasien und sind immer wieder aneinandergeraten: 1947-1949, 1965, 1971 und das letzte Mal im Kargil-Krieg 1999.

Das Buch beginnt mit einer flüssigen und strukturierten Einführung zur Historie Britisch-Indiens und beinhaltet auch Themen, die anderswo kaum zu finden wären. So beschreibt Harald Potempa vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt die Rolle Indiens im britischen Empire im Spiegel des deutschen Militärwochenblattes zwischen 1871 und 1945, „dem damals führenden Periodikum dieser Art in Deutschland.“

Insgesamt finden sich 22 Beiträge von 25 Wissenschaftlern und Studenten in der Publikation von Buciak und von Dehn. Beigetragen haben Mitarbeiter und Professoren von renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen, wie dem GIGA Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien, dem Institut für Zeitgeschichte, den Universitäten in Erfurt, Heidelberg, Sakarya (Türkei), Wuppertal und Zürich.

Eine Besonderheit stellt das junge Alter der Herausgeber und mehrerer Autoren dar. Die unter dreißig Jahren sind. Hier wird deutlich, dass der wissenschaftliche Nachwuchs an den Universitäten eine solide Ausbildung genossen hat und wir künftig von ihnen in der wissenschaftlichen Welt mehr hören und lesen werden.

Neben konkreten Beiträgen zur Innenpolitik Indiens und Pakistans, ist der Fokus des Buches auf die Außenpolitik beider Länder gelegt worden. Besonders zu erwähnen ist die Auseinandersetzung der Autoren mit dem Nuklearsektor auf dem Subkontinent, mit Fragen der Proliferation und des Technologietransfers.

Obwohl der Titel suggeriert, dass nur Indien und Pakistan im Blickpunkt stehen, werden auch die Staaten Südasiens an der Peripherie erwähnt. Sandra Destradi schreibt über den indischen Einfluß auf Nepal, die Autoren Stephan Maninger, Pascal Sadaune und Christoph Trinn befassen sich mit Sri Lanka. Kristin Bleyder, Britta Andrei und Valentine Offenloch widmen sich in ihren Beiträgen Bangladesch.

Fazit

Tatsächlich fehlte in Deutschland ein größerer Fokus auf Südasien. Die vorliegende Publikation von Sebastian Buciak und Rüdiger von Dehn ist ein sehr lesenswertes und interessantes Buch für Wissenschaftler, Studenten und diejenigen, die an der Außen- und Sicherheitspolitik der Region interessiert sind. Es wird sich kaum ein ähnliches deutsches Buch zu diesem Thema in dieser Breite, Tiefe und Qualität finden.

Rezension zu: Buciak, Sebastian/von Dehn, Rüdiger (Hg.) (2010): Indien und Pakistan – Atommächte im Spannungsfeld regionaler und globaler Veränderungen. Berlin: Köster-Verlag. 530 Seiten. ISBN-13: 978-3895747359. 39,80 Euro.

(Buchgrafikquelle, Textauszug: Südasien.Sicherheitspolitik.org;
Bildgrafiken: Indian Army.nic.in;
Bild unten: NATO.ISAF.int, Lt. Gen. David M. Rodriguez, right, commander of the International Security Assistance Force Joint Command greets Gen. Ashfaq Parvez Kayani, Chief of Army Staff of the Pakistan Army at Headquarters International Security Assistance Forces for the 29th Tripartite Commission meeting. The Tripartite Commission, comprised of senior military and diplomatic representatives from Afghanistan, Pakistan and the United States. Photo by U.S. Army Sgt. David E. Alvarado.)

Hintergrundinformationen: Südasien-Sicherheitpolitik.org