Bigelows OSCAR ist den Soldatinnen und Soldaten im Einsatz gewidmet (Video)

von Dirk ~ 9. März 2010

Soldatenglück Kultur

May they come home safe

Den Männern und Frauen im Militärdienst, die ihr Leben täglich riskieren, widmete OSCAR-Preisträgerin Kathryn Bigelow ihren OSCAR für die “Beste Regie” in “THE HURT LOCKER” (Tödliche Mission), sie sollen alle sicher nach Hause kommen.
“I’d just like to dedicate this to the women and men of the military who risk their lives every day in Iraq and Afghanistan and around the world,” sagte Kathryn Bigelow und sie wünschte, “May they come home safe”.
Soldatenglück.de berichtete über die OSCAR-Filmpreisverleihung in Hollywood: OSCARS für “The Hurt Locker” und Christoph Waltz in “Inglorius Bastards” (Videos).

 

(Videoquelle: via YouTube.com)



Bilder des Tages – Karzai unter Seinen

von Dirk ~ 9. März 2010

Der afghanische Präsident Hamid Karzai in der Provinz Helmand

Afghan President Hamid Karzai in Marjah, Mar. 7. The President was greeted by local Afghan National Security Forces, Provincial and District Government official, local elders and community representatives. This is the first time an Afghan President or King has visited the area which, just a few weeks ago, was under the control of insurgents.

Afghan President Hamid Karzai and Gov. Gulab Mangal, Helmand provincial governor, meet with local residents in Marjah, Mar. 7. The President was greeted by local Afghan National Security Forces, Provincial and District Government official, local elders and community representatives. This is the first time an Afghan President or King has visited the area which, just a few weeks ago, was under the control of insurgents

(Bilderquelle: NATO.ISAF.int)

OSCARS für “The Hurt Locker” und Christoph Waltz in “Inglorius Bastards” (Videos)

von Dirk ~ 8. März 2010

Soldatenglück Kultur

OSCAR-2010-Filmpreise in Hollywood in der Kategorie “Bester Film” für “The Hurt Locker” (Tödliches Kommando) und bester Nebendarsteller für Christoph Waltz als SS-Offizier Hans Landa in “Inglorius Bastards”. Kathryn Bigelows “Hurt Locker” gewann sechs Oscars, neben drei Ton- und Schnitt-Preisen auch noch den Oscar für das beste Originaldrehbuch, den besten Film und die beste Regie.
Kathryn Bigelow ist als erste Frau in der Kategorie “Beste Regie” mit dem OSCAR ausgezeichnet worden, sie zeigt den modernen Krieg mit einer visuellen Wucht und emotionaler Intensität, die den Zuschauer mitten hinein ins ohrenbetäubende und schwindelerregende Kriegstreiben im Irak katapultiert. Ihr Film ist eine nervenzerfetzende Dokumentation von wahrem Heldentum und unerschrockener Opferbereitschaft und zugleich ein bohrender Blick auf die seelenbetäubende Härte und die mächtige Anziehungskraft moderner Schlachtfelder.

“Tödliches Kommando – The Hurt Locker” von Kathryn Bigelow

“Inglourios Bastards” von Quentin Tarantino mit Brad Pitt und Til Schweiger

 

Soldatenglück.de berichte im August 2009 über den Kinostart des Films:
“TÖDLICHES KOMMANDO – The Hurt Locker” – EOD´ler im Einsatz (Video)
und im Februar 2009 über den Kinostart von:
Brad Pitt und Til Schweiger als Soldaten im Kinofilm “Inglorius Bastards” (Video)

(Videoquellen: via YouTube.com;
Bildgrafik: Oscars.org)

Indien und Pakistan – Atommächte im Spannungsfeld regionaler und globaler Veränderungen

von Dirk ~ 8. März 2010

Ein Buchprojekt der Außen- und Sicherheitspolitischen Studienkreise e.V.

Die vergangenen zweihundert Jahre haben gezeigt, dass Südasien mehr ist als nur ein geographischer Ausdruck. Man kann keinesfalls nur noch auf Indien schauen. Die politischen Mechanismen und Zusammenhänge lassen sich erst verstehen, wenn die Gesamtheit der Region betrachtet und die Komplexität ihres reichen Kulturraums verstanden wird. Der vorliegende Band herausgegeben von Sebastian Buciak und Rüdiger von Dehn soll dazu einen Beitrag leisten.

Rezension von Miro Kamilson, Universität Oslo, Norwegen

Indien und Pakistan – das eine Land eine aufstrebende Weltmacht und das andere ein Unruheherd an der Grenze zu Afghanistan. Indien und Pakistan lenken die Geschicke auf dem Subkontinent Südasien und sind immer wieder aneinandergeraten: 1947-1949, 1965, 1971 und das letzte Mal im Kargil-Krieg 1999.

Das Buch beginnt mit einer flüssigen und strukturierten Einführung zur Historie Britisch-Indiens und beinhaltet auch Themen, die anderswo kaum zu finden wären. So beschreibt Harald Potempa vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt die Rolle Indiens im britischen Empire im Spiegel des deutschen Militärwochenblattes zwischen 1871 und 1945, „dem damals führenden Periodikum dieser Art in Deutschland.“

Insgesamt finden sich 22 Beiträge von 25 Wissenschaftlern und Studenten in der Publikation von Buciak und von Dehn. Beigetragen haben Mitarbeiter und Professoren von renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen, wie dem GIGA Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien, dem Institut für Zeitgeschichte, den Universitäten in Erfurt, Heidelberg, Sakarya (Türkei), Wuppertal und Zürich.

Eine Besonderheit stellt das junge Alter der Herausgeber und mehrerer Autoren dar. Die unter dreißig Jahren sind. Hier wird deutlich, dass der wissenschaftliche Nachwuchs an den Universitäten eine solide Ausbildung genossen hat und wir künftig von ihnen in der wissenschaftlichen Welt mehr hören und lesen werden.

Neben konkreten Beiträgen zur Innenpolitik Indiens und Pakistans, ist der Fokus des Buches auf die Außenpolitik beider Länder gelegt worden. Besonders zu erwähnen ist die Auseinandersetzung der Autoren mit dem Nuklearsektor auf dem Subkontinent, mit Fragen der Proliferation und des Technologietransfers.

Obwohl der Titel suggeriert, dass nur Indien und Pakistan im Blickpunkt stehen, werden auch die Staaten Südasiens an der Peripherie erwähnt. Sandra Destradi schreibt über den indischen Einfluß auf Nepal, die Autoren Stephan Maninger, Pascal Sadaune und Christoph Trinn befassen sich mit Sri Lanka. Kristin Bleyder, Britta Andrei und Valentine Offenloch widmen sich in ihren Beiträgen Bangladesch.

Fazit

Tatsächlich fehlte in Deutschland ein größerer Fokus auf Südasien. Die vorliegende Publikation von Sebastian Buciak und Rüdiger von Dehn ist ein sehr lesenswertes und interessantes Buch für Wissenschaftler, Studenten und diejenigen, die an der Außen- und Sicherheitspolitik der Region interessiert sind. Es wird sich kaum ein ähnliches deutsches Buch zu diesem Thema in dieser Breite, Tiefe und Qualität finden.

Rezension zu: Buciak, Sebastian/von Dehn, Rüdiger (Hg.) (2010): Indien und Pakistan – Atommächte im Spannungsfeld regionaler und globaler Veränderungen. Berlin: Köster-Verlag. 530 Seiten. ISBN-13: 978-3895747359. 39,80 Euro.

(Buchgrafikquelle, Textauszug: Südasien.Sicherheitspolitik.org;
Bildgrafiken: Indian Army.nic.in;
Bild unten: NATO.ISAF.int, Lt. Gen. David M. Rodriguez, right, commander of the International Security Assistance Force Joint Command greets Gen. Ashfaq Parvez Kayani, Chief of Army Staff of the Pakistan Army at Headquarters International Security Assistance Forces for the 29th Tripartite Commission meeting. The Tripartite Commission, comprised of senior military and diplomatic representatives from Afghanistan, Pakistan and the United States. Photo by U.S. Army Sgt. David E. Alvarado.)

Hintergrundinformationen: Südasien-Sicherheitpolitik.org

Bild des Tages – Weltfrauentag in Afghanistan

von Dirk ~ 8. März 2010

An Afghan National Policewoman (ANP) stands at attention during a pass and review formation before the start of the International Women’s Day ceremony at the Ministry of Interior in Kabul, Afghanistan, March 4, 2010. International Women’s Day, honors women around the world, particularly working women. Today, Afghan women are being recognized for the many contributions toward making their country a better place and paving the way for women in the future to have a voice in economic and political matters. U.S. Air Force Photo/Staff Sgt. Larry E. Reid Jr.

(Bildquelle: NATO.ISAF.int)



Bundeswehr: Soldaten und Soldatinnen des Heeres “bei der Arbeit”, vielfältig, zuverlässig und weltweit (Video)

von Dirk ~ 7. März 2010

Die Soldaten und Soldatinnen des Deutschen Heeres kämpfen, schützten, helfen und vermitteln in den unterschiedlichsten geografischen, klimatischen und kulturellen Regionen. Dabei steht das Heer nie allein: Es erfüllt seinen Auftrag zusammen mit den rund 253.800 anderen Angehörigen der Bundeswehr und ihrer verbündeten Streitkräfte gemeinsam mit ihren Kameraden aus vielen Ländern Dienst in Missionen vom Balkan bis nach Afghanistan.
Die Landstreitkräfte stellen mit derzeit 103.650 Soldaten (Stand. Jan. 2010) den größten organisatorischen Bereich der Bundeswehr. Neben zahlreichen Berufs- und Zeitsoldaten dient in ihm das Gros der Grundwehrdienstleistenden.

Bildquelle (Fernspäher im Gelände) und Hintergrundinformationen:
Deutsches Heer.de, die Truppengattungen des Heeres der Bundeswehr.

(Videoquelle: via YouTube-Nutzer nasenstaub)

Hauptstadt-Sicherheitsvakuum, Raubüberfall auf Poker-Turnier in Berlin-Mitte (Videos)

von Dirk ~ 7. März 2010

 

Nahe dem Potsdamer Platz im Hotel GRAND HYATT am Marlene-Dietrich-Platz war der Tatort des spektakulären Raubüberfalls mitten in der deutschen Hauptstadt, in Berlin-Mitte. Dort, wo Touristen die Stadt bewundern, die Berlinale ihr Zentrum hatte, Einzelhandels-Arcaden Familien zum Einkauf einladen und Gäste der Stadt ihre Hotels und attraktive, gastronomische Anlaufpunkte haben.
Am Samstag, 06. März 2010 gegen 14.15 Uhr drangen mindestens vier maskierte Täter bewaffnet mit Baseballschlägern, Macheten und Schusswaffen in das Luxushotel GRAND HYATT ein und raubten Spiel-Startgelder in Höhe von über 250.000 Euro. Größerer finanzieller Schaden konnte verhindert werden, weil (unbewaffnetes) Sicherheitspersonal beherzt eingriff und den Tätern einen Teil der Beute entriess. Sicherheitspersonal und Hotelgäste sowie Teilnehmer an Deutschlands größtem Poker-Turnier wurden verletzt. Nach den Tätern wird durch das Landeskriminalamt Berlin ermittelt. Ein Tipp an die “pünktlich zuschlagende” Tätergruppe aus den Reihen der Pokerturnier-Teilnehmer (zuweilen einschlägiges Milieu) oder -Organisatoren kann vermutet werden, Preisgelder von rund 4,5 Millionen Euro ziehen Verbrecher an wie das Licht die Motten.
Das Video oben zeigt das Handgemenge beim Raub der Beute und den Einsatz des Sicherheitsbediensteten Roman H. und eines Hotel-Mitabeiters (17-jähriger Praktikant) sowie das Chaos in der Tat-Zeitphase.
Das Video unten zeigt die Auswirkungen des Raubes auf den Spielsaal und die aufkommende Panik.
Berlin hat zwar an vielen Ecken Polizei präsent im Objektschutz, doch es scheint ein Sicherheits-Vakuum bei Gewaltkriminalität zu geben, die Dreistigkeit und kriminelle Energie der Täter setzt auf die Lücke einer abwesenden operativ handelnden Polizei. Ob am 01. Mai bei Großdemonstrationen oder übers Jahr gesehen bei der Vielzahl an Kriminalfällen, Berlin tut zu wenig, um nicht auch noch zur Hauptstadt des Verbrechens zu werden, auch wenn die hausgemachte Kriminalstatistik 2008 mit 482.765 Fällen von Besserung spricht. Die Sicherheit Deutschlands muss nicht nur am Hindukusch verteidigt werden.

 

Die Pressemeldung der Polizei Berlin vom gestrigen Abend, 06.03.2010, 22:40 Uhr dazu:

Bewaffneter Überfall auf Pokerturnier Mitte # 0617
Mindestens vier bewaffnete und maskierte Täter haben heute Nachmittag die Veranstalter eines internationalen Pokerturnieres in einem Hotel in Mitte überfallen. Die bewaffneten Männer stürmten gegen 14 Uhr 15 in das Gebäude am Marlene-Dietrich-Platz, begaben sich in das erste Obergeschoss und zwangen die Angestellten zur Herausgabe des Geldes.
Nach den bisherigen Erkenntnissen verwendeten die Täter Faustfeuerwaffen und eine Machete. Ein Mitarbeiter des eingesetzten Sicherheitsdienstes konnte kurzzeitig einen der Täter festhalten, wurde jedoch von den Mittätern attackiert und dabei leicht verletzt. Bei dem Handgemenge mit dem Wachmann verloren die Täter eine Tasche mit einem größeren Teil ihrer Beute und flüchteten anschließend zu Fuß in Richtung Arcaden am Potsdamer Platz.
Teilnehmer des Turniers wurden durch den Überfall aufgeschreckt, gerieten in Panik und versuchten zu fliehen. In dem entstehenden starken Gedränge wurden sieben Personen leicht verletzt.
Ein Raubkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen und bittet Personen, die Angaben zur Tat machen können und insbesondere die flüchtenden Täter gesehen haben, sich bei der Polizei zu melden.

(Textauszug, Logo: Polizei Berlin.de;
Videoquelle: via YouTube.com)

Zu Guttenberg: Regierung darf nicht nur Salz in die Wunden streuen

von Dirk ~ 7. März 2010

Berlin – Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat die schwarz-gelbe Koalition dazu aufgerufen, sich auf die Regierungsarbeit zu konzentrieren. “Es ist schon nötig, dass man die Freude am Regieren in den Vordergrund stellt und das Regieren zu Lösungen für die Menschen führt”, sagte zu Guttenberg dem Berliner “Tagesspiegel am Sonntag”. Es sei zwar wichtig, Fragen zu stellen, fügte er mit Blick auf den Dauerstreit in der Koalition hinzu. “Aber es darf nicht dabei bleiben, dass man Fragen laut dröhnend im Raum stehen lässt.” Auch sei es “sicherlich vonnöten, dass man hier und da auch mal Finger in eine Wunde legt”. Eine Regierung müsse aber “Abhilfe schaffen, muss Wunden schließen und nicht nur Salz hineinstreuen”. Mit Blick auf die Auseinandersetzung in der CSU mahnte zu Guttenberg seine Parteifreunde zur mehr Zurückhaltung. “Solche Debatten können geboten sein. Aber man sollte sie nicht ausschließlich über die Medien führen. Außerdem darf man durchaus am Tonfall basteln.”

Zitiert der Tagesspiegel aus Berlin den CSU-Politiker Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg aus Bayern, Mitglied der Bundesregierung als Bundesminister der Verteidigung.

Auch der Bundesinnenminister Thomas de Maizière positionierte sich in diesem Sinne in der heutigen Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) :”Ich sage meine Meinung deutlich, aber nur im Rahmen meiner Zuständigkeit und in einer Sprache, die Brücken nicht zerstört, sondern baut”. In der F.A.S. spricht Innenminister Thomas de Maizière über Schwarz-Gelb, sein Amtsverständnis … usw. im Artikel “In der Koalition wird zu viel herumgequatscht”.

(Textquelle: DER TAGESSPIEGEL.de;
Bildquelle: Bundeswehr.de)

EUs High Representative Catherine Ashton im Haiti-Erdbebengebiet (Video)

von Dirk ~ 7. März 2010

 

In der Vorwoche hat sich die Hohe Repräsentantin der EU, Catherine Ashton (UK), bei einer dreitägigen Dienstreise nach Haiti einen Eindruk über das Ausmaß der Erdbeben-Katastrophe vom 12. Januar 2010 und den Stand der Aufbau-Bemühungen verschafft. Die EU ist neben den USA führend an der finanziellen und materiellen Hilfe für Haiti beteiligt, Deutschland ist mit Millionen Hilfsgeldern und dem THW vertreten. Soldatenglück.de berichtete über die Aktivitäten des deutschen Technischen Hilfwerkes auf Haiti in den zerstörten Regionen, die im internationalen Schulterschluß der Bevölkerung eine existenzielle Perspektive zurück geben.

Catherine Margaret Ashton, Baroness Ashton of Upholland (geboren am 20. März 1956 in Upholland, Lancashire, GB) ist eine britische Politikerin (Labour Party). Am 19. November 2009 wurde sie vom Europäischen Rat für das Amt des Hohen Vertreters der EU für Außen- und Sicherheitspolitik nominiert und übt diese Funktion seit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon am 1. Dezember 2009 aus, zugelich ist sie Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission. Zuvor war sie Handelskommissarin der Europäischen Kommission. Soldatenglück.de berichtete über das Wirken der Britin als EU High Representative.

(Videoquelle: euronews.net, no comment.tv)

MOSSAD perfekt, zu perfekt in Dubai

von Dirk ~ 7. März 2010

Bei dem Mord am 20. Januar 2010 in Dubai an Mahmud al Mabhuhin bzw. der Eliminierung des radikal-islamistischen Führers der militärischen Hamaz führen die Spuren auch von, nach und über Deutschland wie das “MOSSAD-Außendienst-Organigramm” angefertigt von den Ermittlern der Dubai Police zeigt.

Die mutmaßliche Operation des isrealischen Auslandsgeheimdienstes MOASSD war allzu perfekt organisiert, der flächendeckend – zum Großteil auch mit israelischer Sicherheitstechnik - überwachte Golfstaat Vereinigte Arabische Emirate lässt jeden Schritt des 22- plus 4-köpfigen Hit Teams, das die Zielperson final ausschaltete, nachverfolgen. Ein nahezu lückenloses und indizkräftiges Bewegungsbild ist entstanden. Nicht nur bei der Reise-Logistik gingen die Israelis mit Pässen verschiedener Nationalitäten und An- und Abreise über unterschiedliche Länder generalstabsmäßig vor, auch bei der Tatausführung im 5 Sterne Hotel-Zimmer herrschte Ordnung.
Die Hotelzimmer-Tür des toten Hamaz-Führers Mahmoud Al-Mabhouh war von innen verschlossen, der leblose Körper lag entkleidet im Bett, die Hausschuhe daneben drapiert, die Bekleidung sorgfältig über eine Stuhl abgelegt, ein Herz-Medikament stand griffbereit auf dem Nachttisch. Verdächtig gut nach natürlicher Todesursache sah das für die eintreffende Dubai Police aus, zu gut. Die wegen der verdächtigen Umstände angeordnete Obduktion erbrachte das Ergebnis, Tod durch Fremdeinwirkung.
Dann nahm der polizeliche Fahndungs-Apparat seine Ermittlungen, INTERPOL wurde eingeschaltet auf und das Schicksal de MOSSAD-Agenten seinen Lauf.
Meir Dagan (Jg. 1945 in Nowosibirsk als Meir Hubermann, Bild rechts), der Direktor des Mossad im Rang eines Generals wird sich die Folgen der mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem israelischen Premierminister Benjamin Nethanjahu (Jg. 1949, Tel Aviv) abgestimmten Operation anders vorgestellt haben. Die als liberal geltende israelische Tageszeitung Haaretz forderte im Februar 2010 Dagans Rücktritt, der ist seit dem Jahr 2002 und noch heute im Amt.

Soldatenglück.de berichtet über den Fall:
“MOSSAD-Operation in Dubai weist Parallelen zum Todesfall des Ministerpräsidenten Uwe Barschel im Genfer Hotel Beau-Rivage auf (Videos)”
und
“Mossad erneut unter Verdacht, auch deutscher Pass wurde zur Tatausführung in Dubai genutzt (Videos)”

Bild-, Grafikquelle, Hintergrundinformationen: MOSSAD.gov.il

(polizeiliche Bildgrafikquelle oben: Dubai Police.gov.ae)